Hund wird aggressiv gegenüber anderen Hunden
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Erst einmal Danke für die ausführlichen und schnellen Antworten, ich werde versuchen hier noch ein paar der offenen Fragen zu beantworten...
Also, der andere Hund in dieser Situation hat sich meiner Meinung nach nicht ganz so verhalten wie ich mir das gedacht habe, im ersten Moment hat sie sich ganz normal hingelegt, dann den Schwanz eingekniffen und abgehauen.Naja, Hunde sind keine Maschinen und wenn dein Hund auf einen anderen zukachelt, bekommen zarte Seelchen schon mal Angst. Es hätte dir genauso passieren können, daß der andere ein potenter Rüde ist und deinen auseinandernimmt
Da diese Situation wie meine Mutter mir sagte bereits öfter vorgekommen ist, und Taylor das so lange weitergemacht hat bis er oder der andere Hund sich unterwerfen musste.
Wenn deine Mutter wußte, wie euer Hund reagiert, wieso nimmt sie ihn nicht an die Leine, wenn ein anderer Hund kommt?
Das ist diesmal nicht geschehen, der andere Hund ist dann zurück zu "seinem" Grundstück gerannt, Taylor im ersten Moment hinterher, als er dann gerufen wurde, ist er aber unverzüglich von dem Grundstück runter und hat sich davor gesetzt und gar nichts mehr gemacht, also nicht mehr geknurrt, gejault oder gebellt, er war auf einmal ganz ruhig.
Wir hatten bereits einmal einen Hundetrainer konsultiert, der konnte uns bei diesem Problem aber nicht großartig helfen, er hatte uns ein paar Tipps gegeben wie wir die Aufmerksamkeit des Hundes auf uns lenken können, was auch wunderbar klappt, aber dem Problem aus dem Weg gehen löst es ja nicht, bekanntlicherweise.Hm...Was erwartest du denn, wie sich dein Hund verhalten sollte? Und inwieweit seid ihr alle bereit daran zu arbeiten?
Und da er von kleinauf sage ich mal dieses Problem hatte, sind wir fremden Hunden meist aus dem Weg gegangen, da meine Eltern Angst hatten das genau so etwas geschieht und da sie auch eigentlich keine Zeit dafür haben sich wirklich intensiv mit dem Hund zu beschäftigen.
Meine Schwester ist zu schmächtig und hat ebenfalls zu viel Angst davor.
Da blieb mir nix anderes übrig als es irgendwann auszuprobieren, gut habe ich jetzt muss ich die Sache nur noch in den Griff kriegen.
Ich hatte gestern in einer uns bekannten Hundepension angerufen und die nach deren Meinung gefragt, die sagten mir das der Hund wohl einfach nicht ausgelastet genug ist, was auch logisch ist, da dieser Hund so leid es mir tut, einfach nicht die Möglichkeiten bei uns hat, leider Gottes...
Ich würde sie ihm gern geben, aber ich möchte nicht in ständiger Angst irgendwo hin gehenOK, ich fasse mal zusammen:
Hund macht "Problem", es fehlt aber an Zeit und/oder Mut an dem "Problem" zu arbeiten.Wenn du mich fragst, gebt den Hund in gute Hände ab. Ist nicht böse gemeint.
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15. Juli 2010 um 10:47
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Hund wird aggressiv gegenüber anderen Hunden - Vor einem Moment
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Wenn du mich fragst, gebt den Hund in gute Hände ab. Ist nicht böse gemeint.
Genau das wäre wohl die beste Lösung für alle, wenn die Zeit nicht da ist, denn das Problem wird sich nicht von heute auf morgen lösen lassen.
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Ich würde nicht so pauschal zum Abgeben raten, denn
1. Ist das Problem kein weltbewegendes, es mangelt hier größtenteils an der Unfähigkeit, den Hund richtig zu deuten. Und das ist sowieso der erste Schritt, der getan sein muss, um weiter zu machen. Der Hund ist nicht aggressiv, er ist unhöflich und pöbelt.
2. Der TS hat zugegeben, dass es an der Auslastung mangelt, es ist also eine Erkenntnis da. Die Tatsache, dass bereits ein Trainer eingeschaltet wurde (dass der nicht so doll war, ist schade), zeigt auch, dass der Hund nicht jedem am Allerwertesten vorbei geht. Auch schrieb er schon, dass er sein Verhalten ändern möchte, was er tun kann, wurde ja schon erläutert. Auch soll eventuell ein zweiter Trainer hinzugezogen werden.
