Vertrauen gleich 0

  • Hallo Piksy,

    nimm mir mal bitte meine Frage nicht übel, aber warum nehmt Ihr bei diesen Wohnverhältnissen solch einen Hund ... und warum gibt die Orga solch einen Hund in solche Wohnverhältnisse, also Etagenwohnung ohne eingezäunten Garten?

    Das verstehe ich nicht wirklich, denn das bedeutet Stress für alle Beteiligten und wie der Hund so Vertrauen fassen soll, frage ich mich auch.

    Dennoch viel Glück und Erfolg.

    Liebe Grüße

    Doris

  • Zitat

    Also, ihr könnt ihr das Geschirr anlegen oder ist das das Problem?

    Sie hat ein Metallhalsband um, Geschirr ging gar nicht. Die Leine an die Öse zu bekommen ist das Problem ;)

    Zitat


    Wenn sie tragen nicht annehmen will, dann würde ich sie an eine Tasche gewöhnen:
    Sie wird vorher gesichert, dann darf sie in die Tasche und ihr geht mit ihr zusammen runter.
    Die Tasche läßt sich ja prima schön füttern.
    Oben kann man auch offen lassen, so dass sie raus schauen kann.
    Die Leine sollte in der Zeit immer dran sein, so dass sie nicht weg kann.

    Das mit der Tsche werde ich dann mal versuchen, befürchte im Augenblick nur, dass das auch nicht so einfach wird, weil sie ja noch nicht an die Leine geht.

    Wie gesagt, der Körperkontakt ist die große Herausforderung für die Süße[/quote]

  • Zitat

    Sie hat ein Metallhalsband um, Geschirr ging gar nicht. Die Leine an die Öse zu bekommen ist das Problem ;)

    Viele dieser Hunde haben große Probleme mit den sehr "intimen" Berührungen am Hals - da hilft wirklich ein Geschirr oft sehr.
    Ein Geschirr, dass man am ersten Tag mit sanftem Zwang anlegt und dann erst einmal draufläßt. Ans An- und Ausziehen kann man sich später machen.
    Zunächst steht das untraumatische Anleinen und Rausgehen können und auch die Sicherung draußen an oberster Stelle.

    LG, Chris

  • d.h. sie hat so einen Endloswürger ohne Zugstopp??

    So eins: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…r_leinen/179430
    Oder so ein ähnliches?

    Puh, dass ist echt krass, denn das sie davor Angst hat, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Wie Chris schon geschrieben hat, da wäre ein Windhundgeschirr sehr sinnvoll. Es ist weich gepolstert und so konstruiert, dass der Hund nicht raus kommen kann:
    http://www.feifar.de/ffffinest/html/shop.html#hals

    Gruß
    Bibi

  • Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten und um eines hier richtig zu stellen, ich wohne auf einem Dorf und nicht mitten in einer Stadt!

    Wenn ich mit ihr spazieren gehe, dann bisher über Wiesen und Felder und nicht durch ein Fußgängerzone.

    Das Halsband toleriert sie gut und machte bisher keinerlei Anstalten sich daraus zu befreien, es ist auch die ganze Zeit dran.

    Aus dem Geschirr hat sie sichbei der Abholung aus der Übergangsstation sofort herausgezogen, obwohl das wirklich die richtige Größe hatte.

    Soweit also zum Thema Sicherung.

    Wie gesagt, sie geht hier über Wiesen und Felder und dasMehrfamilienhaus ist auch keine Massenunterkunft sondern ein Haus in dem lediglich eine ältere Dame lebt und ein Büro untergebracht ist.

    Zur Haustür heraus ist ein großer Parkplatz auf dem gar nichts los ist und genen die hier bereits lebenden Hunde auf den Grundstücken kann ich nichts machen, die wohnen hier.

    Das eine Wohnung vielleicht nicht das Paradies ist ist mir durchaus bewusst, aber wir haben nunmal kein Haus mit Garten. Der Hund ist klein, die Wohnung ist mit 100m² wohl ausreichend groß im Gegensatz zu der Auffangstation in Montenegro, da war sie in einer 1,5 Zimmer Wohnung zusammen mit 8 Hunden und 6 Katzen.

    Hier ist sie alleine mit uns, wir haben keine anderne Tieren und haben auch keine Kinder.

    Es hilft mir auchnicht wirklich weiter, wenn ihr euch jetzt über meine Wohnsituation auslasst, denn die andere Frage wäre dann, soll ich den Hund lieber wieder abgeben, statt mich um ihn zu kümmern???

    Und noch eines möchte ich hier klarstellen. Wir haben Piksy als Pflegestelle aufgenommen, weil man uns darum gebeten hat undnicht weil mir langweilig war oder ich gerade keine anderen Hobbys habe. Ja, es ist durchaus denkbar, dass sie ganz bei uns bleibt, im Moment kümmere ich mich jedoch ersteinmal darum, dass der Hund sein Trauma abbauen kann.

    Ich wollte mit meiner Frage hier bei euch eigentlich keine Grundsatzdiskussion entfachen, sondern habe ehrlich und wahrheitsgemäß geschildert wie wir wohnen und wie es der Süßen geht und habe mir Hilfestellung gewünscht.

