Nur Kontra beim Thema kastrieren?

  • es ist ein unterschied einen hund zu trennen weil er grad krank ist oder rumgezickt hat oder ob man einen hund für mehrer tage (oder wochen) 24std. am tag trennen muss.

    ich kann in meiner wohnung hunde trennen, hab ich auch schon bei meinen pflegehunden machen müssen.
    auch würde sich meine hündin nicht von einem hypersexuellen rüden einfach so besteigen lassen, hab ich bei meinem letzten pflegi gemerkt.
    nach 2 tagen hat er es nicht mehr versucht.
    in den drei wochen in denen der rüde bei uns war hat meine hündin tierisch abgebaut und hat gelitten unter diesem rüden, weil wir sie trennen mussten.

    daher weiss ich was eine trennung für die hunde bedeutet hat und das möchte ich keinen hund jemals wieder antun.
    den beiden hunden hat die trennung, vor allem die körperliche, sehr zu schaffen gemacht.
    und das ging über 3 wochen so und es war nicht schön.
    und meine hündin war kastriert, der rüde erst paar tage vorher und war somit hormonell unter dauerstrom.

  • ich gebe zu Gaby, ich hatte noch nie einen Rüden, kann es also vom Verhalten nicht beurteilen

    aber selbstmörderische Rüden kenne ich kastrierte so wie unkastrierte
    wobei die Kastraten meist eher von meiner Hündin ablassen (nicht läufig) als die unkastrierten

    ich denke, wir wissen nicht, wie der Dackel Ende des Jahres drauf sein wird, also sind das nur einige theoretische Möglichkeiten, was passieren könnte

    meine kastrierte Dame ist übrigens selbstbewusster geworden und verliert viel seltener die Nerven als früher


    @ Fräuleinwolle
    und Nachteile hat ne Sterilisation nicht?
    gegenüber nem Kastrationchip bzw. intakt lassen?

  • Zitat

    wenn man die hunde trennen kann und es klappt..prima.

    Eben......und wenn man so wie ich ein Hausmuetterchen auf Zeit ist dann ist dies auch kein Problem. Soll aber sogar HH's geben die fuer ihren Unterhalt malochen gehen muessen und wo die (armen, bedauenswerten *ironie.an*) Hunde auch mal stundenlang zu Hause alleine ausharren muessen. Das man da nicht immer grundsaetzlich die Hunde aufr Zimmer verteilen kann sehe ich ein......da waere eine Kastra fuer mich auch voellig akzeptabel.


  • :gut:

  • Zitat


    So ist es. Ich gehe an einem kalten februartag in den Müllraum um meinen Müll wegzuschmeissen... ein kleines, auf meine handfläche passendes welpilein SCHREIT in ecke.. zittert. Mein erster gedanke war nicht "bloss nich hinsehen er wird irgendwann geschlechtsreif!".

    Er hätte sonst was für krankheiten haben können.. hatte einen richtig fetten wurmbauch, war deutlich jünger als 8 - 12 Wochen. Ich hab ihn mitraufgenommen, am nächsten tag (weil sonntag) tierärztlich versorgen lassen und mich gekümmert...

    Traurig dass ich mich dafür rechtfertigen muss. Natürlich, ihr hättet ihn liegengelassen. Die klügeren geben ihn halt ab. Suchen einen Platz wenn sie keinen finden bis die vorhandene Hündin läufig ist.. super tierheim. geht schnell und unkompliziert :D

    Das ist doch jetzt bißchen Laberlaber, oder?

    Weißt Du, ich hatte auch schon Findelkinder. Ich habe mal ne Katze gefunden, 5 Wochen, verfloht, verzeckt, verlaust, verbrannt, verölt. Ab zum Tierarzt, eingesehen, daß ich die Möglichkeiten nicht habe, alle Hebel in der Bekanntschaft in Bewegung gesetzt und abends war sie schon vermittelt. Wenn man vernünftig ist, dann geht auch sowas. Wo ein Wille ist, ist auch Weg. Man muß halt ab und an ehrlich zu sich selbst sein. Ich hätte die Mieze auch liebend gerne behalten, sie war süß, ich hatte zuvor nen Kater, der nicht mehr nach Hause kam usw... Aber es ging halt nicht. So, fertig. DAS ist Verantwortung....

  • FräuleinWolle
    :lol: Nö ich bin nicht perfekt, im Gegenteil ich lass mich gerne belehren und hab hier viel gelernt, mir geht es hier um dieses Hochgepusche...

    Und ich finde es nunmal besser sie denkt über diese Lösung nach (und sie denkt ja im moment nur nach, noch ist doch grnichts passiert) als hier zu stehen und nachher Welpen hat..dann hör ich schon gewisse Leute (inklusive mir :D ) die aufschreien Oh mein Gott wie konntest du nur...

    LG

  • Zitat

    Man könnte denken, die Hälfte der User hier hätte Tiermedizin oder Tierpsychologie studiert.


    Näää......ich kenne kaum Akademiker die so vehement um sich schlagen bei der Thematik.....solche Dinge hoert man meist nur von HH's mit zu viel Zeit und zu viel Theorieerfahrung aus schlauen Buechern =)

  • Also die Vor- und Nachteile vom Kastrieren sollten ja mittlerweile bekannt sein.
    Aber situationsbedingt kann eine Kastration auch durchaus der bessere Weg sein.

    Bei mir war es übrigens so, dass ich mich dauernd rechtfertigen musste wieso ich meine Hündin nicht kastrieren lasse.
    Ständig wurde ich schief angeguckt und gefragt wann "es" denn soweit sei.

    Sie ist immer noch unkastriert, ebenso wie mein Rüde.
    Und ich bin froh darüber.

    Aber trotzdem kann ich doch nicht von mir auf andere schließen.
    Es gibt immer Gründe/Umstände, warum es Sinn macht sein Tier zu kastrieren.
    Und es wird immer 100 verschiedene Ansichten dazu geben.

    Man selber sollte im Interesse des Hundes entscheiden und das verhindern was verhindert werden kann.

  • Zitat

    Näää......ich kenne kaum Akademiker die so vehement um sich schlagen bei der Thematik.....solche Dinge hoert man meist nur von HH's mit zu viel Zeit und zu viel Theorieerfahrung aus schlauen Buechern =)


    :gut:

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