bin ich ein schlechter mensch weil ich hunde besitze?
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Ich finds auch sehr schwierig das ganze Thema.
Ich selbst sehe mich als Tierschützerin, obwohl ich Hunde (und andere Tiere) halte und Fleisch esse (kein Biofleisch). Mein persönlicher Beitrag zum Tierschutz liegt in Aufklärung (im Gespräch mit anderen Tierhaltern), Vorbildwirkung (man kann mit Hunden sehr leise reden und sie tun trotzdem, was man möchte) und dem Prinzip, Tiere aus dem Tierschutz zu adoptieren und nicht zum Züchter zu gehen (wobei es natürlich sehr gute Züchter gibt).
Ein ganz oder gar nicht find ich ziemlich blödsinnig, denn würde nämlich kaum einer "Tierschutz" betreiben. Jeder tut, was er kann bzw. möchte. Ich halte mich nicht für einen schlechten Menschen
lg Nadine
- Vor einem Moment
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Hi,
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Nein...ehrlich im prinzip sind wir alle keine Tierschützer.
...je mehr Hunde in diesem Land leben umso mehr Tiere müssen sterben...Wenn man jetzt ganz gemein wäre, könnte man noch einräumen, das HH die ihre Hunde barfen und nur die besten Fleischteile an ihre Hunde verfüttern und nicht die "Reste"..., die Schlimmsten sind...tja die Welt ist einem einzigen Kreislauf unterlegen...irgenwie können wir uns unserer " Natur" nicht erwehren.
Egal ob wir vegan leben oder nicht...es wird immer Tiere geben, die unter uns zu leiden haben.
...genauso gut könnte man sich über einen Zoo, Zirkus aufregen...oder über Bauern auf der ganzen Welt, die Ihr Land mit Hilfe von Tieren bewirtschaften...die artgerechte Haltung spielt im Tierschutz eine große Rolle...also man könnte das Thema Tierschutz genauso gut anders aufrollen...wir kämen immer auf das Ergebniss, das Menschen Tierquäler sind...
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Äääh, welcher Barfer verfüttert nur die besten Teile?
Idealerweise nimmt man ziemlich alles vom Tier. Ich füttere meinen Katzen z.B. ganze Küken.
Der Unterschied zum Fertigfutter ist, das nicht nur Mist und kaum Muskelfleisch drin ist, sondern alles in den richtigen Anteilen.
Auch Krallen, Pfoten, Ohren, Innerein, Fell... -
Zitat
Äääh, welcher Barfer verfüttert nur die besten Teile?
Idealerweise nimmt man ziemlich alles vom Tier. Ich füttere meinen Katzen z.B. ganze Küken.
Der Unterschied zum Fertigfutter ist, das nicht nur Mist und kaum Muskelfleisch drin ist, sondern alles in den richtigen Anteilen.
Auch Krallen, Pfoten, Ohren, Innerein, Fell...Na wenn Du ganze Küken verfütterst, ist das in den Augen von Tierschutzleuten ein ziemlich schlimmes "Vergehen"...nicht aus meiner Sicht.
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Zitat
http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus
Hier steht zb. beschrieben(weiter unten...Abschnitt Welternährung-Tierproduktion,Bedeutung für die Welternährung ,Hauptartikel), warum es kaum möglich ist, die gesamte Weltbevölkerung veganisch zu versorgen.
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Ich möchte nochmal darauf hinweisen, das es äußerst schwer ist Kinder gesund veganisch aufzuziehen...ich wäre vorsichtig hier nur diese Ernährung zu puplizieren...der menschliche Körper ist weitaus komplizierter in seiner Nährstoffverarbeitung als man annimmt.
Hier in unserer Gesellschaft ist es ein leichtes sich als Erwachsener veganisch zu ernähren, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt...aber in weitaus ärmeren Gebieten haben die Menschen nicht die Möglichkeit diese Ernährungsform im gesunden Stil zu vollziehen...dort gilt die evolutionmäßige Ernährung, sich mit möglichst wenig Nahrungsmitteln die optimale Nährstoffversorgung rauszuholen...die ist ohne Tiere (und wenn es auch nur Insekten oder Würmer sind) gar nicht möglich.
