Bindung verbessern, Erziehungsprobleme..

  • Hallo,

    ich habe einige Probleme mit meiner Hündin, bevor ich diese jedoch konkretisiere, möchte ich erstmal den Hintergrund erläutern.

    Ich besitze eine 7jährige Border Collie Hündin, sie kam als Welpe mit ungefähr 16 Wochen zu mir. Ihre vorherigen Lebenswochen verbrachte sie im Pferdestall mit ihren 3 Geschwistern und ungefähr 10 weiteren Border Collies.

    Mit 16 Wochen kam sie dann zu uns, und wir hatten natürlich keine Ahnung von Hunden und der Rasse. So kam es, dass sie schlecht sozialisiert wurde und oftmals Angst in bestimmten Situationen zeigt.

    Als sie ungefähr 1 Jahr alt war, begannen wir mit ihr zur Hundeschule in unserem Ort zu gehen. Dies brachte jedoch keinen rechten Erfolg, sondern unsere Hündin begann sich zu weigern, das Hundeschulgelände zu betreten und sie zeigte auch nie Interesse an den anderen Hunden, sondern immer nur an den Schafen, die passenderweise eingezäunt auf der Hundespielwiese standen. Irgendwann schien auch die Hundetrainerin überfordert mit ihr zu sein, und sie begann unseren Hund als "lernresistent" zu bezeichnen.

    Somit verließen wir die Hundeschule, als sie ungefähr 3 Jahre alt war, mit einem Hund, der sich in der Zeit in erziehungstechnisch nicht weiterentwickelt hatte.

    Ab dem Zeitpunkt hörten wir wohl aus Frustration auf, mit ihr erziehungstechnisch zu arbeiten und zogen mit einem unerzogenem Hund um die Häuser.

    So, dass war der Hintergrund, kommen wir nun zu der jetzigen Situationen.

    Also, unser Hund schläft bei uns in der Garage. Dies liegt daran, dass mein Vater der Meinung ist, dass der Hund nicht in das Haus gehört, leider ist er auch nicht dazu zu bewegen, seine Meinung zu ändern.
    Da ich noch zur Schule gehe und meine Eltern auch arbeiten, verbringt sie eigentlich fast den ganzen Tag mit meiner Großmutter auf dem 20 Hektar großem Garten-/Waldgrundstück meiner Familie, auf dem sie sich uneingeschränkt bewegen darf.

    Wir gehen natürlich Gassi mit ihr und zwar 1-2 Stunden am Tag, wobei Gassigehen kein Spaß für uns ist.

    Kommen wir nun zu den Problemen oder auch zu dem was ich ändern will.

    Ich möchte, dass ich zur Bezugsperson für meinen Hund werde. Momentan sieht es so aus, dass wohl meine Großmutter die Bezugsperson für meinen Hund ist, jedoch läuft der Hund bei meiner Großmutter nur mit, d.h., meine Großmutter möchte sie nicht auslasten und sich eigentlich nicht mit ihr beschäftigen, sie ist wohl eine ihrer Bezugspersonen, weil sie die meiste Zeit zwar passiv mit ihr verbringt, aber mit ihr zusammen ist.

    Dies möchte ich ändern, ich möchte ihre Bezugsperson werden, da ich mit ihr arbeiten möchte, mich mit ihr beschäftigen möchte.
    Das Problem dabei ist jedoch, dass wir keine besonders ausgeprägte Bindung zu einander besitzen, obwohl ich wohl nach meiner Großmutter ihre 2. Lieblingsperson bin. ;-)
    Besonders merkt man dieses Fehlen der Bindung und des Vertrauens beim Gassigehen, ich werde komplett ignoriert und alles ist spannender als ich. Dies ist wohl auch unser Hauptproblem.
    Ich hatte vor unsere Bindung zu verbessern, indem nur noch ich dem Hund Futter geben darf, sie aus der Hand füttere und einen geregelteren Tagesablauf schaffe und indem ich zur (erstmal) einzigen Person werde, die mit ihr Gassi geht.

