Wie erkenne ich, dass mein Hund beisst?
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Zitat
Hi,
kann da nur wärmstens das Buch Calming Signals empfehlen !!!
Ich auch! Es beantwortet aber die Fragen des "Zubeissens" nicht so, voe allem die lange vorher sichtbaren.
ZitatIch weiß z.Bsp. nicht, was passieren muss, damit mein Mädel überhaupt mal schnappt ( nach Menschen ) geschweige denn zubeißt. Sie erträgt lieber alles, als dass sie nach vorne geht. Aber man sieht an Körperspannung, Ohren, Augen, Kopfhaltung, Rutenhaltung und dem eigentlichen vorgezogenem Rückwärtsgang sehr genau, wie es ihr geht.
Das könnte meine sein
Ich kenn noch einen BC in der Hundeschule, der genauso ist.Der Link von Dir, Birgit, geht bei mir nicht..
LG Falbala
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27. Mai 2010 um 11:10
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Wie erkenne ich, dass mein Hund beisst? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Also der Link funktioniert.
Das Buch "Calming Signals" habe ich auch gelesen. Allerdings auch heftige Kritiken an diesem Buch. Einige Punkte werden einfach viel zu übertrieben dargestellt.
Die Basics der Hundesprache kann man da schon erlernen, jedoch ist und bleibt das wichtigste einfach genau auf seinen Hund zu achten, ihn verstehen wollen. Viele Besitzer tun dies nicht oder informieren sich nicht genug etc. etc.
Außerdem kann man seinen Hund in fremden Situation, fremden Hunden, Menschen usw. nie 100% korrekt einschätzen. In Situation, die der Hund zur genüge kennt, kann man früh genug eingreifen.
EDIT: Wichtiger Satz aus dem Link
"Ganz wichtig ist, dass man nicht alles als Beschwichtigungssignal sehen darf, man muss immer alles im Kontext sehen. Der Hund kann auch mal gähnen weil er müde ist oder pinkeln, weil er muss usw. Also alles im Zusammenhang betrachten."
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ZitatAlles anzeigen
Also der Link funktioniert.
Das Buch "Calming Signals" habe ich auch gelesen. Allerdings auch heftige Kritiken an diesem Buch. Einige Punkte werden einfach viel zu übertrieben dargestellt.
Die Basics der Hundesprache kann man da schon erlernen, jedoch ist und bleibt das wichtigste einfach genau auf seinen Hund zu achten, ihn verstehen wollen. Viele Besitzer tun dies nicht oder informieren sich nicht genug etc. etc.
Außerdem kann man seinen Hund in fremden Situation, fremden Hunden, Menschen usw. nie 100% korrekt einschätzen. In Situation, die der Hund zur genüge kennt, kann man früh genug eingreifen.
EDIT: Wichtiger Satz aus dem Link
"Ganz wichtig ist, dass man nicht alles als Beschwichtigungssignal sehen darf, man muss immer alles im Kontext sehen. Der Hund kann auch mal gähnen weil er müde ist oder pinkeln, weil er muss usw. Also alles im Zusammenhang betrachten."
Leider kann ich den link nicht öffen - menno....
Zu Calming signals: die Signale sind stereotyp beschrieben, trotzdem als "Messlatte" besonders für Anfänger sehr gut. Klar aber, dass es nicht auf spezielle Dinge eingeht... dazu ist das Buch zu dünn...
LG Falbala
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Mein Rüde weiß, dass er stärker ist als ein Mensch, weil er es gelernt hat.
Er ist, bevor er bei uns landete, in seiner Erziehung mit so viel Zwang traktiert worden, bis er sich gewehrt hat. Und er ist kein ängstlicher oder unsicherer Hund. Er hat gesehen, dass er so gewinnt und es dann auch auf jede andere Situation übertragen, die ihm nicht passte. Als er bei uns einzog, lebte er nach dem Motto, entweder bekomme ich meinen Willen oder du brauchst dringend einen Arzt, er hat nicht geschnappt, er hat sofort schwere Verletzungen verursacht.LG
das Schnauzermädel -
Zitat
Die Basics der Hundesprache kann man da schon erlernen, jedoch ist und bleibt das wichtigste einfach genau auf seinen Hund zu achten, ihn verstehen wollen.
