Hund spuckt seit Wochen transparenten Schleim

  • Ich habe dir auch nichts unterstellt. Ich habe einfach nur nachgefragt, weil ich einfach nicht verstehen kann, was du vorhast. Scheinbar geht es nicht nur mir so.
    Ich kann dir nicht sagen "Ja, du arme, du hast recht. Wenn es nicht heilbar ist, dann lass ihn einschläfern, " auch wenn du das gerne hören würdest, weil es nicht meine Meinung ist. Dafür gibt es diesen Austausch hier, also fühle dich nicht angegriffen. Mir geht es um den Hund.

    Dein Hund würgt 6x am Tag.
    Bitte beantworte mal folgende Fragen:
    - Schläft dein Hund den ganzen TAg?
    -Wirkt er müde, abgeschlagen oder aphatisch?
    -Hat er die Lust am Leben verloren?
    -Spielt er auch nicht mehr mit anderen Hunden?
    - Möchte er auch nicht mehr raus?
    -Erstickt er fast beim Würgen?
    -Kann er sich kaum noch freuen, z.B. wenn du nach Hause kommst?
    -Verweigert er womöglich sein Futter oder nimmt noch nicht mal Leckerchen an?

    Wenn ja, alle Fragen ja, ist es in der Tat eine ernstzunehmende Erkrankung.
    Wenn nicht, solltest du mal überlegen, ob nicht DU das grössere Problem hast als dein Hund ...... :sad2:

    Wenn dein Hund einfach nur eine chronische Erkrankung hat und du es nicht ertragen kannst, dass dein Hund in deinen Augen leidet, dann gib ihm wenigstens noch eine Chance und vermittel ihn an Menschen, die eine solche Erkrankung nicht stören würde, ob nun heilbar oder nicht.

    Hier im DF gibt es Menschen, deren Hunde offensichtlich schwer erkrankt sind, aber noch Lebenswillen beweisen. Diese Menschen tun alles, um ihren Hunden zu helfen. Alles.
    Sie lassen ihre Hunde nicht leiden, sie tun nur alles, was ihre Hunde verdient haben.

    Nämlich: Dass wenn man sich ein Tier anschafft, auch mit sowas rechnen muss. Dass das Tier erkrankt.
    Und dass man es dann diesem Lebewesen schuldig ist, verantwortlich für es zu sorgen.
    Meiner Meinung nach, wäre es verantwortlich, sich über diese Krankheit zu informieren. Alle Therapiemöglichkeiten auszuschöpfen. Und wenn es dann eben erforderlich ist, dass man gewissen Dinge in Kauf nehmen muss (wie z.B. Nahrung pürieren, Kopf erhöht lagern usw.), dann nimmt man sie eben ein Leben lang in Kauf. Auch wenn sie womöglich anstrengend sind.

    Das ist kein Angriff gegen dich, ich möchte dir einfach nur sagen, dass dein Hund, wenn er "nur" die anfangs geschilderte Krankheit hat, KEIN TODESKANDIDAT ist! Es gibt wirklich schlimmeres! Bitte denke darüber mal nach.
    Ohne dich angegriffen zu fühlen. Zum Wohle deines Hundes.

  • Ach, noch was...in deiner Mitgliedervorstellung schreibst du...dass du dich hier angemeldet hast um eine Lösung für das Problem deines Hundes zu finden..sonst wird er im Laufe der nächsten Woche eingeschläfert...

    hört sich aber ziemlich endgültig an, die Entscheidung.

