wie ihren Dickkopf überlisten?
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Genau Festigung ist das richtige Stichwort. Es wird immer Momente geben wo er mal Platzachenuss und da habe ich lein Leckerlie dabei.
Jeder Hind ist anders es geht beim besten Willen auch nicht um Gewalt, davon nehme ich Groden Abstand ich würde meinem Hund niemals weh tun.
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Hi,
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Uh, schönes Bild.
Ich übertrag das mal:Nach dem hier angesprochenen Ausbildungskonzept müsste die Mutter das Kind jetzt im Nacken packen und - langsam und am besten während sie es mit der andren Hand streichelt - mit dem Mund in Richtung Spinat drücken...
also des mag ich mir aber gar net vorstellen!
Von ner damaligen Klassenkameradin die Mutter hat das bei ihr mal gemacht, aber ohne streicheln und sie ißt dafür bis heut kein Spinat...
Denke also nich, daß sowas echt was bringt, daß kommando wird dann wohl nie zuverlässig sitzen, denk ich mal.
Und SO möchte ich es ihr nicht beibringen!
Bleib lieber bei erfahrenen Tipps -
festigung ist super... hier wird allerdings ständig von Festigung geredet, während das Kommando unter Ablenkung nur mit extrem hoher Motivation ausgeführt wird. Das ist viel zu früh um es zu festigen, da handelt es sich ganz einfach um Meidemotivation.
Das kann man ruhig zugeben. -
Es kommt immer auf die Situation an, wenn er abgelnkt ist stimme ich voll kommen zu da muss die Motivation größer sein, das stimmt.
Ich meinte eigentlich er steht in meiner Nähe (weiß was Platz bedeutet) und macht es nicht. Da unterstütze ich mein Komando.
Den Vergleich mit Kind und Hund finde ich schwachsinn.
Bestes Beispiel Reiten: Pferd soll seitwärts gehen ich drücke mein SChenkel
an den Bauch und unterstütze die Richtung, mit dem Zügel der an einem Gebiss im Maul ist und schadet es dem Pferd, nein Impulse müssen richtig eingesetzt werden dürfen nihct grob oder gar schmerzhaft nur Richtungsweisen sein. So bald die Hilfe angenommen wird gibt man nach. -
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Den Vergleich mit Kind und Hund finde ich schwachsinn.
Vielleicht findest du es Schwachsinn, weil da ein großer Kern Wahrheit drin steckt, und deine, bzw die Methode deiner Huschu in einem anderen Licht erscheinen läßt?
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Bestes Beispiel Reiten: Pferd soll seitwärts gehen ich drücke mein SChenkel
an den Bauch und unterstütze die Richtung, mit dem Zügel der an einem Gebiss im Maul ist und schadet es dem Pferd, nein Impulse müssen richtig eingesetzt werden dürfen nihct grob oder gar schmerzhaft nur Richtungsweisen sein. So bald die Hilfe angenommen wird gibt man nach.Was hat das mit Motivation zu tun? Wie erklärst du einem Pferd, welches hinten auf einer Wiese steht, das es zu dir kommen soll? Durch einen telepathischen Schenkeldruck oder telepathischeZügel? Wenn du solches Werkzeug hast, dann klappt es, ansonsten dürfte der Mißerfolg, wenn du nicht die Aufmerksamkeit des Pferdes hast, bei 100 % sein.
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Es kommt immer auf die Situation an, wenn er abgelnkt ist stimme ich voll kommen zu da muss die Motivation größer sein, das stimmt.
Ich meinte eigentlich er steht in meiner Nähe (weiß was Platz bedeutet) und macht es nicht. Da unterstütze ich mein Komando.
Den Vergleich mit Kind und Hund finde ich schwachsinn.
Bestes Beispiel Reiten: Pferd soll seitwärts gehen ich drücke mein SChenkel
an den Bauch und unterstütze die Richtung, mit dem Zügel der an einem Gebiss im Maul ist und schadet es dem Pferd, nein Impulse müssen richtig eingesetzt werden dürfen nihct grob oder gar schmerzhaft nur Richtungsweisen sein. So bald die Hilfe angenommen wird gibt man nach.Ist dir bei dieser Argumentation auch bewusst, dass Pferde ausschließlich(!) über Meidemotivation Ausgebildet werden? Heißt; Wenn du tust, was ich will, hört der Schmerz auf / hört es auf, unangenehm zu sein?
