fremder Hundetrainer hat meinen Hund verletzt
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wir haben seit Ende letztem Jahr einen jungen Nachbarshund (Jagdhundmix Weimaraner mit Magyar Vizla). Anfang des Jahres haben wir einmal versucht unseren Foxi mit dem großen zusammenzulassen. Man wohnt ja nebeneinander, die Gärten grenzen aneinander und da sollen sich auch die Tiere miteinander verstehen. Unser Foxi sprang auf den"größeren" jungen Hund (macht er immer bei großen Hunden) um zu spielen. Die früheren Nachbarn hat einen Dobermann-Mix, unsere Hunde waren die allerbesten Freunde. Außerdem hat problemlos mit Bernhardinern und Berner Sennenhunden gespielt. Nur war ich jetzt ratlos. Beide Hunde bellen sich am Zaun wie ein paar Irre an, unserer hatte aus dem Zaun schon einige der Latten rausgerissen um den Kopf durchzustecken und dabei wurde er dann etwas in die Nase gebissen. Danach haben wir den Zaun angefangen zu verstärken...
Da die Nachbarn mit dem Hund in der Hundeschule sind (es ist ein Trainer, der ohne Leckerchen erzieht) hat die Nachbarin - auch aus anderen Gründen - einen Einzeltermin mit dem Trainer verabredet. Wir wollten so auch ein kontrollierten Spaziergang mit einem "Fachmann" mit beiden Hunden machen.
Der junge, große Hund wird im Moment mit einer Signal-Leine trainiert, so dass er ruhig bleiben musste, obwohl mein "Fox" ihn angebellt hat. Zwischendurch war meiner auch ruhig, aber er hat immer wieder angefangen, sobald sie sich wieder in die Augen sahen.
Nachdem wir nach einiger Zeit am offenen Feld waren, hatte die Nachbarin wieder gefragt, wann wir die beiden denn loslassen. Der Trainer sagte jetzt und meine zu mir, dass er dazwischengeht (und nicht sanft) wenn es zu heftig wird. meine Antwort: ich gehe auch dazwischen - habe keine Angst davor.
wie es auch kommenmusste, beide gingen aufeinander los, er warf ein Gummistück auf Foxi (ich hoffe, dass er nicht bewusst auf meinen geworfen hat), so dass Foxi aufjaulte, der große davon rannte und meiner hinterher wollte - aber ich habe ihn direkt eingefangen.
danach waren wieder beide an der Leine und wir gingen weiter. Meiner hat in der Situation natürlich wieder weitergebellt, da nutzte auch nicht zurechtweisen oder ziehen an der Leine. Der Trainer fragte, ob er die Leine einmal haben könnte und sagte "es kann etwas heftig werden". Und darauf hat er meinen Hund mit Leine am Geschirr kräftig in die Luft gerissen. Danach war der Fox ruhig - ich denke mal ihm ist die Luft weggeblieben und war geschockt, denn so etwas kennt er nicht. Der restliche Weg bis zu Hause war dann relativ ruhig.