Ich finde im Gegensatz dazu, dass man gerade hier nicht die basics lernt. Die CS sind eigentlich nur das i-Tüpfelchen beim Einschätzen des Hundes. Je nach dem wie die anderen Anzeichen sind, bedeuten sie auch unterschiedliches.Grundsätzlich sollte man auf folgende dinge achten, um den Hund einschätzen zu können: Körperhaltung, Stresslevel, Körperspannung und erst dann auf die CS (als Abrundung sozusagen). Das ist zu Beginn recht schwierig, weil man nicht in der Lage ist das alles auf einen Blick zu erkennen, aber mit ein bisschen Training geht das in Fleisch und Blut über

Keine Frage, die besondere Beziehung von Hund und Halter kommt dann natürlich auch noch dazu, wobei das wohl eher den Stress senkt und Handlungen hinauszögert, ihre Vorzeichen aber (bei einer gesunden Mensch-Hund-Beziehung) nicht ändert

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Umfangreiches thema-nix für jmd mit gebrochenem handgelenk. aber zu hunden die sowohl menschen als auch artgenossen beschädigungsbeißen, was man nicht mit schnappem-scheinattacken aus angst-verwechseln sollte, möchte ich kurz was sagen.
es gibt tatsächlich hunde-und hier kommt was wichtiges-denen ihre eigene unversehrtheit egal ist, und die beißen richtig zu!normalerweise und zum glück regeln hunde ihre differenzen ohne kampf-drohen reicht.es wäre einfach nicht ökonomisch ständig zu kämpfen!
so ein monster läßt nicht den kopf hängen, sondern streckt ihn nach vorn, drohfixiert, trägt die rute hoch, versteift den ganzen körper, ev. auch bürste,und er knurrt auch nicht unbedingt bevor er zubeißt!besonders hündinnen sind im ernstfall total leise- bei den mädels geht es blutiger zur sache als bei show-kämpfenden rüden-je lauter die jungs kämpfen, desto ungefährlicher! oft hört man die kiefer klacken, weil sie absichtlich daneben beißen...
natürlich gilt das für einigermaßen normale hunde -und sowieso ist bekanntlich jeder hund verschieden. hunde, die ständig auf aggressiv geschaltet sind, sind definitiv nicht normal sozialisiert-meistens versäumnis der besitzer in der welpen/junghundphase(da nützt später auch keine kastration mehr-erziehung ist besser!).würde gerne noch auf sog. überreaktionen eingehen-da schappt hund fast ohne körpersprachl. hinweise und oft auch aus heiterem himmel, aber das wird schon jmd. anders tun, hoffe ich!
und noch eine mir wichtige anmerkung f. den halter! je entspannter der HH, desto entspannter der hund-hunde lesen uns sehr viel besser als meistens zumindest umgekehrt.hab schon erlebt, daß HH eine beißerei erst ausgelöst haben:atem anhalten, angespanntes gesicht, ev. unbewußtes straffen der leine, laut werden usw.
hab mal erlebt, wie eine frau zu ihrem friedl. spielenden hund rannte(angst vor dem spiel bzw. verwechslung mit ernstkampf), laut schrie u. dann ihren hund grob an der rute packte-der ist daraufhin abgegangen wie ne rakete, aber kein wunder, oder?lieben gruß! katja mit jack, smilla u. lucky
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Ich kenne 4 Beißvorfälle wo der Hund aber auch nur einmal "hertzhaft" zugebissen hat. In allen 4 Fällen war der Gebissene selber Schuld.
Fall 1: Hund war 2 Tage abgehauen. Kommt wieder, Besitzer stink sauer, schlägt den Hund immer wieder mit einem Stock auf die Schnautze. Hund warnt, Besitzer hört nicht auf, Hund zerbeißt die Hand die den Stock hält.
Fall 2: Hund liegt neben der Treppe und schläft, älteres Kind springt die ganze Zeit die Treppe rauf und runter. Kind springt auf den Hund drauf, Hund schnappt kurz in den Fuss. Das war nicht weiter schlimm, nur ein Kratzer.
Fall 3: Läufige Hündin, 2 Rüden, Gemänge zwischen den 3 Hunden, das Frauchen geht dazwischen um ihrem Hund zu helfen und wird von den anderen Hunden gebissen. 3 Wochen Krankenhaus.
Fall 4: Schäferhund wird von 16 jährigem wiederholt mit Chinaböllern beworfen, knurrt, warnt, wird weiter beworfen, reißt den Werfenden um und beißt zu. Große Narbe aber auch in dem Fall hat der Hund nur einmal gebissen und dann abgelassen.
Das ein freundlicher Hund grundlos ein Massaker angerichtet hat habe ich noch nie erlebt.