Der einzige Grund, zu einer Abgabe zu raten, wäre es, wenn jetzt gesagt würde, dass er um die Problematik wisse, aber trotzdem keine Zeit oder Lust hätte, daran zu arbeiten. So klang es aber wirklich nicht, er scheint den Hund zu mögen und unbedingt behalten zu wollen. Sonst wäre er auch nicht hier.
Manchmal finde ich die Haltung mancher hier seltsam; zum Einen beschwert man sich, dass Leute ihre Hunde bei den kleinsten Zimperlein abschieben, zum Anderen wird hier ständig mit dem Wort rumgeworfen, sobald sich jemand findet, der den Umgang mit dem Hund bisher nicht optimal bewältigen konnte.
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Genau das wäre wohl die beste Lösung für alle, wenn die Zeit nicht da ist, denn das Problem wird sich nicht von heute auf morgen lösen lassen.
Aber dann holen sie sich doch gleich den nächsten, der sein Leid nur still erträgt. -
Nun die Eltern haben/hatten keine Zeit sich um das Problem zu kümmern, der TS hat sich dessen angenommen, aber wohl auch nicht so die Zeit sich richtig zu kümmern und die Schwester hat Angst.
Mal davon ab, das der Informationsfluss in Bezug auf den Hund scheinbar auch nicht unbedingt der beste ist.Wie soll man dort ein Training vernünftig aufbauen? Gerade diese Art der Problematik ist zu lösen, gar keine Frage, aber 1. dauert es seine Zeit und 2. müssen alle im Haushalt befindliche Personen sich daran beteiligen.
Da sehe ich allerdings ein sehr großes Problem, das man vermutlich gar nicht alle an einen Tisch bekommt, schon allein weil die Schwester Angst hat.Da ist es doch besser, das dieser Hunde eine vernünftige Chance bekommt und mit einem erfahrenen Halter leben kann.
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Und da er von kleinauf sage ich mal dieses Problem hatte, sind wir fremden Hunden meist aus dem Weg gegangen, da meine Eltern Angst hatten das genau so etwas geschieht und da sie auch eigentlich keine Zeit dafür haben sich wirklich intensiv mit dem Hund zu beschäftigen.
Meine Schwester ist zu schmächtig und hat ebenfalls zu viel Angst davor.
Da blieb mir nix anderes übrig als es irgendwann auszuprobieren, gut habe ich jetzt muss ich die Sache nur noch in den Griff kriegen.
Ich hatte gestern in einer uns bekannten Hundepension angerufen und die nach deren Meinung gefragt, die sagten mir das der Hund wohl einfach nicht ausgelastet genug ist, was auch logisch ist, da dieser Hund so leid es mir tut, einfach nicht die Möglichkeiten bei uns hat, leider Gottes...
Ich würde sie ihm gern geben, aber ich möchte nicht in ständiger Angst irgendwo hin gehenDiese Aussagen bringen mich einfach zu dem Gedanken, daß es für den Hund sicher besser wäre, wenn er zu Leuten käme, die dem Hund das bieten können, was er braucht. Angst und keine Zeit sind außerdem eine blöde Kombination.
Ich lebe in dem Wahn, daß die Eltern vernünftig genug sind, sich keinen neuen Hund anzuschaffen, da sie ja nun erlebt haben, daß ein Hund u.a. Zeit benötigt.
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Ich bin/war in einer ähnlichen Situation, da ich hier mich hier auch mit einem von meinen Eltern abgeschobenen Exemplar beschäftige.
Zwar ist Fiete nicht mein erster Hund, aber da meine Hündin früher so unproblematisch war, dass es mein Hundebild irgendwie verzerrte, war er ein Buch mit sieben Siegeln.
Und ich wuchs auch an den Problemen, obwohl ich von meinen Eltern, außer finanziell oder wenn es mal um´s sitten ging, keine Unterstützung bekam. Plötzlich hieß es, Hundesprache lernen, AJT, rassengerechte Auslastung. Bevor es nicht akut wurde, hatte ich von all dem auch keine Ahnung. Und mittlerweile funktioniert das alles wirklich gut, auch wenn ich noch fast täglich dazu lerne.
