Hund ausgesucht - jetzt RIESEN-Angst!?
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Wenn du jetzt noch ein Kind bekommen würdest, würde dann auch jeder entsetzt aufschreien?
In der Familie sind zwei Erwachsene die sich um den Hund kümmern, 2 Kinder die vormittags außer Haus sind und es soll "nur" ein Welpe einziehen. Der braucht keine 24Stunden-Bespaßung, nein, der kann auch mal Ruhe vertragen.
Klar musst du dir im Klaren sein, dass es manchmal anstrengend sein wird alles unter einen Hut zu bekommen, aber ganz ehrlich - man kann es schaffen.
Ich bin auch voll berufstätig (war ich auch als Mia als Welpi einzog) aber mit guter Organisation geht es. Mich stört es nicht, dass ich morgen schon um 5.30 Uhr aufstehe um vor der Arbeit im Dunklen mit dem Hund zu laufen. Mein Hund ist es mir wert. Und darüber musst du dir im Klaren sein: Ist der der Hund den Mehraufwand an Arbeit und Organisation wert oder nicht?Dazu kommt, dass ich denke deine Zweifel liegen nicht an der Sache selbst, sondern daran dass du vom Charakter her einfach so bist, oder?

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Hallo,
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Ich denke auch das es eine Charakterfrage ist, wie jemand mit so einer Situation umgeht. Und meiner Meinung nach machen sich nur verantwortungsbewußte Menschen so viele Gedanken.
Wenn man danach geht das du zwei Kinder und einen Job hast und deswegen keinen Hund halten solltest, dürften ja total viele Leute keinen Hund besitzen. Ich finde es gar nicht so schlimm das das Hauptaugenmerk nicht auf dem Hund liegen kann. Der braucht wahrlich keine 24 Stunden Animation. Daraus resultieren eher viele Probleme in der Erziehung. Dadurch das der Hund ein Mitglied der Familie ist, aber eben nicht DAS Wichtigste, weiß er von Anfang an welchen Status er hat und wird sich gut einfügen.
Das Wichtigste ist doch das Du Dir die Mehrbelastung zutraust, dann ist es auch zu schaffen.
Schreib doch mal wie es Dir jetzt geht. Hast Du Dich schon an den Gedanken gewöhnt bald ein "3.Kind" zu haben?

