Bindung verbessern, Erziehungsprobleme..
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Tiiiinchen -
26. März 2011 um 17:37
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Hallo Maanu,
ok, danke, die hatte ich gar nicht entdeckt

Dann werde ich mir wohl morgen oder spätestens Mittwoch gleich eine Futtertube anschaffen.
Hallo enomis,
danke für deine Hilfe! Dann wird "Schau" erstmal nur drinnen geübt.
Eine Pfeife müsste ich wohl auch erstmal kaufen, wir haben nur noch eine gaaaanz alte, bei der das Mundstück auch teilweise abgebrochen ist.
Wir werden wohl länger als drei Tage brauchen, da ihr Verhalten sehr ritualisiert ist.Hallo TanNoz,
da bin ich beruhigt.
Danke, ich werde deinen Tipp beherzigen. Mir ist bewusst, dass ich einen langen Weg vor mir habe und ich hoffe einfach, dass ich die Motivation nicht verlieren werde.
Aber ich muss auch zugeben, dass ich momentan einfach noch stolz wegen heute morgen bin. Das Zurückrufen hat ganz gut geklappt (in reizarmer Umgebung) und sie ist ein gaaanz kleines bisschen durchlässiger für Signale von mir geworden. Ich werde wohl einfach konsequent sein müssen.Wahrscheinlich werden wir nur Mini-Schritte machen und auch oft einen Rückschritt machen. Aber wie gesagt, ich fühle mich, als wäre ich ihr schuldig, dass jetzt durchzuziehen.
Liebe Grüße,
Tinchen - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Bindung verbessern, Erziehungsprobleme.. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Ich finde es klasse, wie toll du das machst! Wollte ich nur mal sagen :)
Du schreibst für dein Alter schon sehr erwachsen und ich bin mir sicher, dass ihr ein super Team werdet! Die Arbeit lohnt sich
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Hallo Inez,
danke
ja, ich hoffe, dass sich die Arbeit eines Tages auszahlen wird.Ich habe heute leider ein weiteres 10 Minuten Training nicht mehr geschafft, da ich noch einen Termin hatte und es einfach zeitlich nicht gepasst hat.
Naja, aufjedenfall bin ich dann um ca. 16:45 uhr mit ihr zur großen Runde aufgebrochen, und wir kamen gegen 18:30Uhr wieder.
Somit wird dies jetzt ein langer Text.Am Anfang hatten wir direkt eine Hundebegegnung, mit einer kleinen Mixdame. Jenna sprang in ihre Richtung, bellte und knurrte jedoch nicht, sondern zog einfach extrem. Sobald sie wieder normal neben mir gelaufen ist, habe ich sie gelobt.
Ein Problem, was bei Hundebegegnungen herrscht, ist ihr fixieren. Sie fängt schon bei 5-8 Metern Entfernung an den anderen Hund zu fixieren und zeigt immer wieder Anstalten sich hinzulegen. Ablenken lässt sie sich leider gar nicht.
Was kann ich tun, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, dass sie fixiert?
Dann gingen wir weiter, an eine Hauptstraße entlang, und sie ging brav neben mir, teilweise ohne Ziehen, wofür es dann immer ein Lob gab.
Es gaben uns öfter Radfahrer entgegen, ich habe sie absitzen lassen und es hat soweit ganz gut geklappt.Daraufhin gelangten wir auf einen Feldweg, an dem ich ihr die Schleppleine anmachte. So liefen wir los, und hatten schon bald unsere zweite Hundebegegnung.
Jenna fixierte ihn natürlich und als der andere Hund anfing zu bellen und zu knurren, machte sie immer mehr Anstalten sich hinzulegen. Als wir dann auf gleicher Höhe mit dem Hund waren, sprang sie auf ihn zu und bellte auch.Sie blieb auch relativ lange unentspannt nach dieser Begegnung und sie entspannte sich erst wieder, nachdem wir 50 - 70m von dem Hund entfernt waren.
Danach planschte sie kurz in einem kleinen Bach, wühlte ein bisschen in der Erde und wir waren beide entspannt.
Zwischendurch rief ich sie immer mal wieder zu mir. Mir ist bewusst, dass sie, hätte sie die Schleppleine nicht dran, nicht zu mir gekommen wäre, aber so kam sie, wenn auch nicht gerade total motiviert, zu mir.
