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Ist der Mensch artgerecht?

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    Das ist jetzt vielleicht eine recht blöde Fragestellung ... Aber bei allen Bemühungen, dem Hund ein artgerechtes Leben zu bieten, frage ich mich manchmal: Sind wir Menschen für den Hund ein artgerechter Umgang? :???:


    Warum leben Hunde gerne mit uns Menschen zusammen, und nicht lieber in Rudeln, wie die Straßen- oder Tierheimhunde?
    Oft wird von Sicherheit gesprochen und von geregelten Mahlzeiten ... Das hätte ein Tierheim-Hund ja aber auch.
    Oft liest man auf den TS-Seiten: "Bello leidet im Tierheim sehr, er wünscht sich sehnlichst wieder seine eigene Familie ..."


    Warum "wünschen" sich Hunde Familie? "Ihre Menschen"? Sind wir nur Rudel-Ersatz, da Hunde in Deutschland (und in vielen anderden Ländern) nicht frei im Rudel leben dürfen?
    Oder was macht uns Menschen für den Hund so artgerecht, dass er unsere Nähe sucht und liebt, und ohne "Menschenrudel" leidet?


    Oder gibt es auch Hunde, die so eigenständig sind, dass sie uns als Mensch nicht brauchen? Die vielleicht lieber draußen in Freiheit und im Hunderudel leben würden?


    Diese Fragen treiben mich oft um, und ich bin gespannt, wie Ihr das seht.

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  • ich bin da ganz spontan der Meinung, dass nicht alle Rassen dafür geschaffen sind, sich selbst zu ernähren ;-)


    außerdem denke ich, dass der Hund sich vor ner ganzen Zeit dem Menschen snchließen musste etc., so dass eine Selbstständigkeit geradezu verlernt wurde, oder rausgezüchtet etc. (zumindest bei einigen Rassen ;-) )

    Liebe Grüße
    Manu und die Mädels


    Es ist unwichtig, was andere über dich denken. DU musst mit dir leben können.


    EDIT: Bei allem, wo ihr mich ansprechen wollt, bitte mich im Beitrag markieren/zitieren oder per PN anschreiben, sonst bekomm ichs vermutlich nicht mehr mit

  • So eine ähnliche Diskussion lief glaub ich grade woanders oder? :???:
    Ich persönlich denke, Hunde sind ja nun erst durch die Bindung an den Menschen entstanden. Je nach Haltung ist es für mich dann logische Konsequenz, dass der Mensch auch artgerechter Umgang für den Hund ist.
    Wobei es da natürlich wie immer Ausnahmen gibt. Viele Hunde sind trotz Familie gerne unabhängig und binden sich nicht allzu sehr an ihre Menschen. Wild geborene Hunde werden einen Menschen wohl auch nicht wirkich missen.
    Es ist nunmal ein Haushund, dafür gezüchtet, an unserer Seite zu leben und eine enge Beziehung zu uns zu haben. Deshalb halte ich mich mal dreist wie ich bin, für einen artgerechten Umgang :D

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  • Ich denke, dass unsere Haushunde so domestiziert sind, dass sie gar nicht mehr richtig wild leben könnten. Selbst im Süden leben Straßenhunde in der Nähe der Menschen und keineswegs in den Wäldern, als jagende Rudel.


    Viele Hunde suchen ganz bewusst die Nähe ihrer Menschen. Das Verhältnis Hund+Mensch hat sich einfach über Jahrhunderte zu dem entwickelt, was es heute ist, nämlich einer Partnerschaft von der beide profitieren.

  • interessantes thema.


    ich habe mal gelesen, dass dem hund egal sei, ob er mit hund, mensch oder pferd zusammenlebt- er braucht nur ein soziales rudel, die gleiche spezie sei ihm nicht wichtig. auch denke ich, dass es "im hund drin steckt", die nähe des menschen zu suchen, weil er seit jahrtausenden mit dem menschen lebt.


    ich denke durchaus, dass es manchen hunden in ihrem rudel auf der straße besser geht- ich bin dagegen, einen straßenhund aus rumänien oder spanien auf teufel komm raus sozialisieren zu wollen, ihn nach deutschland zu verfliegen und ein neues zuhause zu geben- das sind oft einfach wildtiere, was man ja auch daran sieht, dass sie bei der ersten gelegenheit ihrem neuen besitzer abhauen und wieder eigenständig leben- manchmal monatelang nicht eingefangen werden können. bei uns leben jede menge straßenkatzen, die sind genauso "unsozial" zum menschen hin. sie sind unter sich, und sie wollen unter sich bleiben. einfangen, kastrieren, freilassen- sehe ich als mittel der wahl.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • An den Pizza-Hunden von Günther Bloch sieht man doch deutlich das Hunde uns nicht brauchen. Einzig bei den Minirassen bin ich mir nicht ganz sicher.


    Das gefährlichste für die Hunde sind doch überwiegen die von Menschen gemachten Dinge: Autos, Züge, Fallen usw.


    Und wenn man immer wieder die Tipps liest um den Hund von einem "abhängig" zu machen (z.B. Handfütterung) glaube ich nicht wirklich daran das der Hund den Menschen braucht. Sonst bräuchten wir sie nicht zu überreden.


    Meine Hunde würde auch sehr gut (und vielleicht lieber?) frei in einem Hunderudel leben.

