Aufregung vor der ersten Einzelstunde

  • Wenn ich meine Trainerin richtig verstanden habe soll der Hund ja die andere Hunde warnehmen und auch sehen. Das mit dem anstaren hab ich mir auch gedacht das ich das ja an Trainiere aber sie hat gesagt ich soll clickern ob der Hund guckt, fixiert, sich freut oder Theater an der Leine macht.

    Hab ich zwar schon geschriebenaber ich wiederhols gern noch mal. Wenn der Hund Theater, angespannt oder Angst hat vermittelt der clicker was postives das ändert zwar prinzipel nichts an sein unbehagliche Situation aber es ist aber nicht mehr so schlimm weil es clickert und es kommt dann was schönes für den Hund oder was bekanntes.

    Das kann man vielleicht so vergleichen wenn wo fremd ist und man sieht, hört was bekanntes oder sieht jemand den man kennt dann fühlt man sich zwar immer noch fremd aber es ist nicht mehr so schlimm. Ob mann das so sehen kann bin ich jetzt auch nicht sichern.

    Zu dem hat sie ja gesagt ich kann in prinzip nicht falsch clickern weil wenn sie was negatives macht (am anfang kann es ja passieren das man zu spät clickert grad wenn der hund ein anschaut und dann gleich wieder weg) oder was als negatives entpfindet (z.B in dunkeln ein Stein oder ein anderen Hund) kann durch was posetives nicht Schlimmer gemacht werden. Leider hab ich keine Videokammera sonst hätte ich sie mal gefilmt in solchen Situationen und dann geclickert so das man vielleicht was an der körpersparache sieht.

    Aber ich kann sie ja bei der nexten Stunde die ist am 31 paar fragen stellen die euch bei der methode richtig auf der Seele Brennen.

    Was soll das ersatzverhalten für Begnung bei Hunden sein?
    Was ist das langfristig ziel sein mit der Positiven Verstärkung in unbehaglichen situationen?
    Ich werd sie fragen was sie privat mit ihren Hunden so macht? (Hab ich das letzte mal vergessen vor lauter Aufregung)

    Die hab ich mal so Grob raus gelesen.

    mfg Nadine und Xena

  • Okay, ich hab wohl nicht richtig gelesen. Das Hinschauen bestätige ich auch bei den ersten Trainingsschritten, allerdings dann in die Richtung formend, dass der Hund deutlich entspannter wird nach und nach. Klingt so, als ob das auch in diese Richtung gehen soll, wenn ich das richtig verstanden habe.

  • Zitat

    Okay, ich hab wohl nicht richtig gelesen. Das Hinschauen bestätige ich auch bei den ersten Trainingsschritten, allerdings dann in die Richtung formend, dass der Hund deutlich entspannter wird nach und nach. Klingt so, als ob das auch in diese Richtung gehen soll, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Ja genauso ist es, sorry, ich konnte das wohl nicht richtig beschreiben :ops: .

    Zitat vom Text:

    Das Ganze ist nur ein Fuß in der Tür. Mit „Click for Blick“ alleine kommt man sehr schnell an eine Grenze, deshalb sollte es wirklich nur als Türöffner verwendet werden und nicht als Dauerlösung. Hunde brauchen einen Handlungsrahmen für solche Situationen, sie müssen wissen, was sie tun können. Sie müssen ein alternatives Verhalten lernen. Das Verändern der Emotion ist ein wichtiger Trainingsteil – aber eben nur ein Teil – der uns den Weg dahin ermöglicht und vereinfacht.

  • Zitat

    Okay, ich hab wohl nicht richtig gelesen. Das Hinschauen bestätige ich auch bei den ersten Trainingsschritten, allerdings dann in die Richtung formend, dass der Hund deutlich entspannter wird nach und nach. Klingt so, als ob das auch in diese Richtung gehen soll, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Ich kenne das Click for Blick aus dem Bereich des unerwünschten Jagdverhaltens, und habe es so verstanden: durch den Click wird der Hund tatsächlich etwas entspannter, er kriegt ein gutes Gefühl. Das öffnet mir ein (Zeit)Fenster, um selber zu agieren. Die wenn auch unbewusste Wahrnehmung des Click macht den Hund aber auch etwas empfänglicher für unsere Kommunikation, er wird ansprechbarer (weil eben nicht mehr so hoch erregt). In dem Moment muss ich nun den Fuss in die minimal geöffnete Türe schieben, und ein angepasstes Alternativverhalten abfragen. Der Click ist der erste Schritt der Umorientierung auf den Menschen.

