Mein Hund hat mich gebissen
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Zitat
Ja, auf Seite 5... Erstmal wurde sie 5 Seiten lang rund gemacht...
Es kam von KEINEM die Frage, wie es ihr jetzt geht und ob ihr noch das Ohr blutet.
naja, BTT.
Hast du sie gefragt? Ich kanns jetzt gerade nicht finden.Du weißt doch wie das ist, erstmal kriegen alle einen dicken Hals bei so einem selbstverschuldeten Ereignis, irgendwann beruhigen sich alle wieder und dann wird nachgefragt.
Sehe ich jetzt nicht als das Problem an, wenns ihr ganz schlecht gegangen wäre, wäre sie wohl zum Arzt gegangen.
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Hi,
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Pfötchenhalten...
Also wenn Barni mir Pfötchen gibt, dann darf ich es auch festhalten!
Aber wenn ich ein Pfötchen einfach aufhebe, versucht er es weg zu ziehen und guckt mich - hmmm, wie soll man das nennen? - traurig (?) an... -
Also ich habe auch eher die Einstellung dass mein Hund auch mal unangenehme Sachen über sich ergehen lassen muss. Bestes Beispiel Verletzungen, Ohrentropfen eingeben, Augensalbe alles. Und nur weil ihm dann sowas nicht passt, und er dann knurrt soll ich es dann sein lassen?
Klar nehme ich mir für sowas auch immer Zeit und mache ruhig und langsam, und zeige meinem Hund das im Allgemeinen nichts schlimmes passiert.
Aber gerade wenn man Verletzungen versorgt kann das nunmal weh tun. Und dann muss der Hund auch einfach mal meien Autorität akzeptieren. In keinem Rudel hätte der Hund ein dominanteres Tier angeknurrt, und wenn dieses auf sein Recht bestanden hätte (zum Beispiel Futter) gebissen und mehrfach nachgeschnappt. Zumindest nicht ungestraft.
Ist ja schön wenn ihr in der Situation wenn euch eurer Hund gerade ins Gesicht gebissen hat, noch ganz entspannt nachdenken könnt.
Ich könnte es auch nicht. Auch wenn es mir hinterher vielleicht leid getan hätte.
Ich meine ich habe als Kind auch gelernt wenn der Hund von mir weggeht oder sogar knurren würde, soll ich ihn in Ruhe lassen.
Und genauso wenig verstehe ich nicht wieso heutzutage keine Mutter mehr ihrem Kind beibringt an keinem Hund lauthals schreiend vorbei zu rennen oder sie einfach anzufassen. Da wundert es niemanden, dass es mittlerweile zu vielen Beißvorfällen kommt.Ich denke auch ihr müsst mit dem Hund arbeiten.
Denn ich zum Beispiel beuge mich i Alltag ganz oft unbewusst übermeinen Hund und habe auch nicht immer die Zeit oder sonstiges dabei auf ihre Mimik zu achten.
Aber ich hatte wohl bisher immer Glück mit meinen Hunden. Die liessen sich überall gerne anfassen, und dafür würde ich fast meine Hand ins Feuer legen, hätten mir nie etwas getan.
Selbst wenn sie schon gesehen haben, dass sie jetzt Ohrentropfen bekommen, und sich deshalb verkrümeln wollten, wären die neia uf die Idee gekommen mich anzuknurren oder gar deswegen zu schnappen. -
Hallo Nadine,
ich hoffe es geht dir inzwischen wieder ein wenig besser und du hast den Schock verdaut.
Es war sicherlich nicht die klügste Idee, das Warnen des Hundes zu "missachten" und es gleich nochmal zu versuchen.
Aber mal ganz ehrlich: wenn der Hund die Möglichkeit hat, sich aus der Situation selbst zu entfernen, stattdessen aber meint er müsse knurren oder, wie hier geschehen, schnappen - dann wäre bei mir allerdings auch erstmal eine Freifahrt auf dem Karussell gebucht!
Logo...habe ich einen Hund in eine Ecke getrieben und biete ihm keine Rückzugsmöglichkeit an, dann ist es völlig legitim, dass er mich anknurrt und warnt - dann hab ich es auch nicht anders verdient und sollte froh sein, dass mein Hund noch so "kommunikativ" ist.
Aber wenn er durch Aus- bzw. Zurückweichen einfach aus der Situation hätte gehen können und dennoch meint er müsse mich anknurren um seinen Standpunkt zu verteidigen, dann würden einige Dinge sofort klargerückt werden. Es ist mir leider auf den 10 Seiten nirgends aufgefallen, ob der Hund diese Möglichkeit hatte oder nicht.
Hatte er sie, dann hast du in meinen Augen richtig gehandelt indem du ihm einen Denkzettel verpasst und ihn an die frische Luft gesetzt hast. Du hattest dich wohl auch noch sehr gut unter Kontrolle, da du ihn ja "nur" am Nacken rausgezerrt hast. Andere hätten vermutlich nach dem Hund getreten oder so.
