Bindung beim Nullpunkt?
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Gutenabend!
Ich wollte euch mal kurz eine Situation schildern die mir gestern passiert ist.
Ich war mit Spikey im Park unterwegs als mir ein älterer Herr mit einem Labrador entgegen gekommen ist. (Spikey ist zurzeit schrecklich wenn wir Hunden begegnen, wir arbeiten aber daran).
Der Herr meinte dann zu mir von weitem, ob wir die Hunde loslassen könnten,...da ich eh schon mal "testen" wollte wie er jetzt auf andere Hunde reagiert (ich weiß das er nicht aggressiv wird) lies ich ihn also auch los, die zwei beschnuffelten sich, spielten, soweit alles gut...als der Herr weiter ging und mir einen schönen Tag wünscht, kam es zu der Situation die ich meine...ich rief Spike (er hört nicht 100% <-- auch am üben) aber er lief einfach mit dem Mann inkl. Hund mit...ich dann dem Mann hinterher,...dieser merkte schon das was nicht stimmt und fragte mich wie mein Hund heißt...er rief ihn, Spikey kam sofort...
ich war etwas geschockt...bin ich eigentlich immernoch...als er mit dem anderen Hund mitlief, hat er sich nichtmal nach mir umgedreht und geschaut wo ich bin...und bei dem fremden Mann kam er einfach...sofort?
Bitte fresst mich jetzt nicht auf :)
Wäre lieb wenn ihr ein paar Tipps hättet.
LG und ein schönes Wochenende! -
15. Januar 2011 um 22:28
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Wie alt ist dein Wauz denn?
Mein Lütter (mitten in der Pubertät) würde es auch tun, wenn ein interessanter Hund da wäre... Allerdings würde er in Panik geraten und mich suchen, wenn ich nicht dabei wäre... Also zweifel nicht an der Bindung... Und Fremde sind so oder so meist interessanter im pubertären Alter...
Tipps kann ich dir leider nicht geben, auer dass du dich "interessant" machen kannst, durch Abwesenheit. Ich verstecke mich gerne hinter Bäumen... So achtet er mehr auf mich.
Aber gib uns doch bitte mehr Infos über euch. Nicht nur Alter deines Hundes, sondern auch, was ihr so macht, etc.
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Ich hätte auch spontan egsagt, dass Dein Wauz vielleicht einfach neugierig war, als dass der Typ ihn rief...und dann war da ja noch ein anderer Hund dabei...
Interessant machen durch Abwesenheit finde ich auch super, habe ich bei meinen früher viel gemacht, aber den Hund beim Spaziergang beschäftigen finde ich auch wichtig: Tricks, Obedience, Leckerchen (oder Spielzeug) verstecken und suchen lassen, Dummyarbeit...macht Ihr irgednwas in der Richtung? Das schafft ebenfalls (besonders) Bindung... -
So groß verwunderlich finde ich das Verhalten jetzt nicht und ich würde fast meinen Hintern drauf verwetten, wärst du einfach - ohne dich umzuschauen - straighten Schrittes in die andere Richtung weggegangen wäre dein Hund dir auch gefolgt.
Ansonsten sind deine Infos etwas mau :) und ich habe keine Lust deine Beiträge zu durchforsten. Wie alt ist dein Hund denn und wie lange ist er bei dir?
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Das ist relativ normal...
Hund einsammeln und gut ist, oder wenn du dich das traust einfach einmal rufen und weggehen... in der Regel kommen sie dann ganz schnell :mg:
Hatte selber aber auch schon mal eine Situation wo ich hundi einsammeln durfte nachdem ich schon lange, LANGE im Wald weg war...

