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Zweithund - so wahrscheinlich nicht

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    Hallo,


    bin fertig. Wollte einen Zweithund anschaffen. Eine süße kleine Maus vielleicht 6 Monate, die hier ausgesetzt wurde. Wir waren vorher öfters zusammen spazieren, sie hat sie manchmal weg geknurrt mehr nicht. Gestern dann den 1. Versuch. Meine Freundin kam mit dem Hund zu Besuch. Es war schon heftig aber nicht massiv. Sie ist wie eine Furie auf sie los, hat sie aber nicht berührt aber ordentlich geknurrt, gepienst, gemekkert. Die Kleine hatte keine große Angst ging ihr aber aus dem Weg. Spielzeug etc. hatte ich alles vorher weg. Dann haben wir jedem einen mit Leberwurst gefüllten Kong zur Beschäftigung in ausreichender Entfernung gegeben. Ich habe allzu arges Knurren beschimpft. Ansonsten habe ich meine Ersthündin bevorzugt. Zum Schluß kehrte Ruhe eine.
    Heute war es so heftig, dass ich total entsetzt war. Sie ist gleich auf die arme Kleine mit einer Aggression los gegangen, dass diese aufheulte und danach richtig Angst vor meiner Hündin hatte. Ich bin dann so böse geworden, Gina wollte partout nicht auf ihren Platz und fletschte auch mir gegenüber übelst die Zähne. Ich glaube, wenn wir nicht eingeschritten wären hätte sie sie bebissen, wäre niemand da gewesen will ich mir nicht ausmalen, was dann geschehen wäre.


    Leider habe ich sie sehr vermenschlicht. sie ist bei uns sozusagen ein richtiges Familienmitglied und überall dabei, also fast 24 Stunden um mich rum. Trotzdem ist sie sehr gehorsam. Sie verträgt sich auch weitesgehend mit allen Hunden, will heißen, sie beißt nicht, beißt aber die aufdringlichen Rüden weg und mit 2-3 Hündinnen kann sie nicht. Sie jagt keine Hühner, Jogger, Kinder oder dergleichen, ich kann fast überall ohne Leine mit ihr gehen und sie abrufen. Heute hat sie sich nicht mal für Rehe interessiert, die 40 m vor ihrer Nase vorbeigingen. Trotzdem bezeichne ich sie als " neurotisches Einzelkind" ;), kein fremder Hund darf ans offene Auto, da wird sie böse, und wenn man sich fremden Hunden widmet, stellt sie sich immer zwischen die Beine, auch gestern mit der Kleinen wollte sie immer zwischen meinen Beine stehen.


    Ich bin ratlos und auch entsetzt über ihre Aggressivität, habe mir aber so etwas ein bißchen gedacht.


    Ich möchte keinen der Hunde benachteiligen oder die Kleine nach 2-3 Wochen wieder weg geben müssen, aber ich habe ehrlich Bedenken, ob meine Idee so gut ist.


    Ich kenne mich mit der Thematik leider nicht so gut aus sie ist mein erster Hund. Gelesen habe ich schon einiges, aber wollte trotzdem nochmal eine eigene Meinung.

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  • Es gibt eigentlich nur zwei Varianten:


    Das verwöhnte Einzelkind lernt, dass es nicht mehr die erste Geige spielt oder es bleibt ein verwöhntest Einzelkind.


    Viele Grüße
    Corinna

  • hallo,
    wir haben seit ein paar wochen auch einen zweithund. unser ersthund ist ne zicke und versteht sich nicht mit jedem hund.auch ein verwöhntes einzelkind.die beiden haben sich aber allerdings auf anhieb gut verstanden.klar am anfang gab es die eine oder andere auseinandersetzung aber alles im rahmen, die rollenverteilung muss halt klar gemacht werden.was ich sagen will ist,mein verwöhntes einzelkind ist jetzt viel friedlicher geworden und genießt zuwendung und streicheleinheiten viel mehr als davor. sie ist viel mehr bemüht es mir recht zumachen und gelobt zu werden. jetzt muss halt fast alles geteilt werden und die zuwendung die sie dann bekommt ist jetzt 1000mal wichtiger für sie.ich bin froh,dass wir den weg gegangen sind, so verwöhnte einzelkinder sind doch sehr anstrengend ;)

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  • Kannst du nicht mal von jemanden "drauf gucken lassen", der mehr Erfahrung mit Hunden und Rudelhaltung hat?


