Nur Kontra beim Thema kastrieren?
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DAS fragst Du jetzt nicht im ernst? ......

doch, das tu ich und hätte gerne ne ganz sachliche Antwort - Vor einem Moment
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Hi,
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nu ganz sachlichwas wäre, wenn auf jedes Fall einer von beiden kastriert werden soll, dein "Pro Hündin"?
mir würde ehrlich gesagt gerade nichts einfallenManu, da gibt es einige Gründe.
Der eine, es gibt Rüden, die werden sehr devot. Es hat zur Folge, sie werden von vielen intakten Rüden regelrecht unterdrückt. Es wird aufgeritten, es wird Spiel mit anderen Hunden verhindert, es wird jede Regung unterdrückt. Ja, sie werden gemoppt.
Und es gibt Rüden, da ist nimmt das Selbstbewußtsein fast selbstmörderische Züge an. Sie versuchen sich mit jedem intakten Rüden anzulegen, dieser weiß mit dem Kastrat nichts anzufangen und es kommt zu wenig schönen Begegnungen. Gerade bei den großen Rassen habe ich oftmals erlebt, wie gefährlich ein kastrierter Rüde auf das Nichtbeachten durch intakte Rüden reagieren kann.
Bei beiden Verhaltensmustern hat es zur Folge, daß für diese Hunde kaum noch Kontakte zu Artgenossen möglich sind. Jedenfalls nicht ohne Stress für Hund und Halter.
Das muß alles nicht sein.
Kastrierte Hündinnen, jedenfalls die, die ich kenne sind sehr verträglich. Sogar Mädels, die zuvor die reinsten Zicken waren, sind friedlicher, ruhiger geworden. Einige allerdings auch ausgesprochen ängstlich.
Es gibt Hunde, da ändert sich nichts. Ich habe einen zu Hause. Idefix ist der Terrorist geblieben, der er schon immer war

Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Ich finds vor allem gut das sie jetzt schon überlegt. Wo die Hündin rein rechnerisch erst wieder nächstes Jahr wieder läufig wird.
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Gegen seine NATUR ist es übrigens keinesfalls, einem Rüden nicht zu erlauben zu decken - was glaubt ihr denn wie das bei WIldhunden und sonstigen Caniden abläuft? Glaubt ihr da poppen sämtliche Jungrüden wild in der Gegend rum?!
"Hormonstress" hat jeder Rüde in seinem Leben, ob man das als Leid bezeichnen kann, ist sicher menschl. Interpretationssache.
Ich halte zwei unkastrierte Rüden - ja, das seit knapp 10 Jahren - gedeckt haben sie noch nie.
Und rumgejault, Fressunlust und nur po***n im Kopf: Ohne Ende!
Tagelang, auch wenn keine Hündin im Haus anwesend war.Sie leben noch immer (mit Hoden) und mit der Zeit ließ die Sympomatik nach...
Die anwesende Hündin wird einmal jährlich läufig.
Es gibt doch sicher mehrere Zimmer, mit Türen und Schlüssel.Was soll daran sooo schwierig sein?
Muss man doch wenigstens versuchen. -
Früher wurden Hunde kastriert? Also bei mir hier in der Gegend ganz sicher nicht... Da wurden Hunde nur kastriert, wenn es überlebensnotwendig war. Ein Rüde hat mal paar Tage nichts gefressen? Und? Ist doch normal, wenn er verliebt ist. Die meisten menschlichen Teenager haben in der ersten Verliebtheit auch weniger Hunger, man ist halt mit anderem beschäftigt...
Bubi hört dann nicht so gut? alles klar, bleibt er mal paar Tage an der Leine. Mädel hält den Poppes hin? gut, geht man halt mal woanders spazieren und weniger, ist paar Tage auch kein Problem.
Man hat Rüde und Hündin zu Hause? Trennt man sie, sterben sie für die paar Tage auch nicht dran. Oder einer wird bei Oma, Opa, Onkel, Tante, Freund, Freundin, Schwester, Bruder.... ausquartiert, kriegt man auch fast immer hin."Früher" liefen hier aber auch sowieso nur Hunde frei, die auch wirklich zuverlässig hörten. Nicht wie heute, wo jedes Köterli seinen Freilauf braucht, egal was es dabei anstellt...naja, OT....

