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zum Jagen abhauen, trotz konsequentem Anti-Jagdtraining

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    Hallo,


    dieses Thema ist hier schon oft besprochen worden, dennoch muss ich hier meine Frage nochmal konkret loswerden. Da wir direkt an einem schönen großen Wald wohnen, gehen wir auch fast ausschließlich dort spazieren. Lisa, die ja nun schon 11 Jahre alt ist, hat da auch nie Probleme mit Jagen gemacht. Da konnte das Reh 2m neben ihr loshopsen, sie ist trotzdem nicht hinterher....
    Und nun kommt unser Jungspund Max (ist jetzt 20 Monate alt) daher und meinte letzten Sommer schon bei frischen Wildfährten abhauen zu müssen. Insgesamt hat er einen recht guten Grundgehorsam ist auch super abrufbar, es sei denn er hat eine Witterung in der Nase. Nachdem er zweimal (zwar nur für wenige Minuten, aber eben außerhalb meines Einwirkungsbereiches) fort war hab ich einen Hundetrainer angeheuert. Dieser hat uns Dummyarbeit (also Futter nur noch übers Training) und die Konditionierung auf die Hundepfeife gezeigt. Beides klappt auch super. Haben zusätzlich zur Beschäftigung Hobbymäßig Mantrailing mit ihm gemacht. Dadurch ließ er sich nun auch super wieder von Wildfährten abrufen.
    Doch dann kam gestern: Max ist mal wieder sehr weit vorne weg gelaufen (macht er immer so, nervt tierisch, aber wenn er näher bei mir bleiben soll, muss ich die ganze Zeit auf ihn einreden...) und da sprang 20m vor ihm ein Reh auf. Max sofort hinterher, Pfeife pustekuchen, rufen sowieso nicht... Ich mit Lisa hinterher. Reh war zum Glück nach kurzer Strecke über einen breiteren Bach gesprungen und Max mag Wasser nicht wirklich. Sprich er hats verloren und lies sich dann wieder abrufen. Den Rest musste er natürlich dann an der Leine Heim gehen.


    Was um alles in der Welt kann ich noch machen, damit das nicht wieder passiert. Das arme Reh, bei dem Wetter... Zumal Max unglaublich schnell ist, dachte schon er kriegt es womöglich.... Das geht einfach nicht!!!!


    An der Leine lassen ist auf dauer Quälerei für ihn, weil er sehr Bewegungsbedürftig ist und ich aber durch Lisa (Arthrose) und Kinderwagen reichlich eingeschränkt bin in der Beweglichkeit.


    Schleppleine ist sinnlos, er weiß genau wann die dran ist und wann nicht und sonst???


    Abwechslung haben wir ja bereits mächtig rein gebracht mit dem Pseudo-Mantrailing und der vielen Dummyarbeit, aber es scheint noch nicht zu reichen.


    Hoffe mir kann hier jemand noch ein paar Tipps geben, denn der Hundetrainer, den wir hatten war gut, aber auch seeehr teuer.


    Ich wars nicht-Max


    (er macht gerne mal was kaputt und schaut dann immer wie: Ich wars doch gar nicht... ;) )

    Viele Grüße


    IchWarsNicht - Max und Flöckchen


    und unsre geliebten Omis Lisa und Urselchen auf der großen Wiese im Regenbogenland

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  • Zitat von "IchWarsNicht"

    Schleppleine ist sinnlos, er weiß genau wann die dran ist und wann nicht und sonst???


    ...


    Hoffe mir kann hier jemand noch ein paar Tipps geben, denn der Hundetrainer, den wir hatten war gut, aber auch seeehr teuer.


    Ich glaube nicht das die Schleppleine sinnlos ist. Verrat uns mal wo Du wohnst dann bekommst Du bestimmt einen Tipp bzüglich Trainer.

    Überwachungsstaat - was ist das? Bei Youtube suchen

  • ich habe mit ihm das Abrufen an der Schleppleine geübt, als er noch klein war und da hatte er schon sehr schnell raus, wann er eine dran hat und wann nicht, wobei er das abrufen ja insgesamt dennoch sehr gut gelernt hat, nur eben wenn er Wild sichtet ist es aus und vorbei....


    Wir wohnen in Sachsen (Erzgebirge)...