    Manche erwachsene Hunde zeigen jungen Hunden sehr deutlich, wo der Hammer hängt - ohne dass es deshalb eine grundlegende Aggression oder Ablehnung des Hundes ist.



    Prinzipiell war vielleicht auch das Zusammenführen in deiner Wohnung suboptimal. Denn da kommt dann noch Revierverhalten hinzu.
    Besser: Draußen treffen und dann zusammen in die Wohnung gehen.



    Aber für mich ist auch die Frage, ob du dir das zutraust, die beiden Hunde zusammen zu führen, da die Führung zu übernehmen.
    Ich denke, dass sich die allermeisten Hunde letztlich miteinander arrangieren bzw es lernen können.
    Allerdings müssen sie sich deshalb nicht "lieben", es kann auch ein Miteinander im Sinne eines Aneinandervorbeilebens sein.

  • Meine Freundin hat eigentlich schon Ahnung, sie hat Hunde und nimmt immer Pflegehunde zur Vermittlung auf. Auch sie war wegen des Übergriffs etwas entsetzt.


    Ich bin jetzt auch nicht nicht ganz so blauäugig. Ich weiß das Tiere einfach instinktgesteuert sind und nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen sind ..... aber ich leide immer so furchtbar, wenn ein Hund Wehweh hat oder so ..... auch bin ich eigentlich bei Aggressionen recht resolut, ich habe zwei Pferde, selbst bei denen dulde ich so etwas nicht und gehe notfalls dazwischen.


    Ich habe hier einen Hundeverein, dort war ich auch zur Hundeschule. Dort ist die Polizeihundestaffel, aber selbst der hatte bedenken. Alle anderen mit Hunden hier sagen, das wird.

    Ich bin ein Gerechtigkeitsfanatiker und möchte weder dass sich meine Gina ungeliebt oder zurück gesetzt fühlt noch möchte ich dass diese kleine Maus völlig unterdrückt wird.


    Gina ist jetzt 9 Jahre und ich habe sie seit sie 9 Wochen alt ist. Selbst damals, als ich die Welpen anschauen war, war sie eigentlich seltsam. Die Mutter und der andere Welpe kamen sofort her, erst schimpfen dann spielen, sie lag abseits und hat mich nur beobachtet, wenn der Besitzer nichts gesagt hätte, hätte ich sie nicht mal bemerkt. Sie hat auch nie geweint als ich sie dann mitnahm. Wenn mein Männe nach längerer Zeit heimkommt, dann springt sie ihm auch nicht entgegen und freut sich, sondern hebt nur kurz den Kopf. Geht man allerdings kurz aus der Tür und kommt gleich wieder zurück freut sie sich wie blöd. Als junger Hund hatte sie Angst vor manchen Hunden und hat einfach Fersengled gegeben und war weg. Heute leidet sie eher unter Großenwahn. Wenn wir mit mehreren spazieren gehen, geht sie immer für sich und dollen Hunden geht sie prinzipiel aus dem Weg. Sie quiekt auch gleich bei jedem Stöckchen dass ihr an den Bauch kommt oder wenn sie erschrickt und sie haßt Schäferhunde....aber sie ist kein aggressiver Hund. Sie geht auch nicht zu fremden Menschen hin. Aber wehe es kommt jemand zu uns, dann wird schnell das Futter gefressen und dann ab unter den Schreibtisch. Wenn sie dann zuviel bellt, werfe ich sie aus dem Zimmer, da es öfters Kunden von mir sind.
    Ich komme aus der Vorderpfalz Raum FT-DÜW, vielleicht kennt ja hier jemanden der wirklich Ahnung hat??!
    Ach herrjee, irgend wie blutet mir das Herz. Nur wenn Gina eben lieber alleine bleiben will, warum soll ich dann einen Zweithund anschaffen, ich dachte es eigentlich zu ihrem Wohle. Wenn es nach mir ginge, würde ich jeden armen Hund auf nehmen um zu helfen. :sad2:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "anaschnevka"

