hund spinnt beim Stadtgang!

  • Hi,

    hab jezt nicht den gesamten Thread gelesen, weil gerade bei solchen Sachen immer gern vom Thema abgeschweift wird.

    Ich möchte nur soviel sagen:

    Du fährst 2-3 Mal im Jahr in die Stadt und soweit ich das mitbekommen habe, war dein Hund dieses mal das erste Mal dabei. Warum hast du ihn überhaupt mitgenommen? Ist doch eigentlich von vornherein klar, dass sie da nicht der selbe Hund sein kann, wie sie es in gewohnter Umgebung ist. Du hast nie mit ihr sowas trainiert, sie kennt das absolut nicht, wieso sollte sie sich dann zu benehmen wissen, wenn alles so interessant und aufregend ist?
    Lass sie doch zukünftig einfach daheim wenn du in die Stadt fährst, das kommt so denkbar selten vor, dass da überhaupt kein Mitnehmbedarf besteht. Noch dazu mit zwei kleinen Kindern. Tu dir doch den Stress nicht an und dem Hund auch nicht.

    Dann möchte ich noch kurz drauf eingehen, dass du sie auf den Boden wirfst, wenn sie dich anknurrt, weil sie einfach mit der ganzen Situation total überfordert ist. :stock2: Ich hoffe du weißt selbst, dass das absolut unnötig war und eher noch mehr zum Stress des Hundes beiträgt.

    LG,

    Lil.

  • Hallo,

    ich habe die anderen Beiträge nur überflogen, mal vorher klar gestellt ;)

    Meine Beiden habe ich an die Stadt gewöhnt, in dem ich erstmal Sonntags gemütlich schlendern gegangen bin.
    Einfach bummeln ohne shoppen.
    Dann sind zwar auch Leute unterwegs, aber es ist doch wesentlich entspannter, wie in der Woche.
    Dann bin ich abends in die Stadt gefahren. Also kurz vor Geschäftsschluss. Dann war ein bißchen mehr los, wir sind auch durch ein Kaufhaus gelaufen, da war nicht mehr viel los, sie konnten sich alles anschauen und wieder raus.

    So habe ich meine Mäuse an die Stadt gewöhnt.

    Was Du beschreibst, ist ein Hund, der extrem gestresst war. Das mit dem runterdrücken würde ich auch nicht machen. Wenn mein Hund überdreht, würde ich ihn erstmal in eine ruhige Ecke bringen. Lass ihn runterkommen. Dazu eignet sich auch, den Hund im Kreis um sich rumlaufen zu lassen, daß baut Stress ab.
    Ganz wichtig in solchen Situationen ist, den Hund auch loben zu können.
    Sprich, wenn sie ruhig neben Dir läuft, lob sie öfter, dann weiß sie, welches Verhalten toll ist.
    Dafür ist eine Leckerchentube klasse, weil man sie einfach hinhalten kann und der Hund schleckt dran.
    Oberstes Gebot, macht Hund was negatives, dann folgt ein "Nein" oder was auch immer, wenn dann das Positive kommt, immer ein Lob oder Lecker.
    So kann der Hund auch verknüpfen.

    Gruß
    Bianca

  • Hallöle!
    ich hab nicht erwartet das es perfekt ist aber heut wars super schlimm.
    Ich werde 1 mal pro Woche kurz in die Stadt mal sehen wies wird ohne das ich Einkaufen muss.
    Also nochmal in der 1.Hundeschule wurde mir gezeigt wenn sie frech ist am Backen nehmen runter auf den Boden.
    In der jetzigen wurde der Hund vom Trainer jeder neue auf einen Tisch (langer tisch )wurde am Halsband plus Leine so kurz genommen dass der Hund sich hinlegt . .Ich bin jetzt 3 wochen dabei .Manche Leute fahren 100 km um da hin zu kommen.Der Trainer hält auch nix von Meidverhalten deshalb wird auch nicht an der Leine gezogen wie ein Ochse.Die Leine hängt immer durch und es gibt Impulse.Ich bin überzeugt von der Methode. Auch bin ich überzeugt das alles wird mit der zeit. Ich wollte hier meine fragen beantwortet bekommen was auch manche taten andere wiederum waren wohl der Meinung mich beleidigen zu müssen .Was ich ziemlich unhöflich finde.Seine Meinung kann man auch anders äußern! Danke aber für die netten Beiträge! Ihr habt mir wirklich geholfen!
    Für mich ist das ganze erledigt.
    Gruß luna20

  • Niemand hier will Dich beleidigen, aber warum stellst Du denn Fragen, wenn Du dann mit den ehrlichen Antworten unzufrieden bist?

