Hund ausgesucht - jetzt RIESEN-Angst!?
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Ui...wenn ich das alles so von Euren Müttern/Eltern lese...dann kann ich nur sagen : Daaanke Mama

Meine Mutter hat Hunde noch nie gemocht und sie hatte immer Angst vor Ihnen...
Meine Schwester hat einen Hund...ich habe einen Hund...und sie hat das immer toleriert und ist sogar auf die Hunde eingegangen...Knutschi an Mami

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Hallo, tienchen01,
also, wenn ich mir Deinen Tagesplan so anschaue - ich kann mir nicht vorstellen, daß man hier noch einen Welpen unterbringen kann.... (das haben mir damals allerdings auch alle Leute gesagt *gg)
Ich denke, mit 2 so kleinen Kindern, die man noch dazu überall herumfahren muß (Mama-Taxi *gg) dürfte es schon schwer werden, genügend Zeit für einen Welpen zu finden, denn der läuft nicht einfach so nebenher wie ein erwachsener Hund, der muß ganz viel kennenlernen und Erfahrungen machen, der will erzogen werden. Wenn man für einen erwachsenen Hund mal 4 Wochen keine Zeit hat und er nebenbei läuft, ist das nicht toll für den Hund, hat aber keine Konsequenzen. Wenn ich aber ausgerechnet einen Collie-Welpen habe - ich mein, die sind ja nu nicht gerade für ihr tolles Nervenkostüm bekannt, und dann noch 2 Kleinkinder - also, da hege selbst ich ein bißchen Zweifel. Aber entscheiden müßt Ihr das schon selbst, denn Ihr kennt Euch am besten, Ihr wißt, wie viel Zeit Ihr aufzubringen bereit seid. Gerade anfangs würde ich einen Welpen zB nie ins Büro mitnehmen - man macht sich bei Kollegen und Vorgesetzten bestimmt keine Freunde, wenn der Zwerg dann mal hier, mal da ins Büro pieselt. Die Ablenkung der Kollegen durch einen Welpen, der halt nunmal spielen möchte, gar nicht eingerechnet. Der kann noch nicht 5 Stunden auf dem Platz liegen und geduldig warten, bis Du fertig bist mit der Arbeit (klar, ne Weile wird er schon schlafen, aber nicht die ganze Zeit).
Und was ich hier noch irgendwo gelesen hab: Hund unter der Bank auf dem Kinderspielplatz - also, meiner Meinung nach hat ein Hund auf KEINEM Kinderspielplatz der Welt was zu suchen, einmal aus hygienischen Gründen, aber auch, weil Kinder oft viel zu stürmisch auf einen Hund zustürmen, gerade bei Welpen, und wenn´s dann noch so Wollknäuel sind.... Da macht der Hund einmal schlechte Erfahrungen, weil er erschrickt, ein Kind auf das Schwänzchen tritt oder so, und Du hast einen Kinder fürchtenden Hund. Außerdem würde auch diese Variante daruaf hinauslaufen, daß der Hund nebenher läuft, Ruhe geben muß, und Du Dich ja dann mit den Kindern beschäftigst, und wieder nicht mit dem Hund.
Was sagt denn der Züchter dazu, habt Ihr dem Eure Situation ganz offen geschildert? Ich bin mir nicht sicher, ob ich als Züchter einer Familie mit so kleinen Kindern schon einen Welpen anvertrauen würde.... (das geht jetzt also nicht gegen euch persönlich, sondern generell, einfach weil ich weiß, was es für eine Arbeit ist, einen Welpen zu einem Hund zu erziehen, mit dem man sich auf der Straße nicht blamiert, der eben überall mitkann, weil er gut erzogen ist, und sich auch nicht dauernd selbst in Gefahr bringt).