LG
Birgit -
Nur um das mal kurz klar zu stellen: Ich habe nie gesagt, das der Hund 24 Stunden Bespaßung braucht und soweit ich das gelesen habe, auch Niemand anderes hier. Aber ein Welpe muss nun einmal vieles gezeigt bekommen und das Alleinsein langsam aufgebaut werden. Sonst kann das ganz schnell in einer zerstörten Einrichtung und viiiel Stress enden. Und da die Themenstarterin sowieso schon so einen vollgepackten Tag hat, weiß ich eben nicht, ob sie sich da wirklich noch einen Welpen anschaffen sollte. Dennoch bleibt es nun einmal ihre Entscheidung. Ich finde es auch sehr gut, das sie sich so viele Gedanken macht und wollte eig. nur, das sie auch diese aufgezählten Sachen bei ihrer Entscheidung bedenkt.
P.S.: Es hat auch Niemand gesagt, das sie keinen Hund halten sollte (zumindest soweit ich das gelesen habe), erst Recht nicht wegen ihrer Kinder und ihrem Job. Ich werde nach beendetem Studium auch arbeiten und habe dabei meinen Hund, allerdings kennt er das Alleinsein dann auch und ist daran gewöhnt.
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Ich glaube das kennt jeder mit den Ängsten, ich wollte sogar auf der Hinfahrt zum Züchter wieder umdrehen :) Nun sind 10 Monate vergangen und ich mag keinen Moment mehr missen :)
Man schafft das alles man muss es nur wirklich wollen
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Puh... so viele Antworten! Wahnsinn!
Also - nicht nur ich habe letzte Nacht kaum geschlafen. Mein Männe ebenso. Er wird sich jetzt erst einmal eine Woche Urlaub nehmen und danach in der Zeit, in der ich arbeiten muss, von zu Hause aus arbeiten. Die Kleine wäre dann bis ca. zur ersten Januarwoche unter ständiger "Aufsicht". Da sollte es doch mit der Stubenreinheit klappen!?
Und ja - alle, die vermuten, dass ich so eine "Grübeltante" und "Bedenkenträgerin" bin, haben recht. Ich mache mir vorab immer sehr, sehr viele Gedanken und versuche eben auch alle negativen Seiten mit "abzugraben". Wir haben deshalb ja auch vorher schon mit einer Hundetrainerin Kontakt aufgenommen. Die war auch hier, hat sich uns, unser Haus, den Garten unsere Kinder etc. angeschaut und meinte, das sei alles gar kein Thema. Auch hat sie uns explizit zu einem Collie (alternativ Pudel oder Riesenschnauzer) geraten, da sie meinte, dass diese Hunde besonders kinderfreundlich und leicht zu erziehen seien.
Mit der Züchterin haben wir über all das natürlich auch gesprochen (auch schon in Telefonaten vor unserem Besuch). Sie hat uns daraufhin auch nur zwei Hündinnen empfohlen, die beide vom Charakter her eher ruhig und besonnen erscheinen (nicht ängstlich, aber eben erst einmal abwartend).
Wir könnten es zudem so handhaben, dass mein Mann die Kleine an unserem stressigen Montag grundsätzlich mit ins Büro nimmt. Sie wäre dann knapp 5 Monate - da müsste das doch gehen, oder?
Ich bin jedenfalls sehr froh über jeden Eurer Beiträge - zeigt dies doch auch Euer ernsthaftes Bemühen um eine wirklich gute Lösung für alle!!!
DANKE!!! -
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wie sagt man hier in wien so schön:
sch*** di ned o
wirst sehen, nach ein paar eingewöhnungstagen hat sich das alles eingespielt. klar ist so ein hundebaby anstrengend, aber WIE anstrengend es wird, hast du grösstenteils selbst in der hand. ein hund der als welpe 24 stunden am tag betüdelt wird, wird diese rundum-betüdelung auch später einfordern. ein hund der von anfang an ruhe halten lernt, wird das auch später gut können. du formst den hund - im rahmen seiner charakterlichen möglichkeiten - zu deinem neuen familienmitglied. ich will das gar nicht schönmalen, bei uns gabs auch tage an denen ich dachte "warum um alles in der welt hab ich mir DAS angetan", aber das geht vorbei. wenn ihr zusammen helft wird das wunderbar.
viel spass mit dem familiennachwuchs - und fotos fotos fotos !!!!!!!
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Oh was für eine Süße...
Ich denke das sie mit ins Büro kommt ist kein Problem.
Wichtig ist, dass ihr sie von Anfang an daran gewöhnt auch gelassen liegen zu bleiben...
Ich versuche in der Wohnun zB möglichst wenig mit ihr zu machen. Klar spielen wir ab und zu, aber grundsätzloch bedeutet Wohnung allein beschäftigen oder schlafen. Und das klappt super.
Nachmittags will sie zwar gern ihre Spielstunde haben, aber das geben wir ihr auch und je länger wir sie haben umso entspannter werden alle Situationen.
Wir haben sie zB von Anfang an (sprich seit 4 Wochen
) mit ins Restaurant genommen. Dort legt sie sich mittlerweile freiwillig unter den Tisch und schläft, bis wir wieder gehen wollen oder sie auch Hunger bekommt 
Also alles Übungssache und jemehr sie in der Zeit, wo ihr euch intensiv kümmert, kennenlernt umso leichter wird die Zeit danach.
Ich bin zwar keine HUNDEEXPERTIN, aber ich hatte genau die gleichen Sorgen, Bedenken und Ängste wie du.
Nach 4 Wochen kann ich sagen, dass alles viel entspannter ist als erwartet und meine Gedanken sie zurück zu bringen sind wie weggeblasen.Viel Spaß also

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