im Haus wird nicht gespielt???

  • Was sagt ihr zu dem Rat im zweiten Zitat? Das ganze ist aus einem Pferdeforum und mich hat der Rat schlicht weg entsetzt. Zur Info besagter Welpe ist ein Border Collie und 3 Monate alt.


    *EDIT: Fremde Texte nicht ohne Quellenangabe einstellen!*

  • Ganz so extrem sehen würde ich das nicht - aber bei uns ist im Haus auch Ruhe.

    LG,
    das Krümelmonster.

  • Ich finde den Rat eigentlich sehr gut, gerade für nen BC Welpen. Das kann später sehr helfen, wenn für den Hund klar ist, dass im Haus geschlafen, oder zumindest Ruhe gehalten wird.

    Wobei ich persönlich das wahrscheinlich etwas flexibler gestalten würde.

    Wieso bist du darüber entsetzt?

  • Im Grundsatz ok, auch wenn bei uns gilt, dass im Haus zwar gespielt aber nicht getobt wird. Ruhiges Spiel ist kein Thema, nur sollte der Hund es auch akzeptieren, wenn man mal keine Zeit hat.

    Und zum Aneignen von Dingen: Aufräumen ist doof, auch für Hunde. Ich habe alles sofort wieder fein säuberlich an rt und Stelle bringen lassen, dann war ruckzuck Schluss mit dem Unsinn.

    Klauen dito. Der Hund darf keinen Erfolg haben, dann klaut er auch nicht. Diesen Teil der Ausbildung erledige ich am ersten Tag mit einem Teller voller Brote und Würstchen. Den stelle ich auf den Boden, schiebe den neugierigen Welpen mit dem Unterarm weg bis ich in Ruhe mit dem Welpen neben mir essen kann. Später kommen dann noch 2, 3 erfolglose Klauversuche (immer gleich ausgeben lassen und weg mit dem Kram), dann war es das. Gestern waren meine beiden z.B. 4 Stunden allein im Haus und hatten auch Zugang zur Küche, wo ihr Futter und auch ihr Schmalz offen herumstehen. Da fehlte nicht ein Krümel obwohl die Gelegenheit da war.

  • Ich habe es bisher bei allen meinen Hunden so gehalten, das in der Wohnung nicht gespielt oder getobt wird.
    Spaßprogramm gibt 's draußen.
    Ich hatte nie Probleme mit Hunden die etwas zerstört haben, oder wildes gebelle wenn ich nicht da war.
    Ich finde den Rat nicht schockierend.

  • ich denke, dass es von welpe zu welpe unterschiedlich zu handhaben ist.
    aber wenn der welpe so hochdreht, ist es besonders wichtig, ihm ruhezeiten zu verordnen. das bedeutet: spielen beim gassi gehen, leichte kopfarbeit (sitz, platz, komm, ...) max 5 min lang,
    so kann man einen welpen beschäftigen, und er wird tatsächlich müde davon.

    bei mir gilt auch: in der wohnung wird höchstens kurz gespielt, wenn wir dazu auffordern. spielzeug liegt hier grundsätzlch nicht rum, genausowenig wie futter.
    heißt: hektor liegt in seinem körbchen und pennt.
    action hat er beim gassi gehen genug, da wir nicht nur schnöde spazieren sondern immer einige elemente der unterordnung einbringen. klappen die übungen, wird mit ballspielen belohnt. nach 1-2h gassi gehen ist hektor daher erstmal bedient.
    (hektor ist aber auch erwachsen!! bei einem welpen wäre dieses programm viel zu groß!!)

  • Ich bin im Moment in der Australian-Shepherd-Anschaffungszeit :)
    Und eins kann ich sagen: Bei der Rasse (die dem BC in einigen Punkten ja recht ähnlich ist), ist das Standard! Seh da überhaupt nichts Merkwürdiges dran.

    Es darf ja Denk-/ Suchspiele drinnen geben, nur halt kein Toben etc.
    Dafür muss eben die Auslastung draußen stimmen. Über den Aufwand muss man sich dann schon bewusst sein...

  • Ich halte es so, wie schon von jemandem geschrieben wurde: Bei uns wird sehr wohl im Haus gespielt, aber nicht über Tische und Bänke, sondern ruhige Spiele, die den Bonsai-Bregen ermüden. Und es wird immer nur gemeinsam gespielt und immer nur nach Aufforderung durch mich.

    In dem eingangs geschilderten Fall, scheint mir, geht es aber nicht um Spielen im Haus, sondern um ein Hundekind, dass die Hausordnung noch lernen muss. Da wäre ich auch konsequent dabei, die Unternehmungslust zu zügeln, damit kein flippiger Tyrann entsteht, der den letzten Nerv raubt.

    LG Appelschnut

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