    .....kein fremder Hund darf ans offene Auto, da wird sie böse, und wenn man sich fremden Hunden widmet, stellt sie sich immer zwischen die Beine, auch gestern mit der Kleinen wollte sie immer zwischen meinen Beine stehen.


    Also, Deine Reaktion paßt so weit schonmal - Grenzen aufzeigen, Dein Hund hat den zweiten zu akzeptieren, aber ansonsten: an Deinem Auto hat ein fremder Hund auch nichts zu suchen, das gibt auch bei meinen Hunden Ärger. So viel Hundeverstand sollte man als Hundebesitzer schon haben, den da nicht hinlaufen zu lassen - und das kannst Du solchen Leuten schon sagen: "würden Sie bitte Ihren Hund von meinem Auto wegnehmen!!"
    Welchen Hund Du streichelst, ist immer noch Deine Sache - und da würde ich den Ersthund auch wegschicken, wenn er sich dazwischendrängt. Mach ich mit meiner Kleinen auch, die reagiert da ab und an auch etwas besitzergreifend gegenüber fremden Hunden, sie versucht´s zwar eher auf die "Lustige Tour", indem sie sich wedelnd dazwischenstellt und dann Quatsch macht - aber ich bremse sie da aus. Wenn sie dann ruhig weggeht, kriegt sie auch ne Streicheleinheit, wenn der andere Hund wieder weiter ist.
    Generell ist wichtig, daß der Ersthund auch als solcher behandelt wird, sprich, wenn´s was zu essen gibt, kriegt sie zuerst. Sie darf gern auch zuerst aufs Sofa - aber sie muß die andere dulden, wenn die von Dir aus mit hoch darf. Tut sie´s nicht - würd ich sie runterwerfen, das lernt sie ganz schnell... Gibt es Spielzeug, kriegt sie zuerst eines, aber muß hinnehmen, daß die Kleine auch eines erhält.
    Was passiert denn überhaupt, wenn die Große "angreift" - gibt das wirklich Ärger, oder weist sie den Welpen nur grob zurecht? Letzteres sieht nämlich gefährlicher aus, als es meist ist.
    Andererseits, daß Prinzeßchen ihre Alleine-Stellung ungern aufgibt, ist auch klar. Insofern würde ich ihr sehr konsequent beibringen, daß dieser Hund jetzt dazugehört, sie zwar immer noch die Nummer eins ist (alles andere kommt vielleicht im Laufe der Zeit, wenn die Ältere schwächer wird, kann die Rangfolge dann schon mal wechseln), aber eben Du entscheidest, daß die Kleine bleibt. Sie wird sie sicherlich irgendwann akzeptieren, ob das die große Liebe wird, wird sich noch herausstellen - kann auch sein, daß sie sich nur auf eine "friedliche Koexistenz" einigen ;-)
    LG, und gib nicht auf!
    BieBoss

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

  • Ich schubs noch mal, vielleicht hilft deine Ortsangabe weiter.


    Was mir sonst noch zu diesem gewissen, ich nenn es mal Prinzessinnengehabe einfällt: Kannst du ein Schema erkennen bei den Hunden, die Gina mag?
    Dann könntest du den Zweithund danach aussuchen.
    Neben Charakter-/Temperamenteigenschaften erlebe ich bei meiner auch recht eigensinnigen Dame auch optische Favoriten. Es gibt Hunde, auf die sie sich von sich aus und "freier" zubewegt als auf andere.


