Unverträglicher Rüde mit im Garten

  • Zitat

    Eine andere Trainerin riet mir, so wenig wie möglich mit den anderen Hunden zu machen, da meiner sich sonst die Unarten der anderen abguckt. Sprich alles und jeden verbellen, bei anderen Hunden total ausrasten, bellen und wie bekloppt in der Leine hängen... :/
    :|

    Das wird völlig überschätzt.

    ich habe ja 2 Hunde und keiner der beiden hat sich die eine oder andere Eigenart vom anderen abgeschaut.

    SO lange du deinen Hund sauber erziehst, sehr ich da keine Probleme. Nur weil ein Hund an der Leine zieht, macht das ja der andere nicht auch, nur weil er es sieht.

    Trainiert mit Maulkorb die Begegnungen, was das mit Versuchskaninchen zu tun haben soll, ist mir nicht ganz klar :???:

  • Zitat

    Das wird völlig überschätzt.

    ich habe ja 2 Hunde und keiner der beiden hat sich die eine oder andere Eigenart vom anderen abgeschaut.

    SO lange du deinen Hund sauber erziehst, sehr ich da keine Probleme. Nur weil ein Hund an der Leine zieht, macht das ja der andere nicht auch, nur weil er es sieht.

    Trainiert mit Maulkorb die Begegnungen, was das mit Versuchskaninchen zu tun haben soll, ist mir nicht ganz klar :???:

    Aber wenn ein Hund anfängt wie bekloppt zu bellen, steigen die anderen oftmals mit ein. Ich sehs doch bei der Hündin, die hat vorher nie irgendwas verbellt. Und jetzt? Sobald der Rüde abdreht, steigt sie voll drauf ein.

    Naja die Sache mit dem Maulkorb: Ich ziehe einem unverträglichen Hund nen Maulkorb über und setzt ihn den "Feind" vor die Nase. Nur weil er nicht beißen kann, heißt das ja noch lange nicht das er nicht abdreht und Titus umprescht oder umwirft oder anknurrt. Nur was haben wir davon? Nüscht.
    Vielleicht lassen die Nachbarns sich auf ne Schleppleine dabei ein, aber ich weiß nicht wirklich, ob ich meinen Hund da dabei haben will.

  • ich denke, es ist nicht so gemeint dem Hund einen Maulkorb drauf zu machen und dann die beiden aufeinander los zu lassen, sondern beim Training (mit Trainer) dem Hund einen Maulkorb drauf zu machen, damit wirklich nichts passieren kann (und du dich sicherer fühlst).
    Wenn DU aber zu keinem Training bereit bist, dann ist die einzige Möglichkeit, dass ihr getrennt in den Garten geht.

    lg

  • Ich muss jetzt ehrlich sagen, dass ich nicht dazu bereit bin mit meinem Zwerg und dem Hund zu trainieren. Den Eindruck den ich von dem Hund habe ist echt alles andere als positiv.

    Titus ist 6 Monate, er ist NICHT souverän. Auch wenn er nicht gebissen oder geschubst oder sonstwas wird, wird ihm das Training nicht gut tun. Was wir uns bis jetzt aufgebaut haben an Sozialkontakten, kann und werde ich nicht mit den Hintern wieder einreißen.

    Ich werde morgen mal das Gespräch mit den Beiden suchen und das ansprechen, was mir hier auch geraten wurde und meinen Standpunkt vertreten.

    Danke für die Antworten, ihr habt mich echt weiter gebracht. :gut:

  • Himmel, es ist doch nicht so gedacht, die beiden auf einander loszulassen.

    Es soll an der kurzen Leine mit Abstand ruhige Begegnungen geübt werden.

    Aber da deine Meinung ja festgefahren ist, lass es. Trennt die Hunde, wenn ihr nicht bereit seit zu trainieren.

    Ich habe einen 9 jährigen aggressiven Rüden übernommen, wo ich auch viel Training reinstecken musste, damit er ruhig wird. Wenn keiner mit trainiert, kann man schlichtweg die Leinenrüpelei nicht rausbekommen.

    Ich hab leider den Eindruck, dass es hier 2 Lager sind.

    Lieber netter Plüsch-aussi, der nur Spielen will und auf der anderen Seite der böse Schäfer, wo eh nichts mehr machbar ist :/

  • Wuerdest du Morrigan, deinen 6 Monate alten Junghund mit zum Training eines Ruedenagressiven Hundes nehmen? Wuerdes du deinem Junghund wirklich diesem gepoebel z.B. aussetzen?
    Ich wuerde das meinem Junghund nicht antun wollen. Einem gestandenen erwachsenen, coolen Rueden, den das nicht aus der Bahn wirft, klar, gar keine Frage. Aber all das ist ein Junghund doch noch nicht. Weder cool, noch gestanden, geschweige denn erwachsen.
    Und ganz ehrlich, da wuerde ich auch eher an meinen Hund denken, als an den anderen Hund.
    Wenn mit diesem Ruedenagressiven Hund trainiert werden soll, dann doch mit einem Rueden, den das Verhalten, des poeblenden Hundes nicht aus der Bahn wirft, der das einfach ignorieren kann. Doch nicht mit einem heranwachsenden Junghund.

