Verhalten bei Hundebegegnungen
-
-
Super

Da kann man nur neidisch werden

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Verhalten bei Hundebegegnungen*
Dort wird jeder fündig!-
-
Bei uns gibt es keine Veränderungen

Balu dreht selbst an dem Zaun durch,an dem wir immer vorbei müssen, wenn der kleine Hund nicht dahinter sitzt.
Neulich ist er so plötzlich los gesprintet dass mir die Leine fast aus den Händen geglitten ist und ich deswegen hinterherrennen musste um die Leine noch halten zu können :/ Es ist unglaublich.
Ich kann ihm ein Würstchen vor die Nase halten - Sch*** egal! :/

-
Naja ein Würstchen vor der Nase ist natürlich auch nicht so interessant, wie der andere Hund. Du solltest ihm klarmachen, dass du sein Verhalten nicht wünschst und das er sich gefälligst vernünftig zu verhalten hat.
-
Das versuche ich ja...
Das hört sich jetzt vllt ein bisschen doof an, aber mir hilft es:
Jedesmal wenn ich mit Balu zum Gassi losgehe sag ich jetzt entschlossen und ernst "Wir laufen langsam und du passt auf mich auf!"
Und dann lauf ich mit "Bauch rein, Brust raus" los und es funktioniert auch meistens. Generell bin ich auch ein bisschen entschlossener in der Stimmlage beim Kommando geben geworden.Ich weiß nicht wie ich es ihm noch klar machen kann :/
-
Also ich hab bei Shira drauf geachtet, kein Theater aus Hundebegegnungen zu machen.
Wenn man beim Anblick anderer Hunde sofort in "Panik" verfällt, merkt das der Hund, auch wenn man garnichts sagt. Bei uns z.B. habe ich gemerkt, dass ich mich verkrampft an die Leine geklammert und Shira auch automatisch ganz kurz genommen hab. Da wurde sie erst recht aufmerksam.Dreimal tief durchatmen , in angemessenem Abstand wortlos und ohne Tamtam vorbei. Das zerrende Bündel ignorieren.
So hats jedenfalls bei mir geklappt. Mit Wurscht brauch ich Shira bei anderen Hunden auch nicht zu kommen, Futter ist dann völlig uninteressant.Ob das bei euch auch klappt weis ich nicht.
-
-
Huhu, wenn das Verhalten auch auftritt, wenn der andere Hund gar nicht am Zaun ist, hast Du eine "Ort" = "hohes Erregungsniveau" Verknüpfung.
Ich hab das mit dem Gandhi an Stellen, wo er direkt in den ersten paar Tagen bei mir Autos gesehen hat - die waren ja anfangs übelst aufregend - das hat sich auf den Ort übertragen, und wird natürlich jedes Mal, wenn da wieder ein auto kommt, wenn wir da vorbei gehen wieder etwas "aufgeladen".
Allerdings versuche ich derzeit, länger da rumzustehen/gehen, und ihn da vor Ort zu entspannen und entspanntes Verhalten zu bestärken - klar, das klappt viel besser, wenn da kein Auto kommt - was sich aber nicht ausschließen läßt, denn es ist halt eine Kreuzung ;D Es wird trotzdem besser, denn ich versuche wirklich, dass ich nur da weg gehe, wenn er entspannt ist, oder jedenfalls wieder entspannter als direkt nach einem Auto.
Letztes Jahr hatte ich eine Englishe Bulldogge für ein paar Tage in Pension. Mit fremden Hunden unverträglich, besonders andere Rüden und Hunde, die ihn anbellen regen ihn sehr auf. Meine Nachbarn binden ihre Spitz-Mix-Hündin bei gutem Wetter im Garten an, und die ist SEHR gesprächig, wenn jeamnd an ihrem Garten vorbeigeht. Herr Bulldogge hat sich von Null auf Hundert in 0,0 Sekunden erregt, und lautstark zurückgebrüllt... sehr Spekakulär. Also Geschirrgriff, Entspanungssignal, Zeigen und Benennen, und er konnte sich etwas runterfahren. Ein Schritt gemacht, Spitz schreit, Bulldoggerich schreit, also wieder Geschirrgriff, Entspanungssignal, Zeigen und Benennen... so haben wir uns dann im Schneckentempo am Zaun vorbei gearbeitet. Irgendwann tauchten natürlich die Nachbarn am Fenster (!!!) auf und brüllten ich (!!!) würde ihren Hund aufregen, ob das denn wohl sein müßte... Öhm, nö, einfach den Arsch vom Sofa heben, und mit dem armen hund im Garten wa unternehmen, vielleicht???
Egal. Jedenfalls hat Bulldoggerich beim nächsten Mal geguckt, wio Spitzmix war - die war auch im Garten, aber mit einem Mondkrater beschäftigt - also konnten wir direkt ohne neue Aufregung an "Entspannt hier lang gehen" arbeiten. Auf dem Rückweg mußten wir wieder dran vorbei. Da wurden wir wieder angeböllert. Bulldoggerich hat das gut gemeistert, als wir fast vorbei waren hat er einmal kurz gesagt, wie blöd er dieses Gegröhle findet, und hat sich direkt auf das Geschirrgriffsignal entspannt, hingesetzt und mir den anderen Hund angezeigt... Das nächte Mal hat er ein kleines "Wuff" von sich gegeben, - und wollte an lockerer Leine rumstrebern, allerdings kam da das Getöse auch aus dem Haus, nicht dem Garten. Rückweg haben wir dann völlig im "wir ingnorieren die Schreitusse" Modus hinter uns gebracht.Ich würde die Gelegenheiten, wo der andere Hund nicht im Garten ist, dazu nutzen, dass Deiner sich da runtefährt - dazu gibs verschiedene Trainingswerkzeuge: Entspannungssignal, Geschirrgriff, Zeigen und Benennen, Tricks an Ort und Stelle, Arbeitsmodus durch gut bekannte Übungen, Hohe Bestärkerrate und wichtig: vielleicht ist Essen nicht der wirkungsvollste Bestärker, vielleicht wäre es "Weggehen dürfen" - dann gehört Pendeltraining in den Werkzeug-Koffer...
-
Hallo,
Wie konditioniere ich denn am besten ein Entspannungssignal? Und Geschirrgriff bedeutet, dass ich einfach ins Geschirr greife