Sorry, aber so arbeite ICH nicht mit meinem Hund. Weil ich es nicht muss. Und in meinen Augen ist reine Ausbildung über Meidemotivation tierschutzrelevant.
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Nun man kann auch kein Hund mit einem Pferd und ein Runterziehen nicht mit Schenkel- und Zügelhilfen vergleichen.
Da finde ich den Vergleich mit der Kindererziehung schon passender. Es gibt auch ein nettes Buch zu dem Thema: Hundekunde kinderleicht von Trish King. Das ist gerade zu dem Vergleichsthema sehr interessant zu lesen und zeigt die vielen kleinen versteckten Parallelen.
Wenn mein Hund abgelenkt ist und auf ein einfaches Platz nicht reagiert und Hans gug in die Luft spielt, dann spreche ich ihn ruhig noch mal mit dem Namen an und wiederhole das Signal. Spätestens dann ist mein Hund wieder bei mir und führt das Signal aus.
Konsequenz und ein Signal durchsetzen gut und schön, aber dann sollte ich fragen, was ich von meinem Hund erwarte und welchen Stellenwert dieser Hund hat. Wenn ich ein Signal mit runterdrücken oder ziehen in eine Position zwinge - denn so sanft es auch ist, etwas anderes tue ich nicht - kann es passieren, das der Hund nun diese Position von mal zu mal mehr verabscheut und diese dann gar nicht mehr einnehmen möchte. Damit kann man sich auch ein Signal zerstören, weil der Hund es meidet.
Was mir auch immer wieder gern aufgefallen ist, das Hunde den Unterschied zwischen Sitz und Platz nicht verstehen, weil beide Worte auf TZ enden und sich damit sehr ähnlich sind. Da kann es helfen, wenn man das I oder das A mehr betont oder eines der Signale verändert.
Auf die Körpersprache kann man noch achten, da liegt auch manchmal der Hase im Pfeffer.
Wenn man auf alles achtet und eine für den Hund gute Motivation schaffen kann, dann flutscht das von ganz allein.
Ein guter HF kann seinen Hund führen und zur Ausführung der Signale bringen und zwar ohne Hände.
Ich stehe immer noch dazu, zur Erziehung haben die Hände nichts am Hund zu suchen. -
Plus:
Viele Hundehalter wissen einfach nicht, dass der Hund in der Regel das Sichtzeichen viel schneller und leichter lernt als das Hörzeichen.Kann man testen. Einmal das Hörzeichen ohne Geste. Dann die Geste ohne Hörzeichen. Und schaun, was der Hund macht.
Ich hab mit meiner Sitz und Platz vom Balkon aus geübt - Platz auf Distanz mal anders..
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Ein guter HF kann seinen Hund führen und zur Ausführung der Signale bringen und zwar ohne Hände.
Ich stehe immer noch dazu, zur Erziehung haben die Hände nichts am Hund zu suchen.jein,
viele Wege führen ja bekanntlich zum Ziel. Wir arbeiten nach dem Konzept der HTS, die mit einem Ampelsystem (grün,gelb,rot) arbeiten. Rot heisst hier halt auch, körperlichen Kontakt mit dem Hund (eine leichte Berührung). Hier geht es darum die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen. Es geht NICHT darum, ihm durch Zuhilfenahme von z.b. der Hände in einen Befehl zu zwingen.
Wir hatten nämlich eine top konditionierten Hund, der sein Können aber halt nur nach Lust und Laune abgerufen hat. Wir haben ihm ja auch den ganzen Tag gesagt was er zu tun hat, und er hat sich da dann das beste raus gesucht

Gab es zu Anfang sehr oft rot, kommt es jetzt sehr selten vor, und hauptsächlich wenn es mir nicht gelingt mein "grün" klar und deutlich zu formulieren oder wenn die äußerliche Ablenkung sehr groß ist

Wir haben sehr viel an uns, unserer Körpersprache, unserer Klarheit für den Hund, usw. gearbeitet. Und was soll ich sagen, das ganze "Rudel" ist entspannter...
lg
Snoepje
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Plus:
Viele Hundehalter wissen einfach nicht, dass der Hund in der Regel das Sichtzeichen viel schneller und leichter lernt als das Hörzeichen.Kann man testen. Einmal das Hörzeichen ohne Geste. Dann die Geste ohne Hörzeichen. Und schaun, was der Hund macht.
Ich hab mit meiner Sitz und Platz vom Balkon aus geübt - Platz auf Distanz mal anders..
wann müsste ich denn das sichtzeichen geben?
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