    Es wäre lieb von euch, wenn es nicht allzuviel ausmacht, dass wir uns diesem Thema zuwenden würden, denn ich denke wirklich, dass sie, bis auf den fehlenden Garten vor der Tür, hier Lebensumstände vorfindet, die sie nicht weiter verunsichern. Ich denke ihr bisheriges Verhalten gibt mir auch recht, denn sie nimmt ja schon einiges von uns an.

  • Zitat

    d.h. sie hat so einen Endloswürger ohne Zugstopp??

    So eins: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…r_leinen/179430
    Oder so ein ähnliches?

    Puh, dass ist echt krass, denn das sie davor Angst hat, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Wie Chris schon geschrieben hat, da wäre ein Windhundgeschirr sehr sinnvoll. Es ist weich gepolstert und so konstruiert, dass der Hund nicht raus kommen kann:
    http://www.feifar.de/ffffinest/html/shop.html#hals

    Gruß
    Bibi

    NEIN es hat einen Zugstop und sie hat keine Angst vor dem Halsband, sondern vor dem Ablauf, dass der Karabinder der Leine in die Öse des Halsbandes geführt wird, ist der dran ist die Welt wieder in Ordnung. Es ist der rein technische Ablauf, dass sich die Hand dem Hals nähert, mehr nicht ;)

    Bitte bleibt doch mal entspannt, dem Hund geschieht gar nichts was er nicht will, deshalb schreibe ich doch hier.

    UND NEIN, es ist nicht unser erster Hund, sowohl ich als auch mein Männe sind mit Hunden aufgewachsen, die kamen allerdings als Welpen in den Haushalt und starben nach 15 bzw. 17 Jahren eines friedlichen Todes.

  • :???: Ich bin total entspannt, finde diese Halsbänder halt nicht sicher, mehr nicht.

    Wenn sie nur auf den Karabiner reagiert, wieso lasst ihr die Leine nicht am Halsband dran?
    Wenn ihr das HB ummacht, ist die Leine bereits dran und sie braucht keine Angst mehr vor dem Karabiner haben.

    Gruß
    Bibi

  • Moin,

    bei meinem Diego, Spanier und zu Beginn auch sehr ängstlich, hat in jedem Fall mein Ersthund geholfen..... habt Ihr im Umkreis jemanden mit einem gut verträglichen Hund?

    Die beiden sind Seite an Seite gelaufen, Diego hat sich in den ersten Tagen sehr eng an Malik gehalten, dem das zwar auf die Nerven ging, aber trotzdem hat er es mitgmacht. Das hat Diego Sicherheit gegeben..... unsere ersten Gassigänge waren immer die gleichen und immer kurz.....

    Diego hat allerdings nie drinnen sein Geschäftchen (egal welches) erledigt, er brauchte von Anfang an draußen..... wollte zuerst nicht mal wirklich raus, auf die andere Straßenseite ins Gras und fertig, zwei Minuten für Beides..... dann wollte er zumeist sofort zurück..... und nur mit Malik begann er Spaziergänge und -gängchen zu schätzen. Heute ist er allerdings der Erste an der Tür wenn er "raus" hört.

    Ich denke auch, das ein Geschirr, das die ersten Tage dran bleibt, eine gute Sache ist. Und, Routine ist etwas, das solchen Hunden gut tut. Sie brauchen eine Zeit bis sie begreifen, Rausgehen ist toll. Also würde ich, auch ein wenig sanft gegen den Hund, mit ihm regelmässig Raus gehen. Dort sollte es immer was Tolles geben, ein Extraleckerlie..... das es nur draußen gibt. Diego stirbt für Frolic (ich weiß, die sind nicht toll, aber Hunde lieben sie....... - kann aber auch was anderes sein!) Und nicht weit oder lang, immer nur kurz...... nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen, wie beim Welpen halt.

    Geht denn eine Transportbox? Ich lese hier immer wieder, das viele Hunde sie sehr schätzen? Obgleich das Tragen des Hundes in so einer Box vermutlich auch eher negativ verknüpft wird... Aber falls nicht, wäre das eine Idee?

    Und noch etwas hat Diego aus seiner Straßenhundezeit behalten, er schläft immer mit etwas über dem Kopf, sofern das möglich ist..... ich sag immer, er ist Gallier und fürchtet, das ihm der Himmel auf den Kopf fällt, aber das ist wohl eher Schutzbedürfnis. Erstaunlich unter was für kleine Spalten so ein großer Hund passt. :lachtot:

    Ansonsten, je öfter sie ihre Geschäftchen drinnen macht, desto länger lernt sie ja auch, "das ist okay so!" Aber ich glaub ja auch, genau das, soll sie nicht lernen. Also, eventuell eine Kiste mit Grassoden? Für alle Fälle, falls das andere erstmal nicht klappt? Ne Obststeige..... flach und groß genug. Das kann man ja vorpräparieren, mit ein bisschen Pippi von ihr? Damit es nach ihr riecht?

    Viel Erfolg, Geduld und liebe Grüße
    Sundri

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