Ein letzter Rest Leinenagrression...bleibt!?

  • Ah ok, das ist bei uns recht ähnlich (bis auf den nicht vorhandenen Garten).

    Außer mit dem Spielzeug, wir haben einige Kuscheltiere rumliegen, weil Belli echt ständig was rumträgt...Da überleg ich z.Z., ob ich ihm die wegräumen soll, aber ich weiß es einfach nicht...

    Ach ja, Flur ist bei uns auch tabu, das liegt aber am Wachtrieb.

  • neee, flur ist nicht tabu, weil da geh'n die von sich aus nicht hin, nur bella, wenn's klingelt. =)

    und dann leg ich sie ins platz, damit sie aufhört zu bellen. :roll:

    rumtragen ist ne gute geschichte: meine eine hündin z.B. fährt sich draussen manchmal recht hoch um nicht zu sagen, sie zeigt "hysterische" züge.

    :D :D
    dann gib ich ihr was zum Tragen und gut isses. :smile:

  • Zitat

    Ja, das mit der eigenen Unsicherheit kenn ich, da muss ich auch noch weiter dran arbeiten. Bei uns sinds übrigens auch vor Allem große Hunde, die für Belli schwierig sind.

    Du glaubst also, dass eine neue bzw. verschärfte "Hausordnung" nix brignen würde?

    Was genau meinst du mit Negativsignal und wie hast du das aufgebaut?

    Ich glaube schon, das eine verschärfte Hausordnung was bringt...aber wahrscheinlich nicht auf kurze Zeit gesehen, sondern längerfristig.

    Vielleicht muß man genau überlegen WAS man zu Hause verändert...ich überlege das auch gerade...ist ja nicht gesagt, das ich es bisher zu Hause richtig gemacht habe.

    Zum Negativsignal: Da sie sich wie ein Berserker am Fenster aufgeführt hat, bin ich in sie reingelaufen und habe sie auch zurückgeschubst...dabei bin ich sprachlich halt sehr deutlich geworden.(Abbruchsignal "laß es sein" oder "aus")
    Aber ob das auf alle Hunde übertragbar ist, bezweifel ich, jeder Hund reagiert anders...und ich denke das kann auch nach hinten los gehen...ich persönlich habe keine Angst vor meinen Hund .

  • Zitat

    Ich glaube schon, das eine verschärfte Hausordnung was bringt...aber wahrscheinlich nicht auf kurze Zeit gesehen, sondern längerfristig.

    Vielleicht muß man genau überlegen WAS man zu Hause verändert...ich überlege das auch gerade...ist ja nicht gesagt, das ich es bisher zu Hause richtig gemacht habe.

    Ja, genau an dem Punkt bin ich auch grad ;) Aber eben, was soll ich noch ändern. Und wenn, dann langfristig, das ist klar.

    Zitat

    Zum Negativsignal: Da sie sich wie ein Berserker am Fenster aufgeführt hat, bin ich in sie reingelaufen und habe sie auch zurückgeschubst...dabei bin ich sprachlich halt sehr deutlich geworden.(Abbruchsignal "laß es sein" oder "aus")
    Aber ob das auf alle Hunde übertragbar ist, bezweifel ich, jeder Hund reagiert anders...und ich denke das kann auch nach hinten los gehen...ich persönlich habe keine Angst vor meinen Hund .

    Ahh ok. Sowas in der Richtung hab ich letztens (nicht absichtlich)ausprobiert:
    Ich war mit Belli (an der Leine) unterwegs, um die Ecke kam ein großer Rüde, 2m von uns weg. Meiner natürlich gleich gebellt, wie Hölle, ich musste aber dran vorbei. Also gabs ein "Nein", dass Belli in seinem Wahn erstmal überhört hat. Beim zweiten "Nein" hab ich ihn zusätzlich angerempelt, und das hat dann funktioniert und wir kamen recht gut an dem Rüden vorbei.
    Da hab ich mir auch überlegt, dass zusätzlich mit in mein "Werkzeug" mit auf zu nehmen.
    Machst du das draussen ähnlich?

  • Ich hab das Negativsignal erstmal zu Hause "etabliert", da die Ablenkung bzw das Überhören dort nicht gegeben ist...draussen hab ich dann das Negativsignal zwei Wochen lang mit sofortiger Maßnahme ( erst reinlaufen und zurückdrängen) also beim Agressionsausbruch angewandt...später hab ich zuerst das Negativsignal als Warnung abgegeben und wenn sie nicht hörte sofort die Maßnahme ergriffen...dann reichte irgenwann nur noch das Warnsignal.

    Ich denke es ist wichtig das Negativsignal zu Hause erstmal zuverlässig aufzubauen, damit der Hund es irgendwann draussen damit in Verbindung bringen kann.

    Aber wie gesagt, ob das eine Maßnahme ist, die man bei Jedem Hund anwenden kann, bezweifel ich...

  • Zitat


    Aber wie gesagt, ob das eine Maßnahme ist, die man bei Jedem Hund anwenden kann, bezweifel ich...

    Da hats du natürlich recht. Wie gesagt, ich hab sowas in der Richtung ja nur einmal gemacht, und dann gleich draussen. Von "konditioniert" kann da ja keine Rede sein.

    Naja, ich hab mal meiner Trainerin gemailt, werde uns ein, zwei Einzelstunden gönnen und sie mit diesen Fragestellungen löchern :D

  • Zitat

    Da hats du natürlich recht. Wie gesagt, ich hab sowas in der Richtung ja nur einmal gemacht, und dann gleich draussen. Von "konditioniert" kann da ja keine Rede sein.

    Naja, ich hab mal meiner Trainerin gemailt, werde uns ein, zwei Einzelstunden gönnen und sie mit diesen Fragestellungen löchern :D

    ...Tu das :smile:

  • ich kann eigentlich nur einen tip geben: unterricht bei einem canis-trainer nehmen. das thema leinenaggression ist viel zu komplex, um es mit einzeltips angreifen zu können.
    leinenaggression ist meiner meinung nach nur die spitze des eisberges eines (noch) nicht so gut funktionierenden mensch-hunde-teams.
    und da canis an dieser stelle sehr systemisch arbeitet, wäre diese methode für mich die erste anlaufstelle.

  • Hab grad mal gegoogelt, leider sind die in Ö scheinbar noch nicht soooo verbreitet...
    Aber ich hab da auch großes Vertrauen in meine Trainerin, muss ich dazu sagen. Sie hat ihre Ausbildung bei AL gemacht, blickt aber auch über deren Tellerrad hinaus und arbeitet auch unter Einbezug anderer Methoden und Theorien (HTS z.B.).

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