Hund verändert sich in einer Woche massiv???

  • Was ich nicht so ganz verstehe sind ein paar sachen.
    1. liegt der hund mit auf der couch? Hat er auch mal ruhe?
    Warum muß er den maulkorb aufziehen, wenn der ihm nichtmal antrainiert wurde?

    Er kann doch eh nicht frei laufen, da kann man mit ihm trainieren das er nicht alles vom boden frißt.
    Der maulkorb lößt damit doch nicht das problem.
    Laß den maulkorb ab, und kontrolliere ihn.
    Und wenn es sein muß, dann trainiere mit ihm das maulkorb tragen, und nicht druf dat ding und fertig is et

    Dann holt euch nen trainer ins haus, und schmeiß den hund von der couch und wenn es so ist auch aus dem bett, weiß iihm einen bestimmten platz zu, wo er liegen darf.
    Streichel und spiel nicht mit ihm wenn er es will, ignoerieren heioßt hier die deviese.
    erst streicheln wenn ihr das wollt

  • Zum Fressen von allerlei Dingen, weshalb ihr den Maulkorb aufsetzt: Ich habe bisher von vielen Hunden gehört, die alles gefressen haben , weil die Ernährung nicht stimmte. Ein Teil der HH barft jetzt, ein anderer Teil hat anderes Futter gekauft. Knut hat damals tierische Blähungen gehabt, weil er das Futter nicht vertragn hat, kurz nachdem wir ihn geholt haben. Deshalb hat er auch in die Wohnung gemacht, obwohl er von jeher stubenrein ist: Das dämlich Frolic hat ihn ganz verrückt gemacht! Habe dann Proben gekauft/kostenlos angefordert und nach zwei Tagen war er wieder stubenrein, sein Magen wra ruhig und er hatte keine Schmerzen mehr :-) Bei uns klappt Hill`s Science Plan gut, bei der befreundeten Goldenretrieverhündin, die Hundesch**** liebte, hat es auch damit und teilbarfen geholfen!
    Maulkorb wäre für mich die letzte Instanz! Versucht es doch nur mit der Leine und wachsamem Auge?! So ist es ein eher schlechter Start für euch alle....


    lg

  • Ich würde auch das Futter ändern. Unsere Hündin hat sich auch total unwohl gefühlt, weil sie das Futter nicht vertrug. Sie war unruhig und hatte üble Blähungen. Einen Versuch wäre es doch wert. Guck mal im Futterthread nach guten Futtersorten.

  • Ja, unser Hund darf auf die Couch und auf das Bett.

    Könnte sicher am Futter liegen, weil er einige Umstellungen hinter sich hat.

    Allerdings ist ja unsere Überlegung, dass der Hund sicher spürt, dass wir Angst haben vor ihm und wir nicht finden, dass es so Sinn macht.

  • Zitat

    Ja, unser Hund darf auf die Couch und auf das Bett.

    Könnte sicher am Futter liegen, weil er einige Umstellungen hinter sich hat.

    Allerdings ist ja unsere Überlegung, dass der Hund sicher spürt, dass wir Angst haben vor ihm und wir nicht finden, dass es so Sinn macht.

    Was frisst er denn derzeit?

    Nee, so ist das natürlich schwierig. Wie gesagt, alleine bringt ihr das, glaub ich, nicht hin. Seid ihr bereit, es mit einem Trainer zu versuchen?

  • Zur Zeit frisst er Pedigree Trockenfutter. Schmeckt ihn aber seit heute nicht mehr, weil er es anknurrt.

    Wir wären zwar bereit dafür, allerdings braucht das eben und wir haben Angst, dass in der Zwischenzeit was passiert. Einfach weil er so unberechenbar ist bzw. man ja auch im Vorhinein nicht weiß, ob es danach wirklich besser ist.

  • moin,

    kann den anderen nur zustimmen, eine Ferndiagnose ist leider nicht möglich, also bitte einen Trainer aufsuchen, aus welcher Gegend kommt ihr denn? Kann bestimmt jemand einen guten empfehlen.

    Der Hund hat meiner Meinung nach totalen Stress und ist so was von überfordert, und da er nicht reden kann, tut er das einzige was er kann um auf sich aufmerksam zu machen, nämlich zwicken und schnappen und halt auch beissen wenn er sich gar nicht anders zu helfen weiss.

