An alle Rotti,Schäfi,Soka Halter...
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Hallo,
zur Vorgeschichte,
ein Bekannter meines Freundes hat sich vor einigen Monaten einen Rotti angeschafft.
Er bekam ihn nicht wirklich in den Griff,sprich Leinenführigkeit etc.
Dann lernte er jemanden kennen der in einer Art Hundeschule trainierte.
Dort wird Schutzdienst u.s.w. trainiert.
So,dort wird mit Stachelhalsband,Teletak trainiert.
Ihm wurde dann auch ein Stachelhalsband empfohlen,aber das hat ja Gumminoppen,
dann ist das ja nicht so schlimm
Dieser Hund ist zehn Monate alt,übrigends nicht vom Züchter sondern Vermehrer.
Nun ist schon der zweite Rotti Welpe aus Frankreich in Planung.Ich bin ein absoluter Gegner von solchen Trainingsmethoden,
aber komme mit meiner Argumentation nicht wirklich weiter.
Ich hab ja "nur" so nen kleinen Hund und keine Ahnung von Rottis.Nun wollte ich fragen ob es hier Rotti,Schäfi,Soka Besitzer gibt,
die ohne solche Methoden trainieren.
Wenn ja,wie und was sie trainieren.
Und vielleicht ein Foto vom Hund einstellen können?
Dann könnte ich ihm die Antworten zeigen und würde damit
vielleicht mehr erreichen als nur mit Argumenten die ich aus dem Internet kenne.Ich mag diesen Hund,und wenn ich höre das diese Hunde dort "ein bisschen"
scharf gemacht werden mache ich mir Sorgen.
Ja ich bin ein Wattebällchen Werfer,und einen Hund mit Schmerz zu erziehen
kann ich nicht nachvollziehen
Wäre nett wenn ihr mir helfen könntet!
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Zitat
Nun wollte ich fragen ob es hier Rotti,Schäfi,Soka Besitzer gibt,
die ohne solche Methoden trainieren.
Wenn ja,wie und was sie trainieren.Ich habe keine der genannten Rassen und bilde meine Hunde auch nicht im Schutzdienst aus. Von daher kann ich dir nicht sagen wie man dort normalerweise arbeitet. Was ich dir aber sage kann ist, dass man diese Rassen genauso ausbildet wie alle andere Hunde. Nicht mit Stachler und auch nicht "ein bisschen scharf" gemacht. :)
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Jede Hunderasse kann man anders trainieren. Selbst einen der alles um sich rum töten möchte kann man anders dazu bringen das zu lassen als mit teletakt oder Stachler.
Diese Hundeschule klingt mir nach einem Verein der noch nach der "alten Schule" arbeitet und davon halte ich generell nix.
Ich trainiere mit meinem auch in einem Schäferhundverein, dort sind auch welche die ein Stachelhalsband haben aber das bleibt jedem selbst überlassen. Es macht es jetzt nicht besser aber an den Stachlern wird dort nicht wie wild rumgerissen sondern es dient als impulsgeber.
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Zitat
Und vielleicht ein Foto vom Hund einstellen können?
Dann könnte ich ihm die Antworten zeigen und würde damit
vielleicht mehr erreichen als nur mit Argumenten die ich aus dem Internet kenne
Und was sollen bitte ein paar Bilder aus dem Internet, sowie Erfahrungsberichte bei so jemanden bewirken???Entweder jemand hat ein Gefühl für Hunde, oder er hat es nicht.
Entweder er macht sich selbst einen Kopf, informiert sich und beliest sich, oder aber er macht den "anderen" alles nach. Und wer in der heutigen Zeit noch einen "scharf gemachten" Hund benötigt (vor allem bei DER Rasse) der tut mir einfach nur leid. Vielleicht solltest du ihm eher mal erklären, daß ein privater 0815-Hund nich scharf gemacht werden darf und was alles auf ihn zukommen kann, sollte der Hund seines Amtes walten. -
Hallo Merle,
ich mache mit Eloy (DSH) VPG und zwar gänzlich ohne solche "Hilfsmittel". An meinen Hund kommt kein Stachler, nur weil ich als Halter nicht in der Lage bin, den Hund vernünftig auszubilden. :/
Aus diesem Grund arbeite ich auf einem Boxerplatz, weil dort eben auch Stachler und Co. verpönt sind.
