Schokolade gefressen - es geht ihm schlecht!

  • Also wenn ihr mit euren Hunden NICHT fahren würdet, ich glaube meinem Tierarzt und nach dem, was man öfter über Theobrominvergiftungen liest, will ich bei meinem Schatz KEIN aber auch gar kein Risiko eingehen!!! Auch wenn man dann mal etwas Geld ausgibt. Ich habe erst vor 1,5 Jahren meinen Labrador verloren, das muss sich nicht so schnell wiederholen.

    Und mit Emeukal oder sonst was kann man Schokolade (in dem Fall Bitterschokolade) nicht gerade vergleichen.

    Mein Hund ist ein Epagneul Breton, wiegt 13 kg, der Hase hat 350 g gewogen und war wie gesagt komplett mit Folie gefressen.

    Ich wollte hier wirklich nur wissen, ob es nach dem Medikament normal ist, dass er etwas döslig ist und keine besserwisserischen Kommentare hören, das kann ich nach der Aufregung nicht gebrauchen. Es ist ja okay, wenn ihr nicht gefahren wärt. Ich will aber kein Risiko eingehen und ich war ja schon da, von daher ist es müßig jetzt zu diskutieren ob es nötig war oder nicht. Der TA sagte, sofort kommen, nach 30-60 Minuten kann es schon zu spät sein, da der Zucker wohl die Aufnahme des Theobromins so stark beschleunigt, wie auch immer. Und dann nehme ICH halt meine Beine in die Hand und sause in die zum Glück nur 5 km entfernte Klinik. Müsst ihr ja nicht so machen.

    PS: Meinem Hund geht es schon besser, läuft normal rum und war geade ne Pipirunde, habe ihm auch was zu trinken gegeben, da er großen Durst hatte.

  • ich denke, das mit dem Durst kommt auch irgendwie von den Medis, oder dem Stress und allem, war bei meinem genauso, der hat erstmal nen halben Liter Wasser getrunken, als ich ihn am nächsten Morgen aus der TK geholt habe.

    Schön, dass es schon wieder etwas besser ist =)

  • Eigentlich sollte er erst morgen wieder was bekommen, weil ihm heute noch übel wäre, aber er hat so erbärmlich den Napf ausgeleckt und den Boden abgelutscht auf der Suche nach Wasser, da wird der kleine Schluck nicht schaden...

  • Zitat

    kein tierarzt kann am tel. entscheiden was ein notfall ist und was nicht!


    Habe nicht alles gelesen, kann dem aber auch nur zustimmen.
    Mir geht es ja schon auf den Geist, wenn in technischen Bereichen gefordert wird eine telefonische Ferndiagnose zu stellen - geht manchmal wirklich nicht. Und wie soll das denn bitte ein Arzt machen?
    Einfach zum TA fahren und gut.

  • Hallo!

    Vor etwa zwei Stunden hat meine Maus auch ne Kotzspritze bekommen, weil wir den Verdacht hatten das sie Zigaretten gefressen hat.
    Die dumme Nuss hat in ner halben Minute Unaufmerksamkeit die Schachtel gestohlen und zerlegt. Wieviel sie nun gefressen hatte, war nicht nachvollziehbar, kann nur wenig gewesen sein, aber zur Vorsicht sind wir trotzdem zum TA.

    Caya gehts auch sehr schlecht nach der Spritze. Sie hat Hängelieder, ist super müde, konnte sich die erste Zeit kaum noch auf den Beinen halten.
    Die TÄ meint, dass sei bei Caya zwar ne krasse Reaktion auf das Brechmittel, aber auch normal, da bei diesen Spritzen Morphine enthalten sind und die Beruhigen und müde machen.
    Das Caya nun soooooooo schlapp ist, ist für mich auch beunruhigend, aber laut TA normal. Caya verträgt Narkosen auch sehr schlecht.

    Kann also gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst :/

    Gute Besserung an Deinen Wuff!

  • Zitat

    Also wenn ihr mit euren Hunden NICHT fahren würdet, ich glaube meinem Tierarzt und nach dem, was man öfter über Theobrominvergiftungen liest, will ich bei meinem Schatz KEIN aber auch gar kein Risiko eingehen!!! Auch wenn man dann mal etwas Geld ausgibt. Ich habe erst vor 1,5 Jahren meinen Labrador verloren, das muss sich nicht so schnell wiederholen.

    Und mit Emeukal oder sonst was kann man Schokolade (in dem Fall Bitterschokolade) nicht gerade vergleichen.

    Mein Hund ist ein Epagneul Breton, wiegt 13 kg, der Hase hat 350 g gewogen und war wie gesagt komplett mit Folie gefressen.

