Hund wird aggressiv gegenüber anderen Hunden
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Zitat
Ich war mit dem Hund draußen, mir kam ein anderer Hund entgegen, Taylor fängt an zu bellen und zu jaulen, da er aber in keiner Weise geknurrt hat oder das Nackenfell aufgestellt hat habe ich mich mit dem anderen Hundebesitzer abgesprochen und beide Hunde von der Leine gelassen.
Im ersten Moment war noch alles gut, dann überschlugen sich die Ereignisse.
Taylor stellte sobald er bei dem anderen Hund war sein Nackenfell auf, zieht die Lefzen soch und schnappt zu, an d ieser Stelle sollte ich anmerken, das Taylor kastriert ist und der andere Hund ein Weibchen von zarten 7 Monaten war.
In dieser Situation hätte man vielleicht erwarten können das der andere Hund sich unterwirft, dem war aber nicht so, der andere lief davon und unser hinterher.hm, wie schon oben mehrmals empfohlen, einen guten trainer holen der sich das mal anschaut.
davon abgesehen:
so richtig als aggressiv könnte ich das nun aus deiner beschreibung auch nicht rauslesen irgendwie.
was ist denn genau passiert, nachdem das hinterherrennen anfing?
und was mich noch interessieren würde: was passiert in der gleichen situation wenn ihr auf einen souveränen, sicheren althund trefft ?
7 monate alte jungrocker (egal ob männlich oder weiblich) sind nicht immer die höflichsten und auch manchmal recht provozierend - auch wenn es uns menschen nicht gleich auffällt. (so zwischen dem 6ten und 11ten monat bekamen meine beiden öfter mal eine auf den deckel von anderen hunden - eben weil jungrocker ohne manieren - sie haben viel daraus gelernt) - du schreibst ja selber, dass er, wenn der andere hund sich nicht imponieren läßt, friedlich bleibt?
wie gesagt, lass da mal einen guten trainer drübergucken - irgendwo ist da unter umständen was ganz anderes schief gelaufen - ob das nun mit dem von dir beschriebenen tret-vorfall in zusammenhang zu bringen ist (sprich mit eurer reaktion drauf) kann man von hier aus schlecht sagen.
abgeben ist im übrigen keine lösung - wenn das denn das einzige problem ist, dass ihr habt.
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14. Juli 2010 um 11:34
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Hund wird aggressiv gegenüber anderen Hunden - Vor einem Moment
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Ja, das wohl auch. Ich hoffe, der TS ist mir nicht böse, wenn ich so mutmaße, aber so richtig "gehören" scheint der Hund auch niemandem; der TS geht nicht oft genug mit ihm raus, um zu wissen, wie er auf andere Hunde reagiert und die Eltern wollen ihn abgeben, bevor sie an Problemen ernsthaft arbeiten.
@TS
Wie beschäftigt ihr den Hund denn?
Zusätzlich zum Trainer und Fachliteratur ( Dieser Link von Amazon ist nicht gestattet das würde ich dir für den Anfang empfehlen, es ist sehr gut verständlich) solltest du dich vielleicht generell mehr mit dem Hund beschäftigen, bringe ihm ein paar Tricks bei, mach Suchspiele, was auch immer, hauptsache es ist eine gemeinsame Arbeit. So lernst du auch praktisch deinen Hund besser verstehen, es stärkt die Bindung und macht einen i.d.R. auch sicherer und souveräner im Umgang, was sich auch im Verhalten deines Hundes niederschlagen wird. -
Erst einmal Danke für die ausführlichen und schnellen Antworten, ich werde versuchen hier noch ein paar der offenen Fragen zu beantworten...
Also, der andere Hund in dieser Situation hat sich meiner Meinung nach nicht ganz so verhalten wie ich mir das gedacht habe, im ersten Moment hat sie sich ganz normal hingelegt, dann den Schwanz eingekniffen und abgehauen.
Da diese Situation wie meine Mutter mir sagte bereits öfter vorgekommen ist, und Taylor das so lange weitergemacht hat bis er oder der andere Hund sich unterwerfen musste.
Das ist diesmal nicht geschehen, der andere Hund ist dann zurück zu "seinem" Grundstück gerannt, Taylor im ersten Moment hinterher, als er dann gerufen wurde, ist er aber unverzüglich von dem Grundstück runter und hat sich davor gesetzt und gar nichts mehr gemacht, also nicht mehr geknurrt, gejault oder gebellt, er war auf einmal ganz ruhig.
