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Mein Hund ist unhöflich!

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    Irgendwie bin ich nicht so zufrieden, was den Umgang von unserem 14-Monate-alten Entlebucher Rüden Sammy mit anderen Hunden angeht.
    Eigentlich versteht er sich gut mit anderen Hunden. Er spielt mit jedem - Alter und Geschlecht egal - und verhält sich dabei auch soweit normal.


    Problematisch finde ich folgende Situationen:


    1) Wenn Sammy an der Leine ist und einen anderen Hund erblickt, will er unbedingt hin (er denkt, alle Hunde auf dieser Welt wären zum Spielen da). Wenn das nicht geht, fängt er an zu pöbeln und ist er erst einmal auf diesem Erregungslevel, dann ist es nahezu unmöglich, ihn wieder zu beruhigen. Ich nehme mal an, dass das einfach Frust ist. Das Problem bekommen wir so halbwegs in den Griff, wenn ich Sammy rechtzeitig dazu bringe, sich auf mich zu konzentrieren und ihn permanent mit Leckerlis ablenke. So ganz zufrieden bin ich damit noch nicht, aber wir arbeiten dran.


    2) Hier kommen wir zur Überschrift und damit zu dem Problem, wo ich absolut keinen Lösungsansatz habe. Wenn Sammy im Freilauf ist und einen anderen Hund sieht, legt er sich erst einmal auf den Boden, wird dabei ganz steif und fixiert. Diese Masche hatte er schon als Welpe drauf, keine Ahnung wieso er sich das so angewöhnt hat. Früher war es so, dass er dann irgendwann losgerannt ist, jedoch kurz vor dem anderen Hund langsamer wurde und ihn dann begrüßt hat. Bei der Begrüßung war und ist Sammy immer recht steif, doch das ändert sich meist schnell und er fängt an zu spielen.
    Jetzt war es jedoch schon zwei Mal so, dass Sammy aus der Fixierposition am Boden einfach losgestürmt ist und damit den anderen Hund fast schon überfallen hat. Der fand das natürlich weniger toll, hat Sammy kurz zurechtgewiesen und dann wars gut. Allerdings kann es ja wohl nicht sein, dass Sammy sich jedem Hund nun auf diese unhöfliche Art und Weise nähert - ich denke mal, dass nicht jeder Hund das so locker sieht.


    Leider habe ich keinen blassen Schimmer, wieso sich Sammy so verhält und ob ich was an seinem Verhalten ändern kann. Habt Ihr Ideen?

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  • Guten Morgen,


    mein Jungspund ist da ähnlich, wir hatten das auch schon in der Intensität, die du beschreibst und ich denke auch, dass das Pöbeln Frust ist.
    Also, erste Aufgabe: üben, mit Frust umzugehen.


    Das Hinlegen und Fixieren ist Jagdverhalten, wenn auch auf eine spielerische Ebene übertragen. Das mag wirklich nicht jeder Hund und deshalb wird das bei mir auch konsequent unterbunden.
    Klappt das verbal nicht, greife ich einfach ins Geschirr, unterbreche ihn und entferne mich.


    Eine Kontaktaufnahme mit den anderen Hunden gibt es bei mir sowieso nur noch, wenn er sich anständig verhält, denn mit Leckerchen und Umlenken gab es einfach keinen durchschlagenden Erfolg - so toll, wie ein anderer Hund ist Nahrung für meinen schlicht nicht.


    Anständig verhalten heißt in diesem Fall:
    Du vergisst nicht, dass ich existiere, du schleichst dich weder an, noch zeigst du sonst irgendein Jagdverhalten, du fiepst und pöbelst nicht und ziehst nicht an der Leine.