In unserer Gesellschaft ist das gut möglich, weil uns alle möglichen Ernährungsformen offen stehen.
Ich stimme allerdings zu das unsere Gesellschaft einfach zu viel Fleisch isst...das muß einfach nicht sein.Leider muß man wirklich feststellen, das auch Veganer, die ihre Hunde mit Fleischprodukten ernähren, nicht wirklich zum Tierschutz beitragen...hier sterben auch andere Tiere...wenn man wirklich aus Tierschutzgründen vegan ist, dann dürfte man keinen Hund halten...
http://de.wikipedia.org/wiki/Tierprodu…tern.C3.A4hrung
Hier nochmal der direkte Link zum Thema Vegane Welternährung.
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Zitat
Na wenn Du ganze Küken verfütterst, ist das in den Augen von Tierschutzleuten ein ziemlich schlimmes "Vergehen"...nicht aus meiner Sicht.
Ja, das stimmt.
Meine Küken sind aber die, die von der Eierproduktion getötet werden.
Es werden ja die Männlichen vergast, a sie keine Eier legen.
Ich nehme auch nur ganze Tiere, damit ich kein zermusen bei lebendigem Leibe unterstütze.
Natürlich für einen Veganer der den Eierkonsum ablehnt nicht besser.
Aus dem Grund füttere ich z.B. keine Mäuse oder Ratten, da die unter grausamsten Umständen extra fürs Verfüttern gezüchtet werden. -
Zitat
Natürlich ist so die Natur. Und ich kenne keinen Vegetarier, der fleischfressende Tiere oder, gehen wir mal weiter in Richtung Mensch, Inuits verurteilt. Bei den einen, weil es ihre benötigte Nahrungsquelle ist und durchaus in einer gesunden, natürlichen Balance geschieht, bei den anderen, weil dort oben einfach keine andere Nahrung zur Verfügung steht. Aber wir sind nun Mal in der luxioriösen Situation, ethisch korrekt Handeln zu können. Fleisch zu essen, um nicht zu verhungern - in diese Situation kommt wohl keiner von uns.
Und es gibt genug Alternativen, um sich trotzdem ausgewogen ernähren zu können. Das Gerede über Mangelerscheinungen usw. ist langsam echt oldschool.Lustig, dass diese soziale Struktur von einem Fleischesser Utopia genannt wird, wo der Begriff doch eine ideale Welt bezeichnet. Und ich höre oft, dass es natürlich total toll wäre, wenn alle vegan leben würden - allerdings immer nur von Fleischessern. Darauf angesprochen folgt die auch hier schon geschriebene Liste an Gegenargumenten und der Hinweis, man solle nicht nerven, selbst, wenn man sowieso in einer Diskussion darüber steckte.
Dabei reflektiere ich nur, was ich sehe; mich nerven die zahlreichen, unnötigen Fleischesser auch mit ihrem Verhalten. Und ich halte das für ein Problem, was so ernst ist, dass ich einfach keine "Jedem das seine"-Haltung dazu einnehmen kann. Dazu ist das Leid, was dadurch verursacht wird, viel zu gewaltig.
Aber es schmeckt ja so gut...Und ich bin ganz ehrlich, jemandem, der für seinen Genuss und Überfluss den Tod eines Tieres in Kauf nimmt, kann ich nicht abnehmen, dass er ein Tierfreund ist. Vielleicht ein Haustierfreund, denn wenn ich China Hunde gegessen werden, ist das natürlich ganz schlimm.
Damit bin ich sicher unbeliebt und unbequem, fanatisch und mal gucken, was sonst noch so einfällt, aber ich bin es gerne, weil ich aktiv ein Utopia anstrebe, oder wenigstens einen kleinen Schritt dahin.Ich kann nur allen Mal den Film "Earthlings" ans Herz legen, dann werden hier wohl einige den Begriff "möglichst schmerzloser Tod" in der modernen Schlachtung etwas überdenken.
Ehrlich gesagt sehe ich die Sache ebenso wie du.