Auch ließ ich sie öfter absitzen, wir übten Bleib und Platz.
Und das Gute war, dass sie Platz sogar machte (tut sie ansonsten eigentlich nicht) und die Leckerlies annahm und teilweise sogar kam, wenn ich sie z.B. lobte, weil sie schön langsam lief, um sich welche zu holen. Sie hat die Leckerlies wirklich angenommen!Aber trotzdem: Wie kann ich sie dazu bringen, dass zu Frauchen zu kommen das Tollste auf der Welt ist?
Wir liefen dann weiter, hatten eine Begegnung mit einem Traktor (ich ließ sie wieder am Feldrand absitzen) und schließlich kamen uns noch 2 Ponys entgegen.
Hierfür ließ ich sie wieder absitzen, dennoch sprang sie den Ponys entgegen, jedoch bei weitem kontrollierbarer als sie es bei Hundebegegnungen tut (es bestand keine Gefahr für die Ponys, ich stand zwischen Pony und ihr).Während des ganzen Spaziergangs versuchte ich sie immer wieder zum Spielen oder Apportieren mit dem Dummy zu animieren, aber ich habe es nicht geschafft.
Daraufhin hatte wir unsere dritte Hundebegegnung. Ein sehr aggressiver Labrador (und zwar wirklich aggressiv) sprang an dem viel zu niedrigem Zaun seines Grundstücks herum und ich hatte wirklich Angst, dass er rüberspringt, da er meine Hündin garantiert angegriffen hätte und sein Besitzer auch nirgendwo zu sehen war.
Naja, Jenna sprang auch wieder in die Richtung des Hundes, bellte jedoch nicht mit und knurrte auch nicht und das Beste war, dass sie sich total schnell wieder entspannte, also nach 5-10 Metern Entfernung von dem Hund war sie wieder entspannt.So trödelten wir weiter durch den Wald, ich übte noch öfter das Rückrufen und ich habe mich gefreut, dass sie anscheinend noch ein altes Kommando beherrscht, nämlich "nicht so weit" und "langsam".
Als sie an der Schleppleine lief, sagte ich einfach zu ihr: "Jenna, nicht so weit" und sie ging langsamer und als sich sie dann lobte, blieb sie teilweise sogar stehen, um sich ein Leckerlie abzuholen.Dann gelangten wir wieder zu einer Straße und sie kam wieder an die kurze Leine. Sie sprang dort den Autos entgegen, was ja nicht gut ist. Ich habe einfach versucht sie abzulenken, wenn ein Auto kam, was nicht recht klappte.
Morgen werde ich es wohl mal probieren, sie bei jedem herankommenden Auto absitzen zu lassen. Vielleicht bringt das mehr Ruhe rein und sie springt dem Auto nicht mehr entgegen.Was kann ich noch tun, um dieses Losspringen zu verhindern? Nicht nur im Bezug auf Autos, sondern allgemein?
Letztendlich gelangten wir wieder in ein kleines Waldstück, indem sie wieder an der Schleppleine laufen durfte, jedoch war sie da schon merklich unkonzentrierte, entweder weil der Wald näher an "zu Hause" liegt oder weil sie schlicht und einfach müde war.
Nach dem Waldstück nahm ich sie wieder an die kurze Leine, da wir noch ca. 500 Meter durch Straßen zu unserem Haus laufen mussten.
Ach ja, während des ganzen Spaziergangs (wenn sie an der kurzen Leine war) bin ich Kurven gelaufen, kurze Strecken gesprintet, auf einmal stehen geblieben und habe Richtungswechsel gemacht.
Sie blickte zwar nicht zu mir hoch (höchstens 1 oder 2 Mal), aber das ist nicht so schlimm.Naja, als wir auf dem Rückweg nach Hause waren, an der kurzen Leine, beschloss ich, einige Richtungswechsel zu machen. Doch darauf hatte Jenna keine Lust mehr. Sie legte sich hin und blockierte. Dies sah ich jedoch nicht ein und somit lockte ich sie zu mir, lief mit ihr ein Stück in die entgegengesetzte ("falsche" Richtung, bis sie brav mit mir lief, dann drehte ich um und lief weiter nach Hause.
