Wie "abgestumpften" Hund korrigieren?
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Zitat
Er hat doch geschrieben, dass er Kekse regnen lässt wenn sie ruhig sitzt. Muss mann da gleich reinhauen und behaupten, er solle es mal mit pos. Bestärkung versuchen?
Öhm sorry, aber...
Ziel: Ein gut erzogener Dobi, der zuverlässig auf Kommandos reagiert und deswegen im Freilauf geführt werden kann
Möglichkeiten: a) erwünschtes Verhalten belohnen, b) unerwünschtes Verhalten bestrafen
Auf a) reagiert der Hund sehr gut (siehe Eingangspost), es ist mit wenigen Nebenwirkungen verknüpft und fügt dem Hund weder physischen noch psychischen Schaden zu b) funktioniert sehr schlecht bis gar nicht bei diesem spezifischen Dobi und ist mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden...
Warum interessiert man sich dann überhaupt für b? Ich versteh das nicht

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23. Februar 2011 um 14:31
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Wie "abgestumpften" Hund korrigieren? - Vor einem Moment
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ZITAT Seipnir:
..."Mein Problem: Der Hund reagiert gut auf positive Bestärkung, lässt sich aber nicht korrigieren. Man hat das Gefühl das prallt einfach an ihr ab. Ich kann ihr also jederzeit verständlich machen, was sie gut macht, aber nicht was ich mir anders vorstelle. Habe also das Problem, dass der Hund 20 Meter weiter oftmals reizvoller ist als meine Leckerchen, Spielzeug etc. und ich kriege ihr einfach nicht vermittelt, dass es einfach "doof" ist dann loszudüsen bzw. in die Schleppleine zu knallen...."Ich benutze ebenfalls außer positiver Bestärkung auch die Korrektur als Erziehungsmaßnahme.
Bin ich damit ein Exot? -
Zitat
Ich benutze ebenfalls außer positiver Bestärkung auch die Korrektur als Erziehungsmaßnahme.
Bin ich damit ein Exot?Nein, wieso? Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst?
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OK, ich hatte den Fehler begangen, für den Moment, b unerwünschtes Verhalten bestrafen, gleichzusetzen mit, Verhalten korregieren.
Und.. unerwünschtes Verhalten bestrafen, war nach meinem Verständnis auch nicht DAS wonach Björn gefragt hatte.Also wenn man sagt: a positive Bestätigung und b korrigieren von unerwünschtem Verhalten,
Kann man doch Beides sehr gut nutzen. -
In der Mitte des Threads gibt es schon wieder so viel Kleinkrieg, dass ich eigentlich keine Lust habe hier was zu schreiben... (ich hab einige Seiten deswegen auch nur überflogen)
aber ich mag Sleipnir, deswegen möchte ich dennoch antworten:
ich glaube, mein Pflegi hat keine wirklich schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht. Aber er reagiert auch in keiner Weise auf unangenehme Erfahrungen. Zumindest war die Reaktion für mich anfangs nicht ersichtlich. Ich konnte und kann keine körpersprachliche Veränderung feststellen.
Aber ich schilder Mal eine Situation: Ich geh die Treppe runter und bin relativ dicht an der Wand oder dem Geländer. Auf der einen Seite von mir sind also vielleicht 10 cm Platz zwischen meinem Knie und dem Hindernis, auf der anderen Seite fast nen Meter. Nun ist der Pflegi gern bereit, sich in Routinen einzufügen. Und wenn er gestern und vorgestern rechts an mir vorbei ist, versucht er das heute auch. Heut ist da aber kein Platz.. er rennt dennoch mit Schwung in die winzige Lücke zwischen meinem Knie und der Wand, so dass ich ihm den Kopf mit dem Knie gegen die Wand ramme (rammen muss). Alle meine anderen Hunde hätten auf diese Strafe reagiert und die Seite gewechselt, aber Reto macht da dicht.... der rennt wieder und wieder in die winzige Lücke und "kann die große Lücke nicht sehen" der blockiert innerlich, wirkt aber äußerlich nicht gestresst...
Ich hab z8iemlich lange gebraucht um herauszufinden, dass das "Problem" mittels pos. Verstärkung innerhalt von Minuten zu lösen war.
