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"Mythos" Treppen-Laufen oder Welpe tragen ? Was ist richtig?

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    Die Einen sagen so, die anderen so . Von vielen Hundeliebhabern und Menschen, die sich wirklich gut mit Hunden auskennen, hört man immer wieder den Welpen in dem 1. Lebensjahr so wenig Treppen steigen zu lassen wie es nur geht . Man soll also den größer werdenden Welpen zumindest die ersten 5-6 Monate die Treppen rauftragen . Ansonsten wäre das Risiko für Gelenkkrankheiten groß .
    Die anderen Hundeliebhaber und auch Hundetrainer sagen wiederum das ist völliger Quatsch . ( z.B. Martin Rütter in einer seiner "Promi-Sendungen" .


    Was stimmt denn nun ?
    Was sind eure Erfahrungen und Meinungen ?


    Da demnächst ein Welpe bei mir einzieht will ich das auch mal wissen und ich hoffe auf eine große Diskussion .

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  • Ich glaube nicht, dass der Tipp einen Welpen nicht soviel Treppe laufen zu lassen so gemeint ist, dass er gar keine Treppen laufen darf. Es soll vielmehr eine dauerhafte Fehlbelastung (also ein ständiges Treppen hoch und runter) vermieden werden. Nicht aber das Treppensteigen selbst.

  • Welpen - gerade von größeren Rassen - sollen natürlich lernen, wie man Treppen steigt, regelmäßig viele Stufen zu steigen belastet allerdings die Gelenke zu sehr.
    Wenn ein Welpe täglich z.B. einmal ein Stockwerk hoch und runter läuft, wird es ihm sicherlich nicht schaden. Läuft der Welpe aber 5-6 mal täglich drei Stockwerke hoch, hätte ich große Bedenken, ob es nicht zu Gelenkproblemen führen würde.

    Liebe Grüße, Krümel und Family :)

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  • Eigentlich ist es überschaubar.
    Treppen laufen belastet die Gelenke enorm.


    Hast du einen kerngesunden Welpen, der optimale Gelenke hat, dann wird Treppenlaufen das nicht ändern.
    Dummerweise weiß man bei einem Welpen aber nicht, wie es drinnen aussieht. Und wenn die Gelenke nicht optimal sind, aber auch nicht ganz katastrophal, also sozusagen "Mittelklasse", dann werden die Haltungs- und Ernährungsbdingungen sehr wichtig für die zukünftige Entwicklung.
    Da haben dann Fehlbelastungen wirklich einen Einfluss.
    Also bietet sich Tragen an, zumindest so lange man Hund halbwegs tragen kann.
    Das ist ein Punkt von vielen die man beachten sollte.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Soweit ich Rütter verstanden habe, lehnt er das Tragen auch nicht grundsätzlich ab, sondern befürchtet eher, dass ein Hund Angst vor dem Treppen steigen entwickelt, also offene Treppem geschlossene, rutschige, steile, etc.
    Außerdem befürwortet er auch nicht, dass der Welpe dann irgendwann gesagt bekommt, so, jetzt lauf Treppen und keine Gewöhnungsphase stattfindet, was nicht zuträglich für die Muskeln ist.


    Ich persönlich denke auch, dass ein Welpe nicht unnötig viele Treppen steigen sollte, aber durchaus ab und an mal eine Treppe laufen sollte, damit er eben auch langsam Muskeln aufbaut dafür und sich daran gewöhnt.
    Außerdem sollte man das Treppen steigen üben. Heißt, dem Welpen beibringen nicht die Treppen runter- oder hochzurennen.


    Problem am Tragen innerhalb des ersten Jahres sehe ich auch darin, dass es irgendwann unmöglich ist, den 25 Kilo und aufwärts Junghund zu tragen.

    Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern,
    in alle Formen mich kleiden,
    in alle Sprachen des Lebens,
    um dir einmal wieder zu begegnen.
    (Friedrich Hölderlin)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ein Mittelmaß also .
    Ein - bis zweimal am Tag die Treppen langsam hoch und runter zur 1.Etage .
    Wenn er/sie nur zu schwer wird, würd ichs sein lassen .

  • Nur die harten kommen in den Garten, bis 40kg trage ja sogar ich asthmatisches Wrack. :D
    Das sollte man nie vergessen, Hunde werden manchmal krank...


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Ich trage meinen 28 kg Jungspund auch noch fast immer. Aber einmal am Tag darf er die Treppe im haus auch gehen.

    Seht ihr das mit dem ins Auto springen genauso?
    Mein Hund ist jetzt 5 Monate alt und wenn ich nicht schnell bin (oder er sehr sehr dreckig ist) springt er in unseren Geländewagen. Die kante ist hoch, irgendwas um die 80 cm sein.
    Ich möchte eigentlich nicht dass er dauernd reinspringt, manchmal lasse ich es aber zu.


    Denkt ihr das ist ähnlich wie beim Treppensteigen? Manchmal zur Gewöhnung okay?
    Oder ist das für die Gelenke schlimmer?

  • Wir tragen unseren 4 Monate alten Labradormix-Junghund (14,1 kg) täglich Treppen rauf und Treppen runter (3. Stock, Altbau), so lange eben, bis es nicht mehr geht ;) .


    Hin und wieder, aber nicht täglich, darf er eine Etage selber laufen, öfter rauf als runter.


    Auch haben wir schon an einer offenen Wendeltreppe mit etwa 12 Stufen geübt, die hat er sich nach etwa 45 Minuten mit Leckerchen und Lob komplett hinaufgetraut. Aber der Respekt vor dieser Treppenart ist noch sehr hoch. In ein paar Wochen üben wir runterlaufen.

  • Ich mein mal gehört zu haben, Treppen RAUF steigen ist nicht schlimm, nur Treppen RUNTER sollte man am Anfang meiden, wegen der Belastung. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht. ;)

    Das einzige, was einen Labbi erschüttern könnte, ist die Angst, das bei einem Erdbeben sein Futter in eine Erdspalte fällt

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