Das taten wir einige Male, teilweise holte ich sie auch ab, d.h. ich ging zu der Stelle an der sie lag, ging einmal um sie herum, sie stand in der Zeit auf ("Super, es geht doch nach Hause") und dann nutzte ich den kurzen Moment indem sie stand, um schnell in die "falsche" Richtung loszugehen. Es klappte ganz gut.Am Ende dieser Richtungswechsel blieb sie zwar immer noch liegen, jedoch ging es etwas schneller mit dem Aufstehen und brav mitlaufen.
Dann hatten wir unsere vierte Hundebegegnung, mit einem kleinen Jacky, der an seinem Zaun herumsprang und Jenna zog auch wieder in seine Richtung, sie fing sich jedoch relativ schnell wieder.
Anschließend folgte jedoch gleich der nächste Hund, der bellend in seinem Garten stand. Den ignorierte Jenna, sie warf ihm einen Blick zu, machte den Ansatz stehen zu bleiben, doch als ich mit einem Schnalzen weiterging, folgte sie mir.So gingen wir den restlichen Weg nach Hause relativ entspannt.
FAZIT: Hundebegegnungen sind momentan wohl unser größtes Problem, doch auch Begegnungen mit Autos und Pferden sind problematisch.
An der Leine laufen klappt ganz gut, jetzt heißt es fleißig bleiben, und weiter Richtungs- und Tempowechsel laufen.
Das Zurückrufen muss freudiger sein, sie sollte motiviert dabei sein.
Wegen dem Überprüfen ihrer Hundeverträglichkeit im Freilauf werde ich wohl einen Hundetrainer kontaktieren müssen, denn ich kann sie nicht auf wildfremde Hunde loslassen.Ach ja, Hündchen liegt jetzt müde im Körbchen und ruht sich aus, Frauchen kriegt Schwielen an den Händen und Füßen und möchte jetzt dringend duschen. Aber auch Frauchen ist zufrieden, denn auch wenn es teilweise stressig war, gab es auch gute Momente, die die schlechten wieder aufwiegen

Liebe Grüße,
Tinchen -
Aber trotzdem: Wie kann ich sie dazu bringen, dass zu Frauchen zu kommen das Tollste auf der Welt ist?
das kommt automatisch mit der zeit...je mehr du dich mit ihr beschäftigst um so mehr vertrauen baut sie zu dir auf....bei hundebegegnungen würde ich einfach einen bogen laufen,denn hunde rennen auch nicht GERADE aufeineander zu......
Hauptaugenmerk sollte aber wirklich erst der Bindungsaufbau sein,vieles erledigt sich von allein,weil sie dir dann einfach vertraut und du ihr sicherheit bietest....
komandos müssen erstmal in reizarmer umgebung geübt werden und dann kann man es langsam steigern...so macht man das ja auch bei welpen.......
erwarte einfach nicht so viel auf einmal und übe in kleinen schritten und die dann einfach täglich und konsequent....am wichtigsten sollte dann erstmal der rückruf sein
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Ist doch schon gut!
Hast du dir überlegt, mit Clicker zu arbeiten? Uns hat das weitergeholfen
Auch bei den Tricks.Wenn du andere Jugendliche hier suchst, kannst du gerne hier mitschreiben :)
https://www.dogforum.de/an-alle-kinder…0.html#p8976015 -
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http://www.youtube.com/watch?v=-XNUHEjd4ow
Guck mal, das ist meiner Ansicht nach eine schöne Möglichkeit den Antrieb zu dir zu fördern und auch ein bisschen Leinenfolgetraining kann man super miteinbauen.
Wir machen das auch noch oft, da sich unsere Hündin auch ihre gesamte Tagesration an Futter "verdient" . Unsere Hündin ist sehr unsicher und bei ihr hat es eine Zeitlang gedauert bis sie richtig "gedrückt" hat, wir haben uns dann anfangs ein wenig mit Fleischwurst geholfen die wir unter das Futter gemischt haben und dann wurde richtig "gedrückt" ;-)
Wünsche dir viel Spaß :-) -
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Guck mal, das ist meiner Ansicht nach eine schöne Möglichkeit den Antrieb zu dir zu fördern und auch ein bisschen Leinenfolgetraining kann man super miteinbauen.