Wenn er sie nicht hatte, dann liegt die Schuld ganz klar bei dir. Wird ein Hund in die Ecke getrieben knurrt er um zu sagen: "bleib weg sonst...!" Wird dieses Knurren auch noch ignoriert folgt zwangsläufig die nächste Stufe - er wird schnappen!
Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die Küche so beengt sein soll, dass er nicht hätte ausweichen können.
Lg
Volker -
Einem Hund die Pfote knutschen oder einem Hund eine Verletzung behandeln, das kann man doch nicht vergleichen.
In keinem Rudel - zumindest bei Hunden oder Wölfen - gibt es ein Tier, das dominanter ist als ein anderes, weil es immer noch keine lineare Rangordnung - eher Hackordnung - gibt. Bei Hunden geht es um Ressourcen und jede Ressource hat für einen Hund einen anderen Wert und auch für einen Hund haben verschiedene Ressourcen verschiedene Wertigkeiten.
So kann mein Großer dem Lütten alles wegnehmen, aber wehe er geht an ein Mauseloch, was den Lütten gerade interessiert. Da wird der Spieß dann ganz gehörig umgedreht. Aber der Große würde dort nicht auf die Idee kommen, das kleine Monster zurecht zu weisen und er würde auch in dem Moment nicht noch mal schauen, wo der Lütte schnuppert.
Geht es dem Großen nicht gut und er will nicht, das der Lütte ihn die Ohren putzt oder die Augen wäscht, dann zeigt er dem Kurzen seinen Unmut und dieser lässt es sein.Warum also soll der Mensch meine, das er etwas besseres ist und über den Hund herrschen kann und muss?
Natürlich muss der Hund lernen, sich an gewisse Regeln zu halten, aber genauso muss ich als Mensch lernen meinen Hund zu lesen und ganz besonders zu respektieren.
Durch den Respekt entsteht Vertrauen und durch Vertrauen erreicht man sehr viel.Ich kann an meine Hunden manipulieren, der TA kann es ebenso. Ich kann auch meinen Hunden die Pfoten knutschen, wenn ich denn die Käsefüße knutschen wollte. Ich kann bei dem Kurzen "Bauchpubsen", der Große würde mir dafür die Nase abbeißen.
Und der letzte Hund, der mir zähnefletschend entgegensprang, weil er eine leere Katzenfutterschale verteidigen wollte ist mit einem riesen Gebrüll aus dem Zimmer gejagt worden - ohne ihn zu berühren, allein durch Körpersprache - und wenn ich nicht so reaktionsschnell gewesen wäre, hätte er auch meine Hand erwischt. Aber da brauchte ich ihn nicht zu berühren und er konnte sich sein Fluchtziel selber wählen. Danach war das Thema für uns beide auch durch, weil nachtragend sein bringt gar nichts.
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Zitat
...weil er eine leere Katzenfutterschale verteidigen wollte ist mit einem riesen Gebrüll aus dem Zimmer gejagt worden - ohne ihn zu berühren, allein durch Körpersprache...
Hi,
ich verstehe was Du sagen möchtest.....aber einen gewissen Grad von Slapstick hat das da oben schon, findest du nicht?
Riesen Gebrüll und Körpersprache ;-)
Naja....war ja im übertragenen Sinn auch Körpersprache....sogar sehr sehr deutlich
Aber genau das ist es was ich ja meine: der Hund hat genau wie ich auch immer 2 Optionen. Er kann ausweichen oder konfrontieren. Wenn er meint er müsse auf Konfrontation gehen, dann sollte er auch das Echo vertragen können - denn sowas dulde ich auch nicht.
So meinten unsere Hunde mal, sie müssten sich um eine Ressource kloppen, die eigentlich gar keine war (ein Fussel wehte über den Boden). Wir griffen nach dem erstbesten was sich anbot und das war nunmal ein Futternapf aus Stahlblech. Joo.....was war? Futternapf zwischen die Hunde auf den Boden gepfeffert - dazu eine deutliche Ansage.
Seither ist es niemehr zu einem solchen Zwischenfall gekommen. Das mit dem Napf war eigentlich mehr Reaktion als Aktion - wie das eben meist in solchen Momenten ist. Aber es hat unheimlich geholfen.
Aber man sollte wirklich unterscheiden ob der Hund aus einer Not heraus agiert oder einfach nur, weil er etwas klarmachen möchte. Ich kann den liebsten Hund der Welt derart provozieren, dass er knurrt oder fletscht - soll ich ihn dann tatsächlich massregeln wenn ICH es doch bin, der den Hund bis aufs Blut reizt?
Lg
Volker -
Hallo,
ich mache da auch Unterschiede, ganz klar.
So wie die TS aber geschrieben hat war der Hund auf der Eckbank.
Meine Eckbank ist nicht so groß, als dass der Hund sich da schnell in Sicherheit bringen kann. Er muss seine Bewegungen koordinieren und das geht nicht binnen Sekundenbruchteilen.Da ich auch eine BC-Hündin habe und weiss wie groß die sind, kann ich mir nur vorstellen, dass sie sich erstmal umdrehen muss und schauen muss wie sie zwischen Tisch und Eckbank runterkommt.