    Dann habe ich noch gelesen du kommst aus NRW...bitte schreib mir mal ne E mail, woher du kommst.
    Wenn ihr nicht für diesen Hund sorgen könnt, vllt kann es jemand anders tun, vllt fällt mir jemand ein. Versuchen kann man es. Einschläfern ist keine Lösung!
    (Manchmal frage ich mich, wer um alles in der Welt uns Menschen das Recht gegeben hat, über Leben und Tod entscheiden zu dürfen.... :sad2: )

    Ach ja, einen seeeehr guten TA in NRW hätte ich auch für dich. Der ist ein Meister chirugisch. Vllt kann man es operativ entfernen.
    Zumindest sollte man die Meinung dieses TA´s einholen.
    Und wenn ich persönlich mit deinem Hund hinfahren muss.... =)

  • Hallo Jackovo,
    ich möchte Dich auch noch einmal eindringlich bitten, nicht ZU schnell aufzugeben. Du schreibst, dass Du alles versucht hast - aber, wenn ich dann lese, dass das Ganze erst seit einigen Wochen geht, habe ich die Befürchtung, dass die einzelnen Versuche vielleicht zu kurz ausgefallen sind.

    Ob es einem Hund z. B. besser geht, wenn man den Freßplatz erhöht, merkt man manchmal erst nach 2 - 3 Wochen - hast Du es wirklich so lange versucht?

    Gib nicht so schnell auf - auch wenn alles umständlicher ist, als früher - irgendeine kreative Lösung findet sich immer.

    LG,
    Chris

  • Hi,

    zufälligerweise habe ich erfahren, dass Geordie ähnliche Symptome hat. Geordie ist mein ehemaliger Hund, der jetzt beim Exmann lebt. Er würgt mehrmals am Tag Schleim, hauptsächlich nach Anstrengung.

    Geordie wird frisch ernährt und frisst hauptsächlich fleischige Knochen und Pansen am Stück, das würde kein Mega-Ösophagus-Hund überleben. Auch bei dem Hund in diesem Thread kommt mir die Ösophagus-Geschichte eher unwahrscheinlich vor, wenn (wie bei Geordie) der Schleim nicht regelmäßig Essensreste enthält.

    Geordie ist fünf und ansonsten gesund, außer dass er im Verlauf des letzten Jahres viel zugenommen hat.

    Bei ihm vermute ich als Laie eine Bronchiengeschichte, das Würgen klingt von der Beschreibung her so, als könnte es eigentlich ein Husten sein. Ich werde berichten, was daraus wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es was arg Schlimmes ist, dafür ist er sonst zu gut drauf.#

    Wegen Einschläfern: Ohne Angaben dazu, dass die Attacken sehr lange andauern, der Hund danach völlig fertig ist, der Hund auch sonst keinen Lebenswillen zeigt, ist es mir ein totales Rätsel, wie man auf so eine Idee kommt. Das Wort kam gleich im ersten Beitrag ohne ersichtliche Erklärung und hat mich ziemlich schockiert, zumal wir hier rein von der Beschreibung her die gleiche Problematik haben.


    Liebe Grüße
    Kay

  • Art Tasche, was bedeutet das ? eine Hautfalte, Verdickung in der
    Röhre oder was ? Das ist doch dann ein anatomisches Problem oder ?
    Warum dann Tabletten ? Oder ist es durch eine Entzündung entstanden ?
    Seit Ihr sicher dass nicht ein Fremdkörper / Granne drin steckt ?

    Ich würde unbedingt eine 2. Meinung einholen, vielleicht auch mal in
    eine Tierklinik gehen

  • Update

    Gerade Ex-Mann gesehen: Ich hatte mal wieder veraltete Infos, Geordie hat die Symptome nicht mehr. Sie haben ca. 3 Monate angedauert und sind dann wieder verschwunden (ca. November bis Februar).

    Das Husten/Würgen kam eindeutig bei Anstrengung, mein Mann hat es mal verhindern können, indem er Geordie rechtzeitig wieder runterfährt. Der Tierarzt hat gemeint, entweder Speiseröhre oder Bronchien und wollte röntgen, mein Mann hats lieber erstmal abgewartet.

    Ein paar Wochen, nachdem es weg war, hat Geordie eine Bindehautentzündung gehabt -- muss nicht zusammenhängen, aber vllt. ist diese Hust/Würg-Geschichte ähnlich einzuordnen, im Sinne von leichtem Immunsystemschwächeln.

    Liebe Grüße
    Kay

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