    Wenn ihr jetzt schon daran denkt ihn zurück ins Tierheim zu bringen, solltet ihr das meiner Meinung nach tun, dann wäre jeder Tag länger bei euch nicht gut für den Hund, und er hätte vielleicht in einem neuen Zuhause bessere Chancen glücklich zu werden.

    P.s.Pedigree würde ich auch anknurren :gut: Ist nicht wirklich hochwertiges Futter, mit vielen Zusatzstoffen drin und so

  • Zitat


    Wir wären zwar bereit dafür, allerdings braucht das eben und wir haben Angst, dass in der Zwischenzeit was passiert. Einfach weil er so unberechenbar ist bzw. man ja auch im Vorhinein nicht weiß, ob es danach wirklich besser ist.

    Was soll passieren? Habt ihr kleine Kinder im Haus?

    Ihr habt recht, ob es hilft weiss man erst hinterher, der kleine ist nämlich ein Lebewesen mit Gefühlen, etc

    Kennt er ein "nein"?
    Weiss er was "aus" bedeutet?
    Was macht ihr mit ihm? Also wie beschäftigt ihr ihn?

  • Wir haben ja auch einen Hund aus dem TH und haben ihm anfangs auch viel erlaubt, so nach dem Motto: "Der arme Hund aus dem TH - jetzt darf er sein Leben erst mal genießen". Und daher darf Hundi sich auch fast alles herausnehmen.

    Bei Hunden kommt dieses menschliche Selbstverständnis aber meist so an, daß die meinen, Mensch, ich darf ja alles, also bin ich wohl der wichtigste hier. Das bedeutet, daß er dann auch die die Rudelführer-Rolle gedrängt wird, die Hundi aber gar nicht möchte bzw. ausfüllen kann.

    Ich habe das Gefühl, daß Hunde sich viel wohler fühlen, wenn ihnen (zumindest anfangs) ein fester Platz zugewiesen wird, evtl. auch erst mal nur in einem Zimmer lassen, dann ist die neue Welt nicht so groß für ihn. Fester Platz bedeutet in diesem Fall wirklich, daß der Hund sich größtenteils nur auf diesem Platz aufhält und wenn IHR mit ihm spielen/streicheln/rausgehen wollt oder IHR wollt, daß er auch woanders sein darf (auf dem Teppich vor Euren Füßen), dann darf er von diesem Platz runter. Danach schickt Ihr ihn wieder dorthin. Aber bitte lieb und den Platz positiv verstärken mit Leckerli. Am Anfang vielleicht immer zwischendurch mal ein Leckerchen geben, wenn er brav auf seinem Platz bleibt.

    Hört sich schlimmer an als es ist aber der Hund ist ja bei Euch und nicht alleine. Wir haben es auch so gemacht, daß wenn wir das Zimmer wechseln (z. B. zum Essen kochen in der Küche) ihm dort einen Platz zugewiesen. Wir haben einfach die Decke mitgenommen und er hat sich dort drauf gelegt.

    Futter haben wir ihm am Anfang auch nur ausschließlich aus der Hand gegeben und auch nur, wenn er (zumindest etwas) dafür "gearbeitet" hat. Und wenn's am Anfang nur "Sitz" oder "Platz" ist oder er hört beim Spazieren gehen auf seinen Namen und kommt zu Euch. Nur, wenn der Hund mit Euch zusammen arbeitet, gibt es was zu Fressen. Ansonsten spart Ihr halt Futter ;) Keine Sorge, Hundi merkt schnell, daß er nur Fressi bekommt, wenn er sich kooperativ zeigt!

    Und sucht Euch bitte einen guten Hundetrainer, mit dem Ihr evtl. auch erst mal einige Einzelstunden macht. Kostet zwar etwas mehr, bringt aber auch ungleich mehr!

    Ich wünsche Euch viel Glück mit dem Kleinen!

  • Ferndiagnosen sind natürlich eher schlecht, aber ich kann dir sagen 6 mal in 10 minuten zu pieseln ist sehr unnormal und deutet entweder auf eine Blasenentzündung hin oder aber auf Markieren.
    Macht er denn dann richtige Pfützen ins Haus oder hebt er sein Bein und macht ein paar Spritzer?

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