Ist der Hund "dumm"?
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Hallo,
daß meine verstorbene Hündin mit ihren vielen Tricks, die sie konnte, und auch gleich apportieren, und schauen, wenn man sagte "guck mal da.." gemacht hat, sehr begabt war, weiß ich ja.
Aber ich bin bei meiner neuen Hündin verzweifele ich!!! Nun ist sie 19 Wochen alt. Ich versuche Ihr apportieren beizubringen. Nicht nur zum Spaß - nein, wer heute den "Hundeprofi" gesehen hat, kennt auch mein Problem: Der Hund beißt in die Beine, frißt alles draußen und gibt sein Spielzeug nicht ab. Ok, Letzteres bekomme ich in den Griff.
Aber das Apportieren, was Abhilfe schaffen soll, bekomme ich einfach nicht hin! Sie glotzt nur mich an, und geht auch nicht los zum Spielzeug.
Ich habe schon so viel versucht. Auch die Spielzeuge gewechselt - nix. Mittlerweile denke ich schon, der Hund ist nicht stur, sondern dumm.
Ich weiß, es ist nicht richtig, daß zu denken, aber ich bin auch echt frustriert!!!

19 Wochen ist die Kleine nun alt. Wie bekomme ich das Apportieren denn sonst noch bloß hin? Ich dachte, daß das für die Hunde das Einfachste ist, aber die rennt ja gar nicht erst dahin. In dem Moment, wenn ich ihr das Kommando gebe glotzt sie nur mich an, ja läuft zu mir anstatt dort zum Spielzeug.
Ich ignoriere sie dann. Manchmal geht sie dann zum Spielzeug. Und wenn sie es wirklich mal im Mund hat, und ich sie dann lobe, läßt sie es sofort fallen und kommt ohne es zu mir.
Wie gesagt, meine verstorbene Hündin konnte das von Anfang an.
Ist das Apportieren denn wirklich so schwer zu erlernen, oder ist der Hund tatsächlich zu blöd oder zu jung dafür?
Da der andere ja alles gleich konnte, kann ich auch leider nicht beurteilen, ab das Verhalten meiner jetzigen Hündin normal ist, oder Frech- oder Dummheit.Danke für Tipps!
Liebe Grüße
Amelia
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich denke wenn sie mit süßen 19 Wochen noch nicht apportieren kann ist sie nicht gleich dumm. Und selbst wenn, dann ist es deine Aufgabe einen Weg zu finden ihr zu erklären was du von ihr möchtest, apportieren kann nun wirklich jeder Hund lernen.
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Wenn dein Hund mit 19 Wochen so auf dich fixiert ist, dass sie zu dir gelaufen kommt statt zum Spielzeug, dann ist das super. Das würde ich dringend nutzen und bestätigen, statt es zu ignorieren, ein frühzeitig aufgebauter gut sitzender Rückruf ist viiiieeel wichtiger als Apportieren

Ansonsten glaube ich, dass ein Hund mit 19 Wochen noch nicht apportieren können muss. Das hat nichts mit Dummheit oder so zu tun, dein Hund ist einfach noch nicht so weit.
LG, Henrike
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Öhm....Amelia........
Nicht böse sein, aber....hör bitte auf zu vergleichen. Viele deiner eröffneten Themen stehen im Vergleich zu deiner verstorbenen Hündin. Die Jetzige hat auch ein Recht auf ihr eigenes Wesen und sie ist nun einmal anders. Ein Individuum halt. Lass deine verstorbene Hündin gehen und widme dich dem neuen Mäuschen. Nicht böse gemeint, eher das Gegenteil!
Ich habe mir auch nach 3 Wochen wieder einen Welpen angeschafft und unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Mein verstorbener Hund war auch total anders.Eloy ist auch schwarz, er ist auch ein Schäfi, aber er ist ein Eloy und kein Andor und das ist auch gut so.

Apportieren ist nicht das Maß aller Dinge, schon gar nicht mit 19 Wochen. Geniesse die Welpenzeit, wachst zusammen und dann läuft das schon.