    Und noch ein pragmatische Idee: Wie wäre es, wenn du andere Hunde als Vergleich zu dir einlädst. Dann könntest du sehen, ob sie auf jeden Hund so anspringt oder die Chemie just bei dieser Kandidatin und Gina nicht stimmte.



    Ich kann deine Gedanken gut mitfühlen. Ich bin mir bei meine Hündin auch unsicher, ob sie sich "freiwillig" einen Zweithund erwählen würde. Und dennoch beobachte ich, dass sie sich sehr wohl an anderen Hunden orientiert und auf eine Art kommuniziert, wie es mit mir einfach nicht geht.
    Da neige ich auch dazu, sie ein wenig zu ihrem Glück zu zwingen ;) und bin schon recht entschieden, einen Zweiten dazu zu holen - wenn Zeitpunkt und Lebensumstände passen.


    ABER: Ich glaube, bei solchen Spontanaggros würde mir auch die Lust vergehen. Zumal die beiden ja nicht zusammen leben müssen...
    Es wäre etwas anderes für mich, wenn zB eine neue Partnerschaft einen Hund mitbringen würden, bei dem erstmal die Fetzen fliegen. Dem würde ich mich stellen. Aber wenn es - wie in deinem Fall - anders ginge.... würde ich wohl auch eher den bequemeren Weg wählen und einen Hund suchen, auf den mein Hund weniger aggressiv reagiert...



    Ich würde übrigens auf jeden Fall noch mal einen 2. Anlauf unternehmen. Sich diesmal draußen treffen, zusammen spazieren gehen, evt woanders einkehren, zB in ein Café oder bei deiner Bekannten.


    Einfach um zu sehen, ob ein gewisser Gewöhnungseffekt auftritt, sich die beiden doch irgendwie arrangieren, oder es danach aussieht, dass sie es könnten.


    Diese einzelne Situation, die du gesehen hast, wäre für mich nicht das Problem. Es wird bei 2 Hunden immer mal wieder zu Auseinandersetzungen kommen, wo einer den anderen hart in die Schranken weist.
    Mir ginge es darum zu klären, ob sich da womöglich zwei treffen, wovon die eine die andere als "Erzfeindin" ansieht - DAS wäre für mich dann ein Grund, es nicht auf diese Konstellation anzulegen.



    Hoffe, es meldet sich noch wer!

  • Gerade, wenn es um Hündinnen geht, hätte ich eine erste bis x-te Begegnung auf völlig neutralem Terrain arrangiert. Viele Hündinnen (meine auch) sind Besuchshunden im eigenen Heim gegenüber zunächst mal sehr ungnädig, während meine Rüden jedem freundlich das Haus zeigen.


    Wenn Ihr noch ein wenig Zeit habt, holt das einfach mal draussen nach - erst gemeinsame Spaziergänge, bei denen die Hündinnen sich gar nicht miteinander beschäftigen MÜSSEN und dann Freilauf in einem sicher eingegrenzten Grundstück und dann erst daheim im Garten und zusammen rein gehen.


    Meine eigenen Hunde sind ganz unspektakulär so erzogen, dass sie es hinnehmen, wenn ich einen fremden Hund anschleppe.
    Bei uns gibt es auch keinen "Ersthund", der in irgendeiner Art bevorzugt behandelt würde. Alle lernen, sobald sie da sind, dass sie geduldig und artig warten sollen, bis sie dran sind. Da drängelt sich keiner vor, mischt sich ein oder zieht nen Flunsch, weil wer anders betüdelt wird.


    Einem Hund mit "Einzelhund-Allüren" würde ich es am Anfang so leicht wie möglich machen - der muss das erstmal aushalten lernen, dass er nicht mehr der kleine Prinz/wahlweise die kleine Prinzessin ist.
    Das geht z. B. beim Streicheln dann so, dass man den Neuen knuddelt, dabei aber die Aufmerksamkeit beim "Ersthund" hat, diesen sich ablegen läßt, in nicht allzu großer Entfernung und ihn fürs brave, anfangs nur kurze Warten und Zusehen verbal in den höchsten Tönen lobt.