Die Anhänger der alten Schule, hier in erster Linie auf SV Plätzen, sind noch immer nicht in der Lage über den Tellerrand hinauszuschauen und hängen an den alten Dingen fest. Ich finds zum K*tzen!Ich bin mit Eloy, als er 7 Monate alt war, auf einen SV Platz gegangen, um zu gucken. Das erste was man mir sagte war: "Da muss ein Stachel drauf." :irre: Ich habe mir die Ausbildung dort angeguckt, meine Meinung dazu gesagt
und bin nicht wieder hin.Ich lasse da nicht mit mir diskutieren. Mein Hund wird nicht mit solchen Dingen traktiert. PUNKT!!
Im Übrigen sind bei mir auf dem Boxerplatz auch vier Rottis, die alle OHNE Stachel und Co ausgebildet werden. Das darf sich dein Bekannter gern mal anschauen.Damit dein Bekannter weiß, um was für einen Hund es sich handelt:
Eloy vom Domizil (DDR Leistungszucht)Externer Inhalt img3.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
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Was genau soll "mit ein bisschen scharf gemacht werden" denn erreicht werden? Wenn der Hund dann in einer für ihn entsprechenden Situation entscheidet, dass er diese entsprechend des "Gelernten" regelt, ist das Geschrei groß, wenn etwas passiert und der Hund danach - im worst case - euthanasiert wird. Oder es ist einem egal und der nächste Vermehrer-Rotti rückt eben nach.

Was genau heißt eigentlich, dass er ihn nicht wirklich in den Griff bekam und Leinenführigkeit etc. klappt nicht. Herrgott, wir reden von einem 10 Monate alten Junghund. Die Rasse ist doch dabei erstmal sch***egal.
Natürlich gibt es gewisse Rassen, die man eben öfter auf dem Hundeplatz, ausgebildet nach alter Schule per Stachler oder mit der gewissen Härte, trifft. Das ist sehr bedauerlich. Warum stehen Schäfer und Schäfimixe in der Beißstatistik eigentlich so weit oben? Doch wohl nicht, weil sie von Grund auf böse sind. Warum landet der Rotti in einigen Bundesländern auf der Liste? Doch wohl nicht, weil er von Grund auf gefährlich ist. Kann man sich die Frage stellen, warum sind oder wie werden solche Hunde so....?
Erfahrungsberichte und Bilder werden Dir kaum helfen. Der Bekannte muss sein Gehirn einschalten.
Ich kann dazu nur sagen, so als pragmatischen Vergleich: Jungs sind oft ruppiger als Mädchen, kloppen sich mal, raufen mit Kumpels. Trotzdem erziehe ich meine Kinder gleich. Der Junge bekommt also nicht alleine auf Grund seiner geschlechtsbedingten Veranlagung sich gerne zu raufen, täglich Prügel, während das Mädchen mit Liebe und Blümchen überschüttet wird. Sie erhalten beide eine geradlinige, liebevolle, konsequente Erziehung, mit Grenzen und Freiheiten.
Was ich damit sagen will: warum sollte es bei einem Rotti vom Grunde her anders laufen als bei einem Labrador (ich sehe mal von Feinheiten wie rassetypischer Auslastung ab, spreche rein vom Grundprinzip), nur weil der eine vermeintlich mehr Schärfe oder Aggressionspotential in sich trägt? Grundsatz der Hundeerziehung sollte doch - gleich bei welcher Rasse - immer sein: liebevoll, geduldig, fair, konsequent. Was man mit Teletakt (verboten?!) und Stachler erreichen will, erschließt sich mir nicht. Außer, dass man damit wunderbar Probleme schaffen kann.....