Ja, das ist eben das doofe, ich wollt neulich auch direkt am Zaun die Situation zum Üben nutzen, aber dann gucken gleich alle Nachbarn und irgendwann kommt der Besitzer des Hundes raus und nölt diesen voll,er solle doch jetzt mal ruhig sein..
-
Zitat
Jedesmal wenn ich mit Balu zum Gassi losgehe sag ich jetzt entschlossen und ernst "Wir laufen langsam und du passt auf mich auf!"
Und dann lauf ich mit "Bauch rein, Brust raus" los und es funktioniert auch meistens.Mal ganz ab davon ist es egal, weil dein Hund es eh wohl nicht verstehen wird aber warum soll dein Hund auf dich aufpassen?

Es geht halt darum was du ausstrahlst. Sich Souveranität vorzunehmen ist schonmal nen guter Ansatz aber ob man sie dann auch ausstrahlt steht auf einem anderen Blatt.
Such doch Hundebegegnungen und gehe in einem so großen Abstand an den Hunden vorbei, dass dein Hund es noch gut aushalten kann. Du läufst aber nicht vor den Hunden weg, sondern neben ihnen her. Du kannst dafür z.B. gut in einen Park gehen. Lauf hinter ihnen her oder neben ihnen ... immer in einem Abstand den er grade noch gut ertragen kann. Setz dich auch mal auf die Wiese und lass ihn sich einfach die Hunde anschauen die vorbeiziehen. Nach und nach suchst du den näheren Abstand. Das funktioniert eigentlich ganz gut.
Wenn er dir dann trotzdem mal austickt, dann schau das er ein Geschirr hat, dann greifst du kommentarlos in das Geschirr und führst ihn vorbei (das ist aber nicht der Geschirrgriff von den Shoppy schreibt
nicht verwechseln). Reden bringt in der Situation eh nichts. Wenn du es dann emotional fertig kriegst, dann dreh um und geh hinter dem Hund, auf den er ausgeflippt ist, in größerem Abstand her oder vorbei.Wichtig ist, dass dein Hund die anderen Hunde sieht und merkt, dass von ihnen nichts böses ausgeht. Das kannst du ganz einfach machen indem du ihn immer und immer wieder mit anderen Hunden auf eine entsprechende Entfernung zusammenbringst und diese immer weiter verringerst.
Sehr sinnvoll wäre es, wenn du dir einen kompetenten Trainer holst, der mal schaut, ob es bei euch die Leinenaggro isoliert ist oder ob es auch mit am Mensch-Hund-Verhältnis liegt, dann bringt es nix, wenn du an den Symptomen rumdoktorst, dann mußt du an die Ursachen ran. Dir kann das auch helfen selbstsicherer im Umgang mit deinem Hund zu werden. Wenn du sagst wo du wohnst kann man dir ggf. Trainertipps geben. Schreib mal staffy an, ob sie einen Trainer für dich weiß, sie kennt eigentlich ganz gute quer durch die Republik
. Mit 2-3 Trainingsstunden hast du dann normalerweise genug an der Hand um selber weiterarbeiten zu können. -
Huhu, ganz viel Infos zum entspannungssignal findest Du hier:
http://www.cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/ (da sind noch weitere Seiten verlinkt.
