Hündin wird ständig angegriffen
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hallo zusammen
seit eh und je besteht dieses problem mit meiner mittlerweile 4 jahre alten hündin.
ich habe sie mit 9 monaten aus dem TH geholt (w. schäferhund) und dort erfahren das sie als welpe von ihren vorbesitzern stets bei hundebegegnungen auf den arm genommen wurde.am anfang ist sie über straßen und alles vor lauter panik vor fremden hunden (auch mini-hunde) weg gelaufen. viele haben das natürlich als eine tolle jagd angeshen....
das macht sie heute nicht mehr. ich bin über ein jahr regelmäßig zu einer laufgruppe mit ca 30 versch. hunden gegangen und dadurch hat sie gelernt bei angst zu mir zu kommen und nicht weg zu rennen. habe die fremden hunde dann abgeblockt usw.
soweit so gut. allerdings wird sie ständig aus dem nichts raus von fremden hunden angegriffen. gerade gestern wars wieder so weit. glücklicher weise war der andere an der leine, sodass es nicht weiter ausarten konnte (war bei einer senioren-besuch-streichel-gruppe). einen ordentlichen zwicker auf eine geschorene stelle hat sie da abbekommen.
ihre körperhaltung fremden gegenüber ist stets freundlich, aber nicht extrem unterwürfig.
habt ihr ähliche erfahrungen gemacht?
oder hat einer von euch auch so einen "sündenbock" zu hause und kann mir da tipps zu geben?ich finde das sehr schade das sie ständig angemacht wird. habe natürlcih auch angst das mal was passiert wenn sie älter wird und nicht mehr so fink im abhauen ist. oder gar sie agressiv anderen gegenüber wird.
danke euch
LG
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27. August 2010 um 11:15
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Hündin wird ständig angegriffen - Vor einem Moment
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Sie hat die normale Hundebegegnung nie so richtig gelernt. Deshalb verhält sie sich "merkwürdig" aus Sicht der anderen Hunde.
Ich würde das üben mit einen ganz lieben, ruhigen Hund, dann mit zwei Hunden usw. bis sie die Begegnung mit anderen Hunden kennt und sich hundetypisch normal verhält.
Auf der anderen Seite sind manche Rituale in der Hundebegegnung für uns manchmal auch eigenartig. Da solltest du auch deine Angst um sie ganz weit hinten anstellen.
Noch ein Rat: Übe die Hundebegegnung nicht kurz vor oder während der Läufigkeit, denn dann spielen die Hormone verrückt.
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lieber DSH Bauer
also diese art der hundebegegnungs-übung habe ich ja nun schon sehr lange praktiziert.
habe auch schon mit einigen trainern darüber gesprochen (auch mit ihnen geübt). alle sagen das sie ein normales verhalten zeigt.
es ist auch meist so, dass sie wirklich aus dem nichts aus einer großen gruppe von hunden rausgepickt wird und eine auf den deckel bekommt.
also meist schon nachdem die hunde geschnuppert haben und erst mal alles ok war.
sie ist auch ein früh-kastrat. daher riecht sie nicht wie ein erwachsener hund. könnte es denn auch was damit zu tun haben?
ist sie einfach der "sündenbock-typ"? solls ja auch geben

angst in diesen situtationen habe und zeige ich nicht. habe ja da keinen grund zu, da der angriff immer so plötzlich kommt.
ich weiß auch ehrlich gesagt garnicht so recht wie ich die ganze situation beschrieben soll, wenn ihr also fragen habt zu gewissen situationen: nur raus damit, kann nur bei der abklärung hilfreich sein!
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Wird sie denn von Hunden angegriffen, welche sie schon kennt? Oder sind es neue Hundebkanntschaften?
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Ich würde auf wechselnde Hundekontakte verzichten. Sozial- und Kommunikationsverhalten lernen Hunde besser in langfristigen Hundebeziehungen.
Also gezielt immer die gleichen Hunden treffen. Da hast du das dann auch mit dem Mobbing besser in Griff.Zu fremden Hunden, die mein Hund zudem evt nie wiedersieht, braucht sie keinen Kontakt - wozu?
Du hast ihr Angstflüchten gut in den Griff bekommen, das ist super!!!
"Mehr" kannst du, glaube ich, nur über feste Hundekontakte erreichen.Ansonsten fällt mir noch ein, den Hund bei den Hundekontakten fein zu beobachten. Sie immer wieder bestärken, wenn sie in deinen Augen gut kommuniziert. Und dann Situationen auch mal an dem Punkt beenden, an dem sie gut reagiert hat!
Warte nicht, bis es knallt oder zu viel wird.
Unterstütze sie in ihrer Art zu kommunizieren. Wenn sie zB auf einen Hund zugehen will, aber unsicher ist: Begleite sie. Wenn sie einen Hund sieht und sich "unsichtbar macht": Provoziere keinen Kontakt mit dem anderen Hund, sondern dreh ab.
Damit dein Hund merkt, dass sein Verhalten verstanden wird - dann wird er es weiter ausbauen.Als Adhochilfe, um Mobbing oder Gejagdwerden vorzubeugen: Bring Ruhe in die Situation. Stelle dich zB zwischen dich und den heran gelaufen kommenden Hund. Bleib stehen, wenn der andere Hund durchstartet. Häufig ermöglicht das eine ruhige Begegnung (aus der man sich dann auch ruhig entfernen kann).
