bissiger hund - tierheim?

  • Zitat

    ups ich dachte ich hätte diese mittlerweile beantwortet.. :S

    nein, ich hatte gefragt, wie ihr mit der trainerin und eurem hund gearbeitet habt.

    Zitat

    das ist eben das problem am internet, dass dinge leicht falsch verstanden werden können,

    ja, das ist leider auf beiden seiten so. :D man sieht nur das geschriebene und hat natürlich dann ein bild vor augen.


    gruß marion

  • Zu den Kosten eben:
    solltet ihr ein CT machen lassen wird das net ganz günstig. Kopf von Omas Hund kostete 450,-. Das Bein meiner Ollen war mit 500 oder 550,- dabei.
    Allerdings wisst ihr danach sofort ob da was ist was da net hingehört (Omas Hund der Hirntumor und bei meiner Hündin überall Knochensplitter). Ihr seht es sogar in wunderbaren Schichten. Klar, wenn nix rauskommt ist viel Geld den Bach runter aber die Gewissheit das es zumindest net vom Kopf kommt ist ja auch schon mal was wert.
    Mit Rückenproblemen kenn ich mich leider null aus.

  • Mal eine andere Frage. Was ist das für ein Hund. Ich meine jede Rasse ist ja anders im Verhalten.

  • wir haben in der hinsicht mit dem hund gearbeitet, dass wir ihn zb. aus der hand gefüttert haben, ihm klare ansagen gemacht haben (zb. wenn er wieder ausgeflippt ist und sich ins körbchen verziehen wollte, dass wir ihn dann zu uns geholt haben; aber nicht dass wir ihn GEZWUNGEN haben, wir haben ihn gerufen, er ist dann auch gekommen).

    was ich auch komisch finde (kann auch sein dass ich jetzt überall was reininterpretiere, ich weiß es nicht), dass er sich mit hunden mit den er sich vorher total gut verstanden hat (er ist sehr sehr temperamentvoll und hat noch das spielverhalten vonnem welpen. er "findet" somit nicht so viele freunde draußen weil er den meisten zu anstrengend ist), jedenfalls wenn er jetzt manche seiner "freunde" sieht, jault er sein begrüßung-wolfs-geheul geht freudig auf sie zu um sie dann anzuknurren..

    mach ich mir DARÜBER grad zu viele gedanken?
    ist mir grad eingefallen..

    was es genau für eine rasse ist, lässt sich fast kaum sagen, eine klassische promenadenmischung eben, aber wohl bordercollie und irgendwas terrier-artiges (schätze ich vom charakter her) und x ...
    aber bordercollie is auf jeden fall wohl drin

  • An tierärztlichen Untersuchungen würde mir folgendes einfallen
    CT,Röntgen (Splondiose) und großes Blutbild.

    Vielleicht kann dir hier wer auch einen guten Trainer empfehlen...
    Oft macht man Dinge falsch die man gar nicht bemerkt.
    Meine Meinung nach hat man schon sehr viele Zeichen verkannt wenn ein Hund anfangen muss zu knurren.
    Ich kann meine Hunde sehr gut lesen,und auch andere Hunde,
    oftmals fallen mir Dinge auf die anderen nicht auffallen,
    eben drum durfte ich im Tierschutz immer mit den "unberechenbaren" Hunden raus,
    und so unberechenbar waren sie gar nicht ;)
    Das kann ein Wimpernzucken sein,oder gar noch kleiner das Zeichen.
    Wenn ein Hund knurren muss um euch zu zeigen,dass ihm was nicht passt,
    habt ihr schon zuviel verkannt...
    Und da kommt ein guter Trainer ins Spiel.

    Dass ihr den Hund trotzdem lockt wenn ihm etwas unangenehm ist finde ich grundverkehrt...
    Es ist gut wenn der Hund weggeht wenn er etwas nicht will,
    genau ist das Ziel der der Sache.
    Ihr müsst lernen das Verhalten umzukanalisieren,sprich der Hund soll nicht schnappen und knurren sondern weggehen.
    Und das muss dann auch akzeptiert werden.

    Ich weiß nicht ob das bei euch klappt aber bei Hexe hat folgendes geklappt:
    Anfangs hat sie immer Baby abgeknurrt,ich habe sie dann just in den Moment weggeschickt,und kaum ist sie weggegangen habe ich ihr ein Leckerlie zugeworfen und sie gelobt.
    Nach einigen Wiederholungen hat sie das verstanden,
    und nun geht sie grundprinzipiel weg wenn ihr was nicht passt,
    das wird respektiert und sie wird in Ruhe gelassen,Problem gelöst...

    Ein Hund ist kein Kuscheltier,das immerzu gestreichelt werden will oder muss...

