Dominaz bei einer Hündin "normal" ?
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Hallo liebes Hundeforum. Ich melde mich gleich mal mit einem Problem zu Wort. Obwohl ich eigentlich gar nicht weiß, ob es wirklich ein Problem ist. Ich bin verunsichert.
Meine Hündin ist 2 Jahre und sie ist ziemlich dominant. Sie ist ein Rottweiler. Nun habe ich mich vorgestern mit einem Rüdenbesitzer unterhalten, dessen Rüde, von meiner Hündin mächtig "auseinander genommen" wurde. Lange Rede kurzer Sinn: Der Rüde war 4 und meine Hündin ist 2.
Der BEsitzer vom anderen Hund meinte, dass ein solches Verhalten unnatürlich und sogar schädlich wäre. Ich solle mit ihr mal zu einem Hundepsychologen. Der Mann war nicht böse oder unverschämt. Er hat mir alles ganz ruhig und sachlich erklärt:
Es sei nicht normal, dass sich ein Weibchen gegen einen Rüden auflehnt und ihn attackiert. Es sei so, dass sich Weibchen generell dem Rüden unterordnen und der Rüde der "Chef" ist. Rüden seien wilder und gingen keiner "Schlägerei" aus dem Weg. Bei Weibchen wäre es unnormal und sehr seltsam, dass sie ein Dominanzverhalten an den Tag legen. Dominanz kommt durch Testosteron und somit ist dominantes Verhalten den Rüden vorbehalten. Weibchen sei es nicht gegeben, dem Rüden die "Macht" streitig zu machen und sie hätten kein Interesse dafür, das Männchen im Rang in Frage zu stellen.
Nun weiß ich genau, dass meine Kleine eigentlich ganz gut sozialisiert ist und keinem was antut. Natürlich fange ich sofort an, mich selbst zu hinterfragen, weil der Mann mich etwas verunsichert hat. Und es stimmt, meine Hündin ist wirklich dominant und macht auch vor Auseinandersetzungen mit Rüden nicht halt. Habe ich jetzt irgendwie wirklich eine gestörte Hündin an der Leine oder "dürfen" auch Hündinnen einem Rüden klar machen, dass sie Anspruch auf den "Chefsessel" erheben?

Für manche hier vielleicht eine echt dumme Frage, aber für mich wäre es echt wichtig, die ein oder andere Antwort zu hören.
Ich danke schonmal im voraus.
LG Sabine

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20. September 2010 um 14:55
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Interessante Theorie hat dieser Mann da ja...ist mir völlig unbekannt und tu ich unter Blödsinn ab. Ertens ist es nicht naturgegeebn, dass Hündinnen sich Rüden unterordnen (hätte er wohl gerne....). Zweitens waren das doch 2 Fremde Hunde. Die bilden kein Rudel, haben nix miteinander auszumachne und auch keine Rangordnung.
Wieso deine Hündin den Rüden zerlegt hat, darüber solltest du sicher nachdenken, aber mit dieser Geschichte hat es sicher nix zu tun... -

Sorry,
aber ich muß da echt

Also,
erstens ist es so, daß tatsächlicher eher die Hündinnen "das Sagen" haben.
Das ist auch bei den Wölfen so.Das war wohl eher so eine Art verletzter Stolz gewesen, was da aus dem Rüdenbesitzer gesprochen hat.
Tja,
und wegen der sogenannten Dominanz, da werden Dir andere noch viel mehr und vor allem viel besser was schreiben können, als ich
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Dieses "Dominanzgerangel" zwischen fremden Hunden würde ich gar nicht zulassen. Hat wie ja schon gesagt auch nicht wirklich was mit Dominanz zu tun.
In den gemischen Rudeln in unserer Familie hatten eigentlich immer die Weiber das sagen. Die Jungs wurden nur gerne draussen vorgeschickt. -
Also meine Hündinn dominiert auch Rüden, sofern diese sich das gefallen lassen, aber von deiner Theorie hab ich auch noch nie was gehört oder jemals in einem Hundebuch gelesen.
Jeder Hund ist verschieden.
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Hi
Zitat
Meine Hündin ist 2 Jahre und sie ist ziemlich dominant. Sie ist ein Rottweiler. Nun habe ich mich vorgestern mit einem Rüdenbesitzer unterhalten, dessen Rüde, von meiner Hündin mächtig "auseinander genommen" wurde. Lange Rede kurzer Sinn: Der Rüde war 4 und meine Hündin ist 2.
Wem gegenüber ist sie dominant? Soll heißen: dominiert sie Lebewesen und/oder Situationen sehr oft? Wie äußerst sich das?Zitat
Es sei nicht normal, dass sich ein Weibchen gegen einen Rüden auflehnt und ihn attackiert. Es sei so, dass sich Weibchen generell dem Rüden unterordnen und der Rüde der "Chef" ist. Rüden seien wilder und gingen keiner "Schlägerei" aus dem Weg. Bei Weibchen wäre es unnormal und sehr seltsam, dass sie ein Dominanzverhalten an den Tag legen. Dominanz kommt durch Testosteron und somit ist dominantes Verhalten den Rüden vorbehalten. Weibchen sei es nicht gegeben, dem Rüden die "Macht" streitig zu machen und sie hätten kein Interesse dafür, das Männchen im Rang in Frage zu stellen.
Also erstens, es ist absolut nicht ungewöhnlich dass sich eine Hündin einem rüden gegenüber dominant verhält (bzw sie gegenüber einem Rüden in einer bestimmten Situation dominiert, um es zu präzisieren).
Dominanz ist die Beschreibung einer Zweierbeziehung, also somit keine eigenschaft. Das, was der nette Herr mit dem Testosteron meint, ist das irrationale handeln das zu Konflikten führt. Stimmt zwar, hat aber nichts mit Dominanz zu tun. Eher mit einer Wirtshausprügelei, bei der man ausser Kontrolle gerät.ZitatUnd es stimmt, meine Hündin ist wirklich dominant und macht auch vor Auseinandersetzungen mit Rüden nicht halt. Habe ich jetzt irgendwie wirklich eine gestörte Hündin an der Leine oder "dürfen" auch Hündinnen einem Rüden klar machen, dass sie Anspruch auf den "Chefsessel" erheben?