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Halte sie erst mal von fremden Hunden zurück wenn sei ernsthaft gebissen wird entwickelt sie nachher Panik vor anderen Hunden.
Hol dir Hilfe in der Hundeschule oder in einem Verein.
Versuch einen Hund zu finden der super lieb ist und mit dem sie sehr gut klarkommt und lass sie mit ihm das Sozialverhalten lernen.
Sie muss das ja alles erst lernen und dabei sollte sie keine schlechten Erfahrungen machen.
Du wirst sehen wenn ihr speziell an dem Problem arbeitet wird es mit der Zeit immer besser.
Mein Dogo Argentino war agressiv gegenüber anderen Hunden weil er als Welpe ohne Kontakt zu anderen Hunden aufgewachsen ist. Heute ist er nur noch selten unleidlich bei manchen Hunden (Sympathieabhängig) aber die meisten sind für ihn OK. Ich hoffe das macht dir etwas Mut.Es gibt ein gutes Buch von Martin Rütter - Angst bei Hunden das fand ich in der Situation sehr hilfreich. Vielleicht ist das ja auch für euch was.
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es ist zwar selten, aber ja, es kommt vor das sie auch von "kumpels" angemacht wird. da läuft sie dann aber nicht weg und ist auch nicht eingeschüchtert.
wie gesagt:
ihre körpersparche ist völlig ok, sie "verwirrt" die anderen hunde nicht mit ihrer körpersprache, sondern gibt recht deutliche signale:
ich bin nett, möchte aber keinen kontakt zu dir.das ist für mich bei fremden hunden auch absolut in ordnung. sie hat genug freunden zum spielen mit denen wir uns regelmäßig treffen.
vielleicht beschriebe ich gestern etwas genauer (typische situtation):
wir besuchen regelmäßig ein altenheim. zusammen sind es etwa 6 hunde. gestern war ein neuer dabei. der hat zunächst mit ihr geschnüffelt, alles ok. der job (sich streicheln lassen und mit leckerli vollstopfen lassen) kann also aufgenommen werden.
in der sekunde als der andere hund sich auf sie stürzte war kein leckerli in der nähe. und es kam wirklich aus dem nichts! er ist extra noch ein paar schritte von den anderen hunden die um ihn herum standen weg gegangen um dann gezielt auf meine hündin zu gehen. sie stand total unbeteilig in eine andere richtung schauen da.
problem war dann natürlich das sie keine lust mehr hatte auf die hundegruppe und somit auch nicht mehr zugänglich für die senioren war.bei begegnungen haben wir den dreh schon einigermaßen raus. wenn sie stehen bleibt weil sie angst hat bleib ich mit ihr stehen. gehe auch teilw.meidebögen mit ihr und zwinge sie nie zu kontakt (den sie auch meist garnicht will).
liegt es vielleicht nicht an meiner hündin, sondern an den anderen? aber wie soll ich das denn verhindern in so einer gruppe? draußen ist klar, einfach kein kontakt zu fremden, es sei denn sie möchte gerne.
nochmal zu dem sündenbock:
in einem rudel ist das sündenbock-"syndrom" ja bekannt. allerdings fällt das mit dem rudel flach, da sie die anderen hunde ja nicht in einem "rudel" lebt ?!
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Hallo,
nun ja, wenn es immer die gleichen Hunde sind die in der Gruppe mitlaufen, dann gibt es da schon so etwas wie eine Rudelordnung.
Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
ein neuer dabeider hat meine angegriffen. kam vielleicht nicht besonders deutlich rüber!
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Das Probelm hatten wir mit unserem Rotti auch.
Der wurde so oft angegriffen und gebissen das wir aufgehört haben zu zählen. Bei dem ersten Angriff war er 10 Wochen alt und ab da ging es immer so weiter.
Ein paar Beispiele:
- Unser läuft dicht hinter uns und auf einmal kam ein andere von hinten und hing ihm schon im Hals.
- Er läuft wieder gemütlich mit seinem Ball hinter uns her da kam einer aus dem Wald geschossen und sprang auf ihn drauf. Den haben wir aber öfter schon getroffen und wussten das er unseren nicht mag. Aber nur gesehen haben wir ihn da nicht.
-Wir gehen an einem Gründstück vorbei unser lief brav vor uns und da kam einer vom Grünstück gelaufen und ohne schnuffel oder osnst was auf ihn drauf.
Und das ging so weiter. Er war nie böse hat sich nie gewehrt. Unser hat sich immer vor unsere Beine gestellt und gewartet bis wir den anderen Hund runter gepflückt haben. Er wollte später auhc gar keinen Kontakt mehr zu anderen Hunden. Zu seinen Freunden schon aber fremde hat er links liegen gelassen.
Wir haben ihn wenn fremde Hunde uns entgegen kamen zwischen uns laufen lassen und den anderen Hund beobachtet. Wenn der keine Anstallten gemacht hat auf unseren los zu gehen durfte unser wenn er wollte zu ihm hin. Meistens wollte er aber gar nicht.
Und von den Besis kam immer nur der Spruch "och das hat er ja noch nie getan". Wenn sie überhaupt mal stehen geblieben sind.
Lg
Sacco - Vor einem Moment
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