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Wenn sonst alles ok ist, würd ich nicht so ein Drama aus dem Vorfall machen.
Wir haben ne Gassibekanntschaft und der Hund geht bei mir ein "Fuß", mit dem wir in der BH-Prüfung alle Punkte abräumen könnten. Hab ich mal zur Gaudi ausprobiert.
Warum?
Weil er für sein Leben gerne frisst und weiß, dass ich eine Tasche meistens voller TroFu habe. Ist keins drin, riecht sie immer noch danach.
An der Bindung zu seinem Halter zweifel ich deshalb noch lange nicht...
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Hey,
danke für eute Antworten!
Also Spikey ist jetzt 1,5 Jahre alt und ist seitdem er 12 Wochen alt ist bei mir und meinem Freund.
Etwas "besonderes" machen wir nicht,...ich hab noch nicht das richtige gefunden...im Moment übe ich während der Spaziergänge einfach am Grundgehorsam.
Was ist den am besten für einen "temperamentvollen" Hund? Habt ihr da Tipps?
So zu Spike´s Wesen, wie gesagt er ist sehr temperamentvoll, liebt alle Menschen/Hunde und will eigentlich soweit wie möglich auch alle begrüßen, wenn auch stürmisch.
Meint ihr ich soll ihn dann einfach mal öfter von der Leine lassen und weggehen? Und schaun was passiert?
Hoffe, das hilft ein wenig weiter. -
Hallo,
wenn der Hund nicht hört würde ich gar nicht ableinen, sondern Schleppleine ran und immer wenn er nicht hört Schleppleine in die Hand und rückwärts laufen, dabei Hund rufen und loben wenn er kommt. Wenn nicht, dann ranangeln.
Lies dich doch mal ins Schleppleinentraining ein, das würde euch sicher gut tun, dann bekommst du auch mehr Aufmerksamkeit von ihm.
Und sowieso Leckerchen nur wenn er beim ersten Mal kommt, sonst nur loben.Das Problem ist momentan bei euch, dass sich das bei ihm im Kopf festsetzt, dass nichts passiert, wenn du ihn rufst und er nicht kommt. Deswegen sollte er nicht die Möglichkeit haben das auszunutzen. Bis das sitzt würde ich ihn nicht ableinen.
Vor allem musst du auch immer spannender sein als alles andere. Bei sowas würde ich den Namen öfter rufen und währenddessen in die andere Richtung rennen wenn er guckt.
Es kommt aber auch drauf an wie du rufst. Immer freundlich und motivierend, dabei aber bestimmt. Wenn da aber so ein böser Unterton mitschwingt wird dein Hund sicherlich nicht gern kommen. -
Ich glaube nicht, dass eure Bindung am Nullpunkt ist, auch, wenn ich deine Sorge absolut verstehen kann!

Ich kenne das sehr gut von meinem früheren Hund, Charly, der hat ähnliches gemacht! Für ihn war jeder andere Hund interessanter als ich und wäre mit jedem Hund-Herrchen-Gespann mit gelaufen. Im Haus wich er mir nicht von der Seite, gehorchte super, aber draußen, wo man so viel schnüffeln konnte, wo man mit anderen Hunden spielen konnte, war ich Luft für ihn.
Ich habe angefangen mit ihm Fahrrad zu fahren und beim Spazieren gehen ist er nur noch an der Schlepp gelaufen. Wir sind dann oft in den Wald gegangen und haben den Trimm-Dich-Pfad verhundet!
Charly musste über Baumstämme balancieren, auf Bänke hüpfen, Leckerchen suchen etc. Ich habe einfach das Spazieren gehen interessanter gestaltet. Draußen gab es Superleckerchen in Form von Käse und Wurst und nach ein paar Monaten konnte er frei laufen und war gut abrufbar.So hat es bei uns geklappt, aber ob es bei euch auch so klappt, kann ich nicht sagen. Hast du schon irgendwas probiert, damit du draußen für ihn interessanter bist? Habt ihr schon mal probiert, ob irgendein Hundesport etwas für euch ist z.B. Agility oder Fährtensuche?
Wenn dein Spike so ein Powerpaket ist, vielleicht ist nur normales Spazierengehen für ihn einfach zu langweilig und jede Ablenkung davon ist eine willkommene Abwechslung?
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spike macht doch zugsport mit dir manuu oder nicht???? also an beschäftigung u. auspowern kann's ja nicht liegen.....
ich würd vielleicht mit ihm MIT SCHLEPPE mal einfach mehr "nur" spazierengehen u. das spazierengehen zwischen euch 2 interessant gestalten in dem du unterordnungsübungen mit einbaust, ihn leckerlis, die du vorher versteckst suchen lässt, ihn dabei zugucken lässt, WIE du versteckst, dich vielleicht mal selbst versteckst während dein freund den hund hält.
mit ihm mal im park unterwegs bist und ihn gucken lässt, was und wer da alles so läuft, ihn NICHT zu jedem hund hinlassen, erst mal an eurer "bindung" (blödes wort in diesem fall) arbeiten.
könnte es evtl. sein, dass spike durch den zughundesport, der sicher auch ganz klasse ist, bitte nicht falsch versteh'n
also könnte es sein, dass spike dadurch überhaupt wenig zeit hatte, sozialkontakte jeglicher art im park, auf der wiese, auf dem acker usw. zu üben?????ich finde nämlich es ist auch wichtig für hunde schnüffeln zu können, kontrollierte hu-begegnungen zu haben, MIT DEM HERRCHEN/FRAUCHEN zu "arbeiten", gemeinsam spazieren zu gehen.
hab ich mit meiner angsthündin auch erst lernen müssen, kommunikatives spazierengehen hat es meine hu-trainerin genannt.
war anfangs mühsam............................, hat sich aber gelohnt!

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