    LG Terry mit Ashkii - sowie Nia, Barry, Brinky, Miez, Balu und Jimmy im Herzen
    - Das größte Kommunikationsproblem ist, dass wir nicht zuhören um zu verstehen. Wir hören zu um zu antworten / Verfasser mir unbekannt -

  • In Menschendeutsch spricht man von einer partnerschaftlichen Beziehung.


    Ein Biologe hingegen würde es wohl ganz trocken "Symbiose" nennen.


    Genau diese gibt es immer zwischen zwei Arten:


    - da war doch was mit dem Fischchen, das Mantarochen und Haien die "Flügel" und Zähne" putzt
    - oder die Vögelchen, die Elefanten und Nashörnern die Parasiten entfernen


    Zwei Arten tun sich zusammen, jedem geht es gut damit. So ähnlich sehe ich es auch beim Hund....


    Er schätzt unsere Nähe, weil wir ihn aus dem Überlebenskampf rausnehmen und rein vom dem Instinkt her wäre er dumm, wenn er´s nicht tun würde.....

    "Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen,
    Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." aus "der kleine Prinz"

  • @ cereza & Terry:
    Interessanter Ansatz. Ich frage, weil mich das Thema direkt betrifft. Ich habe auch einen ehemaligen Straßenhund aus Spanien hier. Und wann immer die Tür aufgeht, oder sich ihr eine sonstige Gelegenheit bietet, ist sie auch heute - nach 7 Monaten - weg. Sie will "ihr Ding" machen, und braucht meiner Meinung nach diese Eigenständigkeit und Freiheit. Ich bin mir sicher, sie könnte sich auch selbst ernähren, mit Mäusen, Hasen und Resten aus den Mülltonnen.
    Auf meine Frage, "warum macht sie das?" sagte mir eine befreundete Hundetrainerin: "Sie braucht dich nicht." :sad2:
    Und genau so fühlt es sich an: Sie ist gerne bei uns, sie liebt es, stundenlang gekrault und geknuddelt zu werden, sie genießt das Futter und die Kauknochen ... Aber sie braucht mich als Mensch nicht. Sie käme auch alleine durch.
    Daher ist sie IMMER weg, sobald ich sie ableine, oder es ihr gelingt, sich aus dem Geschirr zu befreien.
    Sie kommt wieder, klar ... nach 5 Minuten oder auch erst nach 20 Minuten ... länger war sie noch nie weg. Aber ich frage mich oft: Wäre sie in der "Wildnis" Spaniens vielleicht glücklicher gewesen?"


    Ganz anders meine Kleine (Mops) ... bei ihr bin ich mir sicher: Sie würde ohne mich nicht überleben. Sie hängt an mir, geht draußen nie außer Sichtweise, ohne dass ich das je trainieren müßte, sie läßt sich immer zurückrufen ... klebt an meiner Seite ....

  • Zitat von "La_Bella"


    Und genau so fühlt es sich an: Sie ist gerne bei uns, sie liebt es, stundenlang gekrault und geknuddelt zu werden, sie genießt das Futter und die Kauknochen ... Aber sie braucht mich als Mensch nicht. Sie käme auch alleine durch.


    Für mich ist genau das die Grundlage jeder wirklich funktionierenden "Beziehung" - egal jetzt, ob mit Mensch oder Tier.
    Man WILL zusammen sein, aber man muss nicht zwangsläufig.


    Eigentlich die schönere Variante, als Abhängigkeit jeglicher Art.


    Meine Hunde bräuchten uns auch nicht (mal Recht und Gesetz bei Seite lassend...), selbst der Yorkie könnte sich genug Mäuse fangen - aber sie sind gerne mit uns zusammen. (Außerdem haben wir so schöne Kuscheldecken, die gibts draussen nicht... :lol: )


    Die Eigenständigkeit und das Besondere im Wesen des Hundes zu erhalten, ihn nicht als Kuscheltier ohne Raubtierambitionen zu mißbrauchen, ich finde, darin liegt die wahre Kunst der Mensch-Hund-Gemeinschaft.


    Die Straßen-Hund-Geschichte wird m. M. nach sehr häufig sehr "romantisiert" - das ist ja nun kein Pfadfinder-Sommer-Camp, sondern ein oft grausamer Überlebenskampf. Das versuchte oder erfolgreiche Weglaufen einiger dieser Hunde als enormen Freiheitsdrang zu interpretieren, halte ich für fragwürdig. Da wird m. E. nach mangelnde Umweltsicherheit mit Freiheitsliebe verwechselt.


    LG, Chris


    LG, chris

  • :smile: Die Frage stelle ich mir auch öfters. Besonders dann, wenn ich Balu an die Leine nehme....! Das braucht er absolut nicht....würde er in freier Wildbahn ja auch nie haben! Und wenn das Pflegeprogramm läuft....! Obwohl ich die Langhhaarrassen liebe....., hab' ich öfters eine Art "schlechtes Gewissen"...jetzt beim Schnee sowieso....! Wär' er nicht dahin gezüchtet...mit Wolfshaar könnte er "befreiter" leben...! Und was das Fressen angeht....ich glaub' er findet es praktisch bei mir, aber überleben würde er auch ohne mich!

    Liebe Grüße

    Leni

    mit Aron und Balu im Herzen

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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