Am nachmittag fing es dann damit an, dass er auf der Treppe im Haus stehen blieb und nicht wirklich wusste, ob er weitergehen sollte. Am frühen Abend war es dann soweit, dass er anfing "Schreie" auszustoßen, ohne dass er sich bewegte oder man ihn berührte. Das Geschirr ließ er sich anziehen ohne Gejammer und wir konnten den üblichen Abendspaziergang machen. Gefressen hat er auch ohne Probleme. Am Abend und in der Nacht hat er mehrmals diese Schreie ausgestoßen, so dass ich dann nach Rücksprache mit ein paar Leuten in die Tierklinik gefahren war. Diagnose: Im Rückenbereich Anschwellung (Bluterguß, etwas an den Muskeln?) Medikamente bekommen, es wurde dann in den nächsten Tagen ein wenig besser. Nach 4 Tagen (keine Medikamente mehr) wurde es aber so schlimm, dass er beim spaziergehen (langsam - um ihn zu schonen) stehen blieb und richtig lang geschrien hat. Danach bin ich auf dem schnellsten Weg nach Haus und habe wieder mit Tierarzt und Klinik telefoniert. Dann in die Tierklinik, nach Röntgen Verdacht auf ein Bandscheiben-Problem oder eingeklemmten Nerv. Für ein MRT hätte der Hunde nüchtern sein müssen. Nachdem wir jetzt 2 Tage Kortison-Tabletten geben, schreit er nicht mehr so oft, ist aber immer noch anders als sonst. Ich hoffe, dass wir jetzt über den Berg sind, haben aber am Montag noch einen Kontrolltermin in der Klinik.inzwischen habe ich mit anderen Hundebesitzern, einer Tierärztin und 2 verschiedenen Trainer gesprochen und alle sagten, dass wenn die Stimmung zwischen den Tieren so aufgeladen ist, sie niemals beim ersten gemeinsamen Spaziergang hätten losgelassen werden dürfen.
Wir haben den Trainer angerufen und ihm gesagt, dass er die Verantwortung dafür zu übernehmen hat und die Kosten für die Behandlung übernehmen muss. Er lehnt jede Verantwortung ab.
Wir wollen das aber nicht auf sich beruhen lassen, denn wir haben jetzt schon von anderen Leuten gehört, deren Hunde nach seiner "Behandlung" traumatisiert sind, verletzt waren und Angst vor allen fremden Leuten haben.
Wir überlegen wie wir es richtig machen. Ordnungsamt, Veterinäramt, Brief vom Anwalt?
Wer hat schon mal was ähnliches erlebt?
ich würde mich ehrlich freuen, wenn ihr mir eure Meinung mitteilt.
Im übrigen erziehen wir den Hund mit Konsequenz, guten Worten und Belobigungen und Leckerchen
im Moment weicht er mir nicht großartig von der Seite

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8. Mai 2010 um 19:10
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fremder Hundetrainer hat meinen Hund verletzt - Vor einem Moment
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Owei, schlimme Sache, deswegen gebe ich meinen Hund nie aus der Hand. Aber das wirst du nun wahrscheinlich auch nicht mehr. Ich drücke die Daumen, das er wieder in Ordnung kommt.
Wirklich viel raten kann ich dir nicht, aber normalerweise sollte doch jeder Trainer sowas wie eine Haftpflicht haben, die in solchen Fällen zahlt. Ich würde mir wahrscheinlich rechtlichen Beistand leisten und prüfen lassen. Ob eine Anzeige bei der Polizei etwas bringt weiß ich nicht. Aber fragen kostet ja nichts.
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Oh man, das ist ja echt heftig!! Erstmal gute Besserung für euren kleinen!!!
Ich würde mich denke ich auch rechtlich beraten lassen von einem Anwalt!! Sowas sollte der keinem Hund mehr antun dürfen!!!!!! Vielleicht habt ihr ja Chancen, vorallem wenn eure Nachbarin und die andern Leute die du gefunden hast auch aussagen würden.... -
Sonst tickts aber noch richtig? Was ist den DAS für ein Trainer?Was sagt den dein Nachbar dazu? Der ist ja unmittelbarer Zeuge und könnte gegebenenfalls für dich Aussagen!
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hallo,
oh man, das ist ein ding. mich wundert sowieso, warum man die beiden hunde gleich ohne leine zueinander gelassen hat. aber nun gut, ist passiert. ich hoffe, dass das viele lesen und ihren hund niemals in die hand eines trainers geben! ein trainer soll es erklären und der halter kanns dann üben, ein trainer, der das nicht kann, ist keiner.ich würde alles schriftlich ans vet.amt schicken, am besten über einen rechtsanwalt. solchen brutalen typen gehört das handwerk gelegt.
ich hoffe, deinem hund wird es bald besser gehen. gute besserung.
gruß marion
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Ich würde über einen Anwalt - am besten einen, der sich mit Tierschutz auskennt - klären, ob eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz Sinn macht. Zum anderen würde ich über einen Anwalt die Rechnung dem Herren vorlegen und im Notfall die Kosten einklagen.