Sleipnir, ich kann die wirtschaftliche Überlegung verstehen, die für Dich dahinter steht. Und ganz ehrlich: wenn es Dir nicht möglich ist, dass Problem in angemessener Zeit zu lösen, dann solltest Du vielleicht überlegen, die Hündin als Kundin abzulehnen und dafür (mehrere) neue Hunde aufzunehmen..... Nicht schön, aber ich gehe mal davon aus, dass Hundesitting für Dich mehr ist als ein lukratives Hobby
Sonst würde ich an Deiner Stelle nochmal darüber nachdenken, ob Du das ganze nicht wirklich ausschließlich über pos Berstärkung (und neg Strafe) aufbauen kannst. Wenn die Hündin gut darauf reagiert, sollte es nicht soooo viel Zeit dauern, um die Ablenkung auf das gewünschte Maß zu steigern....
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Zitat
... unerwünschtes Verhalten bestrafen, gleichzusetzen mit, Verhalten korregieren.
Und.. unerwünschtes Verhalten bestrafen, war nach meinem Verständnis auch nicht DAS wonach Björn gefragt hatte.Bestrafen, korrigieren, abbrechen ... das ist alles das selbe. Nur wird "strafen" ja nicht so gerne genommen, weil es gleich so gewalttätig klingt ;-)
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staffy, das ist schlichtweg Blödsinn:
Ein Abbruchsignal kann positiv aufgebaut werden und ist dann eben alles andere als Strafe...
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Zitat
ZITAT Seipnir:
..."Mein Problem: Der Hund reagiert gut auf positive Bestärkung, lässt sich aber nicht korrigieren. Man hat das Gefühl das prallt einfach an ihr ab. Ich kann ihr also jederzeit verständlich machen, was sie gut macht, aber nicht was ich mir anders vorstelle. Habe also das Problem, dass der Hund 20 Meter weiter oftmals reizvoller ist als meine Leckerchen, Spielzeug etc. und ich kriege ihr einfach nicht vermittelt, dass es einfach "doof" ist dann loszudüsen bzw. in die Schleppleine zu knallen...."Ich benutze ebenfalls außer positiver Bestärkung auch die Korrektur als Erziehungsmaßnahme.
Bin ich damit ein Exot?
Aber sorry, was da beschrieben ist, ist doch ein klarer Fall von "Ablenkung noch zu gross, muss schrittweise weiter aufgebaut werden." Sprich, Hund ist mit der gestellten Aufgabe schlicht überfordert. Da braucht es nicht unbedingt Korrekturen (obwohl es manchmal so klappen kann), sondern weiteres Training mit Ablenkung, die der Hund händeln kann. Ich benutze auch Korrekturen in der Erziehung, habe aber bei meinen Hunden die Erfahrung gemacht, dass sie im Falle von Überforderung wenig sinnvoll sind und den Hund nur verwirren oder abprallen. Auf das Vertrauensverhältnis wirken sich Strafen (Korrektur ist ein Euphemismus für Strafe) bei Überforderung auch nicht unbedingt günstig aus.Wenn mein Junior mit einer Situation überfordert ist, düst er auch los und knallt in die SL. Ich finde das doof, er kann aber nicht anders, auch wenn er das gestoppt werden sicherlich auch doof findet. Er wird es trotzdem wieder tun, weil er in solchen Momenten eben alles andere ausblendet. Er lernt aber schrittweise, trotz Versuchungen auf Empfang und kooperativ zu bleiben - aber das dauert halt.
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Zitat
Korrektur ist ein Euphemismus für Strafe.
Würdest Du dann sagen, daß ein Hund, der sich selbst korrigiert sich somit selbst bestraft?

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Zitat
Bestrafen, korrigieren, abbrechen ... das ist alles das selbe. Nur wird "strafen" ja nicht so gerne genommen, weil es gleich so gewalttätig klingt ;-)
Nein, Strafe, Korrektur, Abbruch. Drei total unterschiedliche Maßnahmen und Bedeutungen.STRAFE: Eine disziplinierung eines Verhaltensfehler (in meinen Augen überflüssig)
KORREKTUR: Die nachträgliche Bewirkung von Verhaltensänderung
ABBRUCH: Ein unerwünschtes Verhalten abbrechen - Vor einem Moment
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