    Entweder ist euer Hund unsicher (Leckt er viel,hat er die Ohren zurück beim streicheln?)
    Oder aber er hat einfach keine Grenzen kennen gelernt...

  • Zitat

    wir haben in der hinsicht mit dem hund gearbeitet, dass wir ihn zb. aus der hand gefüttert haben, ihm klare ansagen gemacht haben (zb. wenn er wieder ausgeflippt ist und sich ins körbchen verziehen wollte, dass wir ihn dann zu uns geholt haben; aber nicht dass wir ihn GEZWUNGEN haben, wir haben ihn gerufen, er ist dann auch gekommen).

    wie sahen denn diese klaren ansagen aus? hast du ein beispiel?
    sorry, dass ich so ausdauernd frage, habe nämlich einen verdacht. ;)

    wenn er sich verziehen wollte, also seine ruhe haben wollte, habt ihr ihn zu euch gerufen? wie war seine körpersprache, als er gekommen ist?

    was habt ihr gemacht, dass er auf seinen platz ging, wenn er ausflippte?

    gruß marion

  • Zitat

    was ich auch komisch finde (kann auch sein dass ich jetzt überall was reininterpretiere, ich weiß es nicht), dass er sich mit hunden mit den er sich vorher total gut verstanden hat (er ist sehr sehr temperamentvoll und hat noch das spielverhalten vonnem welpen. er "findet" somit nicht so viele freunde draußen weil er den meisten zu anstrengend ist), jedenfalls wenn er jetzt manche seiner "freunde" sieht, jault er sein begrüßung-wolfs-geheul geht freudig auf sie zu um sie dann anzuknurren..

    Das, was Du als Freude interpretierst, ist vermutlich Stressverhalten, weil er nicht weiß wie man sich gegenüber anderen Hunden vernünftig verhalten soll. Er ist in der Welpennummer hängen geblieben - warum auch immer - und das kommt bei anderen Hunden natürlich nicht gut an. Wie würdest Du einen erwachsene Mann finden, der Dich wie ein Kind begrüßt und ein Schippchen nach Dir wirft?

    Jetzt findet er so langsam einen Weg und geht den, bei dem man die anderen Hunde unter Kontrolle nimmt. Das ist recht klassisch für unsichere Hunde, denen es an klaren Leitlinien fehlt.

    Ähnlich hört sich auch das Beißen an. Er geht auf Euch zu (es geht von ihm aus!) und fordert etwas. Und dann sagt er Euch, wann Schluss damit ist. Und das zunehmend deutlicher. So ähnlich läuft das ja jetzt auch bei den anderen Hunden.

    Ihr solltet Euch einen Trainer suchen, der keine Pauschalen "Dominanz-Maßnahmen" verordnet, sonderen einen, der sieht an welchen Stellen Euer Hund nicht ausreichend Anleitung von Euch bekommt und für Euch die passenden Trainingsschritte hat.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Ohne "Sonderprogramm"an Untersuchungen kannst du nicht sagen,was ihm fehlt.Du wirst um ein CT und andere umfassende Untersuchungen nicht rumkommen.Sicher sind die teuer,aber die meisten TÄ akzeptieren auch Ratenzahlungen.Vor allem,wenn es solche Symptome sind.Ansonsten würd ich dir auch raten,einen neuen Trainer zu holen.Das macht ihr ja scheinbar bereits..Wenn der 1.Trainer bei einem 4 Monate alten Welpen von Dominanz spricht ist das für mich :headbash:
    In dem alter zwacken die was das Zeug hält-Zahnwechsel und der hätte euch lieber mal erklären sollen,wie man Beisshemmung trainiert,statt den Müll mit der Tür :roll:
    Das mit dem Maulkorb ist sicher keine Dauerlösung,verhindert aber im Moment schlimmeres..und wie gesagt,lass ALLES abchecken!!Mit Standartuntersuchungen lässt sich hier nicht sagen,dass er "kerngesund"ist..

  • Hi

    Du hast völlig Recht,
    die erhobenen Zeigefinger nerven,
    und doch muss man schon bedenken,
    dass der Hund, wenn er Euch verlassen muss
    sehr wahrscheinlich NICHT zu Haltern kommt,
    die sich so viele Gedanken machen wie Du.

    Ich fürchte, dass es unmöglich ist
    aus Deinen, oder überhaupt aus Worten die Ursache
    für die Attacken zu ergründen oder zu erkennen wann und weshalb
    sein Verhalten umschlägt.

    Es wäre echt toll,
    wenn Ihr noch einmal einen Trainer/Verhaltens-Therapeuten
    zu Rate ziehen würdet.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg,
    und es wäre nett wenn Du uns auf dem Laufenden halten würdest.

    Viele Grüße

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