Arnold wird agressiv und würde wohl auch beißen wenn man ihn bedrängt. Aber er zeigt vorher eindeutige Signale und ich sorge dafür dass man ihn in Ruhe lässt. -
Hallo zusammen,
ich habe zwar (noch) keinen eigenen Hund, möchte mir allerdings in naher Zukunft diesen Wunsch erfüllen und habe mich deswegen schon einigermaßen gründlich (wie ich hoffe) mit dem Thema "Hundesprache" beschäftigt. Mein Beitrag stützt sich also auf angelesenes Wissen, wobei ich einiges an meinem Gassi-Hund, den ich seit einigen Monaten regelmäßig betreue, selbst beobachten konnte.
Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Hunde auf dieser Welt "Hündisch" sprechen, also auf eine universelle Art und Weise miteinander kommunizieren und sich im Ernstfall vor dem Beißen auch warnen (Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund aureichend sozialisiert und kompetent ist, richtig "hündisch" zu sprechen, was heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich ist). Natürlich gibt es Abweichungen in der deutlichen Erkennbarkeit, z.B. durch die stark verkürzte Schnauze bei Rassen wie Mops oder französicher Bulldogge, welche die Mimik des entsprechenden Hundes stark einschränkt. Auch der Bullterrier hat durch seine straff gespannte Gesichtshaut kaum Möglichkeiten, dieselbe Mimik auszudrücken wie die sogenannten "primitiven Hunderassen", sprich alle Rassen, die einen klassischen, langnasigen Hundekopf haben (Retriever, die meisten Jagdhunderassen etc.). Auch der Schwanz, der bei vielen Hunden zuverlässig als Stimmungsbarometer genommen werden kann, fehlt bei einigen Rassen oder ist leider manchmal kupiert.
Der Hund äußert sein Missfallen in abgestufter Weise und mit verschiedenen Gesten der Körpersprache und nur sehr geringer Lautäußerung.
Den meisten Beiß-Vorfällen geht ein langer Kommunikationsprozess voraus. Zunächst kann man erkennen, ob der eigene Hund durch die Situation (Kind kommt angelaufen, fremder Mann betritt den Raum, Hund muss an kurzer Leine dicht an unbekanntem Hund vorbeigehen) Stress empfindet. Stress (positiver und negativer Art) sieht zunächst gleich aus: der Hund zeigt eine Anspannung in der Gesichtsmuskulatur, insbes. über/unter den Augen, um die Nase und entlang der Lefzen. Das Maul ist geschlossen und die Barthaare leicht abgespreizt (ein entspannter Hund hat ein entspanntes Maul und das ist zumeist leicht geöffnet). Der gestresste Hund trägt den Schwanz höher als normal, leckt sich möglicherweise die Schnauze, gähnt als Beschwichtigung oder zeigt ein einzelnes, dumpfes "Wuff". Wenn sich dieser Erregungszustand in negativer Weise verändert, also in Abneigung oder Aggressivität umschlägt, legt der Hund die Ohren zurück und man kann erkennen, dass sich die Pupillen verengen. Zumeist zeigt der Hund vor dem Beißen einige klar erkennbare Drohgebärden, wie z.B. das hier auch schon mehrfach genannte starre Stehen mit durchgedrückten Beinen und gesenktem Kopf, mitunter in Kombination mit erhobenem, vibrierenden Schwanz. Der Hund starrt das Objekt der Abneigung an (Drohfixieren) und fletscht möglichweise die Zähne. Als letzte Warnung erfolgt ein tiefes, langsames Knurren oder Grollen, welches vom Spielknurren durch die tiefere und gleichbleibende Tonlage unterschieden werden kann. Jeder andere Hund wird, sobald er diese Signale an einem Artgenossen wahrnimmt, den Abstand vergrößern und möglichweise mit Beschwichtigungsgesten versuchen, den drohenden Hund zu besänftigen. Nur wenn kein Ausweichverhalten möglich ist (wie z.B. an der kurzen Leine oder in einem geschlossenen Raum) kommt es zu echten Beißereien. Wenn ein Mensch von einem Hund gebissen wird, hat er mit 99%iger Wahrscheinlichkeit einfach nicht auf die Warnsignale geachtet und den Hund dadurch seinerseits bedroht/provoziert und ist letztenendes selber schuld.Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit der hier genannten Anzeichen und sicherlich wird nicht jeder Hund Schritt für Schritt dasselbe Verhalten zeigen. Es gibt allerdings sehr viel gute Literatur zu diesem Thema und man kann mithilfe dieser grob kategorisierten Anzeichen prima lernen, ob der eigene Hund gerade ernsthaft sauer wird oder z.B. nur Angst hat.
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Ich setz kurz ein Lesezeichen.

Muß nämlich weg...
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