nun haben wir uns entschieden

  • Halloooo
    nun habe ich mich endlich entschieden für einen jungen Rüden -schäferhund 5Monate der dringendt ein Zu hause gesucht hat .
    Er ist 5tagen eingezogen
    Nun hab ich aber mal paar fragen
    wenn wir Hundesehen bellt er die un unterbrochen an ....hm??nicht so gut
    aber wenn wir beim Hunde sind will er spielen
    aber nun wie gewöhne ich ihm das ab ?
    denn es nervt schon ganz schön diese Kläfferei :smile:
    Ansonsten hat er auch null erziehung
    ausser sitz klappt schon ganz gut
    das platz versteht er irgendtwie nicht :D ausser er ist ganz dicht vor mir und ich zeige mit der flachen hand nach unten
    hm ,normal
    das er es sonst noch nicht versteht ?

  • Hundeschule ,na ja .
    Wollte es ohne Hundeschule lernen denn habe keine hier in der nähe da ich auch nicht mobile bin .
    Also ihn garnicht an den hund ranlassen wenn er bellt
    soll ich garnix zu ihm sagen
    meinte nein oder aus ??

  • Hundeschule ist in sofern wichtig, als du selber eine Menge lernen musst. Jetzt ist Hundeschule aber wie Menschenschule, man kann sich Wissen auch anlesen. Wenn du wegen mangelnder Mobilität nicht in die Hundeschule kommst, dann würde ich dir ganz dringend empfehlen, dir diverse Bücher anzuschaffen und auch zu lesen. Sowas wie "das ander Ende der Leine", etwas profanes wie ein Hunderziehungsbuch, ich selber habe noch "Verstehe deinen Hund" von Kosmos hier rumliegen. Diese Bücher haben mich, zusammen mit viel, viel Internetrecherche weitergebracht.

  • Zitat

    Hundeschule ,na ja .
    Wollte es ohne Hundeschule lernen denn habe keine hier in der nähe da ich auch nicht mobile bin .
    Also ihn garnicht an den hund ranlassen wenn er bellt
    soll ich garnix zu ihm sagen
    meinte nein oder aus ??

    Hundeschule kann man auch mit Bus und Bahn erreichen.
    Kein Aus, kein Nein, wortlos umdrehen und normal weitergehen als wäre nichts geschehen.
    Jeh mehr dich drum kümmerst umso wichtiger werden die Hunde für ihn.

  • Hallo

    ich gehe davon aus dass dein Hundekind Befehle wie Sitz, Platz, Nein, Aus noch nie gelernt hat und er deswegen das Platz auch nicht versteht. Nein und Aus zu sagen würde insofern auch nichts bringen weil er noch nicht weiß was diese Wörter bedeuten.

    Ich schließe mich den anderen an, lies dich mal in ein paar gute Hundebücher für Einsteiger ein.

    VG Julia

  • Hunde reagieren in erster Linie auf deiner Körpersprache. Das ist also ganz normal, dass er erst platz macht, wenn du deine Hand nach unten bewegst. Nimm die Hand nun Schritt für Schritt nicht mehr so weit nach unten und sag dazu dann immer Platz, wenn es klappt. Dein Hund verknüpft es dann recht schnell mit "Platz".

    Meist reagieren die Hunde nur so, wenn sie gerad ander Leine sind. Können sie sich dagegen frei bewegen, entspannen sie recht schnell.
    Von der Methode wie sie Jogi beschrieben hat, würde ich von abraten, dann lernt dein Hund doch nie, an anderen Hunden vorbei zu gehen.
    Du musst versuchen, dass du wichtiger bist als der andere Hund. Ich würde sagen, dass bekommt ihr gut mit einem Clicker hin.
    Wenn du also an anderen Hunden vorbei gehst, nimm ruhig auch noch ein Leckerlie in die Hand, schaut er dich an, sofort Clicker und belohnen.
    Ich denke, so bekommt ihr das recht gut hin ;)

    Lg, Felix

  • Ich gebe dir mal ein Beispiel, wie ein Hund tickt, und warum es wirklich wichtig ist, dass du entweder eine Hundeschule besuchst, oder dir das Wissen selber anliest:

