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bissiger hund - tierheim?

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    hey leute!
    ich hab ein riesen problem..
    meine eltern und ich überlegen ob wir unseren hund abgeben (müssen)..
    er ist ein straßenhund (mittlerweile 3 jahre alt) und hatte es als welpe wohl schwer, wahrscheinlich hat er an einer kette gelebt, die milchzähne waren komplett kaputt.
    er war 4 monate alt als er zu uns kam.
    anfangs haben wir keine auffälligkeiten bemerkt aber mit der zeit wurde er zunehmenst aggressiver.
    er fing an zu knappen und wir dachten es läge an seiner doch sehr stark ausgeprägten dominanz.


    also gingen wir zu einer hundetrainerin die uns beraten hat wie man dem hund seine rangfolge klarmachen muss (wir haben ihn aus der hand gefüttert, er ging nicht als erster zur tür rein usw..)
    wir haben wirklich alle tips befolgt und zu erst sah es auch danach aus, dass sich die sitation bessert.


    das hauptproblem ist allerdings, seine unberechenbarkeit und dass es mittlerweile nicht mehr beim knappen bleibt, sondern wirklich zum beißen ausgeartet ist.


    der hund kommt freundlich auf einen zu (er ist ein wirklicher schmuser) und stupst einen mit der schnauze an um gestreichelt zu werden, keine minuten später (während man ihn noch streichelt) fängt er an zu knurren und beißt.

    wir wissen einfach nicht mehr was wir noch machen können und es ist ein wirklich mieses gefühl vor seinem eigenen hund angst zu haben (ja das hab ich wirklich.. weil er eben uneinschätzbar ist und von einem moment auf den anderen überraschend ausflippt)...


    mein vater hatte zu anfang gesagt wenn es soweit kommt dass er beißt, können wir ihn nicht mehr behalten.
    es ist auch schlichtweg zu gefährlich, auf mich ist er einmal losgegangen und wäre mein freund nicht dagewesen weiß ich nicht wie das ausgegangen wäre. außerdem haben wir so viele kinder im haus da hab ich echt angst das was passiert...


    wisst ihr was wir noch tun können? so langsam fährt der zug ab :-(


    ich danke euch schon im voraus!!


    ganz liebe grüße!

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  • Bitte lasst den Hund von einem TA auf den Kopf stellen!
    Wenn ein Hund uneinschätzbar ist/wird, können körperliche Erkrankungen bis hin zu einem Gehirntumor die Ursache sein!
    Bitte klärt auch ab, ob er irgendwo Schmerzen haben kann
    - das könnte erklären, warum er beim Streicheln plötzlich knurrt und beißt.

  • Habt ihr ihn mal untersuchen lassen? Hört sich für mich so an, als ob er Schmerzen hätte.


    Warum hört ihr nicht auf ihn zu streicheln? Mit Knurren warnt er euch doch ganz eindeutig, dass ihm das unangenehm ist. Irgendwie klar, dass er dann beißt oder?


    Habt ihr jegliche Unterwerfungen wie Alphawurf o.ä. gemacht? Daraus kann sich auch Angst enwickeln, darum wiederum Angst-> Angstbeißer.



    Da ihr den Hund mit 4 Monaten bekommen habt schließe ich eigentlich Dominanz aus, wie sollte sich die denn äußern? Was deffiniert ihr denn unter Dominanz?


    Sorry den Hund einfach ins Tierheim abzuschieben finde ich unter aller Sau.... da vergammelt er dann, wer will schon einen beißenden Hund.... sucht lieber die Lösung des Problems...

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  • Habt ihr den mal ordentlich vom Tierarzt checken lassen?Inkl.Tomographie vor allem des Schädels?So können sich auch Gehirntumore äussern,vor allem da er ja so plötzlich(vom Streicheln auf aggressiv) ausflippt!! Bevor du das nicht sicher ausschliessen kannst,solltest du nicht überlegen ihn abzugeben.

  • Ich schließe mich da erstmal meinen Vorrednern an und würde mal einen TA draufschauen lassen.


