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Psychisches Problem?

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    Hallo,
    ich bin neu hier, und habe ein Problem mit meiner 3 Jahre alten Stafford-Mix-Hündin.


    Die kleine Dame schleckt sich (besonders in der Nacht) die Pfoten so sehr, dass diese teilweise schon wund sind, und das Sofa regelmäßig klatschnass ist. Dementsprechend oft krieg ich natürlich die Krise.
    Alles schimpfen, etc hilft nichts, sie macht das nun schon seit Monaten.
    Gesundheitlich abgeklärt ist soweit alles, der TA dachte zuerst an Futterunverträglichkeit, das konnte jetzt ausgeschlossen werden.
    Milben etc hat sie auch keine.


    Ich habe so langsam das gefühl, sie macht das zum Trotz.. kann es sein, dass ein psychisches Problem dahinter steckt? und was kann man tun, damit das aufhört?
    Es ist natürlich jedes Mal für Hund u Herrchen eine sehr unschöne Situation, so kann das einfach nicht weitergehen.


    Vielleicht hat ja schon jemand von Euch Erfahrungen mit sowas, oder zumindest Ideen.
    Wir freuen uns über jeden Rat! :gut:

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  • Hallo,


    Zitat von "Dom_Espanol"


    Ich habe so langsam das gefühl, sie macht das zum Trotz.. kann es sein, dass ein psychisches Problem dahinter steckt?


    Trotz?
    Warum sollte sie es aus Trotz machen - was hätte sie, deiner Meinung nach, für einen Grund zu trotzen?


    Wenn alle gesundheitlichen Gründe ausgeschlossen wurden, hat sie ein psychisches Problem.
    Von hier aus zu mutmaßen, warum sie das macht, ist schwierig.


    Wie sieht der konkrete Tagesablauf aus?



    Zitat

    und was kann man tun, damit das aufhört?


    Erst mal nicht mehr schimpfen ;)
    Dann muss man die Ursache finden, sie wird es nicht aus Spaß machen oder um dich zu ärgern.


    Gruß
    Leo

  • Was ist den alles untersucht worden :???: daß du gesundheitliche Probleme ausschließt.


    Aus Trotz macht sie das mit Sicherheit nicht und angenehm für sie, wird das auch nicht sein.

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  • erstmal: ich schließe mich Schweitzer an....


    Dann:


    Futtermittelmilben?


    Geräusche von außen?


    Hund in nen anderen Raum machen und mal gucken, ob es dann auch ist.


    Hund zu Euch ins Schlafzimmer holen und mal gucken, ob es dann auch ist...


    Blutbild? Schilddrüse?



    Mein Bluey machte das als er ca. 1 Jahr alt war. Auch nachts. Erst habe ich gar nicht begriffen, daß er sich die Pfoten leckt, dachte, er macht sich rüdentechnisch sauber. Dann sprach mich die Tierärztin beim Impfen drauf an, weil er 2 kahle Stellen an den Vorderpfoten hatte, die ich wiederum für "Bremsstellen" hielt. Also achtete ich mal drauf. Jede Nacht fing er um 24:30 Uhr mit dem Schlecken an: Da fuhr eine Nachbarin auf Nachtschicht und das Garagentor quietschte. Als ich den Zusammenhang begriff, beruhigte ich Bluey einige Nächte und der Spuk war seitdem vorbei...



    Noch eine andere Ursache fällt mir ein:
    Vielleicht ist ihr schlecht? übel? Vielleicht speichelt sie dann so stark, daß sie rumschleckt? Mein erster Hund schleckte bei Übelkeit den Boden und seine Decke ab. Ne Hündin von ner Freundin schleckt ebenfalls Boden und Pfoten ab. Ein Rüde von ner Bekannten schleckt und saugt sich bei Übelkeit UND Streß an den Flanken, bis diese klatschnaß sind....


    Vielleicht produziert sie nachts zu viel Galle?


    Staffs neigen aber zu Saug- Und Schleckverhalten bei Einsamkeit, Streß usw... Frage mich auch, warum ihr sie noch zusätzlich schimpft, wenn es ihr doch sowieso schon so schlecht geht. Zum Spaß wird sie sich wohl kaum die Pfoten wund lecken...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Vielen Dank erstmal für eure Antworten.


    Trotz aus diesem Grund: Sie durfte bei meinem Freund bisher immer im Bett schlafen, aber seit wir zusammenwohnen schläft sie im Wohnzimmer, da das anders einfach nicht machbar ist.
    Sie macht das eigentlich auch nur, wenn sie allein ist. (Wobei auch mal ne Zeit lang ruhe war).


    gesundheitliche Problem, sind, wie schon geschrieben, auch vom TA ausgeschlossen worden. Keine Milben, Parasiten, etc. Futtermittelunverträglicheit auch nicht. Was könnte es denn noch sein???


    Zum Tagesablauf: sie geht 3mal am Tag für mind. 1 Stunde raus, einmal noch kurz vor dem Schlafengehen. Ansonsten Futter morgens u abends, und sie ist eigentlich nie allein, da mein Freund zu Hause arbeitet, und oft darf sie auch mit (einkaufen, etc.).
    Ich denke also schon, dass sie ausgelastet ist.

  • war nicht letzens mal bei Martin Rütter ein Hund der sich auch die Pfoten geleckt hat bis es offen war ? Das war auch nichts med. sondern der Hund hatte Streß und war nicht ausgelastet und hat durch das Lecken die Aufmerksamkeit bekommen die er wollte. Das ist natürlich nicht pauschal übertragbar. Aber ich hätte jetzt auch erstmal auf Langeweile getippt...

  • Wieso darf der Hund denn nicht wenigstens ins Schlafzimmer?


    Hunde sind hochsoziale Säugetiere, Staffs besonders sensibel. Das ist ein riesiger Einschnitt für einen Hund, der es gewöhnt war immer nah bei seiner Bezugsperson zu sein.... Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß der Ausschluß so viel Streß erzeugt, daß der Hund sich nicht mehr anders zu helfen weiß, als sich selbst zu verletzen...


    Daß man als Paar den Hund nicht im Bett haben will, verstehe ich ja, aber warum komplett aus dem Schlafzimmer verbannen?


  • Streß hat sie wohl eher nicht. Geräusche interessieren sie eigentlich überhaupt nicht. Wahrscheinlich eher Langeweile, denn tagsüber kann sie ja am Fenster sitzen und alles beobachten.
    Sie macht das wie gesagt nur, wenn sie allein ist. Ich sehe es aber nicht ein, sie deswegen in Schlafzimmer zu holen. Ich kann dann nämlich überhaupt nicht schlafen.


    Und was soll man bitte sonst noch machen, wenn nicht schimpfen? sie muss lernen, dass sie das nicht darf. Ansonsten gehts ihr super bei uns, sie hat alles was sie braucht, wird viel geknuddelt, bespielt, einfach alles.
    Ich versteh das nicht..

  • Dann ist Trotz wahrscheinlich das falsche Wort. Hunde machen nix aus Trotz. Es ist eine Reaktion auf die Veränderung in seinem Umfeld. Das bereitet ihm wohl Streß den er durch das Lecken abbaut.
    Leider kann ich dir aber nicht sagen wie ihr das in den Griff kriegen könnt. Ins Schlafzimmer auf einen extra Schlafplatz geht wohl nicht ?

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


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    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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