Brut- und Setzzeit
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Ab morgen ist es bei uns in Niedersachsen wieder so weit. Hundi muss an die Leine. Ich bin mal gespannt, wie Blanca darauf reagiert. Letztes Jahr hatte ich sie ja gerade neu, da ist sie eh nur an der Leine gelaufen aber jetzt hat sie sich über Monate ans offline gewöhnt.
Wir haben es ja noch gut und ein riesen Grundstück, wo sie sich trotzdem austoben kann aber wie macht ihr das? Geht ihr dann öfter auf Hundewiesen zum toben?
Haltet ihr euch immer dran oder gibt es Ausnahmen? Also für mich ist es Ehrensache, den Wildtieren diese Schonzeit zu gewären. Blanca hört zwar und bleibt auf dem Weg aber trotzdem weiß man ja nie.....Ich leine sie höchstens mal ab, wenn wir an der Aller sind und sie dort am Wasser ist. Dort treibt sich kein Wild herum, da dort Angler und Hunde unterwegs sind.
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hier hält sich niemand an den Leinenzwang.
Auch ich nicht. meine beiden laufen trotzdem frei, allerdings bleiben sie auch auf dem Weg und gehen nicht jagen/stöbern.
"Unsere" Jäger sagen nichts - jedenfalls so lange sie sehen, dass der Hund "funktioniert" (
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Bei uns sind nur in manchen Gebieten die Hunde angeleint.
Meinen Hund werde ich anleinen, da er noch nicht 100%ig hört. Die Sitterhunde, die auch gerne ma jagen würden bleiben auch an der Leine (auch ohne BuS). Wenn ich weiß, dass ein Hund dem Wild nicht hinterher rennt und aufs Wort hört, er auf den Wegen bleibt usw. werde ich ihn auch nicht anleinen. Hier hat damit (bis jetzt) auch Niemand ein Problem. -
hier sind unsere jäger auch sehr kulant: leinenzwang existiert in der "strengen" form auch nicht. allerings muss/sollte auf den normalen wegen geblieben werden. d.h. in der brut/setzzeit gibts kein quer durchs gemüse laufen, keine irgendwie gearteten rennspiele im wald, kein "schwammerlsuchen", kein laufen über irgendwelche "trampelpfade", kein stöbern im gebüsch ect. "unser" jäger kennt uns gut, solange man sich daran hält, freut er sich sogar, uns zu treffen. wobei er allerdings auch wild gewordene mountainbiker, horden von queer-beet-spaziergänger, querfeldeinreiter oder eben auch hundehalter die ihren hund vom weg runterlassen recht bestimmt drauf hinweisst.
er sagt mir allerdings, dass die meisten hundehalter oder reiter recht einsichtig sind - aber leider oft spaziergänger oder biker eher uneinsichtig.
meist weich ich in der zeit auf andere gassirunden aus, hinten am bach entlang, am fluss entlang, waldlehrpfad oder ähnliches.
dort ist wenig bis kein wild tagsüber, die jäger haben damit kein problem - dort könne wir uns also auch "austoben". -
Wir haben hier keine Brut- und Setzzeit, also keine offizielle Regelung, geboren, geschlüpft und aufgezogen wird natürlich.
In den nächsten Monaten, die Rehe sind ja z.B. viel länger beschäftigt, bleiben wir nur auf den größeren Wegen, meiden die wenigen Deckungsmöglichkeiten, die unsere Feldlandschaft hier bietet und versuchen eben nicht so sehr zu stören. Wobei die Hunde trotzdem frei sind bis auf Kleinteil, das muss eh öfter angeleint bleiben, damit das Wild verschont bleibt.LG
das Schnauzermädel -
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Ich achte immer drauf das Aika auf den Wegen bleibt.
Trotzdem werde ich sie jetzt während der Brut- und Setzzeit im Wald anleinen. Obwohl Aika sehr gut hört und nicht hinterher geht, will ich trotzdem nicht dass das Wild in irgendeiner Weise gestört wird...Hier gibt es so viele Wiesen wo sie sich austoben kann, da brauch ich keinen Wald

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In den Wiesen liegen gerne die Kitze sobald das Gras etwas höher steht, nur kurz bemerkt.

LG
das Schnauzermädel -
Zitat
In den Wiesen liegen gerne die Kitze sobald das Gras etwas höher steht, nur kurz bemerkt.

... und die Bodenbrüter, um die es ja auch geht, genauso....
Auch nach dem Umzug vom "strengeren" Niedersachsen ins deutlich lockerere Bayern, halte ich mich an die Brut- und Setzzeit - ab dem ersten Auftreten von Bodenbrütern sind die Koppeln, auf denen die Pferde gerade nicht sind, für die Hunde tabu, auch Feldrandstreifen, im Wald sind die Hunde eh nur auf dem Wegen, unabhängig von der Jahreszeit.
LG, Chris
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Danke Schnauzermädel, da hab ich mich ein bisschen unklar ausgedrückt:
Meine Wiesen = mitten in der Stadt = werden ständig gemäht und dauernd laufen Spaziergänger und HH drüber
Da findest keine Kitze! Viel zu unruhig, und null Schutzfunkiton... Aber trotzdem nochmal danke! -
Der Jäger hier ist in Freund meiner Eltern, der ist nicht das Problem. Nervig sind eher die Nicht-Hundehalter, die einem ständig was erzählen wollen. Ich sehe mich als verantwortungsbewussten Hundehalter und denke, das ich schon einschätzen kann, wo ich Blanca ohne Leine laufen lassen kann und wo nicht. Ich muss bei Hasen noch aufpassen, da ist es nicht 100% sicher, das sie da bleibt. Und gerade bei uns hinterm Haus in der Feldmarkt tummeln sie sich jetzt. Dort leine ich sie dann lieber an.
Es gibt aber auch Straßen, die durch Felder führen und wenig befahren sind. Da habe ich noch nie Wild gesehen, höchstens mal ein paar Rehe und die interessieren Blanca nicht mehr. Dort werde ich sie sicher auch mal ohne Leine am Rad laufen lassen. Das braucht sie einfach. - Vor einem Moment
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