    Zusätzlich würde ich ihn an einen Maulkorb gewöhnen, somit ist die Gefahr für euch erstmal gebannt. Findet der TA nichts, dann vlt doch noch nen anderen guten Hundetrainer zu Rate ziehen.


    Zitat von "AnnaAimee"


    Sorry den Hund einfach ins Tierheim abzuschieben finde ich unter aller Sau.... da vergammelt er dann, wer will schon einen beißenden Hund.... sucht lieber die Lösung des Problems...


    AnnaAimee ich finde es nicht ganz fair das so in der Art und Weise zu formulieren, das klingt sehr vorwurfsvoll. Aus dem post von der TS ist ersichtlich das sie sich Gedanken gemacht haben und sich Benmüht haben (Hundetrainer).
    Wenn es nicht geht und das Tier zur wirklichen Gefahr wird, gerade wenn viele kinder drum rum sind wäre es unverantwortlich es einfach so weiterlaufen zu lassen.


    Nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.. und das gerade mal bei einem Post


    LG

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "norrah"

    anfangs haben wir keine auffälligkeiten bemerkt aber mit der zeit wurde er zunehmenst aggressiver.
    er fing an zu knappen und wir dachten es läge an seiner doch sehr stark ausgeprägten dominanz.


    mit 4 monaten dominat? glaube ich nicht. er wird keine beißhemmung gelernt haben.


    Zitat von "norrah"

    also gingen wir zu einer hundetrainerin die uns beraten hat wie man dem hund seine rangfolge klarmachen muss (wir haben ihn aus der hand gefüttert, er ging nicht als erster zur tür rein usw..)
    wir haben wirklich alle tips befolgt und zu erst sah es auch danach aus, dass sich die sitation bessert.


    wer als erstes durch die tür geht, ist vollkommen egal. wie habt ihr denn mit dem hund gearbeitet, was hat eure trainerin euch geraten?


    Zitat von "norrah"

    der hund kommt freundlich auf einen zu (er ist ein wirklicher schmuser) und stupst einen mit der schnauze an um gestreichelt zu werden, keine minuten später (während man ihn noch streichelt) fängt er an zu knurren und beißt.


    kann es sein, dass ihr euren hund nicht lesen könnt? er wird sicher zeichen geben, dass es ihm reicht. diese zeichen überseht ihr und dann kommt es zum schnappen. kann es sein, dass euer hund euch nicht vertraut?

    Zitat von "norrah"

    wir wissen einfach nicht mehr was wir noch machen können und es ist ein wirklich mieses gefühl vor seinem eigenen hund angst zu haben (ja das hab ich wirklich.. weil er eben uneinschätzbar ist und von einem moment auf den anderen überraschend ausflippt)...


    ihr solltet euch noch einmal einen wirklich guten trainer nehmen, keinen, der auf der dominazschiene läuft.


    Zitat von "norrah"

    mein vater hatte zu anfang gesacht wenn es soweit kommt dass er beißt, können wir ihn nicht mehr behalten.


    habt ihr euch schon mit der orga in verbindung gesetzt, denn ich denke, da kommt der hund dann wieder hin.


    Zitat von "norrah"

    wisst ihr was wir noch tun können? so langsam fährt der zug ab :-(


    man kann aus der entfernung, ohne euch zu sehen, kaum einen tipp geben - außer, euch bitte schnell an einen guten trainer zu wenden. ist der hund mal vom ta auf den kopf gestellt worden? ist er gesund?


    gruß marion

  • Ich schließe mich den anderen an! Der Hund gehört zu einem guten TA. Wenn alle (!) möglichen Krankheiten ausgeshlossen sind muss ein guter (!) Trainer ins Haus!


    Den Hund einfach so abzuschieben ist schlicht gesagt total unmöglich! Ein Hund ist ein Familienmitglied und das schiebt man nicht einfach ab nur weil es Probleme macht. Auch wenn Kinder im Haus sind ist das kein Grund! Ein Maulkorb sichert erstmal bis klar ist was wirklich (!) mit dem Hund los ist!

