Tierheimhund! Wann konntet ihr ihm bei Menschen trauen?
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Gast28975 -
13. Juli 2010 um 21:07
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Hallo zusammen,
wir haben Rex (3 J., kastriert, Malinois-DSH-Mischling) seit September 2009. Er ist fremden Menschen gegenüber sehr argwöhnisch. Darum haben wir ihn, wenn Besucher kommen, mit einem Maulkorb gesichert. Bei "Hundeleuten" die schon öfter da waren, ist dies inzwischen nicht mehr nötig. Doch bei neuen Besuchern, bin ich mir nach wie vor nicht sicher.
Auch auf den Straßen, findet er bestimmte Menschen noch ziemlich "doof" und verbellt sie. An anderen geht er anstandslos im gebührenden Abstand vorbei.
Wann wusstet ihr bei eurem Tierheim-/Zweitehandhund, dass ihr ihm im Bezug auf Menschenbegegnungen trauen könnt und wart euch sicher, dass er nicht beisst und nur einen Affen macht?
Als ich mit dem "Gassigeher" vom Tierheim unterwegs war, lief Rex in einem stark überlaufenen Naherholungsgebiet und hat sich dort für keinen Menschen interessiert.
Unser Hund vor Rex, war auch aus dem Tierheim aber ein absoluter Menschenfreund von Anfang an. Da habe ich mir nie Gedanken machen müssen. Er hat halt immer gebellt wenn jemand kam, aber ich wusste: Da passiert nichts!
Ich hoffe, ich bekomme hier ein paar ausführliche Antworten. Falls Rückfragen sind, immer her damit.
Das "Problem" liegt mir wirklich sehr am Herzen!
LG, Tigre
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13. Juli 2010 um 21:07
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Hallo,
unser Hund kommt zwar nicht aus den Tierheim, aber fremde Menschen fand er auch mal doof.
Wie habt ihr denn bisher an diesem Problem gearbeitet und wie lange schon?
Gruß
Leo -
Lee ist ja secondhand und bei der war es ca. 1 Jahr (vielleicht auch 1,5 Jahren).. Daheim war es aber nur ganz kurz ein Problem.. Ich möchte allerdings auch kein "Affen machen" haben. Sie ist mir mit 3 oder so noch 3x gegen Menschen gegangen (= Situationen in denen sie entweder geschnappt hat oder ich mir nicht sicher war, wie weit sie geht), seitdem gab es keinen Vorfall mehr..
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Meine Hündin (2) ist sehr menschenbezogen und liebt eigentlich alle Menschen. Ich hab sie erst seit 2 Monaten, und ich hoffe, dass das so bleibt. Bedenken hatte ich nie. Sie heftet sich wirklich an jeden Menschen, und möchte beschmust und gestreichelt werden. Wenn wir Besuch haben, geht sie reihum zu allen Besuchern und lässt sich abwechselnd von den einzelnen Leuten streicheln. Sie freut sich über jeden Menschen der kommt, oder den sie auf der Straße sieht und will schwanzwedelnd hin.
Bei ihr habe ich eher Bedenken, was andere Hunde angeht, da pöbelt sie meistens. Und andere Tiere (inkl. Katzen) jagt sie.
Aber was Menschen angeht, vertraue ich ihr total. Ich hoffe, das bleibt so. -
Hallo Tigre,
ich würde sagen, dass kann man nicht pauschal sagen.
Ein Notfell ist vor einem Jahr zur Resozialisierung zu einer HT gegangen.
Die Hündin ist immer noch nicht soweit, dass sie unbeachtet bleiben kann.
Sie wurde in ihrer Vergangenheit geschlagen und neigt dazu nach vorne zu gehen. Das Knurren wurde ihr leider verboten, deshalb beißt sie sofort zu :/Habt ihr denn einen Trainer an der Hand, der das einschätzen kann?
Und ehrlich gesagt, solange Du in der Beziehung unsicher bist, solange wird er bei fremden Menschen weiterhin so reagieren, denn Du überträgst es auf ihn.