Wir machen das auch noch oft, da sich unsere Hündin auch ihre gesamte Tagesration an Futter "verdient" . Unsere Hündin ist sehr unsicher und bei ihr hat es eine Zeitlang gedauert bis sie richtig "gedrückt" hat, wir haben uns dann anfangs ein wenig mit Fleischwurst geholfen die wir unter das Futter gemischt haben und dann wurde richtig "gedrückt" ;-)
Wünsche dir viel Spaß :-)ich verstehe das video nicht?welchen sinn soll es haben mit futter zu locken?....futter gibt es als belohnung und sollte kein lockmittel sein......man kann sich doch auch anders interessant machen....man fängt zB an zu buddeln,das machen ja hunde auch gerne....(ich verstecke da immer futter)...man kriecht mal ins unterholz,als wenn man jagt....
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In meinen Augen ist das kein Locken. Du gibst dem Hund nur einen Grund warum es gut für ihn ist sich an dir zu orientieren und dir zu folgen. Ein sich Rückwärts vom Hund Weggebewegen ist eine Einladung für den Hund dir zu folgen, wenn er das dann aus eigenem Antrieb tut, kann er sich bei dir bestätigen.
Das sollte man natürlich nicht machen um den Hund von einem Problem "abzulenken". Dann ist das absolut keine Trainingsmöglichkeit. Wie gesagt, es geht hier nur darum dem Hund zu zeigen, dass es sich lohnt wenn er Herrchen oder Frauchen folgt. Denn das tun Hunde nunmal nicht aus reiner Nächstenliebe sondern weil er bei mir alles hat was er braucht. Futter, Führung, Sicherheit, Zuneigung usw.
Bei unserer Hündin ist es toll weil sie so auch Stress bei mir abbauen kann, durch das Kauen des Futters. Wenn ich merke, dass sie voll bei mir ist, drehe ich mich um und wir können vorwärts weitergehen. -
Hallo,
ich werde mich heute Abend auf die Posts beziehen, jetzt habe ich nur kurz Zeit, um teilweise stichwortartig zu posten, was heute morgen los war.
Ich hatte heute morgen leider nur 15 Minuten Zeit und da ich schon meine Schulsachen anhatte, habe ich beschlossen, anstatt mit Nassfutter aus der Dose wie gestern (eine wahnsinnige Schmiererei) ausnahmsweise heute einmal mit fettarmer Wurst zu arbeiten.
Ich ließ sie zuerst ein bisschen schnüffeln und dann ein bisschen Fuß laufen, hierbei war sie recht unkonzentriert.
Daraufhin ließ ich sie apportieren und da war sie viiiiel motivierter als sonst dabei, lag wohl an den besseren Leckerlies.Dann übte ich nochmal kurz ein bisschen Sitz und Platz mit ihr und nochmal ein bisschen Bei-Fuß-Gehen und auch da war sie wohl aufgrund der Leckerlies motivierter dabei.
Daraufhin macht ich ein bisschen Leckerlies erschnüffeln mit ihr, wobei sie wirklich ihre Nase einsetzt und die Leckerlies nicht mit dem Auge sucht. Wäre das eine gute Beschäftigungsmöglichkeit für sie?
Anschließend ging ich nocheinmal kurz in den Garten mit ihr, und für mich war schön zu beobachten, dass sie, anstatt wie sonst immer einfach vorauszurennen, sich zu mir umgedreht hat und geguckt hat, ob ich folge.
Sie war sogar so aufmerksam, dass sie sofort gemerkt hat, wenn ich mich umgedreht habe und in die andere Richtung gegangen bin. Sie kam dann immer sofort zu mir angelaufen und zwar mit Freude.
Zum Schluss spielten wir noch ein bisschen zusammen, sie hatte wohl heute einen guten Morgen und ich auch
So, heute war ein schöner Morgen, an dem ich mich in Durststrecken wohl zehren werde.Liebe Grüße,
Tinchen -
suchübungen, bei denen wuffels ihre nase einsetzen dürfen, SIND IMMER GUTE beschäftigungsmöglichkeiten........................

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