Ungehorsam, manchmal nicht Abrufbar, beisst TIPS?

  • Nein da muss ich mal fragen. Ich weiss nur, dass er ihn genommen hat und ist mit ihm rumgelaufen und hat Sitz und Platz etc. machen lassen. Der Hund wollte dann auch wieder beissen, sogar den Trainer :lol: und was er darauf gemacht hat weiss ich nicht.

  • Zitat

    Haha, =) dann trainiere mal in den Rassespezifischen Vereinen, da wird dir elend wenn du siehst wie sie da in manchen Abteilungen mit den Hunden "arbeiten".

    ja, kenne ich in verschiedenen varianten, genau darum hatte ich ja nach dem training gefragt. ;)

    solange diese vereine immer noch zulauf haben, wird sich nichts ändern, denn die trainer werden ja von den trainern "ausgebildet", die es auch nicht besser können, darum hält sich "gewisser mist" so hartnäckig. ;)

    gruß marion

  • Zitat


    Hä? Verstehe ich nicht. Also öfter abrufen ohne anleinen und wegschicken?

    Ich antwort jetzt einfach mal :-) Der Hund verknüpft aktuell mit dem Abrufen immer Anleinen. Also so wie du es beschrieben hast, war das doch immer die Konsequenz nach dem Rückruf. Mit dem Unterschied, dass es nicht immer heim geht, aber doch die Leine zumindest kurz dran kommt oder?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, habt ihr eben trotzdem eine quasi negative Kette für den Hund aufgebaut, weil anleinen ja immer eine Einschränkung zum rumflitzen ist.

    Heißt: ruf den Hund, wenn er angerannt kommt, belohne mit was tollem ohne ihn einzuschränken. Beispielsweise: Besitzer rennt mal mit dem Hund ein Stück, wirft Futter mit in die Laufrichtung des Hundes usw.
    Also eine BELOHNUNG für den Hund wenn er kommt, die er in dem Moment auch als Belohnung begreifen kann.
    Wenn Enki flitzt, dann ist dem ein Leckerli egal, sondern er steht dann auf Action.
    Das muss man abhängig vom Hund rausfinden, aber eben den Hund belohnen (und das mal aus der Sicht des Hundes betrachten) :-)
    Nur wenn das erstmal klar ist für den Kerl: "zurückkommen ist total super, weil da geht ja irgendwie die Post ab/es passiert was schönes" steigt 1. die Motivation überhaupt zurück zu kommen, 2. kann man dann eben ab und an "ernst" machen und die Leine dran. Trotz allem muss das aber immer variabel sein, damit das negative Anleinen nicht überwiegt.
    Das kann man statt Bällchen werfen üben und eben wirklich als Spiel betrachten :D

  • Zitat

    ja, kenne ich in verschiedenen varianten, genau darum hatte ich ja nach dem training gefragt.

    Nein SIE hat nie in einem Rasseverein trainiert, ich schon. Und da ich mich nicht mit dessen Trainingsmethoden abfinden konnte haben wir Streit bekommen (mit dem Trainer, der total festgefahren war mit seiner "Art" die Hunde zu trainieren). Deshalb sind wir dann auch wieder ausgetreten und bleiben dort weg.

    Soviel zulauf hat dieser Verein nicht mehr :) Die Anzahl ist seeehr geschrumpft, da es über längere Zeit jedem auffällt wie dort trainiert wird. Wer es für seinen Hund will und das akzeptiert - bitte, aber ich suche erstmal nach anderen Wegen, bevor ich so trainiere...

  • Zitat

    Ich antwort jetzt einfach mal :-) Der Hund verknüpft aktuell mit dem Abrufen immer Anleinen. Also so wie du es beschrieben hast, war das doch immer die Konsequenz nach dem Rückruf. Mit dem Unterschied, dass es nicht immer heim geht, aber doch die Leine zumindest kurz dran kommt oder?

    Ja, wenn er gekommen ist hat er was bekommen, kurz an die Leine und dann wieder ab, dass er weiss anleinen muss nicht gleich heim gehen sein.

    Zitat

    Wenn ich das richtig verstanden habe, habt ihr eben trotzdem eine quasi negative Kette für den Hund aufgebaut, weil anleinen ja immer eine Einschränkung zum rumflitzen ist.

