Vertrauen gleich 0

  • Zitat

    :???: Ich bin total entspannt, finde diese Halsbänder halt nicht sicher, mehr nicht.

    Wenn sie nur auf den Karabiner reagiert, wieso lasst ihr die Leine nicht am Halsband dran?
    Wenn ihr das HB ummacht, ist die Leine bereits dran und sie braucht keine Angst mehr vor dem Karabiner haben.

    Gruß
    Bibi

    Vielen Dank für den Vorschlag, nur ändert das ja nix daran, dass wir uns dann mit dem Halsband ihrem Kopf nähern müssen, also der technische Ablauf dann der gleiche ist. Die Sache mit dem Kopf halt und da ich ihr Vertrauen ja aufbauen und nicht zerstören will, sind das Bewegungen, die ich nur ganz selten ausführen möchte derzeit ;)

  • Ich danke dir sehr für diesen Beitrag, auch wenn sie zu anderen Hunden noch keinen guten Kontakt hat und sie da eher ängstlich reagiert. Das mit der Kiste finde ich super, das werd ichmorgen doch einfachmal ausprobieren, denn einen Balkon haben wir ja ;)

    Die Transportbox ist mega Angst-besetzt, schlafen tut sie tagsüber unter dem großen Esstisch oder in ihrem Körbchen oder auf dem Balkon, das ist ihr egal und da stören wir auch kein bischen, im Gegenteil, da kommt sie dahin wo wir sind. Finde ich schon mal einen riesen Punkt für uns. Sie läuft uns auch schn hinterher, egal wohin wir gehen. Nur anfassen ist halt nichts was sie gerne mag, aber ich denke, dass das jeden Tag ein wenig besser werden wird.

  • Zitat

    Nein, der Kopf ist das Problem und die Hand, die sich ihm nähert ;)

    Hm, entweder drücke ich mich falsch aus oder Du magst das nicht verstehen.

    Wenn Du ihr ein solches Geschirr holst, was Du ihr einmal anziehst, dann lässt Du es dran. Damit ist der Punkt weg.
    Die Leine wird oben auf dem Rücken befestigt und so müsst ihr nicht in Richtung Kopf.

    Ist wohl noch sehr früh heute :???:

  • Moin,

    also, das mit der Transportbox ist bei uns genauso..... Angstbesetzt ohne Ende, aber gut.

    Ansonsten, ja, wenn die Kiste auf dem Balkon steht, ist ja da auch ein wenig draußen.... wie sehr Hunde vor Angst nicht können, sehe ich auch noch an meinem Diego. Er hat schreckliche Angst vor Gewittern und wenn es draußen grummelt, dann kann er weder seine Geschäftchen verrichten noch die Lieblingsleckerlie nehmen, dann spielt er einfach "tote Fledermaus" und bewegt sich keinen Zentimeter..... obwohl wir alle so tun, als wäre alles in Ordnung. Selbst Malik zuckt nicht wenn es donnert; okay, er ist auch ein Jagdhund und somit Schussfest, aber auf Diego hat das alles keinen Einfluss.

    Er geht also wohl mit uns raus, aber klebt an meinem Bein..... und will nur nach Hause. Lasst Euch Zeit, viel Zeit.... und bleibt trotzdem klar, also nicht unerwünschtes Verhalten ignorieren, sondern fest und bestimmt kommentieren.

    Bei uns war es so, das menschliche Stimme für Diego keine Bedeutung hatte! Da konnte ich mich freuen wie Bolle - das hat er überhaupt nicht verstanden! Leckerlie hin gegen schon..... und ein festes bestimmtes "Nein!" hat er auch beachtet, also, falls sie sich hinhockt oder so..... nicht ignorieren, aber auch keinen Veitstanz aufführen. Es hat lang gedauert bis Diego auf unseren Tonfall reagiert hat. Heute brauche ich nur mein "Diego" entsprechend aussprechen und entweder freut er sich oder er zuckt zusammen (wenn die Nase zu dicht an den gedeckten Tisch kommt, etwa.... :D )

    Aber wenn sie Euch sucht und zu Euch kommt, (das würde ich fördern) ist das schon ein guter Anfang!

    Liebe Grüße
    Sundri

    P.S. falls sie die Kiste annimmt - würde ich die, wenn sie sich ein wenig eingewöhnt hat, nach draußen stellen..... und vielleicht immer ein bisschen weiter weg bringen - vielleicht auch nur ein bisschen Gras davon...... trotzdem weiter mit ihr raus gehen, wie gessagt, Routine bringt auch Sicherheit.

  • Ihr Lieben,
    ich nehme eure Fragen nicht persönlich und bin mir bewusst, dass alles erst einmal Nachfragen provoziert um die Grundsituation zu analysieren und seid euch sicher, sobald sie sich noch ein wenig sicherer fühlt werde ich sicher vom halsband auf das Geschirr umsteigen, weil mir das auch viel lieber ist und sicherer außerdem.