    Wichtig ist, dass der nächste Schritt klein genug ist, dass der Hund ihn bringen kann. Eine Sichtunterbrechung zum Reizobjekt kann da uU schon zu viel verlangt sein. Ein Sitz beispielsweise stoppt jede Aktion des Hundes, und er kann weiterhin fixieren. Man clickt dann für das Sitz, und holt den Hund damit noch etwas mehr in die soziale Interaktionseben - und stellt dann, evt. nach Anwendung des unabhängig davon auftrainierten Entspannungssignals fest, dass der Hund sich nun tatsächlich vom Reiz ab- und seinem Menschen zuwenden kann. Dann steigt natürlich die Party, immer schön weg vom Reizobjekt.

    Wie gesagt, ich habe das nur vom Umgang mit Jagdverhalten, aber ich stelle mir vor, dass das vom Prinzip her ganz ähnlich ist beim Leinenspektakel. Bei Rhian hat der Click for Blick, gefolgt vom (bereits gut etablierten) Sitz bewirkt, dass sie Katzenkino gucken konnte, wo sie vorher schreiend in der Leine hing - zwar noch immer zitternd vor Erregung, aber doch zunehmend ansprechbarer.

  • Ich denke, ich kenne alle möglichen Variationen in diesem Bereich. Ich selbst arbeite auch mit Vorstehen/Fixieren beim Jagdverhalten und dann eben Änderung der Verhaltenskette. Eigentlich arbeite ich damit bei allem, was meine Hunde "aufregt". ;)

  • Ich hab mir den Text auch gründlich durchgelesen...im Prinzip heißt das, man muß nur lang genug konsequent unter Anleitung üben, dann müßte es bei den meisten Hunden klappen...

    :???: also ich hab ja einen leinenagressiven Hund...außerhalb "seines" Teritoriums hab ich gar kein Problem damit...entweder sie bleibt ganz ruhig an meiner Seite oder ich kann sofort das "Hochfahren" abbrechen.
    Die Aufregung ist hier auch gar nicht so gegeben.

    aber sobald wir im Umkreis von circa 150 m von unserem Haus sind, ist es vorbei...da ist die Aufregung so groß, das ich echt aufpassen muß den richtigen Zeitpunkt des Abbruchs zu erwischen...

    Jetzt frag ich mich ernsthaft, ob ich mit solch einem Training, das Erregungslevel runterfahren kann...ich persönlich glaube es nicht...

    Muß dazu sagen, das direkt vor unserem Haus eine beliebte Gassiwiese liegt (5 Meter von unserem haus entfernt), die ich aber nicht nutze...

    Die Frage stellt sich für mich, ob sich ein teritorialer Hund durch solch ein Training im Erregungslevel mindern würde, da es sich eigentlich nicht um ein Angstverhalten handelt...

  • Zitat


    aber sobald wir im Umkreis von circa 150 m von unserem Haus sind, ist es vorbei...da ist die Aufregung so groß, das ich echt aufpassen muß den richtigen Zeitpunkt des Abbruchs zu erwischen...

    Jetzt frag ich mich ernsthaft, ob ich mit solch einem Training, das Erregungslevel runterfahren kann...ich persönlich glaube es nicht...

    Muß dazu sagen, das direkt vor unserem Haus eine beliebte Gassiwiese liegt (5 Meter von unserem haus entfernt), die ich aber nicht nutze...

    Die Frage stellt sich für mich, ob sich ein teritorialer Hund durch solch ein Training im Erregungslevel mindern würde, da es sich eigentlich nicht um ein Angstverhalten handelt...


    Beim Jagdverhalten liegt der Erregung auch keine Angst zugrunde, Adrenalin wird trotzdem ausgeschüttet....

    Bei Rhian zeigt sich übrigens neuerdings ein ähnliches Verhalten im hausnahen Territorium - allerdings beschränkt es sich auf vereinzelte Hunde, was das gezielte üben etwas schwierig macht. Bei den allermeisten Hunden ist sie weiterhin freundlich, einige wenige will sie da nicht haben. Markere nun alle unbekannten Hunde, aber bei nur 1-2 kritischen Begegnungen pro Monat wird es entsprechend lange dauern, bis sich ein Erfolg einstellen kann. Aber es kann nicht schaden, generell fremde Hunde im Heimrevier positiv zu belegen. :roll:

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