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Wann wird der Krebs siegen?

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    Vorgestern waren wir mit unserer Kleinen mal wieder beim TA. Ihe Tumore haben sich die letzten Wochen verdoppelt im Umfang, sie bekommt immer schwerer Luft und laufen kann und mag sie auch nicht mehr richtig. Seit 5 Tagen sind Durchfall und Erbrechen dabei.


    DIe TA machte ein Röntgenbild der Lunge. In beiden Bronchialästen befinden sich Tumore :| (Im bestenFall Lymphknoten, die durch Antibiose Behandlung verschwinden sollen, die Chancen sind aber gering)


    Meine Kleine zieht oft stark nach Luft und die Lunge rasselt bei jedem Atemgeräusch.


    Heute ist dir nächste Kontrolle um zu schauen, ob die Antibiose etwas gebracht hat.


    Die TA meinte, im Moment besteht noch kein Grund sie zu erlösen. Aber WANN?????
    Sie spielt noch so oft mit ihrem Stöckchen und bereut es danach, weil ihr die Luft fehlt. Sie quietscht oft biem Hochheben, weil die Hüften kaputt sind...
    Ich möchte sie auf keinen Fall quälen!!!!!!
    Sie soll nicht leiden müssen, das hätte sie nicht verdient!!!! :sad2:


    Wann würdet ihr euch zu diesem schweren Schritt entschließen?
    Wann ist es trotz Stöckchenspielen nicht mehr Lebenswert?


    Zur Vorgeschichte: Vor 2 Jahren haben wir die Diagnose Mamma-Ca bekommen. Seitdem fühl man auch die Tumore an den Säugeleisten. Wir haben uns gegen eine OP entschieden.
    Ihr Herz ist außerdem stark vergrößert...

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  • oh je, das ist wirklich keine leichte entscheidung. ich würde auf jeden fall auch mit dem ta sprechen. auch wenn keiner in deinen hund "reinschauen" kann, kann er vielleicht besser beurteilen, wie stark die schmerzen sind. ich denke aber, du wirst das sicher "aus dem bauch raus" richtig für deinen knuffel entscheiden. ich wünsche dir auf jeden fall alles erdenklich gute und viel kraft für deine entscheidung...


    liebe grüße
    steffie

  • Ich persönlich würde den Hund erlösen wenn ich weiss dass es nicht mehr besser wird und BEVOR er leidet. Ich weiss wie schlimm es ist wenn man weniger Luft bekommt als normal (und meine Lunge pfeift da nicht mal dabei).


    Ich warte grundsätzlich nicht ab bis es nicht mehr geht. Du musst Dir klarmachen.. entweder Du bist zu früh dran oder zu spät. Es ist sehr schwer den "richtigen" Zeitpunkt zu finden - wenn es ihn denn überhaupt geben sollte. Was für Dich das Richtige ist musst Du mit deinem Gewissen vereinbaren, ob Du besser zurecht kommst dem Hund ein paar noch einigermassen gute Tage/Wochen zu nehmen oder zuwarten bis offensichtlich ist dass er sich aufgegeben hat.


    Ich wünsche Dir viel Kraft für deine Entscheidung!

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  • Ich möchte sie nicht leiden sehen und nicht leiden lassen. Aber ich kann es noch nicht mit mir vereinbaren, dass ich meinem Baby das Leben nehme, obwohl sie vielleicht Mittags gerne nochmal über die Wiese rennen würde.
    Ich habe angst vor ihrem Blick, dass er mir sagt " wieso tust du das?" Diesen Blick hätte ich mein Leben lang im Kopf.
    Ich möchte, dass sie von mir geht und mir dafür "dankbar" ist...

  • Ich habe meine Hündin in dem Moment zuhause einschläfern lassen, in dem die Schmerzen unübersehbar einsetzten. Ich wußte vorher glücklicherweise nicht, daß sie überhaupt einen Tumor hatte, denn operabel wäre da eh nichts gewesen, zumal sie blind und stoffwechselkrank war.


    Das war aber auch genau der Moment, in dem sie deutlich "ich will nicht mehr" signalisiert hat, insofern war da kein Zweifel mehr möglich. Bei uns dauerte es von scheinbar unbeeinträchtigter Lebensfreude bis zum Einschläfern nur ein Wochenende. Sonnabend bekam sie frühmorgens Koliken und auf den Röntgenbild war der Tumor sichtbar, nachmittags schien sie sich erholt zu haben, Sonntag ging alles wieder los und sie gab deutlich auf, Montagfrüh wurde sie eingeschläfert.