    Unser Tagesablauf würde so aussehen:
    5:50 Uhr - 6:15 Uhr: kleine Gassi-Runde
    7:00 Uhr - 16:00 Uhr: im Garten
    16:00 Uhr - 18:00 Uhr: Gassi-Runde, Spielen..
    20:30 Uhr - 21:30 Uhr: Gassi-Runde, Spielen..

    Ist das der richtige Weg? Habt ihr noch irgendwelche Tipps?
    Wie kann ich ihr die Souveränität vermitteln, die ich als Rudelführer besitzen muss?

    Desweiteren haben wir ein großes Problem mit anderen Hunden. Im Jugendhundalter zeigte sie nie Interesse an Artgenossen, ich kann mich kaum daran erinnern, sie jemals mit einem anderen Hund spielen gesehen zu haben.

    Als sie dann vor ca. 2 Jahren einmal auf einen fremden Hund losgegangen sein soll (ich war leider nicht dabei und kann die Situation nicht beurteilen), hörten wir vor Angst vor Beißereien auf, Kontakt zu anderen Hunden zu zulassen. Ich weiß, dass das der komplett falsche Weg war und jetzt weiß ich gar nicht mehr, wie sie ohne Leine auf einen anderen Hund reagieren würde. Bei Begegnungen an der Leine zieht sie immer zu dem fremden Hund hin, ist teilweise auch aggressiv bellt aber in der Regel nicht.
    Ach ja, ich erinnere mich einmal daran, wie eine kläffende Jack-Russel-Hündin auf uns zu geschossen kam, während meine Hündin an der Leine war, meine Hündin hat dann die andere Hündin weggebissen.

    Um herauszufinden, wie sie auf andere Hund ihm Freilauf reagiert, müssten wir sie natürlich im Freilauf einmal mit einem anderen Hund zusammenlassen. Ist es hierfür sinnvoll, sie an einen Maulkorb zu gewöhnen und sie dann mit einem ruhigen körperlich gleichstarkem Hund zusammenzulassen?
    Würden andere Hundebesitzer ihren Hund dafür bereitstellen?

    Unser Ziel wäre es nicht einmal, dass sie der beste Freund jedes anderen Hund wird (was auch gar nicht möglich wäre), sondern dass sie andere Hunde ignoriert, wenn sie an der Leine ist und dass sie andere Hund auch im Freilauf ignoriert oder mit ihnen spielt, wenn sie ihr sympathisch sind.

    Ach ja, was vielleicht noch wichtig wäre, ist, dass sie als sie noch jünger war, eigentlich immer unterwürfig auf andere Hund reagiert hat. Inzwischen hat sich dies geändert, was wohl an dem fehlenden Kontakt liegen dürfte.


    Auch ist meine Hündin total unerzogen, was garantiert mit den anderen Problemen zusammenhängt. Ich kann sie nicht von der Leine lassen, sie zieht wie verrückt, und ignoriert den Menschen am anderen Ende der Leine einfach völlig.

    Dieses Problem sollte sich jedoch bessern, wenn wir eine stärkere Bindung aufbauen, oder?

    Wie kann ich meine Hund geistig auslasten? Durch welche Spiele? Gibt es irgendwelche Tricks?

    Wie kann ich die Erziehung in die Verbesserung der Bindung einbauen?
    Wie kann ich ihr das Ziehen abgewöhnen? Wir haben schon alle Methoden durchprobiert, die mit den plötzlichen Richtungswechseln, die mit dem Stehenbleiben, wenn sie zieht... Nichts hat einen Erfolg gebracht.

    Wie kann ich ihr das zuverlässige Kommen angewöhnen? Sie interessiert es gar nicht, wenn ich beim Spazierengehen auf einmal weg wäre, also müsste ich doch erstmal die Bindung verbessern, bevor eine Besserung im Erziehungsbereich überhaupt stattfinden KANN, oder?

    Also müsste ich mich jetzt erstmal primär um die Bindung kümmern und nur sekundär um die Erziehung, richtig?
    Folgt eine Verbesserung der Erziehung automatisch bei Verbesserung der Bindung?

    Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Ich möchte meine Hündin ohne Leckerlies erziehen, und nur mit positiver Bestärkung, also ohne Bestrafung etc.

