Wie erkenne ich, dass mein Hund beisst?
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Ähm, bitte? Wo spekuliere ich denn wenn ich von Fällen berichte die ich alle mitbekommen habe? Wieso gehört das hier nicht her? Versteh ich nicht. Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen?!
Ist immer ärgerlich wenn etwas behauptet wird obwohl man gar nicht richtig gelesen hat...
Hehe, ich dachte jetzt wird wieder wild über irgendwelche Berichte in den Medien spekuliert, wasn dem Thread nicht dienlich wäre ;-) Also alles i.O., ich habe schon genau gelesen.
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27. Mai 2010 um 16:55
schau mal hier:
Wie erkenne ich, dass mein Hund beisst? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hi,
schau mal:
http://www.wuff.at/artikel.php?artikel_id=1113Also ich denke, bevor ein Hund zubeißt durchläuft er zahlreiche "Befindlichkeitsstationen", die aber sehr oft von den Menschen übersehen werden.
Ich arbeite ja mit geistig behinderten Menschen, die in ihren Gefühlen sehr spontan und ich-bezogen handeln. Meine Hündin Ashley begleitet mich mit zur Arbeit und ist diesen manchmal sehr unkontrollierten Gefühlsausbrüchen unserer Bewohner auch häufig ausgesetzt.
Wenn es ihr zu viel wird, ist die 1. Reaktion Flucht/Ortswechsel. Wird sie gestreichelt und sie will es eigentlich grade nicht, wendet sie den Kopf zur Seite, gähnt oder leckt die streichelnden Hände ab. Wird sie umhalst und festgehalten, fängt sie an zu schmatzen und zieht ganz leicht die Lefze......und dann greife ich auch sofort ein! Würde ich es nicht tun, käme mit Sicherheit ein Abwehrschnappen, obwohl sie alle Bewohner mag und sonst absolut "friedlich" ist.
Ich kenne alle diese "Befindlichkeitsstationen" und kann meiner Hündin in bestimmten Situationen beistehen. Tue ich es nicht......wird sie es (vielleicht) selbst auf ihre Art regeln.....und dann heißt es wieder " plötzlich zugebissen"
LG
...ja, so hätte ich das auch gedeutet wie Du. Das interessiert mich sehr!
Bin mal Gassi - also nicht ich, sondern Hundi muss raus

Danke für Euer mitmachen
LG Falbala -
Hallöchen
Bei vielen Hunden wird der Stressfaktor oft unterbewertet.
Mal vom positiven Stress abgesehen brauchen Hunde unterschiedlich viel Zeit um Stress abzubauen. Wenn möglich ziehen sie sich zurück.
Stressabbau von beispielsweise zuviel knuddeln kann bei dem einen Hund 2-3 Stunden dauern , bei einem anderen aber 2-3 Tage.Achtet man nicht darauf, das der Hund genügend Zeit hat um die
Stresshormone abzubauen ,potenziert sich der Stress nach oben und das kann je nach Hund sehr schnell geschehen.Die Möglichkeit, das er dann Angriffsbereiter ist steigt damit drastisch an.Natürlich kann ein wirklich gelernter Trainer in familierer
Umgebung auch einen fremden Hund gut beurteilen, eben weil er den Hund neutral und nicht emotional sieht.Fazit um Anzeichen zu erkennen warum ausgerechnet meine Fellnase austickt ( hat er ja noch nie gemacht) ist beobachten, beobachten und beobachten.

Achtet mal darauf wie oft unsere Fellnasen uns beobachten ohne das wir es wirklich mitbekommen, weil wir am kochen sind, am Rechner sind , fernsehen oder uns gerade angeregt über unsere Hunde unterhalten.
Bis bald
Karin
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Hunde ohne schlechte Erfahrung (...) Weil es mich besonders interessiert, was solch einen Hund, der "immer lieb war", dazu treibt, "das hat er ja noch nie gemacht" - auf einmal zuzubeissen. Gibt es da Signale (lange?) vorher? Ich denke da an eine Art Depression oder so? Wenn ja, wie sieht die aus?Ich denke, dass die depressiven Hunde, bei denen sich plötzlich und zum allerersten Mal der Schalter umlegt und die Nerven durchgehen, doch eher in der Minderzahl sind. Da wirst du doch eher schon im Junghundealter merken, dass mit dem Hund was nicht stimmt, oder du merkst Veränderungen bei deinem erwachsenen Hund. Setzt natürlich immer voraus, dass man eine enge Bindung zu senem Hund hat und sowas tatsächlich auch mitbekommt. Ist mein Hund 20 Stunden am Tag im Zwinger, kann man das ein oder andere auch übersehen.
