Zwei unkastrierte Rüden
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Hallo!
Ich habe einen 1 1/2 jährigen unkastrierten Rüden.
Anfang Juni werde ich noch einen Welpen bekommen. Es ist auch ein Rüde.
Was denkt ihr? Sollte ich den älteren Rüden kastrieren lassen oder warten und hoffen, dass es doch mit beiden klappt?
Oder hat vielleicht einer hier zwei unkastrierte Rüden und kann mir seine Erfahrungen schildern?Vielen Dank
Liebe Grüße
Thekla - Vor einem Moment
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Hi,
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Hier haben mehrere Leute zwei intakte Rüden, unter anderem ich auch

Ich sehe keinen Grund einen der Beiden zu kastrieren, was sollte das bringen?
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Hallo,
meine Freundin hält auch zwei (große) intakte Rüden. Klappt bei ihr super, keine Probleme, obwohl beide sehr dominant sind.
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Hallo,
wir haben zwar nur einen unkastrierten Rüden in unserem kleinen Rudel, würden dir jedoch raten abzuwarten. Es besteht ja immerhin auch die Möglichkeit, dass sie sich verstehen. Denken, dass zu Anfang das Geschlecht sowieso noch nicht sooo wichtig ist, eher wenn die ersten "Triebe" durchkommen es sich zeigen wird, wie die Zwei miteinander umgehen. Das Verhalten eines kastrierten Rüden muss sich durch die Kastration nicht zwingend ändern. Sonst gibt es zum "austesten" auch den Weg der chemischen Kastration... um halt zu sehen ob es etwas bringt

Was für ne süße Welpennase bekommt ihr denn dazu *neugierigichnööö*
Wünschen euch auf jeden Fall viel Freude mit euren ZWEI Hunden

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ich habe auch zwei Rüden, kein Problem
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Hallo Thekla,
mit Hoffen ist es nicht getan, aber DU kannst durch Deine Art des Umganges den Umgang der Hunde untereinander gravierend mitbestimmen.
LG, chris
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Zitat
mit Hoffen ist es nicht getan, aber DU kannst durch Deine Art des Umganges den Umgang der Hunde untereinander gravierend mitbestimmen.
Das ist ein absolutes Muss.
Übrigens, ich habe auch zwei unkastrierte Rüden... Man muss sie managen.Gruß
Leo -
Ich danke Euch. Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin das zu hören. Mein Großer ist ein sehr unwürfiger Hund und versteht sich auch mit unkastrierten Rüden (außer wenn er angegriffen wird). Mein Weple ist ein Aussie. Momentan ist er erst eine Woche alt aber schon sooooo süß
.Ich möchte eigentlich beiden keine unnötige Op zumuten. Deshalb warte ich erstmal ab wie es klappt. Dauert ja noch etwas bis der Kleine ein großer wird
.Könnt ihr mir kurz das mit dem Umgang erklären?
Vielen Dank
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Wichtig ist erst mal das (in groben Zügen):
Für deinen Ersthund darf sich nichts ändern, er benötigt genauso viel Aufmerksamkeit, wie vorher, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn der Welpe den Ersthund nervt, musst du ggf. mal eingreifen, falls er die verbalen Zurechtweisungen des Ersthundes nicht ganz ernst nimmt.
Jeder sollte einen eigenen, festen Schlaf - und Fressplatz erhalten, kein anderer Hund hat die Ressourcen des anderen "streitig" zu machen, hier ggf. auch die Regeln aufstellen.
Sämtliche Ressourcen verwaltest DU - kein Hund!
Mit der Zeit entwickelt man ein Bauchgefühl, man lernt schnell, wann Reibungspunkte entstehen könnten und ich persönlich beuge da lieber vor.
Verbale Zurechtweisungen lasse ich zu, körperliche Attacken werden sofort im Keim erstickt.
Wichtig ist eben die Körpersprache zu kennen und zu beobachten, man lernt es mit der Zeit.
Wenn der Zweithund pubertiert, wird er sicher mal seine Grenzen gegenüber dem Ersten testen (oder auch nicht), kleine Kloppereien könnten dann schon mal vorkommen, hört sich in der Regel wilder an, als es unter Rüden tatsächlich gemeint ist.
Wichtig: Du musst sie untereinander managen - "Verhaltensregeln aufstellen"...Gruß
Leo -
ZitatAlles anzeigen
Wichtig ist erst mal das (in groben Zügen):
Für deinen Ersthund darf sich nichts ändern, er benötigt genauso viel Aufmerksamkeit, wie vorher, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn der Welpe den Ersthund nervt, musst du ggf. mal eingreifen, falls er die verbalen Zurechtweisungen des Ersthundes nicht ganz ernst nimmt.
Jeder sollte einen eigenen, festen Schlaf - und Fressplatz erhalten, kein anderer Hund hat die Ressourcen des anderen "streitig" zu machen, hier ggf. auch die Regeln aufstellen.
Sämtliche Ressourcen verwaltest DU - kein Hund!
Mit der Zeit entwickelt man ein Bauchgefühl, man lernt schnell, wann Reibungspunkte entstehen könnten und ich persönlich beuge da lieber vor.
Verbale Zurechtweisungen lasse ich zu, körperliche Attacken werden sofort im Keim erstickt.
Wichtig ist eben die Körpersprache zu kennen und zu beobachten, man lernt es mit der Zeit.
Wenn der Zweithund pubertiert, wird er sicher mal seine Grenzen gegenüber dem Ersten testen (oder auch nicht), kleine Kloppereien könnten dann schon mal vorkommen, hört sich in der Regel wilder an, als es unter Rüden tatsächlich gemeint ist.
Wichtig: Du musst sie untereinander managen - "Verhaltensregeln aufstellen"...Gruß
Leo
Leo, das unterschreibe ich sofort.Thekla+Riff, kier leben drei erwachsene und unkastrierte Rüden. Ich gehe es auch so an, wie von Leo beschrieben, Probleme - keine.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
PS. Der "grantigste" in meinem Rudel ist übrigens der kastrierte Rüde. Terrier halt

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