und auch hier:
http://www.easy-dogs.net/angebot/shop/w…ntspannung.htmlIch baue einen "angekündigten Geschirrgriff" wie folgt auf:
ich sage das Wort (ich nehme da "Stopp" - man kann aber auch was anderes nehmen), greife dann in das Geschirr und ziehe vorsichtig und leicht und ohne rucken nach hinten (vorzugsweise - zur Seite ist aber auch oki - nur nach oben sollte man auf keinen Fall ziehen), bis der Hund z.B. einen Schritt nach hinten macht.
Das markiere ich - immer noch das Geschirr fest halten
und es gibt Leckerchen - immer noch das Geschirr festhalten.
Dann erst loslassen.
Wenn man es hin bekommt, sollte man über den Tag verteilt 40-50 Mal eine Woche lang diese Abfolge konditionieren. (ich habe das z.B. jeweils 3 - 4 Mal jeweils beim Geschirr an/ausziehen gemacht, wenn man 3 Mal raus geht hat man da schon um die 10 mal zusammen - und auf jedem Gassigang auch jeweils an drei Stellen 3-4 Wiederholungen - dann hat man das schnell zusammen)
ich hab das aber auch gleich direkt angewendet.
Viele Hunde bieten auf das leichte nach hinten ziehen ziemlich schnell sitzen an - weshalb sich sehr oft aus der "Stopp"-Ankündigung ein Stopp oder sogar ein Sitz auf Entfernung entwickelt.
Bei den Hunden, bei denen ich das bisher sehr konsequent gemacht habe, kann man sehen, wie dieses "Stop" sie aus seinem reflexiven Gaga-Hinterhirn-Modus wieder in einen "denkenden" Vorderhirn-Modus zurückholt - sie werden wieder ansprechbar, und können andere Signale ausführen, oder zumindest ruhig sitzen und "DAS BÖÖÖSEEEE" an sich vorbei ziehen lassen. -
Danke für eure Antworten!

Den Link werde ich mir mal durchlesen!
Ich würde sehr gerne mit einem guten Trainer arbeiten, nur im Moment ist das finanziell absolut nicht möglich. Wir brauchen jeden Cent für den bevorstehenden Umzug...
Wenn wir aber umgezogen sind wollte ich eh Arbeiten gehen und dann kann ich auch mal nach nem Trainer gucken
Zitat
Mal ganz ab davon ist es egal, weil dein Hund es eh wohl nicht verstehen wird aber warum soll dein Hund auf dich aufpassen?
Es geht halt darum was du ausstrahlst. Sich Souveranität vorzunehmen ist schonmal nen guter Ansatz aber ob man sie dann auch ausstrahlt steht auf einem anderen Blatt.
Ich wollte auch nicht, dass er es versteht, sondern ich sag das eher für mich, damit ich mir selber nochmal klar mache "ich nehm das in die Hand und habe nicht schon vorher Bammel vor dem was kommen könnte".
Shoppy,
ich habe mir vorhin auch dein "Zeigen und Benennen"Thema durchgelesen! Ich hatte auch vorher schonmal davon gelesen und werde es mal ausprobieren.Heute beim Spaziergang hab ich auch gleich mal am Zaun (der Hund saß dahinter) geübt. War eig. ganz ok

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!