Daher glaube ich, dass es ein "das hat er ja noch nie gemacht" so gut wie nie gibt. Ein wichtiges erstes Zeichen ist immer "angespannt sein". Du merkst, dass sich die Muskeln anspannen, der ganze Hund wirkt nicht mehr locker, der Blick wird starr. Um solche Zeichen zu erkennen, muss man seinen Hund kennen bzw. auch mal das Bauchgefühl zulassen, da stimmt jetzt was nicht. Auch wir achten ja nicht imer aktiv auf kleinste Körperbewegungen anderer Menschen und haben dennoch ein Gefühl dafür, wie sie gerade drauf sind.
Zitat
Arnold und Gesine beschreibt das Schwanzwedeln. Wie könnte man das noch genauer deuten? Ich kenne das schnelle hinundherfegen nicht unten, nicht oben, sondern in der Mitte, wenn sie aufgeregt ist, kann aber nicht unterscheiden, ob neg. oder pos. aufgeregt.Neben der Position der Rute (hoch, Mitte, tief) ist es noch ein Unterschied, "wieviel" von der Rute wedelt. Wedelt bei meinem nur der obere Teil der Rute ist das mitnichten freundlich gemeint, sondern zeigt nur höchste Anspannung. Das zeigt er sowohl beim Umstakst werden von Feindbildern als manchmal auch bei Katzen hinterm Zaun, denen er zu gern hinterher hechten würde.
LG,
das Krümelmonster. -
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Edit: Übernimmt ein Hund vielleicht sogar solche Störungen von seinem Besitzer?Ich denke, es ist eine Wechselwirkung.
Es gibt einem schon zu denken, da Hunde ja oft die Seismografen ihres Herrchens/Frauchens sind und deren Stimmungen direkt äussern, wie Angst, schlechte Laune, gute Laune, Freude etc.
Andererseits finde ich, Hunde (oder andere Haustiere) sind generell ein Heilmittel für Menschen. Pferde und Delfine werden für psychische Krankheiten sogar sehr erfolgreich eingesetzt (Hippotherapie...).
Beide Seiten können profitieren, aber wir wissen auch, dass Hunde z.B. die Alkoholkrankheit eines Menschen schlecht vertragen (gabs in den letzten Tagen mal hier was drüber).
@ Krümelmonster: ich denke, mit dem Bauchgefühl sprichst Du was ganz wichtiges an! Gefühle kann man nicht "messen", nur eben fühlen.

LG Falbala
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Also die Frage nach einer "Depression" oder "Persönlichkeiststörung" beim Hund macht mich jetzt aber doch etwas stutzig.
Was sind denn die Voraussetzungen für das Entstehen solcher psychischen Erkrankungen? Wenn man vom Menschen ausgeht, dann gibt es für eine Depression vielfältige Gründe, die Diagnose wird immer individuell nach Symptomen und Verlauf gestellt. Ein allgemeingültiges Krankheitsbild gibt es nicht. Allerdings spielt die Selbstwahrnehmung (Minderwertigkeitskomplexe, gestörtes Selbstbewusstsein etc.) mindestens eine genauso große Rolle wie mögliche körperliche Ursachen (hormonelle Störungen, teilweise auch ausgelöst durch organische Erkrankungen).Diese hochkomplexen Befindlichkeitsstörungen einem Hund anzudichten, halte ich für reine Vermenschlichung. Selbstverständlich kann ein Hund ein gesteigertes Aggressionspotential zeigen, hier wurde ja auch schon ganz richtig genannt, dass z.B. jeder Hund unterschiedlich lange braucht, um Stress und nervliche Anspannung abzubauen. Und dann kommt noch jede Menge erlerntes Verhalten dazu.
In einer früheren Wohngemeinschaft lebte ich mit einem Hund zusammen, der vom Welpenalter an in Rumänien auf der Straße lebte, von Menschen zusammengeschlagen, misshandelt und vermutlich nicht sachgerecht kupiert wurde (mal davon abgesehen, dass sowas in Deutschland grundsätzlich verboten ist), bis er im Alter von 2 Jahren in einer Tötungsstation landete. Von dort wurde er vom Auslandstierschutz gerettet, nach Deutschland gebracht und an meine Mitbewohnerin vermittelt - leider eine klassische traurige Auslandshundegeschichte.