    Ja wenn man es so sieht schon :smile:

    Zitat

    Beispielsweise: Besitzer rennt mal mit dem Hund ein Stück, wirft Futter mit in die Laufrichtung des Hundes usw.

    Haben wir auch gemacht.

    [/quote]Nur wenn das erstmal klar ist für den Kerl: "zurückkommen ist total super, weil da geht ja irgendwie die Post ab/es passiert was schönes" steigt 1. die Motivation überhaupt zurück zu kommen, 2. kann man dann eben ab und an "ernst" machen und die Leine dran. Trotz allem muss das aber immer variabel sein, damit das negative Anleinen nicht überwiegt.
    Das kann man statt Bällchen werfen üben und eben wirklich als Spiel betrachten :D[/quote]

    Wenn man ihn motivieren könnte, er kommt ja bis auf den besagten Meter "Sicherheitsabstand"

  • Zitat

    er war damals schon 3 jahre alt als das spielchen anfing.

    Ohje in diesem Alter das ist ja schon krass wenn er das 3 Jahre macht...

    Zitat

    wie lange und wie oft? 10 tage lang, 10 wochen lang, 10 monate lang? immer wieder spielerisch aber konsequent? und mindestes genauso lange, wie das unerwünschte verhalten schon anhält?

    Wie lange das mit der Schleppleine gemacht wird??

    Zitat

    dann war das kein guter trainer. es geht ja nicht darum, was der trainer mit dem hund kann - es geht bei einem guten trainer darum was er dem HH beibringen kann damit dieser es eben hinterher selber kann.


    Ja, ein Bekannter Trainer war es noch dazu. Der Sinn eines Trainers ist es ja, es dem Halter zu zeigen WIE es geht. Dass es bei dem Trainer besser geht sollte klar sein, denn dafür ist er ja auch Trainer. Aber das Problem ist ja, dass der Besitzer das genauso anwenden kann.

  • nicht nur wie lange das mit der schleppleine gemacht wird - wie lange wird überhaupt etwas konsequent gemacht?

    du hast geschrieben, ihr macht das schon, mit abrufen-ohne-grund-ohne-anleinen - darum frage ich, wie lange ihr das nun schon so macht? 2x die woche und das seit 4 wochen oder täglich mehrmals und das schon seit monaten...oder oder oder? alldiweil die meisten tipps oder übungen eben NICHT schnell und prompt helfen.

    was den trainer betrifft:

    Zitat

    Ja, ein Bekannter Trainer war es noch dazu. Der Sinn eines Trainers ist es ja, es dem Halter zu zeigen WIE es geht. Dass es bei dem Trainer besser geht sollte klar sein, denn dafür ist er ja auch Trainer. Aber das Problem ist ja, dass der Besitzer das genauso anwenden kann.

    der mag so bekannt sein wie er will - es wird nix bringen, wenn er nicht in der lage ist, dem besitzer klar zu machen, was falsch läuft und wie man es besser machen kann. ein guter trainer wird eh weniger den hund "trainieren" sondern mehr den mensch.


    wenn ich mantrailen will mit meinen jungs und hol mir eine trainer oder geh in einen kurs - dann möchte ICH mit meinen hunden trailen - es würde nix nützen, wenn der trainer mit meinen hunden trailt.....auch wenns noch so gut ausschaut - ich würde meine fehler hinterher immer noch machen. ist doch ganz logisch.

    ein spanischlehrer mag noch so toll auf spanisch parlieren können - wenn er mir nicht beibringt wie ich selber spanisch reden kann, dann isser bestenfalls als dolmetscher nützlich aber nicht zum erlernen der fremdsprache.

  • Zitat

    Wenn man ihn motivieren könnte, er kommt ja bis auf den besagten Meter "Sicherheitsabstand"

    Also ich find ja er ist klug und hat euch voll durchschaut :lol: was aber trotzdem doof ist, weil jedesmal fangen spielen ist ja auch blöd...

    Hm, evtl. lohnt es sich hier den Rückruf neu aufzubauen, wenn er schon so mistrauisch ist und sich das schon so zu einem Ritual gefestigt hat.
    Das könnt ihr aber vor Ort sicher besser einschätzen. Ich würde wahrscheinlich, wenn ich das Gefühl habe nix geht mehr und bei Zwang ende (also ranziehen etc.) neu aufbauen mit neuem Kommando, anderen Belohnungen etc. .

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