Aber es ist nur eine Sache der Bereitschaft und auch im Alleingang zu bewältigen, wenn man sich reinhängt.
Ist zwar leider keine optimale Ausgangssituation, aber wenn der TS meint, dass schaffen zu wollen, bin ich guter Dinge. -
Ich klinke mich mal mit ein...
ZitatWobei es sich für mich nun nicht so dramatisch anhört/ ähm liest.
Alanna geht (wenn ich sie lassen würde) ähnlich mit anderen Hunden um, ohne zu beissen usw aber eben "Hey ich Chef du nix"-knurr bell auf den Boden werfen.
Mit viel Getöse einmal den Hund unterwerfen und anschliessend will sie spielen, gibt der andere Hund kontra, rennt Alanna hinter meinen Rücken "Frauchen hilf der will mir fressen"
So, nu oute ich mich auch nochmal. Maja hat mit anderen Hunden, wo sie entgegen der Absprache, unbeaufsichtigt waren irgendeinen Sch... erlebt. Und ich habe sie anders zurück bekommen (sehr unsicher, ängstlich, dann aggressiv).Jedenfalls wars erst noch mit 1 Jahr Macker markieren und unterwerfen, dann aber zum Spiel auffordern, wie bei Alanna. (War bei ihr echt genauso.)
Nun machte sie jeden an der Leine an oder spielte viel heftiger mit anderen Hunden im Freilauf, was schnell in mobben überging. Nun da Snuggles da ist, ist ihr Radius größer geworden. Sie scheint für mich und Snuggles die Gegend mit zu scannen. Dessen mußte ich mir auch erst einmal bewußt werden. Früh morgens oder nachts, wenn die komplette Fläche frei ist und irgendwo am Rande des Sichtfelds dann doch ein Hund auftaucht, stellt sie das gesamte Nacken- und Rückenfell auf, rast komplett rüber und auf den anderen drauf. Flieht dieser rennt sie hinterher und macht ihn platt. Klammert sich an ihm fest, hat das Maul offen, kann sein, dass sie den anderen auch am Fell festhält (kann ich nicht so gut erkennen). Ohne Beißen. Aber es hört sich so an, als wolle sie ihn zerlegen. Der andere unterwirft sich nie, sondern versucht zu fliehen. Ob sie bei Unterwerfen ablassen, bzw. nur verharren würde, weiß ich nicht.
Dann kann ich nicht mehr eingreifen. Nähere ich mich, laufen beide weg, entferne ich mich, nimmt sie mich nicht wahr. Irgendetwas nach ihr werfen, bemerkt sie nicht. Nur der andere Besitzer kann sie wegscheuchen, wenn sein Hund mitsamt der irren Maja zu ihm kommt. Früher konnte ich gut die Momente erkennen, wo sie erst einmal aufmerksam zu anderen Hunden schaute und dann anhand der Körpersprache erkennen, ob ich eingreifen muss oder nicht. Nun (da Snuggles da ist) geht alles wahnsinnig schnell. Sie fährt sofort von 0 auf 100 hoch.Emotionslos (was ich natürlich bei meinem Hund nicht wirklich bin) betrachtet, passiert viel Getöse, aber keiner wird verletzt. Sie macht nicht jeden Hund so an. Allerdings gibt es nur wenige, bei denen sie nicht so weit hochfährt und schnell entspannt ist, beim ersten Aufeinandertreffen. Puh, ein Schema Hund ist schwer für mich zu erkennen. Kleine sind größtenteils egal, im Moment sind es gleich große Hunde (Labradorgröße), bis zu 4 Jahren, ich glaube eher noch Rüden.
Würde der andere Hund kontra geben, würde sie weiter hoch fahren (denke ich). Es gab ca. 3-4 solcher "Ereignisse" im letzten Jahr. Das letzte vor einer Woche. Zudem waren wir umgezogen, als sie aus der Betreuung zurück kam und haben nun Zaun an Zaun einen Nachbarshund, der sein Grundstück lautstark verteidigt und Maja nun unseres (was ich aber fast immer schon im Keim ersticken kann). Aber Schutztrieb hat sie auf jeden Fall und die zugehörige Skepsis manchen anderen gegenüber. Ihr Motto scheint zu sein "Angriff ist die beste Verteidigung. Lieber einmal zu viel platt machen, bevor ichs noch einmal drüber kriege, ohne das mir wer helfen kann."Meine Ideen:
1. Schleppleine, egal wann, egal wie verlassen die Gegend wirkt. Das Abzischen ist neu und ich kann sonst nicht rechtzeitig reagieren.