Also mit schnellem Zurückweichen ist meiner Meinung nach nichts auf der Eckbank.
Wäre diese Situation auf dem Boden gewesen dann hätte die Hündin die Möglichkeit gehabt mit einem schnellen Hüpfer nach hinten zu hüpfen.Von daher war die Reaktion der Hündin meiner Meinung nach nachvollziehbar.
Sie war in der Enge!Liebe TS, bitte korrigiere mich wenn ich die Situation falsch verstanden habe.
Auch ist es etwas ganz anderes einen Hund zu untersuchen, ihm an den Pfoten rummachen, ihm Ohrentropfen eingeben oder ins Maul schauen, als sich mit dem KOPF dem Hund zu nähern.
Liebe Grüße
Steffi
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Wie immer ist es schwierig die Situation zu beurteilen, weil definitiv niemand weiß, wieviel an "Primatenliebesbezeugungen" der Hund gewohnt ist.
Nicht jeder Halter geht mit dem Hund gleich um. Manche halten zu ihren Haustieren immer eine gewisse Distanz. So einen Hund würde wahrscheinlich der Schlag treffen, wenn da plötzlich ein küssendes Gesicht agiert.
Wir sind einfach ein kuschelnder Primatenhaufen und bei uns ist es normal z.B. beim Fernsehen zusammen auf dem Teppich zu liegen. Da wird gekuschelt, gekitzelt,geschnuppert und gestreichelt, Hund mittendrin, quer drauf.
Die körperliche Nähe zum Hund war mir wichtig. Und das meiste ist über Spielen gelaufen. Sie springt z.B. auf meinen Rücken, wenn ich in den Vierfüßlerstand gehe oder sie springt auf Kommando in meine Arme und ich fang sie auf. Wir spielen Fußball und ich achte tunlichst darauf, sie ja nie an der Schnauze zu treffen, wenn ich den Ball wegkicke. Leckerlis werden unter der Jacke versteckt. Sie läuft Slalom zwischen meinen Beinen.
Alles zusammen hat für sie irgendwie ergeben, dass körperliche Nähe angenehm ist, oder dass manches zum Spiel gehört. Wenn sie auf dem Rücken liegt, nehm ich manchmal beide Vorderpfoten und beide Hinterpfoten in je eine Hand und ruf "Spanferkel fertig zum Grillen". Natürlich nachdem kraulend genau untersucht wurde, was alles an Grillfleisch dran ist: Bauch, Schenkel, Hals. Sie versteht den Spaß - oder zumindest vertraut sie mir soweit, dass es zum Spiel gehört.
Aber wie gesagt, wir wissen nichts um die übliche Alltagsnähe, die die TE zu ihrem Hund hat......
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Zitat
Heute hab ich mir Ihre Pfoten geben lassen und sie aus einer Laune raus darauf geküsst, daraufhin hat sie mich angeknurrt. Ich weiß, dass man sich das schon nicht gefallen lassen darf, also hab ich kurz und schraf Fräulein gesagt. Danach habe ich mir nochmal die Pfote geben lassen und ihr "versucht" noch ein Küsschen zu geben. Dann kam, ich nenn es mal die Attake. Sie hat mir in die rechte Gesichtshälte bzw ins Ohr gebissen und hat auch dran gezogen und mehrmals nachgeschnappt.
Vielen Dank, Nadine
Was bitte soll der Hund denn noch tun?
Gewarnt hat er ja nun schon klar und deutlich und die Halterin weist zurecht und versucht es gleich noch einmal.
Hund kann wegggehen... chic, nach anranzen/ Zurechtweisung, nochmaligem Pfote geben?
Hallo Hund, nicht Mensch! Was Ihr da vom Hund verlangt ist eine sehr menschliche Verhaltensweise.
Birgit
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Konfrontation, Echo, Dominanz und Hund hat die Wahl... äh ja, ein bissi viel, morgens um neun Minunten nach acht ....
Hier ist ganz gut im Verhalten der Halterin was quergelaufen und wo wird kritisiert?
Find ich scharf....
Mal hier nochmal zur Erinnerung das Geschehen:
ZitatAlles wie gewohnt, dann hüpft sie meistens hoch und schmust mit mir. Auch alles wie gewohnt. Heute hab ich mir Ihre Pfoten geben lassen und sie aus einer Laune raus darauf geküsst, daraufhin hat sie mich angeknurrt. Ich weiß, dass man sich das schon nicht gefallen lassen darf, also hab ich kurz und schraf Fräulein gesagt. Danach habe ich mir nochmal die Pfote geben lassen und ihr "versucht" noch ein Küsschen zu geben. Dann kam, ich nenn es mal die Attake. Sie hat mir in die rechte Gesichtshälte bzw ins Ohr gebissen und hat auch dran gezogen und mehrmals nachgeschnappt.
Vielen Dank, Nadine
- Vor einem Moment
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