Hier laufen in unserem großen Auslaufgebiet mehrere Schäfis und Rottis frei mit allen anderen. Sie sind klar im Kopf, sauber in der Kommunikation, in der Lage ordentlich an der Leine zu laufen, auf feine Signale zu reagieren, auf leise Pfiffe oder Rufe, auf klare Körpersprache. Und die Halter haben doch tatsächlich zum Teil sogar Leckerchenbeutel am Hosenbund hängen und bestärken positiv. Hups, und das beim Rotti, wie geht das denn? Gehört der nicht auf´s Kreuz geschmissen *Vorsicht Ironie*
Wir reden doch immer noch von Hunden, egal wie die Rasse heißt, oder? Wer sich allerdings einen Rotti, Schäfer oder SoKa als Statussymbol und Sinnbild des bösen Hundes anschafft, den werden keine Berichte interessieren. Der hat Hintergrunddenken, das leider in den seltensten Fällen geändert werden kann.
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Zitat
Ich mag diesen Hund,und wenn ich höre das diese Hunde dort "ein bisschen"
scharf gemacht werden mache ich mir Sorgen.
Ja ich bin ein Wattebällchen Werfer,und einen Hund mit Schmerz zu erziehen
kann ich nicht nachvollziehen
Das lese ich jetzt erst. Hunde die im VPG geführt werden, werden NICHT scharf gemacht und wenn dein Bekannter das behauptet, hat er vom VPG genau soviel Ahnung, wie eine Kuh von Ostern.
Immer diese alte Mär......... 
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Schön für den Hund, dass wenigstens DU dir Gedanken hierzu machst!!!

Im Grunde kann ich mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Eine solche "Erziehung" versaut einen Hund meines Erachtens wirklich nur. Bei Teletaktern und Co. verliert ein Hund aber mal ganz schnell das Vertrauen in seine Menschen. Und genau das ist meiner Meinung nach im Umgang mit jedem Hund maßgebend. Ein Hund, der mir nicht Vertraut und meine Anweisungen in Frage stellt, beginnt irgendwann die anfallenden Angelegenheiten selbst zu regeln. Und spätestens dann habe ich gewaltige Probleme. Mit einem großen Hund, dessen Rasse dann auch noch so bevorurteilt wird, erst Recht.
Mit den von dir angegebenen Hundetypen kann ich zwar nicht dienen, dafür aber mit einem Beauceron-Mix, der von den meisten Leuten erst mal für einen Rotti gehalten wird.
Mit Schutzdienst leider auch nicht, aber wenn er mal sehen möchte, dass sowas selbst bei der Pozilei
ordentlich schief gehen kann, darf er uns gerne mal bei unserer Spätabendgassirunde begleiten und sich ansehen, wie ein Hund vollkommen austickt und sich nicht mehr beruhigen lässt.Da wir unseren Hund schon im fortgeschrittenen Alter bekommen haben, ist das natürlich ein himmelweiter Unterschied. Aber ich kann gar nicht oft genug sagen, wie froh ich um das super Training bin, welches er nach vielen vielen Jahren als ungarischer Kettenhund in seiner Tierschutzorga erfahren hat. Dort wird mit positiver Bestärkung gearbeitet und dieser Hund ist der absolute Traum. Das heißt nicht, dass er nicht wüsste, was ein "Nein" bedeutet...aber man kann sich und dem Hund das Leben durch falsche Methoden auch unnötigerweise zur Hölle machen. Dein Bekannter sollte sich möglichst Hilfe von einem sehr sehr guten und erfahrenen Trainer suchen, der sowas wie Stachelhalsband und Teletakter gar nicht nötig hat. Denn sowas ist meiner Meinung nach wirklich nur "Pfui" und bedient darüber hinaus auch noch das Klischee des bösen, nicht händelbaren Rottweilers, der in den richten Händen tatsächlich einfach nur super ist.