Dumm ist sie mit Sicherheit nicht. Sie weiß nicht, was DU von ihr willst.
LG Ute
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Mit 19 Wochen brauchst du erst einmal nur gaaanz wenig von deinem Hund zu erwarten. Achte mal lieber darauf, was der Hund dir in Sachen Apportieren usw. freiwillig anbietet. Darauf kannst du dann aufbauen.
Denke, wenn dein Hund etwas nicht begreifen "will", was DU verkehrt gemacht haben könntest. Der Hund ist nicht dumm und auch nicht unwillig, wenn er etwas nicht begreift, der Mensch war dann einfach nicht fähig sich dem Hund verständlich zu machen. Es gibt keine dummen Schüler, nur unfähige Lehrer. Und bleibe mal ganz ruhig, jeder ist mal ein unfähiger Lehrer, auch so Leute wie Fichtlmeier, Lorenz oder Rütter, nobody is perfect.
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Hallo,
daß meine verstorbene Hündin mit ihren vielen Tricks, die sie konnte, und auch gleich apportieren, und schauen, wenn man sagte "guck mal da.." gemacht hat, sehr begabt war, weiß ich ja.
Aber ich bin bei meiner neuen Hündin verzweifele ich!!! Nun ist sie 19 Wochen alt. Ich versuche Ihr apportieren beizubringen. Nicht nur zum Spaß - nein, wer heute den "Hundeprofi" gesehen hat, kennt auch mein Problem: Der Hund beißt in die Beine, frißt alles draußen und gibt sein Spielzeug nicht ab. Ok, Letzteres bekomme ich in den Griff.
Aber das Apportieren, was Abhilfe schaffen soll, bekomme ich einfach nicht hin! Sie glotzt nur mich an, und geht auch nicht los zum Spielzeug.
Ich habe schon so viel versucht. Auch die Spielzeuge gewechselt - nix. Mittlerweile denke ich schon, der Hund ist nicht stur, sondern dumm.
Ich weiß, es ist nicht richtig, daß zu denken, aber ich bin auch echt frustriert!!!

19 Wochen ist die Kleine nun alt. Wie bekomme ich das Apportieren denn sonst noch bloß hin? Ich dachte, daß das für die Hunde das Einfachste ist, aber die rennt ja gar nicht erst dahin. In dem Moment, wenn ich ihr das Kommando gebe glotzt sie nur mich an, ja läuft zu mir anstatt dort zum Spielzeug.
Ich ignoriere sie dann. Manchmal geht sie dann zum Spielzeug. Und wenn sie es wirklich mal im Mund hat, und ich sie dann lobe, läßt sie es sofort fallen und kommt ohne es zu mir.
Wie gesagt, meine verstorbene Hündin konnte das von Anfang an.
Ist das Apportieren denn wirklich so schwer zu erlernen, oder ist der Hund tatsächlich zu blöd oder zu jung dafür?
Da der andere ja alles gleich konnte, kann ich auch leider nicht beurteilen, ab das Verhalten meiner jetzigen Hündin normal ist, oder Frech- oder Dummheit.Danke für Tipps!
Liebe Grüße
Amelia
Sag mal....
.... magst Du Deinen neuen Hund eigentlich?Sorry, dass ich das frage, aber es war das, was mir zuerst in den Sinn kam, als ich das "blöd, dumm, stur, frech" von "dem Hund" in Deinem Text gelesen habe.
Vielleicht solltet Ihr erst mal mit liebevollem Vertrauen und Bindung anfangen, bevor sie ein Dressurpferdchen wird, oder?
Weiss nicht, aber den Besitzern heute bei Rütter hätt ich auch ins Bein gebissen, so wie die ihren Hund angeschnauzt haben. Bei Dir weiss ich das natürlich nicht..... aber wie Rütter es sagte: meist ist das Problem am anderen Ende der Leine zu suchen.
Nimm mir meine ehrlichen Worte nicht übel.
LG Falbala -
Zitat
Aber ich bin bei meiner neuen Hündin verzweifele ich!!! Nun ist sie 19 Wochen alt. Ich versuche Ihr apportieren beizubringen.ZitatSie glotzt nur mich an
ZitatIch habe schon so viel versucht. Mittlerweile denke ich schon, der Hund ist nicht stur, sondern dumm.
ZitatIch weiß, es ist nicht richtig, daß zu denken, aber ich bin auch echt frustriert!!!