Meine erste hab ich "damals" geholt, als meine Tochter schon 14 war - da wußte ich, sie kann mit dem Hund umgehen (und auch mal Gassigehen und sich an der Erziehung beteiligen), und sie war so weit, daß ich nicht dauernd hinter ihr herrennen mußte, oder sie irgendwo herumfahren mußte, sodaß mir außerhalb der Arbeitszeit auch genügend Zeit für den Hund blieb für Erziehung und Auslastung. Außerdem hab ich mir erstmal 2 Wochen Urlaub genommen, und anschließend 2 Wochen Homeoffice gemacht, der Arbeitgeber hat also mitgespielt. Im Anschluß mußte sie dann immer einen halben Tag alleinebleiben. Das hat geklappt - aber nur, weil ich 1000% konsequent war daheim, sie immer vormittags habe schlafen lassen, auch wenn sie mal gefiept hatte (sie kannte den Tagesablauf vom Züchter her schohn, die hatten auch kleine und schulpflichtige Kinder, das hat das sehr erleichtert!). Wenn sie ne Zeitlang ruhig war, bestätigt, aber dann gleich wieder raus an den ersten Tagen (da wollte ich sie nicht einfach alleine in einem Raum lassen, wenn sie sich unsicher fühlt! Aber Spielchen oder Halligalli gab´s eben net vormittags), und nach ner Woche diese Zeitspanne ausgedehnt, bis eben auf einen halben Tag innerhalb von 4 Wochen. Dann war die Kleine 12 Wochen und KONNTE alleinbleiben (ok, die Stubenreinheit - naja, damit mußte ich dann leben, ab und an ne Pfütze auf dem PVC-Boden war schon noch drin! Sie hat´s trotzdem gut gelernt, klar, aber so jung hälts die Blase halt noch net so lang). Aber das alles klappte eben nur, weil ich die ganze Zeit daran gearbeitet hatte! Nochmal würde ich das Risiko nicht eingehen, die Alternative, wenns net geklappt hätte, wäre gewesen, den Hund wieder wegzugeben - nie wieder würd ich das riskieren.....
Und am Wochenende gehören die Hunde auch heute noch meist ganz mir, d.h. ich kann mich auf die Hunde konzentrieren, und muß nicht noch nebenbei Kind chauffieren oder beschäftigen oder mich rechtfertigen, wenn ich mit der Staffel trainiere, oder irgendwelche Familienmitglieder fragen, ob´s recht ist, wenn ich unterwegs bin.
Wie gesagt, entscheiden müßt Ihr das zusammen, Ihr kennt Eure Gegebenheiten am besten, wollte eben nur mal diese Punkte noch zu bedenken geben. Aber ich denke, wenn der Züchter Euch den Hund anvertraut, wird er schon Punkte gesehen haben, die ihn davon überzeugt haben, daß Ihr mit dem Hund umgehen könnt, und die Entscheidung ist ja mit Unterschrift und Anzahlung eh schon "gegessen", oder? ;-)
Also, dann freut Euch auf den Kleinen, denkt Euch "PlanB" aus, sprich Hundesitter eruieren für den Notfall, wenn mal beide keine Zeit haben, plant für die erste Zeit, bei wem der Hund bleibt - und genießt die Vorfreude!
LG,
BieBoss -
Zitat
Das hier ist das Einzge, was mich stört: Ein Welpe kann nicht 1,5 Std alleine daheim bleiben, von jetzt auf gleich.
Zusätzlich muss er so ca. alle 2 Std. raus, zuzüglich nach dem Essen, Spielen, Schlafen - ich schätze, das hast du einfach nicht aufgeschrieben!?Ich hol jetzt hier mal meinen Kommentar nochmal hervor - der wurde wohl überlesen. Habe nämlich die gleichen Bedenken wie BieBoss.
Auch habe ich im anderen Thread schon gefragt: Könnt ihr euch denn für die Anfangszeit Urlaub nehmen? -
Zitat
Nichts muß PERFEKT klappen...gerade nicht die erste Zeit...ja es sind junge Kinder da...aber mein Gott, man kann jetzt genauso denken wenn man jetzt noch ein Kind bekommen würde, hätte man für das andere Kind/er keine Zeit mehr...das ist Quatsch.
Den Perfektionismus muß man erst mal abschreiben und sich auf das Wesentlichste konzentrieren, dann pendelt sich das nach einer Zeit ein.
das Wenigste was die TS jetzt benötigt ist Perfektionismus.
...mit Kinder kann man auch nicht vorausschauend planen ...bzw hat man zu Anfang auch nicht das nötige Know How.ich spreche nicht von perfektionismus.ich spreche von "gewusst wie"+einem gesunden blick in die glaskugel..
das ist für mich die basis der hundehaltung.(Fast) jeder gute vermittler wird dir unterschreiben das hier im tread
nichts dazu steht.Und Genau! eltern sein bzw. kinder im haus, ist für mich kein grund um einen zukünftigen hundehalter bei einer anschaffung zu bestärken.
darum können wir das auch weglassen. das sagt doch 0,nix aus.gruß krusti
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Ich hab vor meinem letzten Posting den Tagesplan nicht gelesen und muss meine Meinung noch mal revidieren.