Gruß
Bibi -
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Bobby (4, seit 3,5 Jahren bei uns) war auch von Anfang an sehr zutraulich zu Fremden. Er geht sofort zu jedem hin. Ich persönlich finde es nicht so toll,da er (wenn ich nicht aufpasse) auf der Spielwiese immer angegrapscht und mit allen möglichen Leckerchen vollgestopft wird. Da rede ich mir jeden Mal den Mund fusselig, das Bobby doch bitte nicht gefüttert werden soll, ich stecke fremden Kinder ja schließlich auch nicht einfach Bonbons in den Mund.
Bei anderen Hunden dreht er regelmäßig am Rad vor Aufregung (wenn er an der Leine ist). Da will er unbedingt hin und wie ein wilder wird dann an der Leine gezogen und sich auf die Hinterbeine gestellt... -
Hi,
ich habe seit 1,5 Jahren einen Tierheimhund, der nach - was weiß ich was - mal alles doof findet oder total freundlich ist. Natürlich sehe ich in der zwischenzeit viel über seine Körpersprache. Ich traue ihm kaum mehr mit fremden Menschen und versuche ihn überall stressfrei rauszunehmen oder alles zu umgehen.
Ich bin schon gefühlte 1000 mal in der Hundeschule gewesen und die Trainer auch bei mir, da klappt alles, auch mit Komparsen war alles bestens. Leider sieht mein kleiner Yorckimix sooo lieb aus das jeder ihn antatschen muß - und er schnappt IMMER zu, d.h. er schnappt nicht er beißt sich fest.
Die Konsequenz ist - immer Maulkorb oder drauf achten, das keiner in seine Reichweite kommt. Ist stressig...aber man wächst mit seinen Aufgaben :/ .
Ich kann ihn auch bedenkenlos frei lassen, er hört ober-bestens und ich kann ihn sofort abrufen sobald mir jemand entgegen kommt. Das habe ich im training mit einer guten Hundeschule bis zum umfallen geübt - und ich trainiere bei JEDEM Gassi. Ich würde ihn aber nie wieder frei an jemandem vorbei laufen lassen.
Zu mir ist er übrigens der liebste Hund der Welt.
Ihm aber mit anderen Menschen zu vertrauen..... das dauert noch Jahre, wenn überhaupt..
Liebe Grüße und alles gute mit deinem Rex
fusselinette -
so einem hund würde ich nie soweit verrtrauen!
chili ist auch kein freund von fremden, ist aber daran gewöhnt und trotzdem käme ich bei ihr nicht mehr auf die idee sie in gewissen situationen nicht mehr zu sichern!
tu dir den gefallen und spar dir die probleme!
der hund durchlebt keinen mord beim absichern

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Hallo,
mein Spanier war auch so und ist es zum Teil heute noch. Ich hab ihn im Griff, aber auch immer im Auge. Entspannt sein kann ich nur wenn er neben mir liegt und ich direkten Einfluss auf ihn habe. Wenn ich ihn mitnehme, dann ist er an der Leine und bleibt da auch.
Filou ist schon seit 2,5 Jahren bei mir.
Vertrauen würde ich ihm nie. Bisher hat er noch nie gebissen, aber das muss ich auch nicht austesten.
Manche Menschen findet er von Anfang an toll und andere nicht.Von daher kann man hier nichts pauschal sagen.
Liebe Grüße
Steffi
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@tigre
ich versteh Deine Frage nicht ganz. Wie meinst Du das genau, dass Du Deinem Hund voll bei Menschen vertrauen kannst?
Sagen wir mal so, obwohl meine Hündin keine Fremden mag, würde ich ihr 200%ig vertrauen
wenn, und das ist das Problem
sich die Menschen angemessen verhalten würden
Heißt:
- ich renne nicht geradewegs trampelnd von hinten oder vorne direkt auf einen Hund zu
- ich starre einen Hund nicht an als hätte ich ne Gesichtslähmung
- ich tatsche keinen fremden Hund ungefragt an und tu es erst recht nicht, wenn der HH mir das Anfassen verweigert
- ich schicke mein kleines Kind nicht voraus, weil da ein "Wau Wau" istWas ich damit sagen will: ich glaub nichtmal, dass es unbedingt am Tierheimhintergrund liegt, es bleibt Dir einfach nichts anderes übrig als aufzupassen, weil Du immer die Verantwortung hast. Selbst wenn jemand Deinem Hund auf den Schwanz latscht.....
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