Wir hatten bereits einmal einen Hundetrainer konsultiert, der konnte uns bei diesem Problem aber nicht großartig helfen, er hatte uns ein paar Tipps gegeben wie wir die Aufmerksamkeit des Hundes auf uns lenken können, was auch wunderbar klappt, aber dem Problem aus dem Weg gehen löst es ja nicht, bekanntlicherweise.
Und da er von kleinauf sage ich mal dieses Problem hatte, sind wir fremden Hunden meist aus dem Weg gegangen, da meine Eltern Angst hatten das genau so etwas geschieht und da sie auch eigentlich keine Zeit dafür haben sich wirklich intensiv mit dem Hund zu beschäftigen.
Meine Schwester ist zu schmächtig und hat ebenfalls zu viel Angst davor.
Da blieb mir nix anderes übrig als es irgendwann auszuprobieren, gut habe ich jetzt muss ich die Sache nur noch in den Griff kriegen.
Ich hatte gestern in einer uns bekannten Hundepension angerufen und die nach deren Meinung gefragt, die sagten mir das der Hund wohl einfach nicht ausgelastet genug ist, was auch logisch ist, da dieser Hund so leid es mir tut, einfach nicht die Möglichkeiten bei uns hat, leider Gottes...
Ich würde sie ihm gern geben, aber ich möchte nicht in ständiger Angst irgendwo hin gehen -
Hallo
Mir drängt sich nach Deinem letzten Posting eine Frage auf !
Warum habt Ihr überhaupt einen Hund ??? ( neugierig fragt)

Katja
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Schliesse mich der Frage an.
Ohne es böse zu meinen!
Deine Einstellung dagegen finde ich gut, denn du probierst es wenigstens!!! Okay jetzt weisst du wie euer Wuff reagiert, nun musst du eben dran arbeiten.
Wobei es sich für mich nun nicht so dramatisch anhört/ ähm liest.
Alanna geht (wenn ich sie lassen würde) ähnlich mit anderen Hunden um, ohne zu beissen usw aber eben "Hey ich Chef du nix"-knurr bell auf den Boden werfen.
Mit viel Getöse einmal den Hund unterwerfen und anschliessend will sie spielen, gibt der andere Hund kontra, rennt Alanna hinter meinen Rücken "Frauchen hilf der will mir fressen"
Mittlerweile geht es. Kommen mir beratungsresisstente Halter mit unangeleinten Hunden entgegen, die meine Bitte, deren hunde NICHT zu meinem zu lassen oder eben anzuleinen, ignorieren, da wird Alanna abgeleint. Meistens sind die Halter dann ganz fix mit Hund einsammeln.
Solange die Zeichen wirklich nur daraufhin deuten, dass euer Hund "einfach nur unterwerfen will" und nicht bösartig einen anderen hund zerlegen will, ist es RELATIV einfach daran zu arbeiten.
Aber auf Distanz lässt sich sowas immer schlecht zu 100% sagen.
Irgendwo gibt es einen Fred mit den berühmten "Calming signals" der Hunde. mir hat das sehr viel geholfen meinen Hund besser lesen und somit auch verstehen zu können! -
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Da ist doch gar nix los gewesen.
Dein Problemi ist nicht dein Hund, sondern deine Angst!!! Absolut normales Hundeverhalten.. Du brauchst n Trainer
, der dir das Verhalten erklärt, damit du lockerer bleiben kannst!!!!Das einzige Problem, dass ich sehe, ist, dass ihr nicht genug Bindung habt, dass er auf dich hört.
Du musst mehr mit ihm üben, dann gehorcht er dir auch besser. . m.a.W:
Beschäftige dich mehr mit deinem Hund!!Was für ne Rasse ist er denn - bzw. was steckt drin?
Grad mit 2 Jahren haben junge Rüden - ob kastriert oder nicht -doch jede Menge Power. Raus mit dem Hund: geh Fahrrad fahren, schwimmen, mach Dummy-Trainingauf der Seite:
http://www.spass-mit-hund.de/ findest du außerdem viele Anregungen. Probier doch mal davon was aus. Wichtig ist, dass das nicht nur dem Hund, sondern auch DIR Spaß mahct, damit ihr beide am Ball bleibt.P.S.