    So, das ist natürlich erst Mal jede Menge starker Toback, weshalb man da auch die Reizeinwirkung langsam steigern sollte.
    Wir fangen also auf einer großen Entfernung an, nähern uns dem anderen Hund. Fängt er an, irgendeine der oben genannten Regeln zu missachten, mache ich wortlos kehrt, bis er wieder ordentlich mitläuft.
    Schaffen wir es auf eine Distanz, die ich für meinen Hund schon als Leistung anerkennen kann, leine ich ab und gebe frei.
    Beginnt er dann wieder irgendwelchen Terz, kommt die Leine wieder dran und wir gehen kommentarlos weg.


    Diese Situationen versuche ich allerdings auch sehr kurz zu halten, denn es kostet meinen Hund wirklich viel Nerven und Beherrschung.


    So kommen wir, nach fast einem Jahr Leckerchen vor die Nase halten, zumindest ziemlich gut voran.
    Wenn du noch Fragen hast, tu dir keinen Zwang an.


    Liebe Grüße

    Lisa und Fiete
    __


    I´m an ordinary guy burning down the house.

  • @ flying-paws


    Danke, bin schon am Lesen!


    @ KamiKatZeChArLy


    Ich habe es versucht. Ehrlich! Ich könnte den Hampelmann neben ihm machen und er würde es nicht realisieren. Im ersten Moment, wo er den anderen Hund sieht und steif wird, versuche ich, ihn davon abzuhalten. Er nimmt mich jedoch nicht einmal wahr. Kein Kommando klappt, er hört und sieht mich nicht und macht sich so schwer, dass ich ihn nicht einmal wegziehen kann.
    Bin da echt etwas hilflos... :/

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • @ Liquid_Sky


    Danke, das hilft mir schon einmal weiter. Ich werds auf jeden Fall mal auf diese Weise versuchen. Wobei ich glaube, dass das für uns dann bedeutet, dass es in nächster Zeit nur selten zum Spiel mit anderen Hunden kommen wird...


    Versteht Dein Hund denn, welche seiner Verhaltensweisen unerwünscht ist, und hat sich sein Verhalten inzwischen merklich gebessert?

  • Meiner versteht es und benimmt sich mittlerweile wirklich besser.
    Gleichzeitig hat sich aber auch viel an seiner Frustrationstoleranz getan, das geht einher.


    Natürlich gibt es nach wie vor Reize, die einfach zu stark sind und bei denen ich auch jetzt noch nicht "durchkomme", aber es wird fast täglich besser - das Training verfolgen wir erst etwa 2 Monate konsequent.


    Ja, wir haben auch weniger Hundekontakte, dafür aber gezielte. Die meiste Zeit des Spaziergangs schlage ich wirklich weite Bögen um fremde Hunde, um Fiete gar nicht erst in die Verlegenheit bringen zu müssen, auszurasten. Denn nicht mit jedem Hund kann man das wirklich gut üben, weiß ja kein Fremder, was ich da veranstalte ;)

    Lisa und Fiete
    __


    I´m an ordinary guy burning down the house.

  • Zitat von "entlebee"


    Versteht Dein Hund denn, welche seiner Verhaltensweisen unerwünscht ist, und hat sich sein Verhalten inzwischen merklich gebessert?


    Hallo!


    Ich greife das mal auf!
    Der Weg ist ja das Ziel und wenn Dein Hund merkt, er kommt nur mit von Dir erwünschtem Verhalten zum Ziel, wird er das verinnerlichen.
    Dazu solltest Du immer und immer schönes und von Dir erwünschtes Verhalten bestätigen. Auch kleinste Ansätze davon. VOR jedem unerwünschten Verhalten liegt ein erwünschtes, d. h. vor jedem Bellen ist der Hund ruhig, vor dem liegen steht er, usw.
    Das markieren und belohnen, denn Verhalten, welches positiv bestärkt wird, wird Dein Hund automatisch vermehrt zeigen.
    Und Du solltest am Erregungsniveau arbeiten. Kennst Du die konditionierte Entspannung?


    LG Regine

    Gewalt beginnt da wo Wissen endet.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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