    Viele Grüße


    IchWarsNicht - Max und Flöckchen


    und unsre geliebten Omis Lisa und Urselchen auf der großen Wiese im Regenbogenland

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  • Ich versteh das jetzt nicht so richtig: An der Schleppleine funktioniert das Abrufen ohne, dass er in die Leine läuft, auch einwandfrei, wenn Wild direkt vor seiner Nase hochgeht?

  • wir hatten nie so eine Situation, wenn er an der Schleppleine war. Das Problem ist, dass er immer in so einem Abstand vorneweg läuft, dass die Schleppleine auf Dauerspannung ist und freilich, wenn dann Wild aufspringen würde, hinge er mit aller Macht drinne und wäre genuso wenig ansprechbar.
    Das Abrufen ohne Leine klappt in nahezu allen Situationen (andere Hunde, Menschen, Fahrradfahrer etc.) und nach dem Training auch, wenn er die Witterung von Wild in der Nase hatte. Aber da das Reh ja unmittelbar vor ihm los ist, waren die Ohren dann doch wieder auf Durchzug gestellt.

    Viele Grüße


    IchWarsNicht - Max und Flöckchen


    und unsre geliebten Omis Lisa und Urselchen auf der großen Wiese im Regenbogenland

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "IchWarsNicht"

    wir hatten nie so eine Situation, wenn er an der Schleppleine war. Das Problem ist, dass er immer in so einem Abstand vorneweg läuft, dass die Schleppleine auf Dauerspannung ist und freilich, wenn dann Wild aufspringen würde, hinge er mit aller Macht drinne und wäre genuso wenig ansprechbar.
    Das Abrufen ohne Leine klappt in nahezu allen Situationen (andere Hunde, Menschen, Fahrradfahrer etc.) und nach dem Training auch, wenn er die Witterung von Wild in der Nase hatte. Aber da das Reh ja unmittelbar vor ihm los ist, waren die Ohren dann doch wieder auf Durchzug gestellt.


    Wenn der Hund an der Schleppleine bei Wildsichtung nicht abrufbar ist, ist es doch nicht verwunderlich, dass er dies ohne Leine auch nicht ist :???:


    Na dann würde ich erst einmal daran arbeiten: Leinenführigkeit. Radius einhalten, Schleppleinentraining noch mal komplett neu aufbauen.
    "Antijagdtraining" von Pia Gröning finde ich sehr empfehlenswert.

    Liebe Grüße
    Nastasja und Diego.

  • Wenn der Hund in dem großen Radius nicht unter Kontrolle ist, dann wird es keinen Weg daran vorbei geben zu üben, dass er im kontrollierbaren (und damit zunächst im Schleppleinen-)Bereich bleibt.


    Viele Grüße
    Corinna

  • tja, da lag halt das Problem. Da wir an der Schleppleine nie in die Situation gekommen waren, konnte ich das anscheinend nicht genug einschätzen. ich weiß, dass er gut abrufbar ist, wenn er hinter meinen Pferden oder Ziegen herjagen will (weil er da stets in meiner unmittelbaren Nähe ist und sich da gut ins Platz bringen lässt) und er lies sich ja nu auch super von frischen Wildfährten abrufen und wenn das Wild in weiter Ferne gesichtet wurde.... um so schockierter war ich, als er dann gestern eben doch hinterher ist und so rein gar nicht auf mich reagiert hat...


    Wie kann ich ihm beibringen, dass er in einem engeren Radius zu mir bleibt??


    ja, die Leinenführigkeit :???: das ist so ein Thema... da wir bis jetzt mal abgesehen vom Schleppleinentraining als er Welpe war, zu fast 90 % ohne Unterwegs sind, lässt es da zu wünschen übrig (geb es ja zu :sad2: )

    Viele Grüße


    IchWarsNicht - Max und Flöckchen


    und unsre geliebten Omis Lisa und Urselchen auf der großen Wiese im Regenbogenland

  • :smile: Mit dem "engeren Radius"...ich denke, auch da kommst du nicht ohne das Schleppleinentrainign aus. Wir haben die Sch. im ersten Jahr (mind.) IMMER dran gehabt. Und dann immer wieder gerufen, so dass Balu immer aus seinem "wo sind die Rehe etc.?" raus geholt wurde, zu mir kommen lernte. Aber es war mind. 1 Jahr!

    Liebe Grüße

    Leni

    mit Aron und Balu im Herzen

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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