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Angst im Fahrstuhl: schönfüttern oder ignorieren?

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    Meine Schwiemu ist umgezogen und wohnt im 5. Stock. Bei Besuchen fährt Red mit uns im Fahrstuhl (soviel Treppen mute ich ihm definitiv nicht zu). Die kleine Schlotternase scheint aber ganz schön Angst vor diesem unheimlichen Ding zu haben... er geht nur sehr unwillig rein und sobald das Ding losfährt, wird er ganz klein mit Hut und presst sich an mich.
    Wir sind nicht soooo oft zu Besuch, aber es kann sein, dass Reds neues Büro (bzw. Herrchens) evtl. auch nur per Fahrstuhl zu erreichen ist.


    Ist es sinnvoll, die Angst einfach zu ignorieren oder sollen wir einfach mal mit ihm üben: ihn den Fahrstuhl gehen, dort Superleckerlies geben und wieder raus?

    „Dürfen wir auf fremde Lebensformen einfach draufhauen?”
    „Wenn sie in unseren Schlafsäcken sind, ja!"


    Enterprise, Folge Geistergeschichten


    Seit 2016 ohne die rote Plage aber dafür mit der Schäferelse unterwegs

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  • Ich hatte das aktiv geübt. Obwohl der Hund, am selben Abend der Übernahme einfach in den Fahrstuhl gesetzt wurde und er keinerlei Anzeichen von angst zeigte. Ich bin aber später mit ihm zu einem Bahnhof und habe dort Fahren im Glasfahrstuhl geübt. War er ruhig, Lecker rein. Parallel dazu, war aber auch Zufall, haben wir das in der Huschu geübt. Da ging es aber auch darum, wenn der Fahrstuhl voll ist und alle den Hund anstarren, dass er da dann ruhig bleibt.


    LG

    "Wir sind ebenso verantwortlich für das Übel, das wir zulassen, wie für das Übel, das wir begehen." – Elton Trueblood


    Viele Grüße
    Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005

  • Ich hab den Fahrstuhl schön gefüttert. Einfach hoch und runter gefahren und Leckerlie in den Hund gestopft.


    Jetzt habe ich nen Hund, der problemlos im Fahrstuhl fährt ... allerdings bettelt Sie jetzt auch die ganze Fahrt über :headbash:


    Viele Grüße
    Frank

    Lass nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen deine eigene innere Stimme übertönt.
    Und vor allem hab den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. (Steve Jobs)


    Mijn naam is Nimueh

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  • Ich stopfe meine Hunde nicht mit Leckerlies zu. Sie sollen lernen, dass der Aufzug etwas völlig normales ist. Ich wohne in einem Haus mit Fahrstuhl und das erste was sie in diesem Haus lernten war: Fahrstuhl fahren. Ich bin mit ihnen rein, los gefahren und sie durften sich das komisch Ding anschauen. Beim Aussteigen gab es was leckeres und fertig.
    Irgendwann tritt beim Hund eine Gewöhnung ein. Ist wie beim Autofahren. Der Untergrund bewegt sich und sie verlieren die Kontrolle über die Bewegung und das ist schwer zu verarbeiten. Deswegen sollte man mit beiden so früh wie möglich anfangen.
    Ein Hund in Angst ist wahrscheinlich eh nicht in der Lage genau zu verarbeiten, was ihm da nun reingestopft wird. Er wird es vielleicht abschlucken und nicht weiter über das schöne nachdenken. Wenn das schlimme Gefühl vorbei ist, kann man ihm was geben, denn dann ist er wieder aufnahmefähig. Und vielleicht geht er dann eines Tages in den Fahrstuhl mit dem Wissen, dass nach der Fahrt was leckeres auf ihn wartet. Aber währenddessen... neee... das kann man mit einem Hund machen, der es nicht kennt und nicht schon diese Angst entwickelt hat.

  • Ich habe ALLE Ängste bei meiner Nala ignoriert, da es meistens "alltägliche" Dinge waren.
    Staubsauger, Rasenmäher, große Straße ect.
    Ich hab mich einfach ruhig hingestellt oder gesetzt und sie es sich anschauen lassen! Wenn sie neugierig war wurde sie verbal bestätigt und mehr nicht.
    Vorm Fahrstuhl hatte sie nie Angst und sie schaut jetzt auch bei jeder Situation die ihr komisch vorkommt ob ich mich iwie komisch benehme. Ist das nicht der Fall weiß sie das alles gut ist.


    Ach Moment: das Kommando "easy" haben wir auch eingeführt. Immer dann wenn sie verbal bestätigt wurde kam beim nächsten Mal das Kommando "easy" was für sie bedeutet das sie Situation unter Kontrolle ist und sie keine Angst haben brauch... oder sowas in der Art :lol:

    "Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will !"


    (Albert Schweitzer)


    Nala and friends

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    das Jogerl hatte auch panische Angst vor dem Aufzug die soweit ging, dass er nimmer aus der Haustür raus ist :/ Aus der Tür hab ich ihn mit Wienerwürsten gelockt, ausgelegt, der Aufzug war offen. Dort war nichts drinnen. Er sollte sich das in Ruhe anschauen dürfen. Nach dem zweiten Mal ist er von selbst in den Aufzug gegangen um zu schauen ob da was ist. Danach wieder in die Wohnungstür. Die ersten Male war das hin und her fahren nicht geheuer, da hab ich ihn ignoriert. Aber innerhalb einer Woche war die Angst weg und Aufzugfahren geht super, mittlerweile wird sogar gewedelt drinnen.

    Liebe Grüße
    Alex mit Schnuppertier Jogi (*2006, seit Juli 2010 bei mir)
    .
    Don't worry the world coming to an end today.. It's already tomorrow in Australia

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