2. Und / oder Maulkorb drauf, immer wenn wir rausgehen. Gewöhne gerade meine beiden (Solidarität ist alles...) an Maulkörbe.
-> Weitere Absicherung für mich, ich bleibe ruhiger. Hinweis / Schutz für andere.
3. Mit Maja alleine, ohne Snuggles trainieren (wobei ich mit Snuggles immernoch übe, dass er auch ohne Maja alleine bleibt; Hundesitter suchen).
4. Konfliktsituationen bewußt suchen und Nähe ganz langsam steigern. Später auch mit Snuggles dabei trainieren.
5. Grundgehorsam wieder festigen, vor allem bezüglich Impulskontrolle (beim Futter warten, bis "nimm" kommt, vorm Rausgehen absitzen, bis "lauf" kommt, im Freien "Platz" bis Auflösung etc.Emotional gesehen, war ich letztes Mal wirklich am heulen, kam mir total unfähig vor, diesen Hund zu halten, hatte das Gefühl, ich habe bei ihr total versagt und es würde sich nie bessern. Allerdings ist Maja mein erster eigener Hund, mit dem ich demnach auch ALLE Lebensphasen miterlebe. Was normal oder nicht mehr zu retten ist, weiß ich also noch nicht.
Ich war mit ihr ein halbes Jahr, bis Snuggles kam, in der Hundeschule. Allerdings verhält sie sich zu ihren "Mitschülern" anders, nachdem sie sie kennt. Ein Einzeltraining außerhalb war nicht drin, von der HuSchu aus. Nur Festigung der Kommandos, die sie aber eh beherrscht, außer Abruf außerhalb der HuSchu bei Sichtung eines fremden Hundes (s.o.).
Ich möchte auch nicht darüber diskutieren, warum ein Zweithund kam, bevor der 1. nicht perfekt ist. Mit Snuggles läuft alles gut und altersentsprechend und Maja schaut sich von ihm einiges gutes ab, er sich aber nichts schlechtes von ihr, bzw. habe ich das direkt beim ersten Ansatz unterbunden. Er pöbelt nicht und bleibt bei mir, wenn sie abgeht. Ich habe also wie zuvor auch nur 1 Problem-Hund.Im Moment habe ich leider kein Geld für HuSchu, bzw. endlich ein Einzeltraining.
Aber ich möchte gerne weiter mit ihr arbeiten, damit wir das beide irgendwann hin bekommen. Sie wird nie der alle liebende Labrador sein, aber ich würde mir wünschen, dass sie sich an mich wendet, wenn sie Stress hat, nach hinten und nicht nach vorne geht oder andere Hunde ignoriert. Freundliche Kontaktaufnahme darf natürlich auch sein.Souverän komme ich natürlich nur rüber, wenn ich mir sicher bin, dass das, was ich tue richtig ist und das entsprechend auch durchziehe.
Also wären mir unterstützende Antworten (konstruktive Kritik) von euch sehr wichtig. Was haltet ihr von meinen Lösungsansätzen, welche Ideen habt ihr noch, wie mache ich mir Mut, wenns auch mal Rückschritte gibt etc.pp.? -
Nun gut, ich danke allen für die Antworten, ich habe mich dann an eine Hunde trainerin gewandt, Tina Müller Freundschaft Hunde heißt die Seite meine ich, naja jedenfalls habe ich dann 10 Stunden Training bekommen und seitdem ist es wehehesentlich besser geworden.
Es war eigentlich recht einfach, mithilfe von Marker Training wurde der Hund dann "manipuliert", das ganze ist zwar immer noch nicht ganz abgeschlossen, aber ich bin auf dem besten Wege und habe bis jetzt große Fortschritte gemacht, ich kann diese Hundetrainerin nur weiter empfehlen, wer dazu noch genaueres wissen will, soll mich bitte eben per PM anschreiben ich antworte dann so schnell wie möglich.MfG
Karesh
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