Viele Probleme mit meiner Zweithündin Tasia

  • Danke ihr Lieben. ;)

    Kraft, vor allem nervlich, kostet es schon manchmal ganz schön. Da kommt man nach so einen Spaziergang nach Hause und ist völlig down.

    Ja Hummel, daran haben wir gedacht. Durch unseren Umzug fehlte uns einfach die Zeit, um gemeinsam mit Antje (unsere HT) zu üben. So haben wir hier nach besten Wissen und Gewissen agiert. Aber ohne fachmännische Hilfe und Stütze kommen wir keinen Schritt weiter.

    Als ich am Samstag Martin Rütter gesehen habe, hab ich in der kleinen Hündin Tasia gesehen. Sie attackierte auch ohne bestimmten System Leute.
    Vielleicht hilft bei uns auch ein plötzlicher Wasserstrahl oder Rütteldose. Aber dies möchte ich nicht ohne der Meinung der HT anwenden...

    Tasia ist beim Spaziergang schon richtig schön entspannt. Die ländliche Gegend und der rare Menschen-Hundekontakt sind dafür super förderlich. Sie läuft schön nah bei mir und auch das jagenwollen von Vögeln hat super nachgelassen, aber dann sind wieder die Momente ... :roll:

  • Zitat


    Tja aber ihre Aggressivität Fahrradfahrern und Spaziergängern ist nach wie vor ein enormes Problem.

    Gestern haben wir mal getestet:
    Nici kam mit dem Fahrrad an uns vorbei gefahren. Selbst da wollte sie drauf. :schockiert:

    Ich hab jetzt zum Fahrrad-Thema nicht alles gelesen - was ich versuchen würde, wäre, die Fahrradgeschichte in kleinere Häppchen aufzudröseln, z. B. von einem geschobenen, langsamen Fahrrad zu einem, wo nur rollermäßig mit einem fuß auf der Pedale gestanden wird und schlußendlich zu einem, das langsam normal gefahren wird. Oder einfach ein Fahrrad auf einem Einzelspaziergang mit Tasia geschoben mitnehmen, oder ein Fahrrad in den Garten stellen, einfach, dass Fahrräder auf Dauer etwas völlig alltäglich-normales, geradezu langweiliges werden.

    Je nachdem, wo die ersten Probleme in Sachen Fahrrad anfangen, einen Schritt zurück machen und an dieser stelle das Fahrrad gähnend langweilig werden lassen und dann in kleinen Schritten ausbauen.

    LG, Chris

  • Danke Chris. ;)

    Nici ist nach dem Vorfall vom Rad gestiegen und zu uns zurück gekommen. Aaron hatte sie ja gleich erkannt und sich mega gefreut. Dann hatte es auch Tasia geschnallt und sich gefreut. Nici hat Tasia dann an der kürzeren Leine neben ihrem Fahrrad geführt. Nicht zu lang, damit Tasia nicht überfordert ist. Die Idee mit dem Fahrrad erstmal nur hinstellen ist auch gut. Werde es heute gleich mal aus der Garage holen und auf den Innenhof stellen. Dann werde ich ihr in daneben Leckerlies geben...

    Übrigens haben wir bei beiden Situationen schon zwei Varianten angewandt:

    1. Am "Hinderniss" vorbei gehen und Tasia immer wieder korrigieren.

    2. In eine Nische gehen, abgewandt stehen bleiben und versuchen Tasias Blickfeld zum "Feind" zu verdecken. Dabei immer wieder korrigieren.

    Leckerchen nimmt sie in so einer Situation nicht.

    Nun ja, ich tendiere zur 1. Variante, da die 2. nur eine Notlösung ist, obwohl diese natürlich besser klappt. Aber man hat ja auch nicht immer eine Ausweichmöglichkeit. =)

  • Naja, Variante 2 ist ja wirklich nur für Momente, in denen man bei allem gerade laufenden Training eine "unausweichliche Überdosis Fahrrad" zu spüren bekommt, wirklich lernen kann hund dabei eher nix.

    Variante 1 ist dafür nach allen Seiten "ausbaufähig" - man kann am Objekt Fahrrad selbst arbeiten, am Objekt Fahrrad und Mensch und auch an der Wohlfühldistanz, in der Tasia noch nicht "abgeht", wenn sie ein Fahrrad sichtet.

    Deshalb denke ich, dass Ihr mit Variante 2 in verschiedenen Variationen sicher am ehesten zum Ziel kommt.

    LG, Chris (die leider kein Fahrrad fährt, weil das hier im Fichtelgebirge Selbstmord wäre... :D )

  • Ati, es tut mir leid, dass es wieder einen Rückwärtsschritt gibt :sad2: .

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es an deinen Nerven zerrt.
    Hoffentlich weiss deine Trainerin Rat, ansonsten langfristig, so wie Frederike sagte, vielleicht doch mal über einen anderen Problemansatz nachdenken.

    Ich drück jedenfalls die Daumen :gut:

    LG Britta

  • Sei mir nicht böse, aber versuche es doch mal positiv zu sehen...
    wenn sie selbst auf eure Tochter auf dem Rad so reagiert, dann habt ihr ne super Trainingsgrundlage. Ich hoffe das klingt jetzt nicht irgendwie doof... aber ihr braucht keine fremden Menschen zu mobilisieren, um an dem Problem zu arbeiten... Klar ist es irgendwie traurig, aber sowas DARF man dann einfach nicht persönlich nehmen, es zeigt nur viel mehr, dass sie scheinbar wirklich ein Problem mit Fahrrädern bzw. sich schnell bewegenden Menschen hat ... ich drücke euch alle Daumen, die ich habe!

  • Wenigstens in diesem Thread kann ich nur Positives berichten:

    Wir haben seit dem letzten Post hier und eurem guten Tipp, zwei Fahrräder auf dem Innenhof stehen. Tasia wird daneben gefüttert und muss auch daran öfters vorbei.

    Da wir Aaron mit am Rad führen, wird sie auch unweigerlich damit auf den Spaziergängen konfrontiert. Gestern war eine ziemlich heikle Situation für sie.

    Meine Große kam mit Aaron am Rad auf uns zu und lies Aaron los. Dann kam sie allein und in einem zügigen Tempo an uns vorbei gefahren. Tasia hat nur kurz geschaut und das wars. :smile: Was für ein Riesenfortschritt. Wir haben uns so darüber gefreut. Vielleicht ist das der 1. Schritt zu einem entspannten Vorbeigehen an fremden Radfahrern... ;)

  • Klingt doch gut! :gut:


    Geht es aber trotzdem langsam an,
    auch wenn es sich so gut anfühlt.

    Oder besser,
    gerade, weil man das Gefühl hat,
    daß es doch hervorragend klappt!


    Ihr macht das schon :gut: !

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!