    Und Deine Erzählungen über die Methoden des "Hundetrainers" finde ich echt bedenklich. Warum Zwang, wenn es auch anders, für den Hund entspannt und mit Motivation geht? Von was soll denn diese dubiose "Tischgeschichte" den Hund überzeugen???? Auf was soll denn dann sowas angewendet werden und wo ist der direkte Bezug?

    Und Dein Vorwurf daß Dir niemand wirkliche Tips zu Deiner Stadtfrage gibt: weil eben niemand eine Notwendigkeit sieht seinen Hund zum Shoppen mitzunehmen und so zu stressen.

    Und warum ist die Sache für Dich erledigt? Laß uns doch diskutieren... :???:

  • Zitat

    In der jetzigen wurde der Hund vom Trainer jeder neue auf einen Tisch (langer tisch )wurde am Halsband plus Leine so kurz genommen dass der Hund sich hinlegt .

    kannst du das nochmal genauer erklären??? bin da irgendwie nicht mitgekommen....

    und keiner will dir was böses....es ist nur schade mit zulesen wenn ein hund evtl unnötig mit zwang zu entwas gebracht wird was er auch gerne (mit der richtigen mehtode) von alleine anbieten würde :roll:

    lg alexandra

  • Ich habe hier auch so ein Landei sitzen, aber mein Hund ist es auch von Welpenbeinen an gewoehnt mit in die Stadt zu kommen. Er benimmt sich dort tadellos. Danach ist er zwar fix und fertig von den vielen Eindruecken, aber jeder der diesen Hund in der Stadt sieht, wuerde denken er ist ein Stadthund. Ich habe Stadttraining mit ihm gemacht und zwar einfach so nebenher. Ohne viel Stress zumachen. Bin einfach mit ihm in die grossstadt gefahren und dort habe ich ihm die Chance gegeben sich daran zu gewoehnen. Bin mit ihm in den Park gegangen, habe ihn laufen, spielen, schnuppern lassen. Dann wieder in die Fussgaengerzone, da auf eine Bank gesetzt, ihm wieder gezeigt, was ich von ihm erwarte und dann nach 1-2 Stunden sind wir wieder nach Hause gefahren. Mein Hund geht ohne Probleme mit in die Grossstadt, obwohl er eigentlich ein totales Landei ist, ich kann ihn auch ohne Stress mit zum einkaufen nehmen und mache das sogar manchmal. Aber wie gesagt, mein Hund kennt das nicht anders. Aber einen Hund, den das so stresst und der das einfach nicht gewoehnt ist, einfach mitzuschleppen wuerde ich auch nicht machen. Entweder man bringt die Gedult auf und Trainiert sowas mit seinem Hund, ohne Stress, oder man laesst den Hund beim naechsten Mal zuhause. Was ein Hund beim Einkaufen oder shoppen soll, kann ich sowieso nicht verstehen. Ja, ich koennte meinen Hund mitnehmen, mache das aber nur selten, denn ich bin ja nicht mit ihm zusammen gewachsen und kann durchaus auch mal etwas ohne Hunde unternehmen. Auch wenn wir ein "Rudel" sind.
    LG
    Gammur

  • Ich finde, dass es TOTAL normal ist, dass die Hündin so regiert....ich habe ein halbes Jahr gebraucht, um meinem Hundi beizubringen entspannt in der Stadt rumzulaufen...Ich war immer fix und fertig, er zog in allen Richtungen, war total unkonzentriert, wirklich schlimm schlimm schlimm...
    Und jetzt, nach langem Üben...alleine mit Hund, geht es super gut....er geht super Fuss neben mir..., ist relativ entspannt und fühlt sich sicher solange er in meiner Nähe ist, ist auch erst ein Jahr alt...aber Übung macht den Meister ;-)...Übt aber ohne Kinder, denn zum üben braucht der Hund die volle Konzentration eurerseits...

  • Hallöchen ^^
    Ich habe einen seeehr stressanfälligen Hund, der sich auf dem Hundeplatz schon nicht konzentrieren konnte.
    Daher habe ich mir eine andere Hundeschule gesucht, die im direkten Umfeld arbeitet, ergo alltägliches Leben.
    Denn wie du siehst, kannst du einen Hund haben, der auf dem Platz alles macht und der best erzogenste Hund der Welt ist, nur in einer Stadt kannst du nichts mehr anfangen...
    Wir üben also direkt in einer zugegebenen kleinen Stadt mit max 7 Hunden.
    Dabei begegnen einem alles, was es so gibt:
    Radfahrer, Jogger, Leute, Alte, Rollstuhlfahrer, Polizeiautos, etc. LKWs...
    Natürlich ist es am Anfang einen riesen Reizüberflutung, daher langsam herantasten und Stressbedingtes Verhalten (Ungehorsam, starkes Ziehen) ignorieren.
    Wenn der Hund arg gestresst ist, hilft meinem immer sehr, ihn hinzusetzen und ihm wahlweise langsam und in langen Strichen die Brust bzw. die Ohren zu kraulen.
    Da fährt er runter und kann sich wieder auf mich konzentrieren.