Der Hund hat bis heute panische Angst vor fremden Männern. Wenn er sich bedroht fühlt, was aufgrund seiner Vorgeschichte sehr viel schneller der Fall ist als bei einem normal sozialisierten Hund, beißt er richtig feste zu. Für den Hund ist das reine Selbstverteidigung. Wenn er in der Wohnung alleine gelassen wird, vermisst er sein Frauchen nicht etwa, sondern ist im Grunde immer ganz froh darüber, seine Ruhe zu haben. Dieser Hund ist aber nicht depressiv oder persönlichkeitsgestört. Er "zweifelt" nicht an sich selbst oder ist "melancholisch" wegen seines Zustands. Er ist schlicht verhaltensgestört, weil er traumatisiert ist und jede Menge schlechte Erfahrungen gemacht hat, auf die er in "Notsituationen" zurückgreift. Im Grunde hat er einfach die falschen Sachen gelernt.
Das ist natürlich ein extremes Beispiel, aber auch bei unseren Lieblingen können Empfindlichkeiten und Missverständnisse auftreten - meiner Meinung nach allerdings meistens, weil die Bedürfnisse des Hundes nicht erkannt und deswegen verletzt werden. Das hat mit der Hundepsyche nichts zu tun, die Symptome werden verschwinden, sobald man den Hund artgerecht behandelt. Auch bei dem Hund aus meiner alten WG würden die Symptome sicherlich schnell besser werden, wenn fremde Menschen einfach konsequent beginnen würden, diesen Hund zu ignorieren. Dann hätte er nicht immer den Stress, die potentiell bedrohliche Situation einschätzen zu müssen und würde auf lange Sicht lernen, dass ihm nichts schlimmes mehr passiert. Im Moment lernt er nur am eigenen Verhalten - wenn er beißt, geht der böse Mann weg. Das funktioniert so seit Jahren und wird sich nie ändern, wenn man erwartet, dass der Hund sich dem Menschen anpasst und sich nicht umgekehrt auf den Hund einstellt. -
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Diese hochkomplexen Befindlichkeitsstörungen einem Hund anzudichten, halte ich für reine Vermenschlichung.
Reductio ad absurdum? ..........mit dieser Aussage stellst Du eine ganze Wissenschaft in Frage.
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Wieso? Auch das was sich "Hundepsychologie" nennt arbeitet doch mit Verhaltensanalyse und therapiert letzendlich Herrchen oder Frauchen. Das nennen manche Leute dann Depression oder Phobie, was ich einfach nur Quatsch finde.
Zitat aus einer Homepage, die Fortbildungen zum Thema Hundepsychologie anbietet:
"Die Hundepsychologie kann helfen, Hilferufe des Tieres zu entschlüsseln und das Verständnis zwischen Mensch und Hund zu verbessern. Ein Verhaltenstherapeut für Hunde ist eine Art Übersetzer für beide Seiten. Er kann nach einer Anamnese sowie der richtigen Diagnose den Auslöser für das unerwünschte Verhalten erkennen und mit dem entspre-chenden Therapieplan bei der Auflösung helfen. Darüber hinaus ist ein Hundepsychologe zuständig für die Beratung zu Anschaffung, Eingewöhnung, Erziehung, Ernährung, dem richtigen Umgang und artgerechter Haltung eines Hundes."
Die Bezeichnung "Verhaltenstherapeut" sagt doch alles. Manche nennen das dann "Psycholgie", in Wirklichkeit ist es einfach eine Analyse des gelernten Verhalten des Hundes, welches vom Menschen vielleicht als "falsch" oder "gestört" bewertet wird und erklärt dann, wie man den Hund artgerecht behandelt. Kein Hund ist deswegen "depressiv".
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Wieso? Auch das was sich "Hundepsychologie" nennt arbeitet doch mit Verhaltensanalyse und therapiert letzendlich Herrchen oder Frauchen. Das nennen manche Leute dann Depression oder Phobie, was ich einfach nur Quatsch finde.
Setz' dich doch erstmal richtig mit der Thematik auseinander bevor Du urteilst.....
hier z.B., recht leichte Kost zum Einsteigen..
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Ich hab eine schwerbehinderte Tochter, die manchmal ein bißchen zu liebevolle mit meinem Hund umgeht.
Sprich der Hund möchte gehen wird aber von meiner Tochter fest gehalten oder streciheln wird ihm zuviel und meine Tochter merkt es nicht.
Das erste, was passiert, der Hund dreht den Kopf weg, er versucht rückwärts zu gehen und wird von meiner Tochter festgehalten, als nächstes fängt er na zu schmatzen, beleckt die Leftzen.
Ich greif schon ein wenn ich sehe, der Hund dreht den Kopf weg und versucht sich von meiner Tochter abzuwenden.
Dann bekommt meine Tochter die Ermahnung, den Hund gehenzulassen.
Nicht immer einfach für meine Tochter und doch muss sie lernen, daß ihre Liebe zum Hund Grenzen hat.
Liebe Grüsse,
Birgit
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