Anspringen - Wie verhindern im Doppelpack

  • Oder noch mal anders gesagt:
    Für mich hat es was mit Vertrauen zu tun, dass ich dem Hund „sage“ (abblocke) das ich es nicht möchte.
    Wenn er mich ignoriert werde ich deutlich (sehr deutlich!).

    Ich finde es unkommunikativ dem Hund ohne klares (höfliches) Signal Unangenehmes hinzuzufügen.
    Das ist für das Vertrauen nicht förderlich, weil es für den Hund unberechenbar wirkt.

    Konnte ich mich jetzt hoffentlich verständlich ausdrücken?

  • Zitat

    Ich finde das mit den Pfoten festhalten, genau wie draufsteigen nicht so gut, weil es keine Kommunikation beihaltet... sondern nur eine negative Verknüpfung bewirkt.


    ABER: was willst du dem Hund denn damit vermitteln? Und spätestens, wenn dein Hund andere Leute anspringt, die deine Kommunikationssignale nicht kennen..... ja und dann? :???:

  • Das werd ich dann alles mal probieren. Wie schon vorgeschlagen wurde eben auch mal räumlich getrennt die beiden. Kann ja keine 4 Pfoten festhalten und noch Kopfnüsse bei Nichtbeachtung verteilen.
    Auf die Pfoten steigen find ich nicht so gut, das tut weh und bringt mich aus dem Gleichgewicht.

    was wäre als Sicht-SIgnal angebracht:
    fleche nach hunten gehaltene Hand ?
    und dazu ein lautes NEIIINN
    oder doch besser RUUUunter...?

    Danke für Eure Tipps.
    Mandy

  • :winken: Huhu
    wir sind Jacky auf die Hinterpfoten getreten. Natürlich nur den Fuß draufgehalten, ohne Druck, aber schon das hat ausgereicht. Dabei hab ich auch die Handfläche zum Hund hin gezeigt und "runter" gesagt. Und wenn sie jetzt ansetzt zum hochspringen, sag ich "runter" und sie bricht ab. dafür wird sie dann gestreichelt und gelobt.
    oder
    Ist zwar bissel schwer für dich durchzuführen bei deienen Riesenbabys, aber wenn sie hoch kommen, kann man auch 1-2 Schritte auf sie zu gehen, sozusagen die Hunde "umrennen". oder umgekehrt ein par Schritte zurück gehen, sodas sie ins leere springen (Vielleicht geht's bei Jo)

  • Hi,

    jeder sollte seinen Weg finden, der für ihn am efektivsten ist.

    Ich halte auch nichts vom Pfoten festhalten, weil sie nichts damit verbinden können, außer eine unangenehme Erfahrung und schon garnicht auf die Hinterpfoten treten. :|

    Wir haben unseren Dreien es so beigebracht wie schon beschrieben. Es soll einen Sinn haben - wie Sitz - Platz etc.
    Bei und war es Kommando "runter" (mit ruhigem aber festen Ton und kurz) und die flache Hand dem Hunde demonstrativ entgegenhalten, anfand auch leicht gebückt um den Ansatz schon zu unterbrechen.

    So gibt es ein Abruchswort und ein sichtbares Signal. ;)

    Klar wird es nicht sofort klappen, doch mit Geduld und Hartnäckigkeit kommt man relativ schnell ans Ziel und die Hunde verstehen Sichtsignale sowieso deutlicher wie Worte. Klappt es dann recht zuverlässig braucht man nur noch , bei Versuchen, die flache Hand entgegenstrecken und der Hund versteht sofort.

    Leider brechen viele HH wegen mangelnder Geduld ab und experimentieren dann mit anderen Methoden herum, schade!

    Ich arbeite mit sehr viel Körpersprache und nur wenigen Worten.

    Bei 3 Hunden sind straffere Regeln unabdingbar. ;)

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    LG Sabine

  • Zitat

    ABER: was willst du dem Hund denn damit vermitteln? Und spätestens, wenn dein Hund andere Leute anspringt, die deine Kommunikationssignale nicht kennen..... ja und dann? :???:

    Also was ich damit vermitteln will habe ich doch jetzt echt auf alle Arten erklört.
    Ein Stoppsignal.

    Mein Hund springt keine anderen Leute an, weil ich das vorher abbrechen / kontrollieren würde.
    Wenn ich die Leute kenne, können sie natürlich das Stoppsignal verwenden.