    Ich wollte hier wirklich nur wissen, ob es nach dem Medikament normal ist, dass er etwas döslig ist und keine besserwisserischen Kommentare hören, das kann ich nach der Aufregung nicht gebrauchen. Es ist ja okay, wenn ihr nicht gefahren wärt. Ich will aber kein Risiko eingehen und ich war ja schon da, von daher ist es müßig jetzt zu diskutieren ob es nötig war oder nicht. Der TA sagte, sofort kommen, nach 30-60 Minuten kann es schon zu spät sein, da der Zucker wohl die Aufnahme des Theobromins so stark beschleunigt, wie auch immer. Und dann nehme ICH halt meine Beine in die Hand und sause in die zum Glück nur 5 km entfernte Klinik. Müsst ihr ja nicht so machen.

    PS: Meinem Hund geht es schon besser, läuft normal rum und war geade ne Pipirunde, habe ihm auch was zu trinken gegeben, da er großen Durst hatte.

    Ich finde Deine Entscheidung zum Doc zu fahren, richtig. Meinem Hund hätten zwei Marzipanbrote a 25 gr. beinahe das Leben gekostet - die Bitterschokolade darüber hatte es nämlich in sich.

    Gute Besserung Deinem Hundi

  • So, ich kann Mikah verstehen und wäre auch gefahren.

    400g Milka Kakaopulver (dieses Zuckerzeug) haben meine Hündin (24kg) getötet. Das entspricht etwa einer Kakaomenge von 140g. Das hat dann 14 bis 20 mg/g, nehmen wir 17mg als Mittelwert, dann haben wir 2380mg im Hund gehabt, also tun 99mg pro kg Körpergewicht.
    Erbrechen lassen war nicht mehr möglich, weil bereits 40 Minuten später, so lange hat die Fahrt zur Klinik gedauert, bereits Kakaopulverdurchfall kam. :/

    Der TA hat es zuerst nicht als lebensbedrohlich angsehen, weil er eben die Gehalte der verschiedenen Produkte nicht kannte. Die genaue Berechnung durch den Giftnotruf war ernüchternd.
    3 Tage später, als die typischen Krämpfe einsetzten, haben wir sie gehen lassen. Trotz bester medizinischer Betreuung hatte sie keine Chance.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Tina und Mikah,
    gute Besserung an eure Viecher und auf das die Beiden schnell wieder fit und gesund werden :streichel:

    Schnauzermädel, für dich auch einen Drücker :/ sowas ist echt übel! :streichel:

    Meine Hunde haben, zum Glück, noch nie was schokoladiges oder nikotinhaltiges geklaut, aber wenn, wäre ich auch die Erste beim Doc, dafür sind mir meine Hunde zu wichtig, als das ich da auf gut Glück handeln würde.

  • Manchmal zählt auch das Bauchgefühl.

    Meine erste Hündin hat immer eine Tafel Milka Vollmilch oder Nuss geklaut, versteckt und sich von meiner Mama auspacken lassen. Zu kam sie damit nicht, weil ich ihre Beute lieber im Müll versenkt hätte. :hust:
    Damals wussten wir nichts von der Giftigkeit. Es gab auch mal ein kleines Stück Schokoriegel als Leckerchen ab.

    Also war ich eigentlich in Bezug auf Schokolade sehr entspannt.
    Trotzdem schellten bei dem Pulver damals bei mir mehr Alarmglocken als beim TA, der aber wegen meiner Besorgnis trotzdem sofort alles sinnvolle einleitete.

    Und wenn man etwas Literatur wälzt, was ich in den 3 Tagen mit meiner Hündin in der Klinik tat, dann findet man Erschreckendes:

    Zitat

    Zwei Englische Bulldoggen (Rüde und Hündin, beide 2 Jahre alt) haben je ein Stück Kuchen mit Schokoladenglasur gefressen (etwa 20-30 g Schokolade).
    Symptome: Kollaps, Schaum vor dem Maul, Konvulsionen, Tod innerhalb weniger Minuten nach Einlieferung.
    Sektion: Keine auffällige Veränderungen
    (Quelle: Stidworthy et al, 1997).


    Ich meine, engl. Bulldogen sind ja keine Fliegengewichte... :schockiert:

    LG
    das Schnauzermädel

  • Zitat

    Ist es "deine" TK ? Also kennst du die dort oder wars jetzt das erste Mal?

    Wenn ja, würde ich auch einfach mal sagen, wollten die, dass du wegen des Geldes sofort hinkommst.

    Mikah

    Laß dich nicht verunsichern, selbstverständlich war es richtig, daß du zum Notdienst gefahren bist. :gut:

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