    LG
    Gammur

  • Hey Morrigan,
    nur weil ich eine Entscheidung für meinen Hund getroffen habe, bin ich noch lange nicht fest gefahren. Das was du beschreibst wird, meines Wissens nach, mit dem Hund in der Hundeschule mit einer Trainerin bereits geübt. Aber mit älteren, souveräneren Hunden.
    Meinen Hund geb ich da nicht für her. Punkt.

    Deinen letzten Satz nehm ich jetzt mal als pure Provokation und antworte nicht darauf.

  • Wie wird denn ein Junghund gelassen in aufgeregten Situationen? Indem ich die mit ihm übe und ihn nicht 10 jahre nur mit netten Hunden zusammen lasse.

    Wie kanalisiere ich den Jagdtrieb? Doch durch Übung und nicht durch ausweichen und warten auf bessere Zeiten.

    Mein Althund war 11 als mein Welpe einzog und der kleine hat von Anfang a mit 9 Wochen inder Hundeschule kontakt zu allen Hunden gehabt und eben auch mit Rüpeln. Heute ist er 3 und lässt sich durch nichts provozieren und ist gelassen.

    Ein Hund in der Hundeschule war schwer aggressiv und ging auf alles los. Keiner wollte seinen Hund zum Training zur Verfügung stellen. Aber davon kann ein Verhalten nicht besser werde, wenn jeder nur ausweicht.

    Mein Kleiner war 5 Monate und hat ihn 1 Jahr im Training begleitet, immer mit mir zusammen und in gesicherten Bahnen.

    Niemand will, deinen kleinen über einen Zaun werfen und schauen, wie die beiden "das unter sich klären". Das läuft doch alles kontrolliert ab.

    Puderzucker, was genau willst du in dem Beitrag denn erfahren? Trainieren willst du nicht, aus dem Weg gehen willst du auch nicht, weil es ja so schön ist zusammen im Garten zu sitzen.

    Es geht nur eins von beiden. Vom Warten wird es nicht besser. Dein Hund und der Rüde haben ein Problem mit einander. Sie müssen sich nicht mögen, sie müssen auch nicht nett miteinander spielen. Aber sie haben zu lernen, den anderen zu respektieren und eben aus dem Weg zu gehen.

    Und das geht nur mit Training.

  • Ich habe den Eindruck, dass hier aneinander vorbei geredet wird bzw. es verschiedene Vorstellungen davon gibt, wie ein gutes Training in dieser Situation aussieht. Keiner meint hier - da bin ich sicher - du sollst deinen Hund opfern oder etwas tun, was ihm schadet.

    Ich kann deine emotionale Reaktion ein stückweit verstehen, die Sorge, dass dein Hund bei einem Training Schaden nehmen könnte. Aber das könnte auch aus einer falschen Vorstellung eines kompetenten Trainings resultieren, von dem Morrigan sprach.

    Mit einem kompetenten Trainer, der sich der Sache annimmt, würde dein Hund von einem Training im Zweifelsfall eher profitieren als Schaden nehmen!

    Nun hast du die Entscheidung ja bereits getroffen, was ja dein absolut gutes Recht ist.

    Vielleicht war es der ganz unterschwellige Ton in deinen Beiträgen, der bei manchen (auch bei mir) Mitleid mit dem älteren Rüden auslöste.
    Bei allem Ärger auf die Situation, vielleicht auch auf den Hund, der dir nun das Gartenproblem verursacht, wünsche ich mir für ihn, dass du ihn siehst als das, was er ist: Ein Hund, der, so hört es sich an, ein großes Päckchen mit sich herum trägt, sich womöglich alles andere als wohl fühlt, über dessen Vorgeschichte unter Umständen wenig bekannt ist und dem man nicht persönlich übel nehmen sollte, dass er so ist, wie er ist.

  • Ich glaube, das ganze steht und fällt mit dem Können des Trainers.

    Von einem guten Trainer erwarte ich, dass er solch ein Training abbricht, falls dein Hund dadurch verunsichert wird und er keine Möglichkeit sieht, das Training so zu gestalten, dass dies nicht passiert.

    Und falls ihr an einen schlechten Trainer geraten solltet, bist noch immer du dabei, die auf ihr Bauchgefühl vertrauen und die Übung abbrechen kann.

    Aber letztendlich liegt die Entscheidung bei dir. Wenn du das Gefühl hast, dass es nicht gelingen wird, die zwei aneinander zu gewöhnen, ohne dass dein Hund dabei Schaden nehmen wird, ist es womöglich so. Schließlich hängt ein Gelingen von mehreren Faktoren ab, den Hunden, den Haltern, dem Trainer, Glück ...

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