    Ich danke euch von Herzen für die vielen Tips und Piksy wird auch ganz sicher kein Wanderpokal werden.

    Liebe Grüße

  • Leider bekommt man über solche Foren-Einträge anstatt brauchbarer Ratschläge häufig viel Kritik und Schnellschlüsse zu hören. Du schreibst "Kettenhalsband" - jemand schreit: "Ohne Zugstopp! Waaas?", du schreibst "Mehrfamilienhaus" und die irgendwie wird davon ausgegangen, dass du im Plattenbau in Berlin-Mitte wohnst. Es ist schade, dass häufig von der negativsten Auslegungsmöglichkeit ausgegangen wird und ich kann deine Kritik an der Resonanz hier sehr gut verstehen. Ich habe doch tatsächlich hier im Forum einen Eintrag gefunden, in dem eine Frau beschrieben hat, dass ihr Hund von einem Auto überfahren wurde und wie traurig sie darüber ist - und es kamen Vorwürfe, warum der Hund überhaupt in der Nähe einer Straße freilaufen durfte. Das ist sicherlich eine rational berechtigte Frage, allerdings im Kontext vollkommen unpassend und unsensibel.

    Ich finde es toll, dass du diesem Hund eine Chance gegen möchtest und eine Arbeit übernimmst, die kein Tierheim und keine Auffangstation der Welt leisten kann. Gerade für Hunde wie deinen Pflegi sind Pflegestellen die einzige Chance auf Integration in "unsere Verhältnisse". Sei es bei dir oder in einer Endstelle. Ich wünsche dir viel Geduld und Kraft, lass deiner Kleinen die Zeit die sie braucht. Fass sie nicht gegen ihren Willen an, probier das mit der Pipi-Kiste... und lass dir deine Motivation und die Hoffnung nicht kaputtmachen! Du machst eine ganz großartige Arbeit, zu der nur wenige Menschen überhaupt je Lust haben. Wenn dein Pflegi auftaut, stubenrein wird, sich anfassen und anleinen lässt - dann hast du ein Fundament geschaffen, auf dem ein dauerhaft glückliches Hundeleben aufgebaut werden kann.

  • Zitat

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten und um eines hier richtig zu stellen, ich wohne auf einem Dorf und nicht mitten in einer Stadt!
    ...
    Es wäre lieb von euch, wenn es nicht allzuviel ausmacht, dass wir uns diesem Thema zuwenden würden, denn ich denke wirklich, dass sie, bis auf den fehlenden Garten vor der Tür, hier Lebensumstände vorfindet, die sie nicht weiter verunsichern. Ich denke ihr bisheriges Verhalten gibt mir auch recht, denn sie nimmt ja schon einiges von uns an.

    Du scheinst nichts von dem verstanden zu haben, was ich mit meiner Frage meinte :-/

    Ob Du in der Stadt oder am Dorf wohnst, ist doch vollkommen nebensächlich und auch, wie viele Parteien in einem Haus wohnen.

    Es geht einzig und allein darum, dass Du aufgrund der Wohnsituation gezwungen bist, den Hund permanent bedrängen zu müssen, indem Du mit der Hand zu seinem Kopf fasst.

    Diese Situationen hat man eben als Pflegestelle nicht, wenn der Hund zum Lösen in den Garten kann. So hat man Tage oder auch Wochen Zeit, Vertrauen aufzubauen, bis man erstmals mit dem Hund an der Leine vor die Tür geht.

    Auch die wirklich guten Schilderungen von Bibi und anderen zum Thema Geschirr scheinen total an Dir vorbeizugehen. Leider.

    Weißt Du, es ist einfach ein Unterschied, ob man schon viele "normale" Hunde hatte oder eben solch einen Hund. Viele Leute, so wie Du, die es natürlich und ohne Frage gut meinen, können sich überhaupt nicht vorstellen, in welcher Geschwindigkeit ein Hund den Kopf aus dem Halsband windet.

    Vieles von dem, was hier geschrieben wird, beruht auf Erfahrung mit solchen Hund und vor allem wird es geschrieben aus Sorge um den Hund.
    Daher nochmals von mir die Bitte: Sichere Piksy draußen mit Zugstopphalsband (anfangs ruhig ohne Stopp) UND mit einem gut sitzenden Geschirr.

    Vor Monaten ging die Geschichte von Rose durch die Medien und durchs www. Kennst Du sie? Wenn nicht, dann lies sie doch mal und vielleicht verstehst Du die Sorgen mancher hier besser:
    http://www.feifar.de/ffffinest/olds…grada/rose.html Nach 9 Monaten kam es zum Glück zu einem Happy End. Das ist nicht immer der Fall :-/

    Liebe Grüße

    Doris

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