    Da wir auch Schafe besitzen, würde ich gerne, falls sie wirklich abrufbar ist, mit ihr und den Schafen arbeiten. Aber die Voraussetzung dafür ist nun mal, dass sie gut erzogen ist.

    Ach ja, dann hätte ich noch eine Frage bezüglich es Fütterns.
    Gibt es irgendein gutes, relativ preiswertes Nassfutter, das man nicht über das Internet bestellen muss? Das Futter sollte getreidefrei sein und einen möglichst hohen Fleischanteil besitzen.

    Ich überlege auch eventuell zu barfen. Ist dies viel Aufwand? Ist es sehr teuer? Wie viel Geld gibt ihr als Barfer für einen 20kg Hund im Monat aus?

    Ich weiß, dass wir so viele Fehler gemacht haben, mehr als man einem einzigen Hund zumuten kann. Doch ich bin jetzt bereit etwas zu ändern für das Wohle meines Hundes.

    Natürlich wird nicht in einem halben Jahr ein super erzogener Hund aus meiner Hündin werden. Wir haben Zeit. Ich bin wirklich bereit 2 Jahre und mehr zu investieren, nur damit sie ein halbwegs erzogener Hund wird.

    Ich weiß auch, dass ich bestimmt viele Vorwürfe von euch hören werde. Aber ich weiß selber, was ich falsch gemacht habe, und bereue es zutiefst. Es tut weh daran zu denken, wie viel schöner ihr Hundeleben hätte sein können, hätten wir uns mehr infomiert.

    Auch wenn in der Schilderung der Probleme mein Hund als Problemhund hervortritt, möchte ich doch nochmal versichern, dass sie, wenn man nicht mit ihr Gassi geht, ein absolut lieber Hund ist, sie ist verschmust, sie ist süß, ich liebe sie einfach wirklich. Gerade deswegen habe ich wohl so ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber.

    Aber jetzt will ich ja etwas ändern. Ich bin für jeden Tipp, jeder Kritik dankbar.

    Auch danke ich jedem, der sich diesen Text durchgelesen hat.

    Das Kind ist jetzt schon in den Brunnen gefallen, nun muss man es wieder rausholen :-)

    Liebe Grüße,
    Tinchen

  • oh man,dass sind sehr viele fragen auf einmal..........die bindung baut man auf,in dem man viel mit dem Hund unternimmt....der hund muß merken,dass es bei frauchen am schönsten ist........ich glaube du mußt es so handhaben,als wenn du du einen welpen erziehen möchtest...alles vom urschleim an.........

  • Huhu Tinchen,

    als erstes möchte ich dir sagen, dass du für 15 Jahre sehr erwachsen schreibst und ich finde es gut, dass du weißt, dass die Fehler bei euch liegen.
    Natürlich ist nicht alles optimal gelaufen, aber es ist nie zu spät, um etwas zu ändern.

    Was Nassfutter und Barfen angeht, kann ich dir wenig helfen, aber zu den anderen Dingen:

    Bindung bedeutet im Prinzip, dass der Hund dir folgt, dass er von dir abhängig ist ...

    Im Prinzip also die Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund: eine gute Bindung.

    Dazu darf man aber nicht nur Futtergeber sein, wobei es sicherlich ein Anfang wäre, sie nur noch unterwegs zu füttern, wenn sie sich gut benimmt.

    Falsch ist es, lange Spaziergänge zu machen, wo ihr einfach nur nebeneinander her geht quasi.
    Dein Hund hat viel Zeit und Platz, um sich auszutoben, da müsst ihr nicht spazieren gehen, damit er sich bewegen kann.
    Viel mehr solltet ihr die Spaziergänge zur gemeinsamen Beschäftigung machen.

    Was kann man machen?
    - Abenteuerspaziergänge, über Baumstämme, durch Flüsse und gemeinsames Erleben
    - Suchspiele, Dummyarbeit, Fährten legen
    - auf eurem Grundstück das Longieren beginnen
    - Tricks üben so wie Grundkommandos

    Über positive Bestärkung arbeiten ist sicherlich der richtige Weg, aber was spricht gegen Leckerlies?
    Gerade da kann man einiges machen und so auch die Futtermahlzeit geben, die der Hund sich mit dem Gehorsam erarbeitet.