Bücher lesen zum Hundeverhalten ist auch nicht schädlich
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Warum musst DU es wieder ausbügeln, wenn deine Eltern es verkackt haben?!? Ich glaub ich träume! Sag deinen Eltern, sie sollen gefälligst Verantwortung übernehmen, für dieses Tier, und nicht die ganze Arbeit auf dich abwälzen! Kann ja wohl nicht wahr sein.
Verantwortung übernehmen heißt, dass man sich kümmert, dass man sich informiert, dass man nach Lösungen sucht. Den Hund einfach abzugeben, wenn er nicht wie gewünscht funktioniert, ist echt das letzte. Sag denen das. -
Alina,
einerseits hast du recht, andererseits geht er ja auch mit dem Hund Gassi.
Aber im Prinzip muss die GANZE Familie mit dem Tier arbeiten. Besonders dann, wenn da n Münsterländer drin steckt!!!
Ich hoffe mal, dass die Schäferhundanteile beim Gehorsam helfen :)Diese Hunderasse ist agil und braucht BESCHÄFTIGUNG als Jagdersatz !!!!
Karesh
haste mal n Foto, dass man sich den "Übeltäter" mal angucken kann?
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Hi,
für mich zusammengefasst:
I. Ihm wurde viel zu lange von Euch ( Eltern etc. ) gestattet, andere Hunde unangemessen zu belästigen ( bedrängen, bis der Hund sich unterwirft ... das geht garnicht !!! )
II. aus Mangel an Gelerntem/Erfahrung mangelt es ihm an gutem und respektvollem Sozialverhalten
III. Du bekommst keinerlei Unterstützung in der Erziehung von Deinen Eltern
IV. Der Hund gehört nicht von der Leine gemacht, wenn er eh schon Theater macht ... das kann nur schief gehen ( ein so aufgedrehter Hund kann nicht mehr zuhören und sich ruhig verhalten )
Vorraussetzung, damit sich was ändern kann: ALLE müssen gemeinsam dran arbeiten ( wollen ) !!!
Arbeitet erst mal an Eurer Bindung und an seiner Konzentrationsfähigkeit, bevor ihr direkt in die Vollen geht und ihn mit anderen Hunden kontaktiert, denn hier scheint mir der größte Mangel zu sein.
Es kann nicht sein, dass andere Hunde als Erziehungshilfen diehnen sollen ( sprich er hört auf, wenn ihm ein anderer Hund die Meinung sagt - das kann irgendwann mal böse ins Auge gehen und geht garnicht. DAS ist EURE Aufgabe !!! dass es erst garnicht soweit kommt ).
Sucht Euch kompetente Hilfe !!!!
Wenn der Wille zu all dem nicht da ist ... solltet ihr tatsächlich darüber nachdenken, den Hund abzugeben und ihm so ne Chance auf ein passendes Zuhause zu ermöglichen.
Liebe Grüße
Alexandra -
Ich glaube Karesh, Ihr habt einfach die ganzen zwei Jahre eine falsche Vorstellung von einem "Familienhund"

Irgendwie habt Ihr den Familien-Stadthund im Kopf, der lieb und stets an Eurer Seite ist und auf dem man sich in jeder Lage verlassen kann.
Das es auch andere Hunde gibt wird gerne mal von der Öffentlichkeit verschwiegen...Ihr müßt lernen das ihr einen "richtigen" Hund habt
...darauf kann man auch stolz sein...
Ihr müßt nicht Alles direkt unter Kontrolle haben...was Euch zuviel aufregt, solltet ihr erstmal vermeiden.Ich weiß, das ist alles sehr anstrengend..aber vielleicht findet ihr einen Weg, bei dem sich der Hund einmal am Tag so richtig austoben darf und der Rest muß halt ein bischen eingegrenzt werden.
Ich hab hier so ein Leinenagressives Vieh zu Hause sitzen...und die erste Zeit, als ich es noch nicht unter Kontrolle hatte, waren einfach nur grausam
...im freilauf hatte ich bisher keine Probleme...aber ich weiß auch, je älter mein Hund wird umso mehr muß ich aufpassen ( sie wird bald 2 Jahre)Und mit 2 Jahren sind viele Rüden außer Kontrolle...das Einzige was mir Sorgen macht ist die "falsche" Einstellung zum Hund die ihr irgendwie nicht aus dem Kopf kriegt.
...oder ist zu Hause etwas mehr passiert? - Vor einem Moment
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