  • Man muss ja auch bedenken, dass es eine Kommunikationsform des Hundes ist.
    Es gibt ja anspringen und anspringen.
    Agressiv, fordernd, auffordernd, hinweisend.
    Junger Hund spielt z.B. mit einem anderen Hund, kommt immer mal wieder zum HH und springt womöglich hoch - siehst du? Bis du da wenn was wäre? ich habs im Griff, aber du bist da? Wie ein Kind das sagt: schau mal!
    Wenn ich ihn jetzt wegschubse oder womöglich die Pfoten festhalte - also das wäre doch aus Hundesicht wirklich unberechenbar und nur wieder eine Tat mehr, die dem Hund zeigt, das der Mensch eigentlich gar nix kapiert.

    Wenn mir mein Hund damit etwas sagen will, möchte ich ihm doch mitteilen, das ich ihn wahrgenommen habe, das aber jetzt nicht angesprungen werden möchte.
    Ich stoppe doch sonst seine weiteren Kommunikationsangebote.

    Ein Stoppsignal tut das nicht, es sagt: ich habe dich gesehen und verstanden (vorausgesetzt man hat verstanden :p ).

    Aber manche dressieren ihre Hunde lieber als dass sie kommunizieren :-)
    Ist ja zugegebenermassen auch anstrengender. Für mich aber erfüllender.

  • Zitat

    was wäre als Sicht-SIgnal angebracht:
    fleche nach hunten gehaltene Hand ?
    und dazu ein lautes NEIIINN
    oder doch besser RUUUunter...?

    Nein ist so ein Allerweltsbefehl. Ich würde ein Runter nehmen, in Kombination mit einem Sichtsignal deiner Wahl. Egal welchen Weg du wählst, ist es später dann relativ einfach, wenn sie sich doch mal vergessen über das Wort- und/oder Sichtsignal die Handlung abzubrechen.

    Wichtig ist im Endeffekt nur, dass du für dich und eine Hunde den richtigen Weg findest. Jeder Hund ist anders und was bei dem einen funktioniert muss bei dem nächsten noch lange nicht funktionieren. Probier einfach das aus, was dir am sinnigsten erscheint.

    @ Spikybub
    Ein bisschen weniger Arroganz wäre doch sehr schön. Gerne kannst du ja erläutern, was für dich der richtige Weg ist (Kopfnüsse sind das für mich z.B. nicht aber es ist dein Weg und den respektiere ich) aber es ist doch etwas arrogant seinen persönlichen Weg als einzig wahren zu publizieren ;) und zu unterstellen, wenn es nicht funktioniert hat man es halt falsch gemacht, dass ist doch ein wenig überheblich ;) , denn jeder Hund reagiert anders.

  • Bei uns lebten in den letzten eineinhalb Jahren meist 4 Hunde gleichzeitig, zum Teil auch 5 und dabei zwei acht Monate alte Hündinnen ;-)

    Wenn der Neuankömmling hochsprang, meinten die anderen natürlich, das auch tun zu müssen :roll:

    Unsere Hundetrainerin hat uns einen tollen Tipp gegeben:
    Mit Trippelschritten auf die Hunde zulaufen. Das kann komischer Weise kein Hund leiden und sobald sie die vier Pfoten auf den Boden stellen, gibt es das RUNTER.

    Wieso man einem Hund auf den Kopf patschen oder die Pfoten festhalten oder ihn gar treten muss, erschließt sich mir nicht und ich würde das auch nicht als Tipp weitergeben geschweige denn anwenden.

    Selbst bei Fremdhunden, die gerne springen, nutze ich diese Trippelschritte mittlerweile und hatte echt noch nie das Problem, dass es nicht hilft.

    Viel Erfolg.

    Liebe Grüße

    Doris

  • Zitat

    aber es ist doch etwas arrogant seinen persönlichen Weg als einzig wahren zu publizieren ;) und zu unterstellen, wenn es nicht funktioniert hat man es halt falsch gemacht, dass ist doch ein wenig überheblich ;) , denn jeder Hund reagiert anders.

    Sie hat doch nur "Ihren" Weg beschrieben, so wie ich auch meinen. :ua_nada: aber Arroganz konnte ich jetzt nicht lesen.

    Es ist wie bei anderen Problemen, jeder Hund ist anders und man muss für sich den richtigen Weg finden.

    Doch da wir drei Hunde haben, alle gleich erzogen wurden und alle die gleichen Kommandos beherrschen, trotz unterschiedlicher Charaktere kann es nicht verkehrt gewesen sein und das ohne Pfoten festhalten oder drauftreten, auch von Kopfnüsse halte ich nichts.

    Puh, nicht so einfach hier immer die richtigen Worte oder Sätze zu wählen, um nicht gleich als arrogant oder überheblich rüberzukommen. :/

    LG Sabine

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