    Es gibt so viele Möglichkeiten, dass sicherlich noch einige Posts kommen.
    Es ist nur wichtig, dass du dich für den Hund spannend machst, egal welche der obrigen Möglichkeiten ihr nutzen wollt.

    Was das Problem mit Artgenossen angeht, möchte ich keine Ferndiagnose machen.
    Natürlich kann man den Hund einfach mit nem anderen zusammen lassen, natürlich geht es mit Maulkorb o.ä.
    Aber um das wirklich zu beurteilen, würde ich noch mal nach einem erfahrenen Hundetrainer schauen, der deinen Hund vor Ort beobachten kann und sein Verhalten sicherlich besser deuten kann als jemand hier aus dem Forum.

    Mehr Punkte fallen mir gerade nicht ein.

  • Hallo enomis,

    ich weiß ja, dass ich da eine wunderschönes "Großbaustelle" habe ;-)

    Liebe Grüße,
    Tinchen

    Hallo maanu,

    danke für deinen Beitrag und die lieben Worte! :smile:

    Also soll sie sich ihre komplette Futterration erarbeiten? Das ist doch sicherlich problematisch mit Nassfutter oder BARF? Soll ich dann zumindest für den Anfang auf hochwertiges Trockenfutter umstellen?

    Das Problem ist, dass so etwas wie "gemeinsam mit ihr erleben" gar nicht möglich zu sein scheint im Moment. Sie schaut mich nie an, und schenkt mir nie Aufmerksamkeit. Sogar wenn sie Sitz macht, schaut sie mich dabei nie an, und macht es nur widerwillig "mit Blick in die Ferne".

    Also, dass so etwas wie gemeinsames Spazierengehen möglich wird, wäre schon ein Trainingserfolg für uns.

    Ich möchte nicht so gerne mit Leckerlies arbeiten, da ich nicht möchte, dass sie für die Leckerlies arbeitet, sondern für eine positive Bestärkung von mir.
    Ist es nötig in meiner Situation mit Leckerlies zu arbeiten? Ich würde es nämlich tun, falls es der Weg zur Besserung wäre, aber in Zukunft würde ich doch darauf verzichten wollen.

    Wie gesagt, die obrigen Möglichkeiten sind für uns zumindest auf Spaziergängen noch eine Nummer zu schwer.
    Auch wenn wir Dummyspiele, Zerrspiele, Tricks üben auf unserem Grundstück machen, verliert sie nach 3-4 Minuten immer die Lust.

    Problematisch ist nur, dass ich erstmal mit meinen Eltern klären müsste, ob sie mir einen Hundetrainer finanzieren könnten/würden.

    Nochmal danke für deinen Beitrag :smile:

    Liebe Grüße,
    Tinchen

  • Huhu Tinchen,

    Zitat

    Also soll sie sich ihre komplette Futterration erarbeiten? Das ist doch sicherlich problematisch mit Nassfutter oder BARF? Soll ich dann zumindest für den Anfang auf hochwertiges Trockenfutter umstellen?


    man kann auch mit der Futtertube arbeiten und Nassfutter ohne Stückchen soll da auch durchpassen, habe ich gelesen.
    Auch kann man Rinderherz oder sonstiges in kleine Stückchen schneiden zum verfüttern, aber da haben die Barfer sicherlich bessere Ideen.

    Ich selbst fütter allerdings Trockenfutter.

    Zitat

    Das Problem ist, dass so etwas wie "gemeinsam mit ihr erleben" gar nicht möglich zu sein scheint im Moment. Sie schaut mich nie an, und schenkt mir nie Aufmerksamkeit. Sogar wenn sie Sitz macht, schaut sie mich dabei nie an, und macht es nur widerwillig "mit Blick in die Ferne".


    naja, neue Wege gehe, Hund an langer Leine und Richtungswechsel, sobald sie nicht auf dich achtet
    so bekommst du es hin, dass sie dir aufmerksamer folgt
    oder mit Tricks im Garten beginnen und dann später auf Gassiwegen verlangen, so wird sie auch aufmerksamer