    Sicher hätte ich sie mit allen möglichen Medikamenten noch ein paar Wochen halten können, aber ich hatte diesen lebensfrohen Hund einfach zu gern, um ihr noch sinnloses Leiden zuzumuten. Und diesen letzen Tag, nachdem sozusagen unser beider Entscheidung gefallen war, war sie derart gelassen, in sich ruhend und schon so "weit weg", daß ich mir ganz sicher war, das Richtige getan zu haben. Es war ein gutes Ende - auch wenn der Verlust selbst heute noch sehr schmerzt.


    Ich persönlich würde die Entscheidung immer wieder da treffen, wo der Hund schon schwer in seiner Lebensqualität beeinträchtigt erscheint - und lieber früher als zu spät, also erst dann, wenn er sich schon richtig quälen muß.


    Aber es ist und bleibt das Gemeinste überhaupt, was dir als Hundebesitzer aufgebürdet wird - und ich wünsche euch, vor allem dir, jetzt wirklich ganz viel Kraft!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Great Dane,


    du nimmst deinem Hund nicht das Leben, das hat ja leider die Krankheit schon getan.


    Du machst ihr nur dieses große, letzte Geschenk, daß sie ruhig und schmerzfrei Abschied nehmen darf, anstatt sich zum Schluß noch sinnlos zu quälen - heilen kannst du sie ja leider nicht. Der Hund leidet da am wenigsten, denn er denkt ja eben nicht an schöne Wiesen, sondern lebt in der Gegenwart seiner scheußlichen Leiden und Schmerzen und ist erleichtert, wenn die beim Einschafen endlich nachlassen- das große Problem dabei ist, daß es uns so entsetzlich weh tut!


    Aber das ist wohl einfach der Preis dafür, einen tollen Hund gehabt zu haben...

  • Hallo,


    bei unserer Sunny (Dalmi, wurde fast 141/2 Jahre) entschieden wir uns dazu, als sie sich beim Geschäftmachen praktisch nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Die Rest-Würde wollten und mußten wir ihr lassen.


    Naja, wenn Dein Hund so starke Probleme mir der Luft hat, ist es schon schwierig.


    Du hast ja sicher auch rumgelsen, der Tenor war, man weiß, wann der Tag gekommen ist. Und das war auch bei uns so.


    Ich bewundere Dich, wenn Du sagst lieber eher, als zu spät (so interpretiere ich das), und wie gesagt, in Hinblick auf die Würde des Tieres ist es sicher richtig so. Das ist es, was man dem Tier noch geben kann.


    Alles Gute in der so schwierigen Zeit,
    Andreas

  • Wenn sie noch spielt und Lebensmut zeigt, würde ich sie nicht einschläfern lassen. Schmerzmittel geben und ihr noch ein schönes Leben ermöglichen. Sie spielt ja noch, augenscheinlich scheint also noch etwas Lebenswille in ihr zu stecken.


    Als wir damals den Hund meiner Großeltern einschläfern lassen haben, wollte dieser auch nicht mehr. Nicht mehr raus gehen, nur noch schlafen. Da haben wir ihn dann mit 14 Jahren gehen lassen...


    Ich wünsche dir aber ganz viel Kraft und das du die richtige Entscheidung für Ecuh triffst!

    Tanja
    mit Paco *2009
    und JayJay *02.05.2000 - †12.09.2011 für immer im Herzen.

  • Das ist schwer zu beurteilen...ich würde aufjeden Fall eine ganz engmaschige Kontrolle durchziehen und den TA fragen ob die Gefahr besteht, das die Situation der Lunge sich schnell verändern kann (eventuell sich wasser in der lunge sammelt) denn dann droht ein schnellaufkommender Erstickungstod und das wäre sehr grausam...

  • Zitat von "angel_jyl"

    Wenn sie noch spielt und Lebensmut zeigt, würde ich sie nicht einschläfern lassen. Schmerzmittel geben und ihr noch ein schönes Leben ermöglichen. Sie spielt ja noch, augenscheinlich scheint also noch etwas Lebenswille in ihr zu stecken.


    Sehe ich ein bisschen anders.
    Nur wenn die schönen Zeiten überwiegen, dann sollte man warten, aber wenn es kaum noch schöne Zeiten für den Hund gibt, dann sollte man ihn in Würde gehen lassen.


    Ich wünsche der TS viel Kraft für den Schritt.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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