    Ein schönes, hilfreiches Büchlein zu diesem Thema ist "einmal Meutechef und zurück" von Patricia Mc Cornell.


    LG, Chris

  • Heute waren wir wieder spazieren, da hat sie sich nicht für die Kleine interessiert, keine Aggression o.ä.


    Draussen kommt sie mit vielen Hunden klar, mag es aber garnicht, wenn sie jemand dominieren will, wie vor längerem, da hat sich eine Hündin mit dem Kopf so komisch drüber gestellt. Als ich sagte, gleich knallt es, meinte der andere Hundebesitzer seine wolle doch nur spielen...dann hat es geknallt.


    Sie würde prinzipiell keinen anderen Hund, egal welchen Geschlechts oder Rasse im Haus dulden. Mit einem Jahr war mal meine Nichte mit ihrem 6 monatigen Welpen da, sobald der sich nur bewegte ging sie gegen ihn.


    Ansonsten mag sie nichts schäferhundmäßiges und keine Rüden die ihr ständig hinten rum schnuffern. Sie kommt mit Hündinnen genauso aus wie mit Rüden. Wer sie in Ruhe läßt, den läßt sie in Ruhe- wie gesagt, ausser Schäferhunde, auf die geht der "Furz" bisweilen los. Gina hat 18 kg, ist also nicht gerade groß eher so ein Spaniermix, die Kleine hat vielleicht 6-7 kg und ist wirklich lieb zu jeder Mann und Hund. Sie wurde vor drei Wochen hier ausgesetzt und ich dachte ich könnte ihr ein schönes Zuhause geben.


    Ich sehe Gina's Hauptproblem darin, dass sie ihre Leute vollkommen für sich beansprucht, sie musste ja noch nie teilen. Sie schläft im Bett, darf auf die Couch. Ab und an gibt es den "Opatag", da darf sie zum Schwiegervater, der verwöhnt sie nur. Sie ist ein Mäusejäger und ich warte auf den Tag, das er auf allen vieren mit ihr nach Mäusen budelt. Sie bestimmt dort auch wo es lang geht. Ob sie in den Ort will oder raus ins Feld.


    Mein Partner spielt viel Stöckchen geht aber jedem Konflikt aus dem Weg und so wird meine Erziehung immer wieder zunichte gemacht. Wenn ich mal laut werde, weil sie einen Rüden allzu sehr angeht, dann wirkt er gleich gestreßt. Bloß keinen Konflikt oder Ärger.


    Heute war die Kleine wieder zu Besuch, als Gina wieder wüst bellte und knurrte habe ich sie in ihren Korb verwiesen und sie musste aus der Entfernung Sitz machen....Leute....nach dem Krach gestern...hat die das tatsächlich gemacht...wäre vorher nicht möglich gewesen. Und dann habe ich sie ganz doll gelobt. Beide haben was zu fressen bekommen, Gina natürlich immer zu erst. Dann haben sie sich gegenseitig beklaut. Und so lange die Kleine Abstand bewahrte blieb sie ruhig, kam sie zu nah würde wieder wüst geknurrt und ich schimpfte kurz und leise mit ihr, weil sie ja heute so lieb im Gegensatz zu gestern war. Es verlief recht friedlich.


    Wir haben ja Gott sei Dank keinen Zeitdruck, so können wir noch ein Weilchen versuchen. Und ich hoffe, es wird immer besser. Wenn es nicht besser wird, muss natürlich eine Entscheidung her, danach geht die Kleine wohl in die Vermittlung. Sie ist so ein Herzblatt, Rasse unbekannt, ich sage immer sie sieht aus wie ein Zwergbriard mit furchtbar Haarausfall, vielleicht was mit Terrier, mit fransligen, langen, weichen Strähnen. Ein kleiner Harlekin und garnicht ängstlich.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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