    Zitat

    Ich möchte nicht so gerne mit Leckerlies arbeiten, da ich nicht möchte, dass sie für die Leckerlies arbeitet, sondern für eine positive Bestärkung von mir.


    nötig ist es nicht, aber was verstehst du unter positiver Bestärkung?
    es bedeutet doch eigentlich nur, den Hund für etwas belohnen, wenn er etwas wünschenswertes macht
    die Belohnungen sind variabel und da kann es durchaus Leckerlies geben

    Zitat

    Wie gesagt, die obrigen Möglichkeiten sind für uns zumindest auf Spaziergängen noch eine Nummer zu schwer.
    Auch wenn wir Dummyspiele, Zerrspiele, Tricks üben auf unserem Grundstück machen, verliert sie nach 3-4 Minuten immer die Lust.


    das wird daran liegen, dass sie eigenständig ist und selbst bestimmen kann, was sie tut

    ich würde dann quasi 2min etwas machen (auf keinen Fall so lange, bis sie die Lust verliert) und ihr dann Ruhe verordnen, z.B. an ner langen Leine
    denn wenn du da bist, ist nur mit dir Action und nicht für sie alleine ;)

    Aber da hast du dann ja erst mal gut zu tun

  • Zitat

    Wo genau aus Niedersachsen kommst Du denn?

    Du schreibst, sie hat Interesse an den Schafen gezeigt, habt ihr mal überlegt, in der Richtung mit ihr zu arbeiten?

    Gruß
    Bibi

    Zitat

    Da wir auch Schafe besitzen, würde ich gerne, falls sie wirklich abrufbar ist, mit ihr und den Schafen arbeiten. Aber die Voraussetzung dafür ist nun mal, dass sie gut erzogen ist.


    ;)

  • Hallo maanu,

    danke, ich werde mich nach einer Futtertube umschauen :smile:

    Bei Richtungswechseln an langer Leine (Schleppleine) reagiert sie gar nicht, sie geht einfach weiter, bei Richtungswechseln an kurzer Leine legt sie sich einfach irgendwann hin und blockiert jeden weiteren Richtungswechsel, bis es in die Richtung geht in die sie will.
    Bei Richtungswechseln an der kurzen Leine habe ich aber auch ehrlich gesagt immer Angst, dass sie aus dem Geschirr schlüpft.

    Bei der Leckerliegabe fürchte ich immer, dass meine Hündin die Leckerlies als Lockmittel sieht, und nicht primär gehorcht, weil sie eine postive Bestärkung von mir will, sondern weil sie umbedingt das Leckerlie möchte, und es somit als Lockmittel fungiert.
    Obwohl momentan ist sie an positiver Bestärkung von mir gar nicht interessiert, genauso wie sie beim Gassigehen keine Leckerlies annimmt, wenn sie unter Strom steht. Leckerlies nimmt sie nur an, wenn die Umgebung gerade nicht zu reizvoll ist, so verhält sie sich bei egal welcher Art von Leckerlie.

    Also macht es Sinn, wenn ich den Anfang des Spielens mit einem Befehl anleite und mit einem Befehl abbreche?
    Und die logische Konsequenz für meine Hündin wäre, dass Frauchen = Action, Spaß? Und das Frauchen bestimmt, wann Action und Spaß herrscht?

    Ja, wie gesagt, sie ist mir die liebste Großbaustelle auf der Welt :smile:

    Danke für deine Hilfe :smile:

    Liebe Grüße,
    Tinchen

    Hallo Bibi,

    maanu hat dir deine Frage ja schon beantwortet.
    Ich muss dazu aber auch sagen, dass Hüten (ganz ihrer Rasse entsprechend) ihre Passion zu sein scheint, schon als Junghund waren Schafe immer interessanter als alles andere. Deswegen wäre Hütetraining auf lange Sicht bestimmt genau die richtige Auslastung für sie, aber momentan ist es leider nicht möglich.

    Ich komme aus der Nähe von Hannover (ca. eine halbe Autostunde entfernt), aus einer kleinen Ortsschaft nördlich davon, mit dem Namen Wedemark.

    Liebe Grüße,
    Tinchen

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