Tja, was gibt es alles an Contra?
Auch ein Rüde kann inkontinent werden. Ich kenne einen Rüden, der hat total an Muskulatur abgebaut, wurde inkontinent und es wurde nach der Kastra so schlimm, daß er den Rest seines Lebens regelmäßig (ich glaube 14täglich) künstliches Testosteron gespritzt bekam, welche Injektion sehr schmerzhaft ist und zudem nicht ohne Risiken.
Fast alle mir bekannten Kastraten, blieben nach der Kastra genauso verstört nach Mädels wie vorher. Sie konnten halt nur nicht mehr zeugen, aber sonst haben die sich gar nicht geändert. Die haben geweint, gejault, sind aufgestiegen, haben angedockt, sabberten, gingen stiften, usw....Und: wer wurde hier ausfallend, hat rumgepöbelt? Die "Kastrationsbefürworter" waren doch die ersten die mit Begriffen der Tierquälerei um sich geworfen haben....
Hypersexualität ist bei Hunden sehr selten, meist ist es hausgemacht (man stelle sich nur mal den durchschnittlichen Hundehalter vor, der sich freut wie blöd, weil sein Bubibubi eeeeendlich das Beinchen hebt, und uh, guck mal der klappert so lustig mit den Zähnchen, ja feines Mädel-Pipi ist das, gelle? er muß doch schnüffeln dürfen, und ui, das Mädel riecht aber gut, gelle, geh ruhig mal gucken, die soll sich schön wehren, wenn es ihr zuviel wird.... ).
Bei einem wirklich hypersexuellen Rüden würde ich nen Hormonstatus machen lassen und gucken, ob man das nicht mit anderen Medis in den Griff bekommen kann, unter Umständen kann da ne homöopathische Therapie schon wunderbar anschlagen..Und mit dem Trennen-Können: aaaaauuuuusnahmsweise muß ich bordy mal zustimmen....
queeny, was du immer mit Deinem perfekt hast. Wenn es nach Dir geht, bist wohl nur DU und DEINE Meinung perfekt...
Es geht um Verantwortung. Nicht mehr und nicht weniger...Manu: Beim Sterilisieren wird weder in den Hormonhaushalt des Hundes eingegriffen noch ihm ein gesundes Organ amputiert. Es wird lediglich das verhindert, um das es hier ja angeblich geht: Nachwuchs.
Beim Kastrieren... ne, das zähl ich jetzt nicht alles auf, dafür gibt es genug Freds... -
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Auch wenn man beide trennt, hilft das nix, wenn der Hund mehrere Stunden dauerbellt und tagelang das Futter verweigert. Ich finde es nicht ganz fair, wie einfach die Situation dargestellt ist. Das Zusammenleben mit Rüde und Hündin kann während der Läufigkeit einfach zu managen sein, aber in ganz vielen Fällen ist es das eben nicht...
Danke!
Ich bin wahrlich kein Vertreter der wahllosen Kastra, aber der Fanatismus der hier regelmaessig vorgefuehrt wird bei der Thematik ist beaengstigend....Organe entrissen, Hund verstuemmelt, der Maennlichkeit beraubt, Koerperteile abgetrennt......waaaaaah....get real!!

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doch, das tu ich und hätte gerne ne ganz sachliche AntwortHab ich auf Seite 6 ganz unten kurz beantwortet

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bordy, ich hoffe einfach grade mal für dich dass du selber auch nie Fehler machst, nie eine Herzensentscheidung triffst udn immer so perfekt bist wie du es auch von anderen erwartest....

Und ich finde es immer noch traurig dass auf der TS rumgehackt wird nur weil sie den Dackel bei sich aufgenommen hat. Ja hat sie nicht dran gedacht und nu?
Sie sucht eine bestmögliche Lösung und das finde ich allemal besser als hier späer zu schreien Hilfe ich habe Welpen...LG
So ist es. Ich gehe an einem kalten februartag in den Müllraum um meinen Müll wegzuschmeissen... ein kleines, auf meine handfläche passendes welpilein SCHREIT in ecke.. zittert. Mein erster gedanke war nicht "bloss nich hinsehen er wird irgendwann geschlechtsreif!".Er hätte sonst was für krankheiten haben können.. hatte einen richtig fetten wurmbauch, war deutlich jünger als 8 - 12 Wochen. Ich hab ihn mitraufgenommen, am nächsten tag (weil sonntag) tierärztlich versorgen lassen und mich gekümmert...
Traurig dass ich mich dafür rechtfertigen muss. Natürlich, ihr hättet ihn liegengelassen. Die klügeren geben ihn halt ab. Suchen einen Platz wenn sie keinen finden bis die vorhandene Hündin läufig ist.. super tierheim. geht schnell und unkompliziert

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Ich versteh die ganze Aufregung hier nicht.
Was ist bitte daran schlimm den Hund kastrieren zu lassen?
Und ja, ich wäre auch für den Rüden weil das komplikationsloser ist.
Echt heftig das sofort unterstellt wird die Hündin würde ja nicht kastriert um doch mit ihr zu vermehren.Hier hat ein Hund, der anscheinend ausgesetzt wurde, ein schönes neues Zuhause mit Hundegesellschaft gefunden, und hatte das Glück nicht herumgereicht zu werden oder im Tierheim zu landen.
Jetzt soll er kastriert werden damit kein Vermehrerwurf, kein "Upps-wurf" entsteht.
Ich glaube es gibt schlimmeres.
Aber vielleicht denke ich auch so weil bei uns viele kastrierte Hunde sind, in meinem Umfeld ist das Gang und Gebe, und das sind allesamt muntere nette ungestresste Tiere, keine Schlaftabletten, sondern machen Agility etc.
Und zwar ohne von Trieben, läufigen Hündinnen oder extrem aufdringlichen Rüden gestreßt zu werden.
Und der Vergleich mit den Katzen hinkt insofern nicht das es mittlerweile auch die Pille oder den Hormonchip für die Katze gibt, das könnte man ja auch machen anstatt gesunde Organe zu entnehmen.

Und weiß jemand wie gestresst eine läufige Hündin ist die sich nicht paaren darf oder wie unangenehm es für einen unkastrierten Rüden ist eine läufige Hündin in der Wohnung zu haben ohne dem "Ruf der Natur" zu folgen? Habt ihr eure potenten Tiere schon gefragt?
Das ist hier echt ein riesen Aufstand um nix, irgendwie.

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Man könnte denken, die Hälfte der User hier hätte Tiermedizin oder Tierpsychologie studiert.
Es ist traurig, dass der TE nur durch so eine simple Frage Faulheit, Null Bock zur Hundeerziehung und Verantwortungslosigkeit vorgeworfen wird.Liebe Murphy, höre auf dein Bauchgefühl und mach das einfach so wie du es für richtig hälst.
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