Mir klingt das ganze auch ein bisschen stressig, vor allem Anfangs, mit einem Welpen. Sicher wirds zum schaffen sein, aber wie. Ich gehe ja davon aus, dass zumindest die ersten 2 Wochen jemand ganz beim Welpen zu Hause ist. Einen Welpen im Büro kann ich mir gar nicht vorstellen. Kommt aber, denke ich, bei berufstätigen Hundebesitzern öfter vor.
Ich hab mich mit meinen Zweifeln damals der Züchterin anvertraut, und die hat dann eine halbe Stunde mit mir telefoniert, mir gesagt wie man was in bestimmten Situationen machen soll/kann, meine Zweifel quasi aus dem Weg geräumt, mich auch gleich zu ihr eingeladen damit wir reden können.
Warum wollt ihr eigentlich einen Hund? Ich lese bei dir immer nur die Verzweiflung raus, wenig positives eigentlich.
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Zitat
Das hier ist das Einzge, was mich stört: Ein Welpe kann nicht 1,5 Std alleine daheim bleiben, von jetzt auf gleich.
Zusätzlich muss er so ca. alle 2 Std. raus, zuzüglich nach dem Essen, Spielen, Schlafen - ich schätze, das hast du einfach nicht aufgeschrieben!?Hier muss mich mal einspringen
DOCH ein Welpe kann sehr wohl mal 1,5 Stunden alleine bleiben.
Klar, man sollte ihn vorher mal einige Minuten zum Test alleine lassen - aber je selbstverständlicher das alleine bleiben für den Hund ist, umso besser wird er es auch annehmen.
Klar, mit einer Pfütze muss man am Anfang gut und gerne mal rechnen und auch, dass der ein oder andere Gegenstand drunter leiden muss, aber so what, das passiert eben.
Aber ich finde es jetzt wirklich nicht dramatisch, wenn der kleine mal 1,5 Stunden alleine bleiben muss.
Ich denke, je mehr aufhebens man macht umso mehr Probleme hat man auch später. -
Hallo,
ich habe mir diesen Thread und auch den davor fast komplett durchgelesen. Ich bin sicherlich nicht in der Lage, mir ein Bild von dir zu machen, aber das, was du schreibst, klingt für mich ein wenig unpassend um derzeit einen Welpen zu nehmen. Versteh mich bitte nicht falsch, aber ein Welpe läuft eben nicht 'mal so nebenher'. Ich selbst habe derzeit einen 5 1/2 Monate alten Rüden hier. Wäre ich noch in der Schule oder hätte einen Job, bei dem ich außer Haus müsste, hätte ich ihn mir nicht angeschafft. (Zur Erklärung: Er ist ebenso ein Hütehund wie dein Collie einer sein wird, diese Hunde brauchen viel Beschäftigung und geistige Auslastung, noch nicht so arg wenn sie Klein sind, aber wenn sie größer werden). Ein Collie ist also ein denklich schlechter Hund um 'einfach so nebenbei' zu laufen. Zumindest die Exemplare, die ich kenne. Sie haben oft ein sehr dünnes Nervenkostüm und sind allgemein eher hektisch und neigen zur Unsicherheit und mit zwei jungen Kindern im Haus und ohne Hundeerfahrung, weiß ich nicht ob das der richtige Hund für euch ist.
Ich möchte euch auch zu keiner anderen Rasse raten, ich weiß nur, wie schwer die Erziehung eines Hundes ist und wie viel Zeit sie beansprucht.
Ich selbst studiere von zuhause aus und kann mir meine Zeit so frei einteilen. Lerne eben wenn der Kleine schläft oder sich selbst beschäftigt. Das geht mit einem Job nicht und auch halte ich es für keine so gute Idee, den Welpen mit zur Arbeit zu nehmen. (Wobei ihr ja, soweit ich das gelesen habe, nicht einmal wisst, ob das überhaupt geht.)ZitatIch hol jetzt hier mal meinen Kommentar nochmal hervor - der wurde wohl überlesen. Habe nämlich die gleichen Bedenken wie BieBoss.
Auch habe ich im anderen Thread schon gefragt: Könnt ihr euch denn für die Anfangszeit Urlaub nehmen?Auch das würde ich gerne noch einmal Unterstreichen.