Kein einziges positives Wort, du machst deinem Nick alle Ehre, das klingt traurig, wie du über deinen jungen Hund sprichst.
Ich habe zwei Hunde, die sehr, sehr unterschiedlich sind, deswegen frustiert mich keiner von ihnen.
Beide apportieren übrigens nicht.ZitatIch ignoriere sie dann.
Was soll das denn bringen?
Wie fühlt sich dein Hund damit?
Schon mal darüber nachgedacht?
Du verwirrst sie.ZitatWie gesagt, meine verstorbene Hündin konnte das von Anfang an.
Das ist schön, diese nicht - und das frustiert dich?
Verstehe ich nicht, nimm sie so, wie sie ist.ZitatIst das Apportieren denn wirklich so schwer zu erlernen, oder ist der Hund tatsächlich zu blöd oder zu jung dafür?
Da der andere ja alles gleich konnte, kann ich auch leider nicht beurteilen, ab das Verhalten meiner jetzigen Hündin normal ist, oder Frech- oder Dummheit.Du solltest überdenken, ob du sie mit deinen Anforderungen möglicherweise frustierst.
So wie du über sie schreibst, Gott sei Dank versteht sie es nicht, ist sie wahrscheinlich frustiert, denn deine Einstellung und deinen Frust wird sie spüren....
Deine negative Stimmung und Einstellung wird sich durchaus übertragen.Kein Lebewesen kann das andere ersetzen.
Und deine jetzige Hündin kann nichts für ihre "kluge", apportierfreudige Vorgängerin.Ändere deine Einstellung zur Hündin und setze sie mit dem Apport nicht unter Druck, das klingt ja furchtbar.
Oder war die Anschaffung zu früh?Gruß
Leo -
Ich muss mich den anderen leider anschließen. Bitte kläre doch einmal in aller Ruhe und ganz ehrlich mit Dir selbst deine Gefühle zu Deiner neuen Hündin. Bist Du wirklich schon bereit für Sie? Oder steht zu befürchten, dass sie ihr Leben quasi im Schatten Deiner verstorbenen Hündin verbringen muss?
Deine Hündin ist nicht dumm, sondern klug. Sie sieht einfach keinen Sinn darin, Dir ein Objekt zurückzubringen, was Du offensichtlich in der Absicht, es loszuwerden, von Dir schleuderst, wie sie ja jeweils beobachten kann.
Liebe Grüße
Wauzihund -
Ja, alle haben leider auf die eine oder andere Weise recht, auch Traurig.
Um die Kuh vom Eis zu bekommen, reicht die Kritik an Traurig jetzt aber vollkommen.
Traurig, dein neuer Hund ist eine eigene Persönlichkeit. Er (sie) kann Dinge und hat Eigenschaften, die dein alter Hund nicht hatte bzw. konnte. Das ist normal, gut und auch schön so. Neue Liebe, neues Glück. Du hattest deine alte Liebe und altes Glück mit deiner vorherigen Hündin. Das ist schön und das kann dir auch niemand mehr nehmen.
Jetzt aber kommt es darauf an, dass du gemeinsam mit deiner neuen Hündin eine neue Liebe und ein neues Glück findest. Trage deine alte Hündin in deinem Herzen, gib aber auch der neuen Zutritt zu deinem Herzen. Und lasse ihr die nötige Zeit dir zu beweisen, dass sie mindestens ebenso gut ist wie die alte. Sie will dir gefallen und sie kann dir gefallen, wenn du sie lässt, wenn du ihr die Möglichkeit dazu gibst.
Alles was du brauchst ist Geduld. Sieh sie dir an, beobachte sie, lerne ihre Gedanken und ihre Art kennen. Dann wirst du ganz schnell die Wege finden, die euch beide ans Ziel führen. Vielleicht wird sie apportieren wie eine Weltmeisterin, vielleicht wird sie statt dessen Dinge für dich erledigen, etwa dir die Schuhe bringen, wenn ihr aus dem Haus wollt. Mal ehrlich, was ist besser? Oder ist beides gleich, ein Beweis der Liebe, nur auf jeweils andere Art?
Gib ihr die Möglichkeit alles zu sein, was sie sein kann. Nicht nur um ihrer selbst willen, auch weil du ihr gegenüber diese Verantwortung trägst. Beweise ihr, dass das Vertrauen gerechtfertigt ist, was sie in dich setzt. Und vor allen Dingen: Habe Geduld mit ihr.
Mein Rüde hat mir mit 4 Monaten die Schüssel am Geschirrspüler nicht mehr vor die Füße geworfen sondern in die Hand gegeben. Meine Hündin wirft sie mir mit 14 Monaten noch vor die Füße. Na und?
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Über die abfälligen Worte über deinen jungen Hund will ich mich überhaupt nicht äußern. :/
Bevor du deine Hündin ignorierst, für etwas, wo sie überhaupt nichts zu kann, solltest du erstmal lernen, wann ein Hund zu etwas in der Lage ist.
Im Gebrauchshundesport, sind die Hunde meist über 2 Jahre, bis sie sauber apportieren können und du verlangst das von einem 19 Wochen alten Hund

Ich habe selbst im letzten Jahr 2 alte Hunde verloren um die ich immer noch trauere, aber das jetzt meinen jungen Bentley spüren zu lassen, käme mir nie in den Sinn, ich bin froh das ich ihn habe und er mir hilft, meine Trauer zu verarbeiten.
- Vor einem Moment
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