Eine Anzeige beim Ordnungsamt und dem VetAmt würde ich in Erwägung ziehen. -
herzlichen dank für eure antworten,
für mich ist das jetzt mein erster eigener hund, bin zwar mit hunden in der familie groß geworden, hatte aber früher nie etwas mit erziehung der tiere zu tun.
ich habe leider erst nach dieser erfahrung den trainer kontaktiert, der meinen fox im ersten jahr miterzogen hat - oder mir geholfen hat, den hund zu verstehen wie er so ist. da habe ich gehört, dass dieser mensch, der meine hund so weh getan hat, hier bei uns in der gegend schon mehrern hunden traumatische erfahrungen verschafft hat. aber bisher konnte ihn noch keiner stoppen.
die nachbarn wollen seine methoden, aber darüber diskutiere ich nicht mit denen, sonst würde es nur streit geben. und streit mit den direkten nachbarn versuche ich zu vermeiden. sie haben im haushalt auch noch ein kindergartenkind. Ich hätte angst, dass wenn ich ein hund mit mehr oder weniger vielen schmerzen zum gehorsam erziehe, irgendwann austickt und auf menschen losgeht. aber das ist einstellungssache. ich habe auch meine kinder nicht mit schlägen erzogen.
kennt einer von euch den schweizer trainer sxxxxxxx? auf youtube sind ganz schön heftig filme, die die methoden zeigen. der trainer, der unseren fox so verletzt hat, ist ein großer anhänger der methoden dieses mannes.
wir haben dem trainer eine woche zeit gelassen zu reagieren. mein "alter" trainer sagte auch, dass dieser mensch eine betriebshaftpflicht haben sollte und so den diskussionen mit einer übernahme der kosten aus dem weg gehen könnte. aber der typ will nicht (bisher zumindest).
wir warten noch ein paar tage, dann werde ich den Vorgang beim Ordnungsamt und beim Veterinäramt anzeigen. Außerdem wir er noch einen Brief über meinen Rechtsanwalt bekommen. Das sind bisher unsere Überlegungen.
alles auf sich beruhen lassen will ich nicht.
ich bin immer schon auf die barrikaden gegangen, wenn jemand meinen kindern etwas getan hat oder tut. und bei tieren lasse ich mir das auch nicht gefallen!
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Zitat
kennt einer von euch den schweizer trainer sxxxxxxx?
Oh ja, da gab es hier schon mal diverse Video zu sehen, mit welchem Sadismus der so die Hunde erzieht. :/ :explodieren:
Mir gehen diese Bilder nie mehr aus dem Kopf. :/ :motz:
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was für ein Idiot!!!
Was sagen eigentlich die Nachbarn dazu, die diesen hirnlosen Möchtegern"Trainer" angeschleppt haben??
Also echt, da ist von Anfang bis Ende ALLES falschgemacht worden, was nur geht - sorry, das hilft Dir nicht, aber das mußte ich grad mal los werden. Ich würde einen Anwalt hinzuziehen, der sich auf Tierschutzrecht etc. spezialisiert hat, und einen WIRKLICH qualifizierten Trainer, der genau erläutern kann, warum diese "Aktionen" völliger Schwachsinn und kontraproduktiv waren!
Wenn Du schreiben magst, wo Du wohnst, können wir bestimmt jemanden empfehlen. Hilfreich wäre, wenn die Nachbarn auf Eurer Seite wären... könnte mir aber denken, dass das schwierig ist...

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bis dienstag dieser woche hatte ich noch nie etwas von dem gehört.
und die filme haben mich ganz schön schockiert.wie können solche leute nur immer noch hunde erziehen dürfen!

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