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Sie geht drauf los..

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    Hallo!


    Und zwar ist nun folgendes Problem aufgetreten:
    Meine einjährige Mix Hündin ist vor ein paar Tagen derb böse auf unsere kleine Hündin losgegangen und hat sie gebissen und sie auf den Boden gezerrt. Die Kleine konnte sich nicht wehren ; sie ist grad mal halb so groß. Dieses Problem tritt meiner Meinung nach vermehrt auf, wenn Skip meint, sie bekommt nicht genug Aufmerksamkeit. Aber sie muss doch trotzdem begreifen, dass sie nicht rund um die Uhr die erste Geige spielt, oder?
    Hoffe auf interessante Antworten ;)


    VLG

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  • Hallo,


    ich kann mich nur anschließen.
    So ist es sehr schwierig was dazu zu schreiben.


    Je ausführlicher Du schreibst, um so besser können wir die Situation beurteilen, was aus der Ferne eh schon schwer ist.


    Schreib auch mal was zu ihrem sonstigen Verhalten Euch gegenüber.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

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  • Zitat von "LKlum"

    Dieses Problem tritt meiner Meinung nach vermehrt auf, wenn Skip meint, sie bekommt nicht genug Aufmerksamkeit.


    Was verstehst Du denn unter "Aufmerksamkeit"?

  • Also, die kleine ist 5Jahre alt und war immer allein, bis halt vor einem Jahr, als die Große dazu kam. Am Anfang war auch alles in Ordnung, sie hat sich der kleinen untergeordnet, aber jetzt im Moment will sie sich wohl einen höheren Rang verschaffen.
    Aufmerksamkeit meine ich, wenn zb. die kleine gestreichelt wird oder mit ihr gespielt wird, kommt Skip direkt dazu und mischt sich ein, verscheucht die kleine usw.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "LKlum"

    Also, die kleine ist 5Jahre alt und war immer allein, bis halt vor einem Jahr, als die Große dazu kam. Am Anfang war auch alles in Ordnung, sie hat sich der kleinen untergeordnet, aber jetzt im Moment will sie sich wohl einen höheren Rang verschaffen.
    Aufmerksamkeit meine ich, wenn zb. die kleine gestreichelt wird oder mit ihr gespielt wird, kommt Skip direkt dazu und mischt sich ein, verscheucht die kleine usw.


    Und warum lässt Du das zu? Bzw. was tust Du in diesem Moment?

  • Hallo,


    wir hatten ein ganz ähnliches Problem:


    Unsere erste Hündin Fina (Eurasier, jetzt 4,5 Jahre alt, dominant) war nicht erfreut als vor knapp zwei Jahren unsere zweite Hündin Nayeli (Aussie, jetzt 2 Jahre alt, lieb und unterwürfig) bei uns einzog. Nach anfänglichem Schmollen, Angiften, Zusammenstauchen (ca. 3 Wochen lang) lief es gut und die beiden spielten oft miteinander und vertrugen sich, liebten sich aber nicht ausdrücklich.


    Nach der ersten Läufigkeit der Kleinen (sie ist tatschlich ein wenig kleiner) war das Verhältnis anders. Die Kleine war noch immer lieb und unauffällig und hatte keinerlei Führungsanspruch geltend gemacht. Die große jedoch fühlte sich wohl in ihrem Rang bedroht und "mobbte" die Kleine bei jeder Gelegenheit: Es wurde nicht mehr gespielt, sondern die große jagte die Kleine und zwickte ihr im Laufen in den Nacken oder in die Hinterläufe. Außerdem starrte die Große die Kleine ständig an und legte ihr knurrend den Kopf auf den Rücken. Die Kleine zog alle Register der Beschwichtigungs-Signale, aber ohne Erfolg. Durch Wegschubsen der Großen konnten wir das unterbrechen. Trotzdem kam es öfter zu Rängeleien/Beißereien, ob in der Wohnung, im Garten, im Feld, ganz egal. Ich war der Meinung, man sollte sich da nicht einmischen, weil sich das schon wieder legen wird. Aber nachdem es jedesmal schlimmer wurde und immer mehr Fell flog, vertraute ich darauf nicht mehr. Bevor ich mir einen Rat holen konnte, eskalierte eines Morgens die Situation im Garten. Es gab eine heftige Beißerei mit blutenden Wunden und einer verstörten kleinen Hündin. - Zum Glück sah es schlimmer aus, als es tatsächlich war.