Eine Auseinandersetzung kann viele Ursachen haben. Ich glaube eher, Deine Hündin bedrängt den anderen, oder wird vom anderen bedrängt und will dann die Fronten klären, bzw. ihre vorhergehende Drohung durchsetzen.Für mehr Details, müsstest Du eine umfassendere Beschreibung liefern :)
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Was für ein Käse
Natürlich dürfen Hündinnen ebenfalls ihre Meinung sagen.
Bei Mücke und Bandit haben die Weiber IMMER das Sagen...alles unnormale Hunde quasi...
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Zitat
Interessante Theorie hat dieser Mann da ja...ist mir völlig unbekannt und tu ich unter Blödsinn ab. Ertens ist es nicht naturgegeebn, dass Hündinnen sich Rüden unterordnen (hätte er wohl gerne....). Zweitens waren das doch 2 Fremde Hunde. Die bilden kein Rudel, haben nix miteinander auszumachne und auch keine Rangordnung.
Wieso deine Hündin den Rüden zerlegt hat, darüber solltest du sicher nachdenken, aber mit dieser Geschichte hat es sicher nix zu tun...Sie wollten beide einen Stock und haben sich dann um diesen leicht "geprügelt". was damit endete, dass der Rüde (4 jähriger Husky) auf dem Rücken lag und sich meiner Hündin unterwarf bzw. von ihr gezwungen wurde, liegen zu bleiben.
Daraufhin hat er diese Aussagen gemacht.....
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Zitat
Meine Hündin ist 2 Jahre und sie ist ziemlich dominant.woran machst du das fest?
ZitatSie ist ein Rottweiler. Nun habe ich mich vorgestern mit einem Rüdenbesitzer unterhalten, dessen Rüde, von meiner Hündin mächtig "auseinander genommen" wurde. Lange Rede kurzer Sinn: Der Rüde war 4 und meine Hündin ist 2.
was heißt auseinander genommen? ist der rüde verletzt? wie kam es dazu?
ZitatDer BEsitzer vom anderen Hund meinte, dass ein solches Verhalten unnatürlich und sogar schädlich wäre.
wenn der rüde sie bedrängt hat, dann nicht.
ZitatEr hat mir alles ganz ruhig und sachlich erklärt:
Es sei nicht normal, dass sich ein Weibchen gegen einen Rüden auflehnt und ihn attackiert. Es sei so, dass sich Weibchen generell dem Rüden unterordnen und der Rüde der "Chef" ist.
ne, genau andersrum wird ein schuh drauß.
ZitatRüden seien wilder und gingen keiner "Schlägerei" aus dem Weg. Bei Weibchen wäre es unnormal und sehr seltsam, dass sie ein Dominanzverhalten an den Tag legen. Dominanz kommt durch Testosteron und somit ist dominantes Verhalten den Rüden vorbehalten. Weibchen sei es nicht gegeben, dem Rüden die "Macht" streitig zu machen und sie hätten kein Interesse dafür, das Männchen im Rang in Frage zu stellen.
das ist blödsinn. das hätte er wohl gern.
ZitatNun weiß ich genau, dass meine Kleine eigentlich ganz gut sozialisiert ist und keinem was antut. Natürlich fange ich sofort an, mich selbst zu hinterfragen, weil der Mann mich etwas verunsichert hat. Und es stimmt, meine Hündin ist wirklich dominant und macht auch vor Auseinandersetzungen mit Rüden nicht halt. Habe ich jetzt irgendwie wirklich eine gestörte Hündin an der Leine oder "dürfen" auch Hündinnen einem Rüden klar machen, dass sie Anspruch auf den "Chefsessel" erheben?

was meinst du ständig mit mit der Chefnummer? nur weil sie sich vom rüden nicht bedrängen läßt, will sie nicht die weltherrschafft.
beschreib doch mal, wie die situation genau war.
gruß marion
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Na, da ging es um die Ressource "Stöckchen". Dass sich Hunde um sowas (oder auch um andere Ressourcen streiten) ist nicht ungewöhnlich. Das solltest du aber unterbinden, die haben das nicht unter sich auszumachen.
Wenn ich mit Belli spiele, und es kommt ein anderer Hund, pack ich das Spielzeug weg (auch Stöcke). - Vor einem Moment
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