    Der Hund lernt bei dir im Wohnzimmer, dass er ein Leckerchen bekommt, wenn er sich neben dir auf seinen Hintern setzt. Also ist das toll, und dieses Verhalten wird er öfters zeigen - und irgendwann auch kapieren, hey, wenn Frauchen dieses komische Wort Sitz sagt, und ich mich auf meinen Hinter setze, dann gibts Leckerli. Schritt 1 - der Hund hat was gelernt. Und was genau hat er gelernt? Er hat gelernt, dass es toll ist, im Wohnzimmer sich auf den Befehl Sitz nebe dich zu setzen.

    Jetzt gehts du in die Küche, guckst deinen Hund an und sagst Sitz und er guckt dich mit großen Augen an. Hund denkt nämlich, hö, hier ist doch gar nicht das Wohnzimmer, was will die denn jetzt von mir? Irgendwann wenn du ihn lange genug anguckst, das Wort oft genug wiederholst, oder mit den Händen fuchtelst, wird er sich vielleicht (womöglich noch mit einem Seufzer) aus Langeweile hinsetzen. Oder einfach weil er gespannt abwartet, was jetzt passiert. Weil irgendwas ist ja im Gange, sonst würde Frauchen da nicht so erwartungsvoll stehen. Und plötzlich jubelt Frauchen. Schritt 2 - der Hund hat was gelernt. Nämlich dass Sitz nicht nur im Wohnzimmer gilt, sondern auch in der Küche.

    Wenn du nun im Flur Sitz von ihm verlangst, wird er die Sitz vielleicht direkt anbieten. Aber nicht, weil er weiss, dass Sitz im Flur auch Sitz ist, sondern weil er gelernt hat, Sitz ist nie verkehrt ist (mein Hund bietet Sitz, danach Platz und als dritte Option Peng immer an, wenn sie nicht weiss, was ich von ihr will, dann probiert sie einfach aus).

    Wenn sich dieses Spielchen oft genug wiederholt hat, hat der Hund irgendwann wirklich gelernt, Sitz hat also nix mit Wohnzimmer oder Küche zu tun, sondern irgendwie damit, dass ich mit dem Hintern auf den Boden soll. Juhuuu - wir haben jetzt wirklich was gelernt.

    So, und nun ist der Hund 10 Meter weit weg von Frauchen und Frauchen ruft voller Stolz Siiiitz, weil das kann der Hund jetzt ja - und was macht der blöde Köter? Er rennt freudig auf Frauchen zu und setzt sich neben sie. Ja warum denn das? Weil er gelernt hat, dass Sitz was mit Hinsetzen und Frauchen zu tun hat. Dass Sitz auch ohne "neben Frauchen" funktioniert, muss auch wieder gelernt werden.

    Wie du siehst, es ist nicht einfach. Du musst deinem Hund Schritt für Schritt deine Sprache beibringen.

    Stell dir mal vor, du gehst nach China. Du gehst neben einem Chinesen her und der sagt ein Wort. Das kann nun vieles Bedeuten. Gehen, Laufen, Rennen, nebeneinander hergehen, links von ihm gehen, auf dem Bordstein gehen, durch die Stadt gehen - erst wenn du das Wort in ganz vielen verschiedenen Situationen gehört bzw. eben nicht gehört hast, kannst du es eingrenzen. Dass es eben vll was mit langsamen gehen zu tun hat und nicht mit rennen. Oder es egal ist, ob man alleine geht oder zu zweit etc.

  • Zitat

    Hundeschule ,na ja .
    Wollte es ohne Hundeschule lernen denn habe keine hier in der nähe da ich auch nicht mobile bin .

    es gibt auch trainer, die zu euch kommen, dann entfällt für dich die anfahrt. ;)

    ich würde dir auch dringend zu einer hundeschule raten, denn ohne die geringsten kenntnisse wird es schwer werden mit einem schäferhund.

    im grunde wäre es für euch mehr als gut, wenn ihr eure wochenenden auf dem hundplatz verbringen würdet ;) ein schäfer möchte arbeiten.

    gruß marion

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