Ein letzter Rest Leinenagrression...bleibt!?
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Hmm, im Endeffekt so, wie schon beschrieben und von der Trainerin empfohlen:
- In der Wohnung hat Belli nichts an Plätzen zu suchen, von wo aus er viel überschauen kann. Dort kontrolliert er eben alles, das soll er nicht, ich kontrolliere ja.
- Das "Nein" weiter verstärkt üben, in schwierigen Situationen klar durchzusetzen. Wir haben so geübt, dass die Trainerin Belli mit Futter gelockt hat, ich musste unterbinden, dass er es nimmt - nur mit der Stimme (Schwierigkeitsstufe 10 von 10)
- Draussen: An unübersichtilichen Stellen (in unserem Fall hier direkt vor der Haustür) geht Belli an der kurzen Leine, NEBEN uns, darf nicht nach vorn gehen. Da gehts auch drum, dass ich Gefahren als erster seh, nicht er.
- Direkt bei der Leinenaggression: Mit einem deutlichem "Nein" unterbinden. Wenn er das schon nicht mehr hört, bekommt Belli einen kurzen, negativen Reiz, z.B. Leinenimpuls, anrempeln, anstupsen.Der letzte Tipp mit dem negativen Reiz hat uns definitiv am Meisten gebracht, den brauch ich mittlerweile auch nur noch selten, weil ein "nein" alleine meistens ausreicht. Hier war aber auch die Übung mit der Impulskontrolle sehr hilfreich.
Aber, ingrid2, ich glaub heut war auch ne Menge Glück dabei und wir hatten beide einen guten Tag
Es wird sicher auch wieder andere Situationen geben, wir werden mit Sicherheit auch nochmal unsere Rückfälle haben..."ausgestanden" haben wir das Ganze auch noch nicht. Aber nach der Begegnung heute sag ich, wir sind auf dem besten Weg!Ist doch toll, wenns bei euch auch nur noch 5 Meter sind, das ist doch nix mehr
Wenn ich da an den Anfang denk, wo eine Straßenbreite nicht ausgereicht hat... -
11. Oktober 2010 um 10:59
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Ein letzter Rest Leinenagrression...bleibt!? - Vor einem Moment
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Hej ihr,
das klingt doch wirklich super. Bei uns ist es auch so, dass eigentlich nur das direkte Virbeigehen noch Probleme macht, meist stelle ich mich mit Jeppe an der Rand und wir lassen den anderen vorbeigehen, das klappt ganz gut, aber ich bin auch dazu übergegangen, ihm ein deutliches Nein zu geben, wenn er doch mal pöbelt, er lässt sich damit super wieder runterfahren und es klappt zunehmend besser. -
So, nun möcht ich hier gerne nochmal updaten:
Ich trau es mich ja kaum sagen, aber ich glaube, wir haben die "Leinenaggression" überstanden. Mittlerweile kann ich mit Belli auch auf normalen Wegen an anderen Hunden vorbei gehen. Letztens sogar an einem, der uns massiv angekläfft hat! Belli hat kurz reagiert, aber ich konnte das sofort abbrechen! Das war für mich das Zeichen, ok, jetzt haben wirs
Die Erzfeinde sind immer noch schwerig und ich schätze, die werdens immer bleiben. Belli ist da einfach nachtragend
Feind Nr. 1 checkts leider auch üüüberhaupt nicht, ist immer allein und ohne Leine unterwegs und kommt IMMER zu uns her, der Depp...aber, mit gewissem Abstand, auch hier, alles in Ordnung. -
Das hört sich doch super an! Ich denke auch, dass man es bi szu einem gewissen Grad hinkriegen kann. Bei Jeppe ist es ja ähnlich, wie du es beschrieben hast. Wir kommen ohne Pöbeln an anderen Hunden vorbei, die Feinde bleiben aber Feinde. Dennoch bin ich mir zumindest bei Jeppe sicher, dass er immer schneller dazu neigen wird, zu pöbeln, als ein Hund, der diese Problematik nie hatte. Er ist da einfach stressanfälliger, aber das lässt sich gut handhaben. Glückwunsch aber an euch, so soll es doch sein!
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