    Ein Anruf bei einer Hundetrainerin, die beide Hunde kennt, ergab die eigentlich einfache Lösung: NICHT einfach gewähren lassen, denn WIR als RUDELFÜHRER bestimmen, was abgeht. Das heißt in unserem Fall: Das Eingreifen war nicht verkehrt, nur jeweils zu spät. Die Lösung: Sobald die Große das Fixieren anfängt reicht ein ermahnendes "Hey!" oder "Lass dass!". Wichtig: Nicht den Namen "schimpfen", denn dieser soll nur positiv verknüpt werden. Auf meine Frage "Wie wissen denn die Hunde, welcher gemeint ist?" bekam ich die Antwort: "Der, der Mist baut, weiß das ganz genau." - Und so war es wirklich. Ich hätte nicht gedacht, dass diese einfache Methode so wirksam ist.Natürlich mussten wir die beiden einige Wochen genau im Auge behalten und auf jede Reaktion achten. Aber das gab der Kleinen enorne Sicherheit und sie entspannte sich wieder. Gerne berichte ich Dir noch von einigen Alltagssituationen, denn das A und O eines entspannten Zusammenlebens von zwei oder mehr Hunden ist, dass DU der Anführer bist und dass DU bestimmts, wer wann was macht oder nicht macht. Der ranghöherer Hund muss nicht zuerst begrüßt oder gefüttert werden und hat auch nicht mehr Anspruch auf Streicheln und Schmusen. etc...


    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen. Also bei uns war es echt heftig und nun vermissen sich die zwei, wenn sie nur 5 Minuten getrennt sind und begrüßen sich dann ganz lieb.


    Gute Nacht :gut:

    ******


    Ina &


    Eurasier FINA *Juni 2006
    Aussie NAYELI *Januar 2009

  • :gut:


    Wir haben fast die gleiche Entwicklung wie Finayeli hinter uns.


    Unser Labrador-Mädchen kam zuerst zu uns als Welpe, nach 9 Monate unser Neufundländer-Mädchen-
    Altersunterschied beträgt 6 Monate. Zuerst hat sich der Neufundländer-Welpe komplett unterworfen bis sie läufig wurde.


    Der Labbi war 6 monate früher läufig und hat niemals den Neufundländer gemoppt.
    Der Neufi aber reagierte extrem dominant nach ihrer eigene Läufigkeit, hat den Labbi bestiegen, am Nacken geschüttelt, weggeknurrt ect...


    Ich bin immer sofort dazwischen gegangen, hab mich VOR dem Neufi aufgebaut und mit dem Knie weggedrängt ( also nicht mit der Hand ) dazu ein deutliches -Nein- und demonstrativ mit dem Labbi "beschäftigt", Neufi ignoriert.


    Inzwischen sind beide kastriert und 2 jhr. alt.
    Ca. 3 Monate nach Kastration war der Neufi wie ausgewandelt, wieder total verspielt wenn auch nicht unterwürfig.
    Im Notfall beschützt sie den Labbi und heult wie ein Wolf wenn sie mal nicht mitdarf auf Gassi.
    Sie dominiert den Labbi weiterhin wenn auch völlig ohne Aggressionen, Rüdelsführer bin aber ...ich !


    Ab und zu wird sie frech zu mir, will gern mal austesten ob sie mich auch unterwerfen kann mit anbellen oder anschubsen.
    Dann heißt es deutlich -Nein- und kommando -Decke-
    Der Labbi macht sowas nie !
    :headbash:

    ganz lieber Gruß von sithi mit Amy (Labrador Mädchen) und Amelie (Bommel genannt und Neufi Mädchen)

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