    Und wir sind jetzt gut 2 Wochen dabei, also ca. 5-6. Mal und mittlerweile kann ich Lucky sogar Kommandos geben, die er befolgt.

    Zuhause im Wald kann er Bei Fuß in der Freifolge ohne Probleme, in der Stadt bin ich erstmal nur froh, wenn er nicht bellt.

    Hab Geduld und erwarte nicht zu viel.
    Ich weiß, das ist schwer, ich bin da auch so ein Kandidat, aber anders geht es nicht. Und wie schon geschrieben, ich bin alles andere als ein Wattebäuschenwerfer, aber runerdrücken ist auch nichts, was ich tun würde.
    Und bei Stress schonmal gar nicht.
    Lucky musste sich auch schonmal anschreien und grob beiseite drängen lassen, weil ich nicht verstanden habe, warum er nicht hören will.

    Mittlerweile weiß ich aber, dass ihn andere Menschen (und sei es nur mein Freund) beim Spaziergang stressen, weil er nicht mehr weiß, auf wen er nun achten soll...

  • Ich wohne ja in der Stadt, wenn auch in einem ruhigen Stadtteil. Jeppe war schon öfter mit in der Stadt, ich lasse ihn aber meist zu Hause, weil ich einfach entspannter einkaufen kann, wenn ich nicht immer auf ihn achten muss. Wir haben ihn als Welpe öfter mal mit in die Stadt genommen. Wenn wir heute gehen, dann ist es okay, aber er ist dort schon hibbeliger, weil es überall soooo spannend riecht und Essensreste rumliegen. Hinterher ist er dann völlig erledigt. Ich würde auch erstmal Sonntags in die Fußgängerzone gehen, da ist es ruhig, aber trotzdem Stadt. Erst wenn sie das kennt und wegsteckt, würde ich an einem Wochentag gehen. Wenn du aber wirklich zum Shoppen in die Stadt willst, dann würde ich sie nicht mitnehmen, es ist nicht wirklich entspannend.

  • ich habe jetzt die beiträge nur überflogen, möchte dazu auch noch was sagen:
    wer einen hund, der soviel trubel nicht gewohnt ist (stadt ist stress hoch zehn), ins eiskalte wasser wirft, der muss sich nicht wundern, dass hund nicht so "funktioniert" wie man es in reizarmer umgebung gewohnt ist.

    mein hund und ich sind stadtkinder und ich habe den kurzen immer mitgenommen, wenn ich in die stadt musste um ein paar dinge zu erledigen.
    das erste mal, als ich ihn mitnahm, war er circa zehn wochen alt.
    ich achtete da drauf, dass wir morgens in die stadt gingen, da am wenigsten trubel herrschte und wir setzten uns irgendwo hin und beobachteten das geschehen. welpe bekam schluckauf von der aufregung.
    ich zeigte ihm, dass das alles total normal war, wir machten es uns zur mittagszeit in einem café gemütlich und dort lag der kurze auf meiner tasche in der warmen sonne.
    wenn der kleine so schön gelassen und ruhig war, habe ich ihn gelobt und leckerchen gegeben, ich hatte auch etwas zum kauen dabei, was ich ihn anbot.
    er lernte von babyalter an, dass die stadt nichts bedrohliches ist, er kam mit den unterschiedlichsten menschen und eindrücken in kontakt.
    als er grösser und mutiger wurde, zog er schon mal in die eine und die andere richtung um nichts zu verpassen, das hatten wir aber schnell im griff und heute ist der kurze ein angenehmer begleiter in der stadt. ich kann ihn in geschäfte mit reinnehmen und ihn irgendwo ablegen, wenn ich mir zB klamotten angucken will.

    wenn besonders viel in der stadt los ist, wie zB an einem verkaufsoffenen sonntag- dann lasse ich den kurzen zu hause. ich weiss ja, wieviel ich ihn zumuten kann und eine volle innenstadt in der man als zweibeiner kaum vorankommt muss echt nicht sein.

    man sollte den hund (meiner meinung nach) ganz langsam an die stadt gewöhnen, ihm zeigen, dass alles okey und normal ist. dann haben hund und halter weniger stress.

    liebe grüsse

    biggi

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