Habe jetzt nicht alle Seiten gelesen, möchte jedoch folgendes dazu sagen:
ZitatUnd ich kenne keinen Vegetarier, der fleischfressende Tiere oder, gehen wir mal weiter in Richtung Mensch, Inuits verurteilt. Bei den einen, weil es ihre benötigte Nahrungsquelle ist und durchaus in einer gesunden, natürlichen Balance geschieht, bei den anderen, weil dort oben einfach keine andere Nahrung zur Verfügung steht. Aber wir sind nun Mal in der luxioriösen Situation, ethisch korrekt Handeln zu können. Fleisch zu essen, um nicht zu verhungern - in diese Situation kommt wohl keiner von uns.
Genau DAS ist der Punkt. Ich würde niemals irgendein noch sehr urig lebendes Volk dafür verurteilen, dass es Fleisch isst.
Wenn irgendwo im Dschungel alle paar Wochen mal ein Wildschwein mit Pfeil und Bogen erlegt wird, hat dies auch keinerlei negative Auswirkungen auf die Umwelt.Ganz im Gegensatz zu unserer Massentierhaltung. Völlig egal, ob Bio oder nicht, völlig egal, ob wir unser Fleisch auf drei Mal die Woche reduzieren - es sind und bleiben Massen von Tieren (die von Jahr zu Jahr noch ansteigen). Und allein diese Massen sind das Problem. Methanausstoß, Abholzung der Regenwälder, immenser Wasserverbrauch, Umweltverschmutzung, Seuchen etc...
All das kann nur unterbunden werden, wenn diese Massen weniger werden. Kurz und knapp: Die Massentierhaltung müsste abgeschafft werden und die Menschheit auf pflanzliche Kost umsteigen. Eine andere Möglichkeit scheint es offensichtlich nicht zu geben. Das die Situation von wirtschaftlicher Seite aus gern beschönigt wird, ist leider eine traurige Tatsache.
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Zitat
Hier steht zb. beschrieben(weiter unten...Abschnitt Welternährung-Tierproduktion,Bedeutung für die Welternährung ,Hauptartikel), warum es kaum möglich ist, die gesamte Weltbevölkerung veganisch zu versorgen.
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Ich möchte nochmal darauf hinweisen, das es äußerst schwer ist Kinder gesund veganisch aufzuziehen...ich wäre vorsichtig hier nur diese Ernährung zu puplizieren...der menschliche Körper ist weitaus komplizierter in seiner Nährstoffverarbeitung als man annimmt.
Hier in unserer Gesellschaft ist es ein leichtes sich als Erwachsener veganisch zu ernähren, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt...aber in weitaus ärmeren Gebieten haben die Menschen nicht die Möglichkeit diese Ernährungsform im gesunden Stil zu vollziehen...dort gilt die evolutionmäßige Ernährung, sich mit möglichst wenig Nahrungsmitteln die optimale Nährstoffversorgung rauszuholen...die ist ohne Tiere (und wenn es auch nur Insekten oder Würmer sind) gar nicht möglich.
.Weil mir das gerade förmlich ins Auge stach: Es heißt vegan, nicht veganisch
Und woher nimmst du die Behauptung, dass die vegane Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern äußerst schwierig sei?
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Zitat
All das kann nur unterbunden werden, wenn diese Massen weniger werden. Kurz und knapp: Die Massentierhaltung müsste abgeschafft werden und die Menschheit auf pflanzliche Kost umsteigen. Eine andere Möglichkeit scheint es offensichtlich nicht zu geben. Das die Situation von wirtschaftlicher Seite aus gern beschönigt wird, ist leider eine traurige Tatsache.
Wie soll das funktionieren, wenn nur 11% der gesamten Erdoberfläche nach wissenschaftlichen Untersuchungen, geeignet ist pflanzlichen Anbau zu betreiben?
...und wenn es schon hier in unserer Gesellschaft schwer ist Kinder gesund vegan zu ernähren...wie soll das erst in ärmeren Ländern aussehen?
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Zitat
Weil mir das gerade förmlich ins Auge stach: Es heißt vegan, nicht veganisch
Und woher nimmst du die Behauptung, dass die vegane Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern äußerst schwierig sei?
wenn wir von der strengen veganen Ernährung reden...dann zb. deshalb:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuel…rung/s_333.htmlich glaube da gibt es noch tausende Beispiellinks dazu.
- Vor einem Moment
- Neu
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