  • Ich denke, Ihr seid mit einem Verhaltentherapeuten für Hunde gut beraten, wenn der Tierarzt keine Erkrankung feststellen kann.
    Denn meiner Meinung nach liegt das Verhalten des Hundes nicht in seiner Welpenzeit, sondern in Eurem Verhalten zu ihm. Das ist kein Vorwurf, absolut nicht, sondern einfach meine Meinung.


    Wir leben seit 12 Jahren mit einem Hund zusammen, den wir als extrem bissig aus dem Tierheim geholt haben. Ich weiß leider nicht mehr, wie der Verhaltenstherapeut in Frankfurt damals hieß, aber er hat uns an einem Vormittag gezeigt, was WIR falsch machen. Wobei wir ihn gerne öfters aufgesucht hätten, aber 300 km einfache Fahrt war öfters einfach nicht zu bewerkstelligen.


    Heutzutage, wo es allerorts gute Verhaltenstrainer gibt und Ihr noch dazu in einer Großstadt wohnt, sollte das also kein Problem sein.


    Doch zuallererst müsst Ihr Euch ALLE in der Familie sicher sein, dass Ihr an dem Problem arbeiten wollt. Und zwar wirklich arbeiten. Da ist es nicht mit guten Willen getan, sondern wirklich mit Konsequenz im eigenen Verhalten und auch Durchhaltevermögen.


    Ich bin sicher, Ihr kriegt das mit Unterstützung eines wirklich kompetenten Verhaltenstherapeuten in den Griff.


    Liebe Grüße


    Doris

  • Zitat von "schlaubi"

    Denn meiner Meinung nach liegt das Verhalten des Hundes nicht in seiner Welpenzeit, sondern in Eurem Verhalten zu ihm.



    das denke ich auch.


    ich hoffe, ihr gebt eurem hund und euch noch eine chance. ;)


    gruß marion

  • ich danke euch herzlich für eure vielen antworten.


    ich will mich nicht rechtfertigen müssen, wenn es darum ging den hund "einfach abzuschieben" hätte ich nicht um hilfe gebeten das vorne weg.


    der hund ist komplett gesund.
    das mit dem streicheln ist ja auch die sache; ich streichel ihn ja nicht obwohl ich merke dasses ihm nicht passt/bzw er schmerzen haben könnte er kommt ja auf einen zu und möchte eindeutig gestreichelt werden, wieso er dann auf einma knappt weiß ja niemand von uns das ist ja das ding. es spielt auch keine rolle wo oder wie man ihn streichelt dass jeder hund nich gleich angefasst werden mag ist klar.
    es ist wie gesagt blitzartig von einer sekunde auf der anderen ... ist schwer zu erläutern vorallem wenn man nie dabei war.. es glaubt auch einem kein mensch weil er ansonsten der liebste hund der welt ist...


    dass wir den hund nicht "lesen" können ist in der hinsicht wahr, dass ich/wir ihn wie bereits geschrieben in keinster weise einschätzen können, aber wenn er auf mich zukommt und schmusig wird, er spielen möchte, oder er einfach NICHT angefasst werden möchte, das sehe ich meinem hund an. das merken wir alle.


    die frage die wir uns stellen ist woher dieses verhalten kommt. und das ist das schwierige daran.


    meine mutter hat am freitag nen termin bei einer anderen trainerin und sie will schauen was dann dabei rauskommt.


    er ist auch übrigens an den maulkorb gewöhnt aber es kann ja auch nich sein dasser damit den ganzen tag rumlaufen muss.


    ich bin im moment wirklich innerlich zerrissen; ich möchte meinen hund nicht abgeben müssen, aber andererseits denke ich dass wir vllt einfach in der hinsicht versagt haben und man sich das eingestehen muss und er es womöglich bei jemandem der sich mit sowas auskennt besser hätte... ich weiß es wirklich nicht...


    nochmals danke für die vielen antworten!

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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