Viel Erfolg und liebe Grüße
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Ich bin mit meinem von Welpenalter auf einem Hundeplatz gegangen. Eigl war es ein Schäferhundverein, der aber seine Kasse durch die Hundeschule aufgestockt hat. Bei kleinen bis mittelgroßen Hunden hat kein Trainer etwas gesagt. Bei größeren Hunden hieß es sofort, dass beim nächsten mal gefälligst ein Stachler um sein soll. Da für mich solche Erziehungsmethoden überhaupt nicht in Frage kommen, habe ich dieses natürlich abgelehnt und bin jedes Mal weiter mit schön breitem Lederhalsband gekommen

Als Sanny dann so langsam auf seine 50kg zuging, wurde ich zu einem "ernstem Gespräch" zur Seite genommen. Ich solle mir endlich ein Stachler holen, da von meinem Hund zu viel Gefahr ohne ausgeht. Ich habe wirklich geguckt wie ein Auto, da für Sanny Dominaz und Aggressivität ein Fremdwort ist und es nie, wirklich nie Probleme mit ihm gab. Nach meiner Nachfrage, begründeten sie mir die Aussage dann damit, dass WENN er dann mal austickt, ich ihn ohne Stachler nicht halten kann

Ich war dann nur noch wenige Male da, aber zu einem Vorfall oder dem Punkt, dass ihn nicht halten konnte kam es nie. Es waren eben alles Trainer der alten Schule. Ich wurde belächelt, dass ich meinen Hund mit ignorieren bestraft hatte und es zur Belohnung eine kurze Kuschelrunde gab - Sanny ist ein lebendes Kuscheltier

Hier mal ein Bild von ihm. Geht ja schon in die Richtung eines Rottweilers. Er wiegt jetzt ca. 55kg und ich kann ihn trotzt "heidschideidschi"Erziehung mit meinen ca. 60kg problemlos halten
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In Ö sind die Dinger verboten, daher bleibt uns gar nichts anderes übrig als ohne zu trainieren :) Und es funktioniert!

Aber ich habe auch einen Bekannten aus D der benutzt auch einen Stachler und auch wenn ich mir jetzt evtl. Feinde mache....ich kann ihn verstehen...Der Hund (Schäfer) ist aus dem Tierheim und EXTREM aggressiv gegenüber Menschen und Hunden... Das Problem ist, dass er (hund) eine Menge Kraft hat und er(Besitzer) in einem Gebiet wohnt, wo es nun mal viele Hunde gibt... Er nimmt das Band also, um 1.) selbst mehr Sicherheit zu haben (ein Würger ist im mal abgerissen :O -gab eine schlimme Bissverletzung) 2.) um andere nicht zu gefährden.
Wenn man weiß, wie man damit umgeht und diese Erziehungsmethode anschlägt halte ich es schon für sinnvoll... *versteck* Es ist echt ein schwieriges Thema, aber bei Seico (der Hund) ist es so, dass er weiß, wann er den Stachler oben hat und attackiert folgedessen andere nicht. Ich hab dem Hund beim Gehen beobachtet (ohne meinen Hund in der Nähe :) ) und es sah echt so aus, als ob er es nicht spürt.... Einschläfern oder Weggeben will er den Hund nicht und der arme hat leider sehhhhhr viele schlechte Erfahrungen gemacht (daher diese Aggression....). Sie haben auch alle möglichen Therapien durchprobiert, aber nichts hat geholfen...
Und um ehrlich zu sein, wenn ich mit meinem Labbi spaziern gehe und einen Schäfer sehe mit seinem Halter, der alle Hand zu tun hat um ihn festzuhalten, wäre es mir echt lieber wenn er einen Stachler oben hat, dann spürt er zwar kurz einen Schmerz wenn er sich reinhaut, aber meiner bleibt am Leben....
Wie gesagt...schwieriges Thema....wobei ich auch weiß, dass es ECHT viele Leute gibt, die den Stachler etc. ausnutzen und das würdeich natürlich auch nciht unterstützen.... - Vor einem Moment
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