Es mag natürlich Hunde geben, mit denen soetwas machbar ist. Und ich will auch nicht sagen, das es in eurem Fall nicht klappen könnte. Ich weiß wie groß so ein Hundewunsch sein kann und deinen Texten kann man auch entnehmen, das du dir viele Gedanken machst. Aber das ihr nicht soo viel Zeit übrig habt, ist nun einmal eine Tatsache. Bei einem ausgewachsenen, unsensiblen Hund mag das kein Problem sein, aber auf einen Welpen muss man sich, vorallem Anfangst, doch sehr einstellen und sich in gewissen Dingen, das ganze Hundeleben lang, selbst einschränken. Zudem sind lange Familienausflüge (von, sagen wir mal 2-3 Stunden) für einen Welpen auch zu viel (oder können zu viel sein), so dass ihr auch dies einschränken müsstet.
Rede am Besten noch einmal mit deiner ganzen Familie (Also deinem Mann und deinen Kindern) darüber und macht euch bewusst, was es für euch heißen wird, euch einen Hund anzuschaffen. Und wenn ihr meint, das ihr das alles gestemmt bekommt, dann holt euch die süße Maus.

Zu viel Grübeln ist oft nicht gut. Ich spreche aus Erfahrung.

Liebe Grüße,
Sabrina und Keno -
Edit: Doppelpost.
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Hallo Tienchen,
ganz ehrlich, ich finde ebenfalls Du mutest Dir da sehr viel zu. Welpen laufen nicht so einfach nebenher. Ich habe meinen Hund 2 Wochen vor den Pfingstferien geholt. Erst mein Mann 2 Wochen Urlaub, dann die Kids (damals 8 und 12) und dann ich 2 Wochen. So eine Zeit braucht es meines Erachtens AUF JEDEN FALL bis der Hund bei euch zu Hause "angekommen" ist.
Ein Welpe muss am Anfang unbedingt alle 2 Stunden raus, er kann solange nicht halten !!
Erziehung läuft auch nicht so nebenher, klar die ersten Monate ist das kein Problem, aber dann sollte man schon jeden Tag seine Übungseinheiten einplanen. Auf Deiner Liste der Aktivitäten fehlt auch Einkaufen, Arztbesuche (bei 2 so kleinen Kids nicht wenige wenn die Erkältungszeit, Läuse, Windpocken oder was weiß ich umgehen) und und und.
Der Hund könnte damit vielleicht sogar leben und alles aber DU reibst Dich doch völlig auf !!
Habt ihr wenigstens einen Garten ? Unser Hund vergammelt den Vormittag draussen, da ist für uns die Zeit nicht sooo wichtig und man kann auch mal einen Spaziergang sausen lassen ohne dass Stress aufkommt.
Ich habe meinen Mann, Oma und Opa (im Haus nebenan) und relativ grosse Kinder und trotzdem muss ich manchmal organisieren bis zur Schmerzgrenze. Gleich nächste Woche ist Taufe von meinem Neffen, da sind Oma und Opa natürlich auch dabei und Hund wird in der Kirche nicht gerne gesehen
Müssen wir wieder schauen wie wirs machen (mein Grosser hat nichts gegen Kirche schwänzen und darauf wirds rauslaufen :-)Nochmal in Ruhe durchdenken und ggfls offen auf den Züchter zugehen und ihn bitten Dich aus dem Vertrag zu entlassen.
Ich drück Dir die Daumen, wie auch immer Du Dich entscheidest.
Heike
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Ich seh jetzt nicht so das Problem, dass Du das mit dem Welpi nicht gebacken bekommst.
Auf der einen Seite sollte man den Hund vom Züchter und nicht vom Vermehrer kaufen, auf der anderen Seite immer daheim sein und nicht arbeiten gehen. Irgendwo muss das Geld auch herkommen. Und ich denke hier gibt es viele Leute, die VZ arbeiten mit Hund.
Worüber ich ein wenig nachdenke, und warum Du vielleicht auch so ein derart ungutes Gefühl hast, ist, Du hast zwar einen Plan, aber der muss funktionieren.
Dir fehlen momentan noch die B-Optionen.
- was, wenn er nicht mit ins Büro darf?
- was, wenn er nicht alleine bleibt während des Sports?
- was, wenn es doch viel länger dauert bis er das alles kann?Wenn Du Plan B auch noch stehen hast, vielleicht kannst Du Dich dann selbst etwas mehr entspannen.....
- z.B. ein netter Nachbar kümmert sich, während Du in der Arbeit bist
- ein befreundetes Mädel / Junge setzt sich in Deine Wohnung während Du zum Sport fährst oder Deine Kids können mit jemandem mitfahren...... - Vor einem Moment
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